Hühnchen-Reis-Pfanne mit frischem Gemüse

Hühnchen-Reis-Pfanne mit frischem Gemüse: Nicht nur lecker, sondern auch kalorienarm und gesund.

Hühnchen-Reis-Pfanne mit frischem Gemüse: Nicht nur lecker, sondern auch kalorienarm und gesund.

Die Hühnchen-Reis-Pfanne stand zunächst gar nicht im Vordergrund: Es ging um eine leckere Hühnerbrühe. Wie sie sich viele Menschen wünschen, wenn sie die winterliche Grippe erwischt hat. Keine Ahnung, was von diesem Essen ausgeht, aber tatsächlich ist das wohl das Mach-mich-gesund-Essen für die meisten Menschen. (Obwohl die Linsen-Gemüse-Suppe auch nicht schlecht ist bei solchen Anlässen.)Und damit die Gesunden ihren etwas größeren Appetit mit etwas handfesterem stillen können, gibts diese Reispfanne. Weil die leckere Hühnerbrühe nach Verwertung förmlich ruft. Weil zartes, mageres Hühnerfleisch übrig ist. Und weil körniger Reis und frisches Gemüse die idealen Ergänzungen sind.

Hühnchen-Reis-Pfanne – das Rezept

Gleich vorneweg: Damit es wirklich ein kalorienarmes essen ist, muss die Hühnerbrühe erst abkühlen, damit man das Fett abschöpfen kann. Und als Gemüse nimmt man das, was im Haus ist. Oder was man noch Tiefkühl-Fach findet. Oder was es im nächste Supermarkt gibt.

Der Anfang von allem: Eine frische Hühnerbrühe, nicht nur zum gesund werden.

Der Anfang von allem: Eine frische Hühnerbrühe, nicht nur zum gesund werden.

Zutaten:

  • 1 Tasse Reis
  • 2 Tassen Hühnerbrühe
  • klein geschnittenes gekochtes Hühnerfleisch
  • Gemüse; bei mir waren es ein Stängel Lauch, zwei Möhren, TK-Erbsen
  • Salz, Pfeffer, Öl
Wenige Zutaten, wenige Kpüchen-Gerätschaften (wenn die Hühnerbrühe schon fertig ist).

Wenige Zutaten, wenige Küchen-Gerätschaften (wenn die Hühnerbrühe schon fertig ist).

Zubereitung:

Den Reis mit etwas Öl in der Pfanne anbraten, bis er glasig wird. Mit der Hühnerbrühe ablöschen. Die Gemüsesorten je nach gewünschter Bissfestigkeit dazu geben. In meinem Fall:Die klein geschnittenen Karotten gleich, Lauch in Ringen und Erbsen nach etwa 10 Minuten. Deckel drauf, bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Der Reis ist nach insgesamt 20 Minuten fertig.

Nach 20 Minuten gut umrühren und schauen, ob die ganze Flüssigkeit aufgenommen wurde. Evt. noch etwas Flüssigkeit nachgießen oder mit offenem Deckel weiter köcheln lassen.

Wer nicht auf geringe Kalorienzahl achtet, der kann etwas Butter zugeben und den Reis mit etwas geriebenem Parmesan servieren. Und wer keine frisch gekochte Hühnerbrühe zur Hand hat, der kann jede andere leckere Brühe nehmen, zur Not auch Instant.

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Kartoffelgratin: die schnellste und leichteste Variante

Leckerer ist das Kartoffelgratin, wenn es dünner ist.

Leckerer ist das Kartoffelgratin, wenn es dünner ist.

Kartoffelgratin gehört für viele zu den Rezepten, die man aufs Wochenende schiebt: Kartoffeln schälen, schneiden, und dann alles noch eine Stunde lange in den Backofen. Ich liebe schnelle Küche. Nicht nur, weil ich meine Mittagspause effektiv nutzen möchte. Deswegen hier das ultimative schnelle Rezept für Kartoffelgratin.

