Wann wird Frosta Bio?
Ich gestehe: Seit einigen Jahren habe ich immer einen kleinen
Vorrat dieser praktischen Beutel im Tiefkühlfach. Denn die Zeit zum Kochen ist manchmal oft rar und wenn es dann etwas “Warmes” sein soll … einige der Produkte von Frosta bereiten mir bei solchen Anlässen durchaus einen schnell zubereiteten Genuss, ich peppe sie allerdings meist mit frischen Zutaten (Kräuter, Knoblauch, Sahne …) etwas auf. Da ist als erstes natürlich die berühmte Paella zu nennen, das Hähnchencurry ist aber auch nicht von schlechten Eltern.
Sehr positiv zu bewerten bei Frosta ist der Verzicht auf Farb- und Aromazusätze, Geschmacksverstärker, Emulgatoren- und Stabilisatoren sowie chemisch modifizierte Stärken. In manchem Bioprodukt finden sich dagegen Inhaltsstoffe aus dieser Auflistung. Warum ist Frosta nicht Bio? Auf der Homepage des Unternehmens erfährt man folgendes: “FRoSTA ist in diesem Sinne sogar reiner als Bio und deshalb auf die besten Rohwaren und Zutaten angewiesen, die es gibt. Dieses herausragende Qualitätskonzept wäre mit einer Beschränkung auf Biorohwaren zur Zeit gar nicht möglich, da Biowaren in den dazu erforderlichen Qualitäten und Mengen nicht zu beschaffen sind.
Allerdings kooperiert Frosta mit Bioland, einem der größten und erfahrensten Verbände für ökologischen Anbau in Deutschland, und bietet Gemüse in Bioland Qualität an. Gerne würden wir bei entsprechender Nachfrage das Angebot hier ausweiten.”
Schön wär´s, zumal die Konkurrenz nicht schläft (siehe auch Süsses Hähnchen-Curry REWE Bio) und die vergleichsweise hohen Preise der Frosta-Produkte mit dem Biosiegel leichter vertretbar wären.
Heute habe ich die Frosta Steakhouse-Pfanne (2,99 € / 500 g) verkostet. Die Zutatenliste ist nicht mehr so aufschlussreich, wie sie es schon mal war. Die Herkunft der Ingredienzen wird seit einiger Zeit nicht mehr genannt, das finde ich schade. Verwerfliches lässt sich in der Aufstellung nicht finden, es sei denn man ist überzeugter Vegetarier, Moslem oder orthodoxer Jude (Schweinefleisch).
Das Gericht ist -wie viele Frosta-Produkte- für meinen Geschmack zu vorsichtig gewürzt, aber da lässt sich ja leicht Abhilfe schaffen. Mit gemahlenem Chili und frischem Knoblauch passe ich die Steakhouse-Pfanne meinem Geschmack
an. Die Zusammenstellung der Zutaten ist, wie der Name schon vermuten lässt, sehr u.s.-amerikanisch anmutend. Schweinehack, Kartoffeln, Bohnen, Mais und Paprika sind eine kunterbunte, wilde Mischung – sicher keine perfekte Harmonie, aber es funktioniert. Das Gemüse ist sehr knackig und schmackig, selbst meine Kinder essen alles fast alles auf.
Großes Lob an dieser Stelle auch für den Internetauftritt von Frosta, das Unternehmen zeigt sich im eigenen Blog sehr transparent und stellt sich dort direkt dem Dialog mit den Kunden. In meinen Augen ist das vorbildlich umgesetzt!





