Gel-Schinken und Analog-Käse

Sicherer ist es wohl auf jeden Fall, zuhause zu essen. Über die Qualität von Lebensmitteln in Supermärkten und bei Discountern mag man streiten. Aber im Vergleich zu dem, was in der Gastronomie gelegentlich auf den Tisch kommt, kauft man selbst wohl eher Luxusware.

Den Anfang machte sogenannter Analogkäse: Ein Gemisch aus Pflanzenfett und Aromastoffen, dass vorwiegend auf überbackenen Lebensmitteln eingesetzt wird: Pizza zum Beispiel, aber auch Brötchen und vieles andere mehr.

Jetzt folgt der Gel-Schinken: Ein Gemisch aus Stärke und Wasser mit ein paar Schinkenstückchen drin. “Stärke-Gel mit Fleischstücken” wurde so als Kochschinken angeboten.

Nun sind beide Vergehen vielleicht nicht einmal Straftaten. Auf jeden Fall aber eine dreiste Verbrauchertäuschung die zeigt, wie weit Menschen gehen, wenn Sie nicht streng kontrolliert werden und ein paar Cent sparen können.

Bei rund 68 Prozent der in der Gastronomie entnommenen Proben, so berichtet Spiegel Online, fanden Kontrolleure dieses künstlich hergestellte Imitat.

Keine Reaktion zu “Gel-Schinken und Analog-Käse”

  1. Gel-Schinken, Analogkäse – was noch alles?

    [...] Hier gibt es dazu weitere Informationen: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,635367,00.html http://www.testschmecker.de/2009/07/03/gel-schinken-und-analog-kase/ Allgemeines Juli 10th, 2009 By gabriela Add a comment Home > Allgemeines > [...]

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