Morgenlauf: 5 Tipps für das frühe Joggen

Morgenlauf klingt ja irgendwie nach Internat, frühem Aufstehen, Quälerei. Aber das ist nur so lange so, bis man es einige Zeit gemacht hat. Wer einige Zeit durchhält, der wird belohnt mit besserer Fitness, einem entspannten Start in den Tag und dem guten Gefühl, seinen Sitz-Job zumindest teilweise schon früh am Tag ausgeglichen zu haben.

Logischerweise ist der ideale Startzeitpunkt, um mit einem Morgenlauf zu beginnen, der Sommer. Es ist hell und warm draußen, alles ist grün und idealerweise zwitschern noch Vögel. Wer jedoch nicht gerade ins Laufen einsteigt, sondern schon zu den Gelegenheitsläufern gehört, der kann sich jederzeit dazu aufraffen einen regelmäßigen Morgenlauf einzuplanen. Und der ist idealerweise morgens. Denn wer den Abend einplant, der erhält bis dahin so viele Ablenkungen und „dringende” andere Sachen, dass der Lauf am Abend oft verschoben oder gleich abgesagt wird.

Wer Bewegung und gesunde Ernährung kombinieren möchte, für den ist ein Lauf am Morgen mit die effektivste Art, seine Kalorienverbrennung anzukurbeln.

Morgenlauf-Tipps

1. Frühstart nach Plan

Planung ist alles: Rechtzeitig vor dem Arbeitsbeginn sollte man daheim und frisch geduscht sein, ein Frühstück ist auch gut. Das bedeutet oftmals, irgendwann zwischen 6 und 7 Uhr aufstehen. Die beste Motivation ist – so albern es klingen mag – erstmal weniger eine verzwickte psychologische Konstellation sonder einfach ein Vorsatz. Am Anfang ist es am besten, nicht lange nachzudenken. Passt das Wetter, fühle ich mich fit genug, habe ich die passenden Lauf-Klamotten? Der Deal ist: Fünf Tage Morgenlauf. Hintereinander weg. Ohne wenn und aber. Dann erst zieht man die Bilanz. Denn bis dahin hat man festgestellt: Es geht. Und es macht Spass, in den Tag hinein zu laufen.

2. Energie tanken

Wer früh rausmuss lässt gerne mal das Frühstück ausfallen. Keine gute Idee! Natürlich läuft es sich nicht gut mit einem vollen Bauch. Aber schon ein halbes Toast-Brot mit Marmelade und eine Tasse Kaffee bringen den Kreislauf etwas in Schwung und etwas Zucker ins Blut. Außerdem wacht man auch als Morgenmuffel in diesen 15 Minuten erst mal richtig auf und trottet nicht total verschlafen los.

3. Zwischen Schlaf und Tag

Ausreichend Schlaf ist wichtig. Andererseits legt unter der Woche ja kaum jemand Wert auf 10 Stunden Schönheitsschlaf. Ideal ist ein Startzeitpunkt, zu dem man nicht mehr im Tiefschlafmodus ist. Und besonders schön ist es natürlich, in den tag hinein zu laufen. Im Dunkeln loslaufen ist ok, eine Stirnlampe hilft. Aber zurückkommen bei Tageslicht ist meiner Ansicht nach ziemlich motivierend für den Arbeitstag, der vor einem liegt.

4. Laufdauer / Dauerlauf

Egal ob man als Laufanfänger oder aus anderen Gründen noch mit einer Laufpause nach etlichen Minuten unterwegs ist oder durchläuft: Die gesamte Laufdauer sollte morgens – von Ausnahmen abgesehen – am besten zwischen 45 und 60 Minuten liegen. Das ist lange genug, damit man richtig in Schwung kommt. Und nicht so lange, als dass man einen Imbiss bräuchte oder Flüssigkeitszufuhr unterwegs.

5. Und dann?

Joggen ins Büro mag ganz nett sein. Schon wegen des Aha-Effekts der Kollegen. Besser ist es, zuhause zu duschen, ein zweites kleines Frühstück einzulegen und dann entspannt in den Tag zu starten. Das ist übrigens keine leere Redewendung. Nach dem Laufen fühlt man sich in aller Regel wirklich ruhiger, auch bevorstehende Stress-Situationen sieht man nach ausreichender körperlicher Betätigung lockerer. Vielleicht spielt auch eine Rolle, dass man nicht erst am Arbeitsplatz den Turbo einschaltet, sondern schon mit Betriebstemperatur an den Start geht, während andere am Schreibtisch erst noch wach werden.

Soweit die Tipps von einem, der das nun schon ein paar Jahre so macht und sehr zufrieden damit lebt.

War das hilfreich? Dann bitte teilen!

Kommentare

  1. meint

    Hi Joachim,
    deine Tipps fürs Laufen am Morgen haben mir echt weitergeholfen!!! Ich hatte morgens immer voll die Probleme und hatte mit starkem Seitenstechen zu kämpfen.
    Übrigens gefällt mir dein Video sehr gut, du hast dir echt Mühe gegeben das merkt man.
    Liebe Grüße
    Klaus

Trackbacks/ Pingbacks

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.