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Instagram Stories – nur schauen, selber nutzen oder ignorieren?

Mein Favorit für die Stories: In Apples Camera-Amm im Hochformat aufnehmen - und evt. in FCPX nachbearbeiten.

Mein Favorit für die Stories: In Apples Camera-App im Hochformat aufnehmen – und evt. in FCPX nachbearbeiten. 

Instagram Stories sind schon länger verfügbar und finden immer mehr Anhänger. Und es finden sich auch immer mehr, die dort ihre Stories hochladen und auf gute Resonanz hoffen. Wer auf Instagram gute Food-Fotos postet, dem stellen sich vor allem zwei Fragen: Lohnt es sich, dort meine Fotos einzustellen oder verpulvere ich damit gutes Bildmaterial, das nur 24 Stunden gezeigt wird? Und lohnt sich der Aufwand mit kleinen Videos, die ja auch innerhalb von 24 Stunden „produziert” werden müssen und dann ebenfalls nur 24 Stunden sichtbar sind?

Instagram Stories mit wenig Aufwand: Foto-Stories

Wer sich durch die Stories wischt bleibt entweder an sehr guten Fotos hängen (die sind eher selten) oder an guten Videos. Die Bilder, die hier gezeigt werden, haben es normalerweise einfach nicht in den Feed geschafft. Oder es sind von vorne herein nur Schnappschüsse, bei denen die Qualität keine große Rolle spielt. Wer also bei den Stories mit Fotos punkten will, der hat gute Chancen: wenn er eine Serie guter Fotos hat, die eine Geschichte erzählen. Entscheidend ist der Serien-Charakter.

Aufwändige einzelne Food-Fotos sind im Feed nach meiner Meinung besser aufgehoben. Aber wenn man es schafft, eine Geschichte zu erzählen, findet man sein Publikum. Im Food-Bereich kann das zum Beispiel, die Zubereitung es Gerichts sein. Oder Küchenalltag vom Einkauf über Zubereitung bis hin zu einer gemeinsamen Mahlzeit.

Der Nachteil: Um später auch ein formatfüllendes aus aussagekräftiges Bild zu haben, sollte man im gleich Hochformat fotografieren. Spätere Ausschnitte sind meist nicht so treffsicher. Das bedeutet meist einen ständigen Wechsel von Hoch- zu Querformat.

Mit der Nutzung von Later ist es zumindest möglich, die 24 Stunden-Frist für das Aufnahmedatum zu umgehen, da die hochgeladenen Bilder wohl einen neuen Zeitstempel bekommen. Man kann also seine Fotos in Photoshop oder Lightroom aufbereiten, und dann erst hochladen. Mit Videos funktioniert das bei later.com übrigens derzeit nur mit einem kostenpflichtigen Account. Als Alternative bleibt, den Zeitstempel  durch ein Zusatzprogramm zu beeinflussen, das die EXIF-Daten der Aufnahme ändert.

Videos: mehr Aufwand, weniger Einfluss aufs Ergebnis

Auch das Aneinanderreihen von kleinen Videos mit maximal 15 Sekunden gehorcht diesen Regeln: gute Serie, gute Geschichte. Während man sich beim Fotografieren oft schon einen Workflow erarbeitet hat mit einer Bildbearbeitungs-Software, wollen die meisten Fotografen diesen Aufwand für Videos vermeiden. Obwohl man auch mit Premier und FCPX Hochformat-Videos bearbeiten kann.

Generell tut man sich etwas leichter, wenn man…

  • … von vorneherein kurze Videoschnipsel produziert; denn Schneiden auf dem Handy ist oft schwierig.
  • … Bewegung in die Clips bringt – aber sehr langsam; rasche Schwenks oder wacklige Lauf-Aufnahmen sind eher anstrengend und auf eine Korrektur in der Video-Software will man meistens verzichten, um seine Aufnahmen schnell zu veröffentlichen.
  • … die Reihenfolge von vorneherein festlegt. gerade bei mehreren Clips ist das wichtig, weil sich diese Reihenfolge später nicht mehr ändern lässt. Man müsste alle Clips löschen und in neuer Reihenfolge hochladen.

