Kartoffelgratin: die schnellste und leichteste Variante

Leckerer ist das Kartoffelgratin, wenn es dünner ist.

Leckerer ist das Kartoffelgratin, wenn es dünner ist.

Kartoffelgratin gehört für viele zu den Rezepten, die man aufs Wochenende schiebt: Kartoffeln schälen, schneiden, und dann alles noch eine Stunde lange in den Backofen. Ich liebe schnelle Küche. Nicht nur, weil ich meine Mittagspause effektiv nutzen möchte. Deswegen hier das ultimative schnelle Rezept für Kartoffelgratin.

Die Zutaten fürs Kartoffelgratin:

  • etwa ein Pfund Kartofffeln
  • 1/8 Liter Sahne
  • 1/8 Liter Milch
  • Salz, Pfeffer
  • eine handvoll Parmesan oder Reibekäse

Und weils zum Gratin auch was dazu geben soll, hier beispielhaft noch das Rezept für mein Backofengemüse:

  • drei Gemüsesorten (bei mir waren es hier Fenchel, Brokkoli und Lauch)
  • Butterfläckchen
  • Salz, Pfeffer,
  • 0,25 l Weißwein
  • Speckwürfel (optional)
Kartoffelgratin, schnell und einfach. Und das Gemüse dazu geht in einem Aufwasch.

Kartoffelgratin, schnell und einfach. Und das Gemüse dazu geht in einem Aufwasch.

Die Zubereitung:

Sahne und Milch in einen beschichteten Topf geben und erwärmen.

Jetzt werden die Kartoffeln geschäflt und in dünne Scheiben geschnitten. Küchenmesser-Arbeit genügt vollkommen. Die Kartoffeln müssen nicht hauchdünn gehobelt werden. Dann zur Flüssigkeit in den Topf geben, mit Salz und Pfeffer würzen. Einmal aufkochen, dann bei mittlerer Hitze 10 Minuten köcheln lassen.

Jetzt kann man sich um das kümmern, was es zum Kartoffelgratin geben soll. In diesem Fall war das Gemüse, das ebenfalls im Backofen gedünstet wurde. Es wird nicht ganz so aromatisch und Herzhaft wie das hier beschriebene Grill-Gemüse. Aber da das Gratin schon durch den Käse etwas herzhafter sind und beim Gemüse noch Speckwürfel dabei sind, finde cih die Kombination sehr schmackhaft.

Gemüse in Alufolie: Der Wein verdampft, das Aroma bleibt.

Gemüse in Alufolie: Der Wein verdampft, das Aroma bleibt.

Doppel-Belegung im Backofen spart Zeit

Dafür drei verschiedene Gemüsesorten kleinschneiden. Ein Backblech mit Alufolie auslegen, die Folie aber nicht von der Rolle abtrennen. Gemüse mit Butterstückchen belegen, mit Salz und Pfeffer würzen, evt. Speckwürfel drüber geben. Mit der Rolle Alufolie nochmal drüber gehen und mit etwas Zugabe dann am Anfang des Blechs die Alufolie von der Rolle so abtrennen, dass man die Enden zusammenfalten kann.

Nur das bißchen Speck macht es nicht-vegetarisch. Kann man auch weglassen.

Nur das bißchen Speck macht es nicht-vegetarisch. Kann man auch weglassen.

Jetzt an der hinteren Kante des Alufolienbündels ebenfalls beide Lagen zusammenfalten. Die Alufolie bildet jetzt ein Tasche für das Gemüse und ist nur an der Vorderseite noch offen.  Blech und Alufolientasche mit Gemüse vorne leicht anheben und ein Glas Weißwein von vorne in diese Tasche gießen.

Nun auch auch die Vorderseite des Alufolien-Bündels zusammenfalten. Dann kann das Gemüse mit etwas Fett und Salz im Weißwein schonen gedämpft werden.