Die Zutaten fürs Kartoffelgratin:

  • etwa ein Pfund Kartofffeln
  • 1/8 Liter Sahne
  • 1/8 Liter Milch
  • Salz, Pfeffer
  • eine handvoll Parmesan oder Reibekäse

Und weils zum Gratin auch was dazu geben soll, hier beispielhaft noch das Rezept für mein Backofengemüse:

  • drei Gemüsesorten (bei mir waren es hier Fenchel, Brokkoli und Lauch)
  • Butterfläckchen
  • Salz, Pfeffer,
  • 0,25 l Weißwein
  • Speckwürfel (optional)
Kartoffelgratin, schnell und einfach. Und das Gemüse dazu geht in einem Aufwasch.

Kartoffelgratin, schnell und einfach. Und das Gemüse dazu geht in einem Aufwasch.

Die Zubereitung:

Sahne und Milch in einen beschichteten Topf geben und erwärmen.

Jetzt werden die Kartoffeln geschäflt und in dünne Scheiben geschnitten. Küchenmesser-Arbeit genügt vollkommen. Die Kartoffeln müssen nicht hauchdünn gehobelt werden. Dann zur Flüssigkeit in den Topf geben, mit Salz und Pfeffer würzen. Einmal aufkochen, dann bei mittlerer Hitze 10 Minuten köcheln lassen.

Jetzt kann man sich um das kümmern, was es zum Kartoffelgratin geben soll. In diesem Fall war das Gemüse, das ebenfalls im Backofen gedünstet wurde. Es wird nicht ganz so aromatisch und Herzhaft wie das hier beschriebene Grill-Gemüse. Aber da das Gratin schon durch den Käse etwas herzhafter sind und beim Gemüse noch Speckwürfel dabei sind, finde cih die Kombination sehr schmackhaft.

Gemüse in Alufolie: Der Wein verdampft, das Aroma bleibt.

Gemüse in Alufolie: Der Wein verdampft, das Aroma bleibt.

Doppel-Belegung im Backofen spart Zeit

Dafür drei verschiedene Gemüsesorten kleinschneiden. Ein Backblech mit Alufolie auslegen, die Folie aber nicht von der Rolle abtrennen. Gemüse mit Butterstückchen belegen, mit Salz und Pfeffer würzen, evt. Speckwürfel drüber geben. Mit der Rolle Alufolie nochmal drüber gehen und mit etwas Zugabe dann am Anfang des Blechs die Alufolie von der Rolle so abtrennen, dass man die Enden zusammenfalten kann.

Nur das bißchen Speck macht es nicht-vegetarisch. Kann man auch weglassen.

Nur das bißchen Speck macht es nicht-vegetarisch. Kann man auch weglassen.

Jetzt an der hinteren Kante des Alufolienbündels ebenfalls beide Lagen zusammenfalten. Die Alufolie bildet jetzt ein Tasche für das Gemüse und ist nur an der Vorderseite noch offen.  Blech und Alufolientasche mit Gemüse vorne leicht anheben und ein Glas Weißwein von vorne in diese Tasche gießen.

Nun auch auch die Vorderseite des Alufolien-Bündels zusammenfalten. Dann kann das Gemüse mit etwas Fett und Salz im Weißwein schonen gedämpft werden.

Die Kartoffeln samt Flüsigkeit in eine gefettete Auflaufform geben und den geriebenen Käse drüber geben. Kartoffeln und das Backblech mit dem Gemüse jetzt zusammen auf zwei verschiedenen Stufen bei Umluft in den Ofen geben. Bei 200 Grad etwa 20 bis 25 Minuten backen, bis das Gratin an der Oberfläche schön knusprig braun ist.

Beides zusammen herausnehmen und servieren.

Ideale Ergänzung: Kartoffeln und Gemüse.

Ideale Ergänzung: Kartoffeln und Gemüse.

