Die Ausgaben für Bio-Produkte steigen

Die Ausgaben für Bio-Produkte in Deutschland sind laut der ZMP (Zentrale Markt- und Preisberichtstelle) im ersten Halbjahr 2008 gewachsen. Die Dynamik ist allerdings im Vergleich mit den vergangenen zwei Jahren rückläufig.

Gründe dafür sieht die ZMP unter anderem in der fehlenden Präsenz von Artikeln wie Bio-Möhren, -Zwiebeln und -Kartoffeln bei einigen Handelsunternehmen. Mit einem Ausgabenplus von 3,9 Prozent (Basis: GfK-Haushaltspanel) hat sich der Zuwachs im Frischwarenbereich abgeschwächt. Die Einkaufsmengen von Bio-Fleisch, -Wurstwaren, und -Eiern entwickeln sich im Gegensatz zu den Segmenten Käse, Obst, Gemüse, Kartoffeln und Brot eher positiv. Zudem bremsen die allgemein steigenden Preise die Entwicklung. Unterschiede gibt es ebenfalls bei den Absatzkanälen: Während Lebensmittel-Einzelhandel und Naturkostfachhandel in der Summe der genannten Produktgruppen deutliche Zuwächse verzeichnen, erfahren laut ZMP Bäcker, Metzger, Direktvermarkter sowie Wochenmärkte kräftige Einbußen.

(Quelle: Lebensmittel Praxis)

Einen Kommentar schreiben

Kommentare per RSS Feed verfolgen