Kunzmann Bio-Glühwein
Glühwein ist ein beliebter Trunk auf Weihnachtsmärkten, bei Schlittenfahrten oder sonstigen Ausflügen bei kalter Winterwitterung. Dabei müssen meist recht zweifelhafte Qualitäten in Kauf genommen werden, wenn man nicht selber einen Wein seiner Wahl mit Gewürzen versetzt. Glühwein aus billigsten Grundweinen, deren Mängel mit Gewürzen und Zucker zugeballert werden, können natürlich kein Hochgenuss sein. Wie steht es um die Qualität beim Bio-Glühwein?
Der Kunzmann Glühwein mit EG-Öko-Siegel ist mit 2,99 € (REWE) schon ein Vertreter der oberen Preisklasse. Das Alkoholvolumen des Bio-Glühweins beträgt 9 % und die Zutaten Wein, Gewürze und Zucker stammen allesamt aus dem biologischen Anbau. Der Bügelverschluss der pfandfreien 1-Liter-Flasche ist sympathisch und praktisch zugleich. In der Nase typisches Glühwein-Bukett mit kräftigen Gewürznoten. An Nelken, Sternanis und Zimt wurde nicht gespart, im Geschmack gefällt mir diese würzige Note sehr gut. Zucker und Säure stehen gut im Gleichgewicht, wobei mir der Glühwein doch einen Tick zu süß ist. Der durchschnittliche Glühwein ist allerdings pappsüß, so ist der Kunzmann Bio-Glühwein wohl eher am unteren Ende der Zuckerskala anzusiedeln. Zu Lebkuchen oder Weihnachtsgebäck kann ich mir dieses Heißgetränk gut vorstellen.
Fazit: Ein Glühwein, der sich geschmacklich rund und fehlerlos präsentiert. Wer es wie ich jedoch nur dezent süß mag, sollte sich den idealen Glühwein selbst köcheln. Mein Tipp: Kräftigen, halbtrockenen Rotwein mit Glühweingewürzen aus dem Bioladen versetzen und nach Geschmack noch mit Zucker anreichern.






Am 2. Dezember 2008 um 18:14 Uhr
[...] Bio-Glühwein habe ich heute bei Testschmecker.de [...]
Am 3. Dezember 2008 um 12:41 Uhr
[...] deshalb ist es wohl eine bessere Idee, einen Glühweinabend zu Hause zu machen. Im Blog von testschmecker.de wurde auch Bio-Glühwein unter die Lupe genommen. Sehr interessant, aber ich konnte noch keinen [...]
Am 3. Dezember 2008 um 17:29 Uhr
Hey, den Glühwein hab ich heute gleich mal probiert. Schmeckt super, danke für den guten Tipp! Ein Glück, dass ich auf euren Blog gestoßen bin
Am 4. Dezember 2008 um 18:21 Uhr
[...] Ziel war es, den Weihnachtsmarkt zu besuchen und lecker Glühwein zu trinken Gesagt getan. Nach der Arbeit also los und mit den Kollegen am (nur Glühwein [...]
Am 8. Dezember 2008 um 10:44 Uhr
Für alle, die es nicht so süss mögen – das beste ist wirklich selbst machen und vor allem einen guten Wein dafür nehmen – dann tut der Kopf am nächsten Tag auch nicht so weh. Loht sich wirklich und ist ein herrlicher Schlaftrunk ;o) ….
Am 8. Dezember 2008 um 23:22 Uhr
“am unteren Ende der Zuckerskala” hatte mich neugierig gemacht – jetzt muss ich ziemlich enttäuscht sagen “ziemlich am oberen Ende der Zuckerskala” – eigentlich kurz vor ungenissabr – sorry !
Am 9. Dezember 2008 um 11:42 Uhr
Im Artikel bezog ich mich ja auf den Vergleich zu pappsüßen Glühweinen – und da gibt es wirklich ganz heftiges Zeug! Ich finde diesen Glühwein tatsächlich moderat gesüßt, auch wenn dieser von “trocken” natürlich meilenweit entfernt ist. Letztlich ist es ja subjektives Geschmacksempfinden, aber als ungenießbar ist der Kunzmann Bio-Glühwein sicher nicht einzustufen!
Am 9. Dezember 2008 um 12:39 Uhr
Das Problem bei Zucker ist, das viele durch Fertigprodukte eine ziemlich hohe Zuckergrenze haben. Ich reduziere grundsätzlich in Rezepten den Zuckergehalt, da es mir sonst zu süß ist. Aber viele scheinen es zu brauchen damit es ihnen schmeckt. Von daher hilft bei den ganzen Heißgetränken wohl nur selber machen und so selbst Herr über die Zuckermenge zu sein
Am 9. Dezember 2008 um 12:48 Uhr
Mir geht es da genauso – der “Zuckerpegel” ist extrem hoch bei vielen Produkten, der durchschnittliche Geschmack in Deutschland (und nicht nur hier) verlangt das wohl. Kein Wunder, werden doch Kinder mit stark gesüßten Produkten viel zu früh an die hohe Dosis gewöhnt. Das habe ich auch bei einigen Biolebensmitteln auf dieser Seite schon kritisiert.
Wenn ich einen Kuchen nach Rezept backe, arbeite ich mit der halben Zuckermenge – und stelle fest, dass die für meine Geschmacksnerven vollkommen ausreichend ist.
Am 19. Dezember 2008 um 21:52 Uhr
Glühwein selbst machen, ist wirklich so einfach. Erhitzen muss man ja auch den Fertig-Glühwein. Da ist kann man doch gleich ein guten Wein nehmen, Zitrone rein, Zimtstange, Anis, Zucker – fertig! Für mehr Geschmack natürlich ein Biowein und Öko-Zutaten wählen.
Am 23. Dezember 2008 um 01:54 Uhr
einfach wunderbar, der Bioglühwein. ich frag mich nur, warum ich bislang den billig-Discounter Glühwein gekauft habe.
Seit ich den Kunzmann Bio-Glühwein trinke, krieg ich kein Kopfweh oder wird mir schlecht.
2.99 Euro für den Bioglühwein sind vollkommen in Ordnung.
Zucker düfte eine Tick weniger drin sein.
Mein bester Glühwein seit ich Glühwein trinke.
Qualität ist hier 100 % in der Flasche drinnen.
10 Sterne von 10
)) Liebe Kellerei, haltet diese Top-Qualität.
Bio-Glühwein. 1aaaaaaaaaa Spitze !!!
Am 5. November 2009 um 13:24 Uhr
[...] Tagebuch Also jetzt wei ich wie "mein" Glhwein heit: Kunzmann Glhwein http://www.testschmecker.de/2008/12/…-bio-gluhwein/ Ich fand ihn lecker gestern Du knntest ihn ja auch verdnnen, aber auch selber machen drfte ja [...]
Am 3. Dezember 2010 um 14:02 Uhr
Warum nur kann man die Flasche nicht zurückgeben. Schade um die teuere Flasche mit dem Verschluss.