Die Kartoffeln samt Flüsigkeit in eine gefettete Auflaufform geben und den geriebenen Käse drüber geben. Kartoffeln und das Backblech mit dem Gemüse jetzt zusammen auf zwei verschiedenen Stufen bei Umluft in den Ofen geben. Bei 200 Grad etwa 20 bis 25 Minuten backen, bis das Gratin an der Oberfläche schön knusprig braun ist.

Beides zusammen herausnehmen und servieren.

Ideale Ergänzung: Kartoffeln und Gemüse.

Ideale Ergänzung: Kartoffeln und Gemüse.

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No-Knead-Bread – das Brot ohne Kneten

Der Teigschluss nach oben sorgt für die elegante Falte.

Der Teigschluss nach oben sorgt für die elegante Falte des No-Knead-Bread .

Das No-Knead-Bread, das Brot ohne Kneten, ist eigentlich ein alter Hut. 2006 stellte es Mark Bittman in einem Video der New York Times vor. Damals vor 10 Jahren dachte ich schon: genial. Inzwischen gibt es sehr viele Menschen, die das nachgemacht, variiert, fotografiert und gefilmt haben. Soll ich mich da einreihen?

Ja! Der Bäcker, der das damals vorgestellt hat, Jim Lahey von der Sullivan Street Bakery, hat das Brot damals vorgestellt. Auslöser war seine Behauptung, das ein Sechsjähriger mit dieser Methode ein besseres Brot machen kann als so ziemlich jede Bäckerei in diesem Land. Und als sich der New Yorker Journalist schließlich später verabschiedete, kündigte er an, er „stehle das Rezept für Jahre” (was sich als sehr wahr herausstellen sollte). Und Jim Lahey sagte: Stellen Sie sicher, dass jeder Zugang dazu bekommt.

Das No-Kenad-Bread braucht eine relativ lange Vorlaufzeit von 12 bis 18 Stunden.

Das No-Knead-Bread braucht eine relativ lange Vorlaufzeit von 12 bis 18 Stunden.

Schlabbrig und gar nicht zum Kneten geeignet: Der No-Knead-Teig.

Schlabbrig und gar nicht zum Kneten geeignet: Der No-Knead-Teig.

Das kinderleichte No-Knead-Bread

GSW Schmortopf

GSW Schmortopf

Und so sollte es sein: Jeder sollte wissen, dass es zumindest ein Rezept gibt, mit dem man kinderleicht ein herrliches Brot backen kann. Einziger Haken (je nach elterlichem Haushalt) ist der geschlossene gusseiserne Topf, den man dazu braucht. Das der wirklich notwendig ist, erklärt auch Lahey im Video: Zwei Drittel der Backzeit sollte das Brot im geschlossenen Topf mit hohem Wasserdampfgehalt backen, erst danach wird der Deckel geöffnet, damit sich eine schöne Kruste bilden kann.

Was mich davon abgehalten hat war ebenfalls dieser Topf. Bei der ersten Recherche bleibt man den (in meinen Augen überteuerten) Töpfen renommierter Hersteller hängen. 250 Euro für einen Schmortopf? Eher nicht. Aber weil das Thema immer wieder aufkam habe ich schließlich diesen preiswerten gusseisernen Topf aus deutscher Produktion für gerade mal 40 Euro auf die Wunschliste gesetzt und schließlich auch angeschafft. Und damit geht es natürlich auch ganz hervorragend.

Weizenschrot oder wie hier Sesamkörner beleben die Kruste.

Weizenschrot oder wie hier Sesamkörner beleben die Kruste.

Deswegen jetzt ohne langes Herumgerede:

Das Rezept

Im originalen Text heißt es:

  • 3 cups flour
  • 1½ teaspoons salt
  • ½ teaspoon instant yeast
  • 1½ cups room temperature water

Das Suchen nach deutscher Übersetzung und Anpassung der Maßeinheiten kann man sich sparen, es geht genauso, wie man es vermutet.

  • 3 Tassen Mehl
  • 1,5 TL Salz
  • 0,5 TL Trockenhefe
  • 1,5 Tassen zimmerwarmes Wasser

Statt Abwiegen einfach Tassen und Teelöffel verwenden, fertig.