Wer Beispiele eines Profis sehen will: Jesse Driftwood betreibt das nmit den Videos für Instagram-Stories sehr intensiv. Er stellt jeden Tag aufwändig produzierte und bearbeitete Clips in seine Story-Line. In einem Video von Peter McKinnon wird das ganz gut gezeigt.

Mein Fazit

Der Aufwand lohnt, denn die Nachfrage nach Stories und Videos ist sehr groß. Kleine Geschichten ziehen Publikum an, egal ob als Foto-Serie oder noch besser als Video-Serie. Und wer mit guten Fotos kein Wachstum seines Accounts mehr erreichen kann, der sollte es hier probieren. Wie so oft gilt: Wer etwas mehr Aufwand treibt, wird auch belohnt.

 

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Der Instagram-Leitfaden für Food-Blogger

Instagram-Leitfaden für Food-Blogger

Instagram-Leitfaden für Food-Blogger

Instagram-Leitfaden als PDF

Instagram-Leitfaden als PDF

Nachdem ich hier bei testschmecker.de nun schon einige Beiträge über das Thema Instagram für Food-Blogger geschrieben habe und auch in meinem Journal auf das Thema eingegangen bin, habe ich ein paar Dinge in einem Leitfaden zusammengefasst.

 

Wie auch bisher gibts den Leitfaden als PDF zum Download mit der Anmeldung zum Newsletter. Wer den schon abonniert hat, der bekommt den Link automatisch mit dem nächsten Newsletter.

Der Leitfaden richtet sich eher an Beginner, Tipps und Tricks für Fortgeschrittene wären aber auch ein gutes Thema für eine weitere Anleitung.

Viel Spass und viel Erfolg!

Hier gehts zum Instagram-Leitfaden für Food-Blogger

Außer dem kleinen Leitfaden (2 DIN A 4 Seiten) gibts nach dem Download auch monatlich Neuigkeiten von testschmecker.de! Damit verpassen Sie keinen aktuellen Beitrag mehr.

Egal ob es um Rezepte geht, das Thema gesunde Ernährung oder Fitness und Abnehmen. Oder um die Themen, die für Food-Blogger interessant sind wie Social Media, Blog-Techniken wie Schreiben und Fotografieren, der Umgan mit WordPress. Zusätzlich zu den wichtigsten Artikel aus dem Blog gibts weitere Tipps und Links, die nicht im Blog erschienen sind. Und einen Ausblick auf den aktuellen Monat.

Kurzum: Noch mehr Inspiration, Anleitungen, Tipps.

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Instagram-Tipps für neue Food-Blogs

Instagram-Tipps zu Hashtag: foodblogger hat 7 mio Beiträge, so bunt und vielfältig wie das Leben - ist aber damit keine Nische.

Instagram-Tipps zu Hashtag: foodblogger hat 7 mio Beiträge, so bunt und vielfältig wie das Leben – ist aber damit keine Nische.

Instagram-Tipps bekommt man schnell und ungefragt: Einfach möglichst vielen Accounts folgen – und gleich wieder entfolgen. Ein paar Follower werde schon hängen bleiben. Kann ja sein. Ob das dann diejenigen sind, denen man auch gerne folgt, mit denen man eine – wenn auch lose – Beziehung entwickelt, das sei dahin gestellt.  Kurz gesagt gilt für soziale Medien dasselbe, wie im richtigen Leben: Sei nett zu den Leuten, zeige, was dich interessiert und folge denjenigen Leuten, die zu Dir passen könnten.

Und weil das eine gute, aber für heutige Zeiten eher langsame Methode ist um einen erfolgreichen Account aufzubauen, hier noch ein paar Instagram-Tipps für Food-Blogger, die sich nach dem Start mit dem Food-Blog nun auch auf die Foto-Plattform wagen.

Foodies gibt es viele – was ist speziell?

Food ist ebenso wie Urlaub, Reise und Mode ein Massenmarkt. Jeder hat was zu diesem Thema beizutragen, die Bilderflut ist überwältigend. Wie sticht man heraus?

Wichtigster Instagram-Tipps: Um eine Profil aufzubauen gleich mit mindestens neun Bildern anfangen. Alles andere lässt das Profil unfertig aussehen. Besucher erkennen keinen Stil (den man allerdings auch durchhalten sollte). Und wer als Food-Blogger keine neun vorzeigbaren Fotos hat, sollte zurück auf Start.

