Bio-Brot aus dem Versand: der Brotbote

Brotbote

Mit gutem Brot fängt alles an: Das Frühstück für einen gesunden Tag zum Beispiel, bei Kindern vielleicht auch die Gewöhnung an schmackhaftes von zuhause, wenn sie leckere und abwechslungsreiche Vesperbrote mitbekommen, die Alternative zu Chips und Co. Und bei vielen Verbrauchern beginnt der Umstieg auf Bio-Ernährung so, denn Bio-Brot gibt es erstaunlich viel.

Brotbote

Der Brotbote ist ein Brotversand in Franken (bamberg), und er hat gleich viele interessante Vorteile: Er wirbt damit, dass er regionale Brotspezialitäten auf traditionelle Art herstellt. Man erfährt auf der Website, welche Bäcker dahinter stehen, und dass es keine Industriebrote sind. Der sympathische Brotversender erschien mir einen Test wert, denn er hat auch Biobrote in Demeterqualität.

Brotbote

Nun ist Brot ein Frische-Artikel, der Versand könnte da ein Problem darstellen. Martina Pristl aber, die Inhaberin des Brotboten, hat sich darauf gut eingestellt: Versendet wird immer noch am Backtag, damit kommen die Brote nach spätestens 24 Stunden an. Und die Größe der Brote (2,5 bis 3,0 Kilogramm) sorgt dafür, dass man den Boten nicht alle zwei Tage in Bewegung setzen muss. Bleiben noch die Versandkosten, und auch das scheint mir clever gelöst: An Neukunden liefert man frei Haus, ab einem Bestellwert von 20 Euro bezahlen auch „Wiederholungstäter“ keinen Cent für den Versand. Für Bestellungen unter 20 Euro fallen pauschal 2,50 Euro an (Die von der Shopsoftware mitunter für Neukunden automatisch berechneten Versandkosten werden nach Aussage auf der Website bei der Bestellbestätigung wieder abgezogen).

Brotbote

Brotbote

Bleiben also die Brotkosten von im günstigsten Fall rund vier Euro pro Kilo – das ist erschwinglich. Das Biobrot mit drei Kilo schlägt freilich mit insgesamt 17,80 bzw. 19,50 Euro zubuche. Die Haltbarkeit wird bei allen Broten mit rund zwei Wochen angegeben, Brot lässt sich auch gut einfrieren. Neu im Bio-Bereich ist das Vollkornbrot mit Sonnenblumenkernen.

Bei mir landete pünktlich nach der Bestellung der Demeter-Krustenfladen Heinrich: Ein schon von der Größe her beeindruckendes Paket. Gut verpackt und in Papier gewickelt überstand der 3-Kilo-Laib den Transport gut. Sofort ausgepackt und angeschnitten überzeugte auch der Geschmack des Giganten.

Brotbote

Die flache Form des Fladens ergibt viel Kruste und beim Anschnitt schmal Scheiben. Das Brot ist relativ fest, was bei Bio-Roggenbroten ja nicht anders zu erwarten ist. Das Brot ist fest, aber nicht hart, hat regelmäßige Poren und ein feines Aroma, bei dem auch die Gewürze rausschmecken.

Die Zutaten: Roggenmehl (75%), Weizen (25%), Wasser, Salz, Kümmel, Koriander, Natursauerteig.

Brotbote

Mein Fazit: Für Bio-Brot-Liebhaber und Selbst-Bäcker eine gute Wahl. Größere Familien werden mit dem 3-Kilo-Laib gut zurecht kommen, andere frieren Stücke ein.

Wer mit Bio-Vollkornprodukten nicht so vertraut ist oder nicht so auf herzhafte Brote steht, bei denen man zubeißen muss, der wird wohl eher zu einer Nicht-Bio-Variante greifen: Einfach weil die Struktur lockerer ist. Alle Brote haben einen hohen Roggenanteil und es gibt auch ein Brot, das man zuhause selbst fertig backen kann und dann sozusagen ein ofenfrisches Brot hat. Das Gästebuch auf der Website ist voll mit Einträgen zufriedener Kunden, ich kann mich da nur anschließen…

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