Die Zubereitung

Die Anleitung ist ebenso kurz und schmerzlos, wie im Video gezeigt.

Mehl, Salz und Hefe in einer großen Schüssel vermengen. Das Wasser dazu geben und etwa eine Minute vermischen. Fertig.

Den Teig 12 bis 18 Stunden gehen lassen.

Dann den Ofen mitsamt dem Topf und Deckel vorheizen auf 250 Grad. Den Teig aus der Schüssel nehmen, viermal falten, mit dem Schluss nach unten, glatte Seite nach oben gehen lassen, bis der Ofen heiß ist. Dann kommt das Brot in den heißen Topf mit dem Schluss nach oben, glatte Seite unten fertig. Ich habe mich für die Variante entschieden, den Teigfladen nicht in den Topf zu werfen, sondern statt dessen mitsamt Backpapier einzulegen.

Backpapier erleichtert das Handling.

Backpapier erleichtert das Handling.

Nach 30 Minuten kommt der Deckel runter, nach 45 Minuten ist das Brot fertig.

Es ist so lecker und so einfach, dass es jeder mal probiert haben sollte.

Es sollte frisch, sogar noch lauwarm auf den Tisch.

Es sollte frisch, sogar noch lauwarm auf den Tisch.

PS:  Jim Lahey und die Bäckerei gibts heute noch. Und es gibt dort wohl auch eine University of bread. Mark Bittmann hat seine Kolumne „The Minimalist” aufgegeben und nach 25 Jahren die NYT verlassen. Der Mann mit der sonoren Stimme arbeitete heute wohl selbständig und ist – unter anderem – erfolgreicher Buchautor.

 

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Schneckennudeln – das fixe Kaffee-Gebäck

Die kleinen Schneckennudeln haben eine robustere Füllung bieten mit Kruste und Füllung etwas mehr Crunch als die gebräuchliche Bäcker-Variante.

Die kleinen Schneckennudeln haben eine robustere Füllung bieten mit Kruste und Füllung etwas mehr Crunch als die gebräuchliche Bäcker-Variante.

Schneckennudeln sind im Schwabenland heiß begehrt. Also zumindest war das so, bevor die riesigen Hefe-Monster mit wenig Füllung aufkamen. Weich, weiß, mit Zuckerguss. Die traditionellen sind kleiner, sie sind in bißchen knusprig (was in Zeiten der Back-Shops generell eine unerwünschte Eigenschaft zu sein scheint). Und sie sind gefüllt mit Rosinen, Zucker und gemahlenen Haselnüssen oder Mandeln. Ihr Vorteil ist, dass sie so klein sind. Eine geht immer noch, auch zwischendurch und ohne Kaffee. Ihr Nachteil ist, dass sie so klein sind. Denn man isst gerne mal eine zu viel.

Schneckennudeln –  auch aus Hefeteig-Resten

Schneckennudeln gehen so fix, dass sie bei uns zur Standard-Resteverwertung bei zu großen Hefeteig-Mengen geworden sind. Beim Standard-Rezept mit einem Pfund Mehl und einem Hefewürfel zum Beispiel für Dampfnudeln bleibt bei zwei Personen die Hälfte übrig. Nach dem Mittagessen lässt sich dann noch fix eine Portion Schneckennudeln backen, die rechtzeitig zum Kaffee warm aus dem Ofen kommen.

Schneckennudeln selbst gemacht - das geht natürlich auch gleichmäßiger als diese hier.

Schneckennudeln selbst gemacht – das geht natürlich auch gleichmäßiger als diese hier.

Rühren und Kneten

Für den Hefeteig braucht man

  • 500 Gramm Mehl
  • 50 Gramm Zucker
  • 50 Gramm Butter
  • ein Würfel Hefe
  • zwei Eier
  • 1/4 Liter Milch
  • eine Prise Salz

Für die Füllung:

  • 100 Gramm gemahlene Haselnüsse oder Mandeln
  • 100 Gramm Rosinen
  • 50 Gramm Zucker
  • 60 Gramm zerlassene Butter
  • 2 EL Sahne

Zubereitung

Hefeteig-Reste: Ein halbes Pfund reicht für eine gute Portion Schneckennudeln.