Vor allem am Anfang ist eine Nische wichtig: ein Thema, ein Hashtag mit begrenzter Reichweite. Hier kann man auch leicht mit dem selben Hashtag nach „Gleichgesinnten” suchen. Vegan oder Schnitzel, Stilleben oder Küchenwerkstatt – egal, wie man den Einstieg wählt, es sollte zur Person passen. Wer aufwändige Stilleben produziert und das nach vier Wochen nicht mehr durchhalten kann,  hat ein Problem.

Wichtig ist auch eher allgemein: Sich immer wieder Inspiration holen – auch in anderen bereichen.

Planung hilft: eine Woche vorausdenken

Vielleicht haben Sie Instagram bislang eher spielerisch genutzt. Bilder für Freunde, launige Kommentare, lange Pausen. Wenn es dem eigenen Food-Blog was bringen soll, ist mehr notwendig. Drei bis fünf Mal pro Woche zu posten ist ein guter Vorsatz. Und damit man nicht jeden Tag vor seinem Bildarchiv sitzt und grübelt empfiehlt sich eine Vorlaufzeit von etwa einer Woche.

Also drei bis fünf Bilder für die Woche raussuchen, eventuell bearbeiten, Hashtags und Bildtexte dazu schreiben. Das sorgt dafür, dass einem nicht schon nach wenigen Wochen die Luft ausgeht. Und man erkennt rechtzeitig, wenn die Bilder zu wenig Abwechlsung bieten oder wenn einem das Material ausgeht.

Apps sind hilfreich

Soziale Netzwerke sind Zeitfresser. Einige Apps können deswegen Lebensretter sein. Dienste wie Hootsuite, Buffer oder Later kann man dazu nutzen, um die ganze Woche nicht nur durchzuplanen. Und man kann Bilder und Texte bereits ins Internet laden. Veröffentlichen muss man bei Instagram zwar immer übers Handy. Aber einmal am Tag zwei Apps öffnen und dann posten, das spart viel Zeit. Die kann man besser für Likes und Folgen und gute Kommentare nutzen.

Nicht mit Hashtags sparen

Hashtags sollten passen. Und falsche Hashtags zu nutzen, um eine möglichst große Leserschaft anzusprechen, ist übel: Den Leuten, die vom Angebot enttäuscht sind, bleibt man ja ebenfalls im Gedächtnis.

Aber die Zahl der in Frage kommenden Hashtags ist größer als man denkt. Am besten man schaut bei anderen Leuten nach. Instagramer, die in der eigenen Nische aktiv sind und solche, die schon eine große Anhängerschaft aufgebaut haben, bieten viele Anregungen. Wichtig ist auch die Reichweite der Hashtags, die man bei Eingabe des Begriffs in der Suchmaske der Instagram-App angezeigt bekommt. Bei 10 mio Beiträge zu einem Suchwort geht das eigene Bild unter. Bei nur neun Beiträgen kennt den Begriff wohl niemand.

So stolz man auf tolle Food-Fotos sein kann: Ein 'schlonziger' Kartoffelsalat brachte mir bislang die meisten Kommentare ein.

So stolz man auf tolle Food-Fotos sein kann: Ein ’schlonziger‘ Kartoffelsalat bringt manchmal mehr Kommentare als aufwändigere Fotos.

Eine Geschichte erzählen

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Das mag für manche Bilder und für manche Betrachter zutreffen – aber nicht für alle. Die meisten Menschen wollen bei Interesse für ein Bild mehr wissen. Ein ganzer Satz wäre schon schön. Ein erklärendes Wort. Was Generelles zum Thema.

Wie schwer das manchmal sein kann erkennt man auch daran, dass Bildtexte der Foodies sehr oft lauten: „Guten Morgen meine Lieben. Heute gabs bei mir…” Auch bei den Kommentaren ist etwas Einfallsreichtum nicht verschwendet. Wer generell ein Smiley hinterlässt wird als Antwort wahrscheinlich Smileys bekommen. Wer seine Geschichte zum Bild erzählt, darf sich sehr oft über persönliche und herzliche Kommentare freuen.

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