
Einen kostenlosen Downloadlink für Rezept-PDFs findet man ab und zu im Netz. Diese PDF-Rezeptsammlung hier finde ich aus mehreren Gründen besonders gut gelungen: Die Seiten sind sehr schön gestaltet und übersichtlich mit guten Fotos. Und: das Kochbuch für „minimalist home cooking“ beschränkt sich auf Kochen mit fünf Zutaten. Das ist nicht nur bei glühender Sommerhitze schön, wenn man so wenig wie möglich am Herd machen möchte.
Es ist auch ziemlich einfach und umweltfreundlich: Je weniger Zutaten, desto weniger Einkaufsstress und desto geringer die Versuchung, auf irgendwelche zweifelhaften Zutaten mit seltsamen Inhaltsstoffen zurück zu greifen.
Die Gerichte kommen gar nicht so karg daher, wie man auf den ersten Blick meinen mag. Und es sind richtige Klassiker dabei, wie die Brokkolinudeln zum Beispiel. Das PDF gibt es hier im Blog (rechte Spalte), das natürlich ebenfalls lesenswert und schön gemacht ist.
Statt Aroma und Konzentrat kann man auch zu einfachem Sirup greifen: Da ist nur Zucker und Frucht drin. Auf
Warum lange an den Marmeladen aus dem Supermarkt herumnörgeln? Zuviel Zucker, zu viel Chemie? Dann verarbeitet man am besten die Früchte aus dem eigenen Garten oder bedient sich am Wochenmarkt beim Händler seines Vertrauens. Wahrscheinlich würden noch viel mehr Menschen ihre Marmelade selbst kochen, wenn sie wüssten, wie einfach und schmackhaft das ist. Mit dem Gelierzucker kann man fast nix falsch machen, wenn man auch hier auf irgendwelche Farbstoffe und Aromastoffe verzichtet, die sich ja auch längst schon überflüssigerweise in Zutaten wie Tortenguss finden.
Joachim Ott (