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Linsen-Gemüse-Suppe mit ofenwarmem Brot

Linsen-Gemüse-Suppe: nur einfache und frische Zutaten

Linsen-Gemüse-Suppe: nur einfache und frische Zutaten

Eine Linsen-Gemüse-Suppe kann den Tag retten.  Nicht nur den Suppen-Tag. All die guten Vorsätze über gesunde Ernährung, frisches Zeug und kalorienarm. Und dann macht man die Kühlschranktür auf und was ist da? Nichts, was die Vorstellungen von gesunder Ernährung und einem gesunden Heißhunger an einem kalten Tag zur Übereinstimmung bringen könnte. Genauer gesagt: Fast nichts.

Als vorsorgliche Maßnahme kaufe ich zum Wochenanfang immer Salate und Gemüse. Entweder in einem gut sortierten Supermarkt mit frischer, appetitlicher Ware, oder auf dem Wochenmarkt. Damit ist schon mal die Basis gesichert, denn der Schwabe lässt das gute Zeug nicht verkommen.

Für die Linsen-Gemüse-Suppe genügen einige Basis-Zutaten. Drei verschiedene knackige Gemüsesorten bilden zusammen mit den Linsen, die sowieso immer im Haus sind die Basis. Gekocht ist sie schnell, dann fehlt nur noch ein kleiner Kniff, um sie cremig zu machen.

Die Linsen stehen im Vordergrund.

Die Linsen stehen im Vordergrund.

Zutaten der Linsen-Gemüse-Suppe:

  • eine Tasse Linsen (die Sorte ist ziemlich egal, die üblichen Tellerlinsen reichen vollkommen)
  • eine Tasse Karotten (geschält, in Scheiben geschnitten)
  • eine Tasse Lauch, klein geschnitten
  • eine Tasse grüne Bohnen (Tiefkühlware)
  • eine Tasse Kartoffeln, geschält, klein geschnitten
  • eine Zwiebel
  • zwei Knoblauch-Zehen
  • zwei Tassen Gemüsebrühe + extra Gemüsebrühe für die richtige Konsistenz zum Abschluss
  • Öl, Petersilie, Salz, Pfeffer, Chili oder Sriracha (scharfe Chili-Sauce, mein Favorit)
  • wer eine nicht vegetarische Variante akzeptiert nutzt auch noch Speckwürfel

Das klingt ziemlich unspektakulär und das ist es auch. Bei der Gemüsezusammenstellung sind für mich die Linsen wichtig (die schmecke ich am deutlichsten heraus). Und die feurige Note durch Chili oder Sriracha spielt ebenfalls eine wichtige Rolle.

Schälen und Schnippeln ist die Hauptarbeit - und die bleibt recht übersichtlich.

Schälen und Schnippeln ist die Hauptarbeit – und die bleibt recht übersichtlich.

Die Zubereitung

Die Hauptarbeit ist Schälen und Schnippeln. Die Mengenangaben Tasse ist nicht so sehr den Amerikanern abgeschaut als vielmehr ein Hinweis auf die Mengenverteilung. Alle Gemüse-Zutaten sind ziemlich gleichmäßig vertreten. Man kann das auch in 200-Gramm-Portionen abwiegen (das entspricht weniger meiner Küchen-Mentalität) oder frei Schnauze nach passenden Stücken bemessen (Yep!).

Im Schnellkochtopf geht dieses Rezept für einen Kochtopf noch einfacher und schneller.

Im Schnellkochtopf geht dieses Rezept für einen Kochtopf noch einfacher und schneller.

In etwas heißem Öl werden die Zwiebeln angebraten, eventuelle mit Speck. Dazu kommen der gepresste Knoblauch und dann erst, wenn die Zwiebeln glasig sind, der Rest des Gemüses und die Gemüsebrühe dazu. Salz, Pfeffer, Sriracha gleich dazu geben, die Petersilie kommt zum Schluss.

Man kann das normal vor sich hinköcheln lassen, bis alles die gewünscht Konsistenz hat (alleine die braunen Tellerlinsen ohne einweichen brauchen etwa 45 Minuten). Oder man nutzt einen Schnellkochtopf, dann ist alles zusammen nach etwa 10 Minuten gar.

