Edeka Bio Lyoner mit Dijonsenf von Bonneterre
Die Edeka Bio Lyoner (75g / 0,95€) wird auch in den zum Lebensmittelriesen gehörenden “Treff 3000″-Discountmärkten verkauft. Hier überkam mich heute also die “Fleischeslust”.
Ich esse lieber wenig, aber dafür gutes Fleisch. Im Idealfall von Tieren, die artgerecht gehalten wurden. Das hat für mich sehr viel mit Achtung vor der Schöpfung zu tun. In meinen Augen sollte kein Lebewesen unnötig leiden. Da finde ich es gut, das Edeka auf die Verpackung der Bio Lyoner auch die Bedeutung der Bezeichnung Biofleisch erklärt. Das beginnt eben mit der artgerechten Tierhaltung: Auslauf auf der Weide, ökologisch erzeugtes Futter, keine präventive Medikamentengabe. Weiter heißt es auf der Verpackung: Frei von Gentechnik, künstlichen und naturidentischen Aromen.

Wie steht es mit Geschmack der Bio Lyoner? Zuerst der Nasentest: der Geruch der Wurst ist angenehm und zeugt von Frische. Auf der Zunge sehr mild, die Würze ist äußerst dezent eingesetzt. Eine feine Lyoner, die auf weißem Toast bestimmt am besten zur Geltung kommt.
Ich persönlich bevorzuge da eher kräftigere Wurstprodukte und bestreiche die Bio Lyoner deshalb versuchsweise mit scharfem Dijonsenf. Der Moutarde de Dijon von Bonneterre (Alnatura / 2,49 €) ist mein Favorit in Sachen Schärfe und übertrifft in dieser Disziplin auch den extrascharfen Löwensenf. Die Zutatenliste zeigt, wo es lang geht: Branntweinessig*, schwarze Senfkörner*, Wasser, unraffiniertes Meersalz (*aus kontrolliert ökologischem Anbau). Wie vermutet, drängt der Senf die feinen Aromen der Edeka Bio Lyoner sehr in den Hintergrund. Das ist also sicher keine gelungene Kombination. Zur gegrillten Rindsbratwurst ist der Moutarde de Dijon auf jeden Fall der Oberhammer! Für alle, die es richtig scharf mögen…