Hefeteig-Reste: Ein halbes Pfund reicht für eine gute Portion Schneckennudeln.

Bei der Füllung gibts zahlreiche Variationsmöglichkeiten.

Bei der Füllung gibts zahlreiche Variationsmöglichkeiten.

Milch und Butter werden in einem kleinen Topf auf dem Herd warm gemacht. Das Mehl mit Zucker in einer Schüssel vermischen. Die Hefe in einer Tasse zerbröseln, einen Esslöffel vom Zucker abzweigen und zur Hefe geben. Etwas von der lauwarmen Milch zugeben, so dass sich die Hefe gut verrühren lässt.

Alles zusammen in der Rührschüssel mit der Küchenmaschine oder von Hand kneten und danach für mindestens 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Normalerweise reicht Zimmertemperatur. Wer sicher gehen will, dass es warm genug ist, der mach kurz seinen Backofen bei 50 Grad Umluft an und nach einer Minute wieder aus. Dann die Teigschüssel zugedeckt in den Backofen stellen.

Die Füllung sieht so verteilt etwas sparsam aus, reicht aber völlig aus.

Die Füllung sieht so verteilt etwas sparsam aus, reicht aber völlig aus.

Die Hälfte (oder auch alles) noch einmal durchkneten und auf einer bemehlten Arbeitsplatte etwa einen Zentimeter dick zu einem Rechteck ausrollen. Mit zerlassener Butter bestreichen. Mandeln / Haselnüsse, Zucker, Rosinen und Sahne vermischen und auf dem Teig möglichst bis zum Rand ausstreichen. Bei der Füllung sind natürlich mehr Variationen möglich. Wer keine Rosinen mag, kann Cranberrys nehmen. Beliebt ist auch eine Füllung mit Zimt. Und ein Zuckerguss zum Abschluss. Mein Favorit ist die schwäbische Variante wie oben beschrieben.

Alles drin: Rosinen, Zucker, Haselnüsse.

Alles drin: Rosinen, Zucker, Haselnüsse.

Von der Rolle

Dann das Rechteck von der langen Seite her vorsichtig aufrollen und die Rolle in etwa zwei bis drei Zentimeter dicke Streifen schneiden. Diese werden flach auf das Backblech gesetzt. Falls sie beim Schneiden etwas verformt wurden, wieder möglichst in eine runde Form bringen. Die ganze Menge von einem Pfund Mehl reicht für etwa zwei Backbleche. Etwa 30 Minuten gehen lassen.

Im vorgeheizten Backofen bei 170 Grad Umluft etwa 30 Minuten backen. Und dann möglichst noch lauwarm zum Kaffee servieren. Reste lassen sich auch gut einfrieren. Aber wer die halbe Portion bäckt, der hat wahrscheinlich nach Kaffee und dem nächsten Frühstück keine Reste mehr.

Die Scheiben sind nach dem Abschneiden noch etwas oval.

Die Scheiben sind nach dem Abschneiden noch etwas oval.

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Teigtaschen: Ein Essen auf die Hand

Die Füllung machts: Jede Teigtasche lebt von den Resten, die gerade verfügbar sind.

Die Füllung machts: Jede Teigtasche lebt von den Resten, die gerade verfügbar sind.

Teigtaschen ist hier der Oberbegriff für solche Sachen wie die britischen Cornish Pasties: Ein Mürbteig mit einer herzhaften Füllung. Oft sind es Fleischreste, manchmal auch Gemüse oder andere Mischungen, die verwendet werden. Eigentlich sind diese Teigtaschen eine klassische Resteverwertung, wenn man sie zuhause macht. Im Prinzip kann man das auch mit Hefeteig machen (das gibt dann eher größere Taschen wie Pizza Calzone), oder mit Nudelteig: Das ergibt dann die klassischen Maultaschen oder Ravioli oder Dumblings wie Wan Tan. Da gibts dann auch die feineren und raffinierteren Füllungen.