Dann nimmt man etwa zwei Tassen von der Suppe weg und püriert diese Menge mit einem Stabmixer. Die pürierte Menge kommt wieder zur Suppe, zusammen mit weiterer Gemüsebrühe, bis man die gewünschte Konsistenz hat. Und schließlich kommt die gehackte Petersilie dazu. Keine Sahne, keine Crème fraîche.

Frisches ofenwarmes Brot passt am besten zu dieser Gemüsesuppe

Frisches ofenwarmes Brot passt am besten zu dieser Gemüsesuppe

Dazu passt frisches Brot, wie etwa das No-Knead-Brot, das ich hier beschrieben habe. Wer am Vortag den Teig macht und gegen 10 Uhr den Backofen anmacht, der hat zum Mittagessen ofenwarmes frisches Brot mit einer tollen Kruste zur Gemüsesuppe. In meinen Augen die optimale Ergänzung zur Gemüsesuppe.

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Low Carb Abendessen: abends ohne Kohlehydrate

Low Carb Abendessen: Sollte man abends wenig Kohlehydrate essen?

Low Carb Abendessen: Sollte man abends wenig Kohlehydrate essen?

Ein Low Carb Abendessen hat bei vielen ernährungsbewussten Menschen einen hohen Stellenwert. Aber was steckt dahinter? Von allen Entwicklungen im Ernährungsbereich bringe zwei Aspekten die meiste Beachtung entgegen: Vegetarische Gerichte haben für mich einen hohen Stellenwert, auch wenn ich mich nicht ausschließlich vegetarisch ernähre. Und Low Carb Rezepte stehen ebenfalls hoch bei mir im Kurs, weil vor allem die Verwendung von weißem Mehl und Zucker meiner Meinung nach deutlich reduziert werden kann. Was also soll ich abends essen? Und was ist eigentlich schlecht am klassischen ‚Abendbrot‘?

Warum ein Low Carb Abendessen?

Wer sich mit Ernährungsfragen beschäftgit, kennt die biochemischen Prozesse zumindest im Groben. Durch die Zufuhr von Kohlenhydraten steigt der Blutzucker an, es wird körpereigenes Insulin ausgeschüttet. Das bewirkt, dass Glukose aus dem Blut in die Zellen gelangen kann. Dies ist sinnvoll, wenn man vor sportlichen Belastungen Kohlehydrate zu sich nimmt.

Im Alltag eines Büromenschen ist die schnelle Bereitstellung der Energie verzichtbar. Und abends, so die für mich schlüssige Argumentation, ist sie einfach überflüssig. Es stehen keine körperlichen Belastungen mehr an, zumindest bei den meisten von uns.

Insulin fördert auch die Fett-Bildung. So bekommen wir am Tag mit der Balance zwischen Energiebedarf und Nahrungszufuhr noch eine (halbwegs) ausgeglichene Bilanz hin – die wir uns am Abend gerne mal gründlich versauen. Dabei ist Abendbrot eigentlich nur die überkommen Bezeichnung. Keiner muss abends mehr ein Leberwurstbrot essen.

Soweit die Theorie. Bei aller Sympathie für das Konzept: Ich bin weder 100prozentig Vegetarier noch absoluter Low Carb Anhänger. Mir geht es eher darum, aus den beiden Konzepten etwas mitzunehmen, was ich für mich schlüssig umsetzen kann, ohne mein ganzes Leben umzukrempeln. Ich will mich gesund ernähren, ich will auf Genuss und gewohnte gute Gerichte nicht dauerhaft verzichten. Und ich will mein Gewicht halten, was ab und zu auch bedeutet, Gewicht zu reduzieren.

Meine Favoriten sind dabei die eher leichten Gerichte: Gebratene Pilze, Gerichte mit Eiern, Gemüse in verschiedenen Variationen. Eiweißarme Brote und Brötchen stehen nicht oben auf der Liste und Gerichte, die quasi eine vollwertige Mahlzeit, ein Mittagessen ersetzen, auch nicht. Dafür will ich abends auch nicht den Aufwand betreiben.