Die Teige für Teigtaschen

Am besten gehen Teigtaschen mit dem klassischen Mürbteig: Der geht extrem schnell und einfach: Die Zutaten zusammenrühren, für 30 Minuten in den Kühschrank legen und danach ausrollen. „Gelingsicher”, wie es in der Werbung so schön heißt.

Bei mir ist es die Hälfte eines Hefeteigs, den ich für einen anderen Zweck angesetzt habe. Dafür braucht man…

Die Zutaten:

  • 500 Gramm Mehr
  • ein Päckchen Trockenhefe
  • 1/4 l Wasser
  • Olivenöl, Salz
Die einfachste Form der Teigtasche: rechteckig, mit pikaner Füllung, auch für unterwegs.

Die einfachste Form der Teigtasche: rechteckig, mit pikaner Füllung, auch für unterwegs.

Zubereitung:

Der Teig wird etwas auf Backblechgröße ausgerollt, dann halbiert. Schöner sind die klassischen halbrunden Formen der Cornish Pasties – was unweigerlich Teigreste hervorbringt, die man ja auch wieder verwerten möchte. Einfacher und schneller (und weniger schön) ist es, wenn man für die eigentliche Tasche den auf die Hälfte zusammenklappt.

In diese Füllung kommt das, was mein Kühlschrank nach einem Wochenende an Resten aufweist hergab: Lauch, Stangensellerie, Salami, Schinken, Käse. Eine englisch Variante wäre mit Bratenresten, Gemüse und Pilzen. Italienisch angehaucht dann eher mit mediterranen Gewürzen, Hackfleisch und Tomaten.

Die gefüllten Teigtaschen brauchen im Backofen nur 10 bis 15 Minuten bei 230 Grad, lassen sich gut vorproduzieren und schmecken auch kalt prima. Dann hat man auch einen Vorrat für ein kleines Essen unterwegs.

Die Cornish Pasties sind ja das klassische Essen „auf die Hand”: Da alles trocken ist, nichts tropft oder rausfällt, kann man das auch gut unterwegs essen. Wer es zuhause macht, kann einen Salat dazu machen und / oder eine Sauce.

Teigtaschen als Mittagessen: Mit einer herzhaften Sauce und einem Salat auch ein vollwertiges Essen am Mittagstisch.

Teigtaschen als Mittagessen: Mit einer herzhaften Sauce und einem Salat auch ein vollwertiges Essen am Mittagstisch.

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Der Testschmecker-Newsletter

Der nächste Testschmecker-Newsletter steht an.

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Von der Buch-Rezension über Rezepte und Lifetime-Sportarten bis hin zum fast schon banal wirkenden Gurken-Sandwich: Der September war trotz Urlaub doch ganz bewegt. Wer was verpasst hat, der meldet sich am besten gleich zum Testschmecker-Newsletter an. Die nächste Ausgabe erscheint Anfang Oktober.

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Very british: Gurken-Sandwich (kalorienarm)

Gurken-Sandwich: Mal nicht blass und schmal sondern dunkel und kräftig.

Gurken-Sandwich: Mal nicht blass und schmal sondern dunkel und kräftig.

Wer ab und zu nach englischen Gerichten und Rezepten sucht, der kommt an diesem Klassiker kaum vorbei: Gurken-Sandwich. Auf Sandwiches sind die Briten ja sowieso schon stolz, sie habens erfunden. Der Klassiker ist das Gurken-Sandwich. Aber bei aller Liebe für britisches Essen: Dünner weißer Toast Brot mit Mayonnaise und Gurkenscheiben, das sieht vielleicht elegant aus, etwas herzhafter darfs aber schon sein.

Da, nehmt das, Briten: Das gesunde und kalorienarme Gurken-Sandwich mit Vollkornbrot und einem Mayonnaise-Ersatz, der mindestens genauso gut schmeckt.

Gehacktes Ei macht den Mayo-Ersatz etwas voluminöser.

Gehacktes Ei macht den Mayo-Ersatz etwas voluminöser.

Ein Eier-Gurken-Sandwich mit wenigen Arbeitsschritten.

Ein Eier-Gurken-Sandwich mit wenigen Arbeitsschritten.

Jeder Hobel hat unterschiedliche Schnittstärken, manche sind auch verstellbar. Von hauchdünn bis robust ist alles möglich.

Jeder Hobel hat unterschiedliche Schnittstärken, manche sind auch verstellbar. Von hauchdünn bis robust ist alles möglich.

Die Zutaten:

– eine Scheibe Vollkornbrot, gerne mit Körnern
– ein Bio-Ei
– Gurke, in lange Streifen gehobelt

Für die Mayonnaise:

– 3-4 EL Schmand (oder Crème fraîche, auch mit Kräutern)
– 1 TL Dijon-Senf
– 2 EL Öl
– Salz, Zucker,
– evt. frische Kräuter (Schnittlauch, Dill)

Ein gesunder Ersatz für Mayonnaise: kalorienarm und schnell zubereitet.

Ein gesunder Ersatz für Mayonnaise: kalorienarm und schnell zubereitet.

Wieviel Gurke darf es sein? Spielt von den Kalorien her keine Rolle.

Wieviel Gurke darf es sein? Spielt von den Kalorien her keine Rolle.

Dicke oder dünne Gurkenscheiben, ohne Kerne vom Rand geschnitten, können auch kreuzweise kombiniert werden.

Dicke oder dünne Gurkenscheiben, ohne Kerne vom Rand geschnitten, können auch kreuzweise kombiniert werden.

Die Zubereitung:

Für die Mayonnaise die Zutaten außer dem Öl mischen und in der Küchenmaschine, mit dem Handmixer oder dem Schneebesen mixen. Dann das Öl beim weiteren Schlagen langsam und kontinuierlich dazu geben. Kräuter erst ganz zum Schluss dazugeben und nur unterheben.

Ein Bio-Ei hart kochen, klein hacken, mit der Mayo vermengen. Brot toasten und in die Hälfte schneiden. Den Mayo-Ersatz mit Ei drauf verteilen. Von der Gurke mit dem Gemüseschäler dünne Streifen hobeln und drüber geben. Oben drauf die andere Hälfte der Brot-Scheibe, damit es auch ein Sandwich ist…

Wer nach Mayo-Ersatz sucht, der findet zahlreiche Alternativen, die sich verwenden lassen, auch Fertigprodukte. Wir nehmen zum Beispiel gerne Crème fraîche mit Kräutern, das passt eigentlich überall dort, wo normalerweise die fettige Mayo zum Einsatz kommt und hat noch weniger Fett als die obige Variante.

Wer gerne Picknick macht, ist eigentlich auch immer auf der Suche nach Sandwich-Varianten. Ich bin aber eigentlich vom klassischen Sandwich, also dem Doppeldecker abgekommen: Eine gute Scheibe frisches Brot mit diversen Belägen sieht nicht nur appetitlicher aus, sondern es lässt sich auch viel unterbringen. Besser handhabbar zum Essen aus der Hand ist der Doppeldecker. Aber auch er vermeidet nicht, dass gerne mal die Hälfte der Füllung rausflutscht. Dann lieber mit Messer und Gabel essen oder das belegte Brot in kleinere Stücke schneiden, die man mit einem Happs verschlingen kann.

Wer das Gurken-Sandwich beim Picknick essen will, der sollte Brot. Ei-Mayo-Ersatz-Mischung und Gurken getrennt mitnehmen, damit nicht alles aufweicht.

Gurken-Sandwich: Mal nicht blass und schmal sondern dunkel und kräftig.

Gurken-Sandwich: Mal nicht blass und schmal sondern dunkel und kräftig.

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