Ungeachtet der kritischen Diskussion über Sinn und Unsinn von Low Carb und speziell den Kohlehydrat-Verzicht am Abend, sind angepasste Abend-Mahlzeiten aus meiner Sicht also durchaus sinnvoll. Wer wie ich nach passenden Rezepten und Anregungen sucht, dem kann ich zwei Dinge empfehlen.

1. Das Kochbuch mit 60 einfachen und leckeren Rezepten fast ohne Kohlenhydrate von Sarah Kaiser.

Buchtipp für kohlehydratarme Abendessen

Buchtipp für kohlehydratarme Abendessen

Das Versprechen im Untertitel ’schnell und gesund abnehmen ohne zu hungern‘ ist in meinen Augen etwas optimistisch und sollte vorsichtig bewertet werden. Aber die Rezepte sind gut und brauchbar und ziemlich alltagsnah. Attraktiv ist auch der Preis: Für rund 10 Euro bekommt man ein Taschenbuch mit vielen Anregungen, von denen man die meisten – je nach persönlichen Vorlieben – leicht umsetzen kann. Außerdem gibts das Buch im Abo-Programm Amazon Unlimited.

Nicht so prickelnd ist sicher die mangelnde Bebilderung. Das Auge isst mit und ich entscheide oft (auch) nach optischen Gesichtspunkten. Zum Teil wettgemacht wird das durch die Rezepte, aber auch durch Restaurant-Tipps. Was kann ich abends im Restaurant bestellen, um dem Prinzip möglichst treu zu bleiben?

2. Website ‚Essen ohne Kohlehydrate

Website 'Essen ohne Kohlehydrate'

Website ‚Essen ohne Kohlehydrate‘

Die Website habe ich hier schon einmal vorgestellt, auch das dazu gehörende Buch. Dem Thema kohlehydratarme Abendessen ist ein eigenes Kapitel gewidmet, was ja nach der obigen Betrachtung auch sinnvoll ist. Vorteil der Website: Sie ist kostenlos nutzbar und die Rezeptesammlung wächst beständig. Entscheidend dürfte sein, ob man lieber sein iPad mit in die Küche nimmt oder ein Buch.

 

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Kartoffelpuffer und Karottensalat: das schnelle Essen aus der Küchenmaschine

Kartoffelpuffer mit Crème fraîche und Räucherlachs.

Kartoffelpuffer mit Crème fraîche und Räucherlachs.

Kartoffelpuffer heißen heute Reibekuchen. Wahrscheinlich ist das so, weil es mehr Fertig-Packungen für das Gericht gibt, als Köche, die Kartoffeln selbst raspeln. Während man das Fertigprodukt als Pulver oder Flocken erhält, bekommt man mit echten Kartoffeln feine Raspeln mit Biss. Und das Ganze natürlich ohne E-Nummern und Hilfsmittel.

Die Hersteller der Nahrungsmittel aus Tüten werben ja gerne mit der schnellen Zubereitung. Wer eine Küchenmaschine besitzt (mit Raspler, Durchlaufschnitzler), kommt zumindest nahe dran an diese Fix-Zeiten. Vorteil der selber-machen Variante ist, dass man weiß, was drin ist. Und die Zutatenliste ist recht übersichtlich. Wenn die Küchenmaschine schon im Einsatz ist, geht der Rohkost-Salat mit Karotten ebenso fix. Ein Nachteil des Technik-Einsatzes ist, dass man  später den Raspler zerlegen und reinigen muss. Das geht aber leicht und schnell unter fließendem Wasser.

Zutaten (für 2 Personen):

  • 5-6 mittelgroße Kartoffeln, festkochend
  • eine halbe Zwiebel
  • ein Ei
  • ein halber Bund Petersilie
  • etwas Mehl
  • Salz, Pfeffer
  • Öl

Meine bevorzugte Variante sind Kartoffelpuffer mit Kräuter-Crème fraîche und Räucherlachs. Dazu gibts einen Rohkost-Karottensalat. Dafür brauchts noch:

  • 5-6 Karotten
  • eine halbe Zwiebel
  • ein halber Bund Petersilie
  • Essig, Öl, Salz, Pfeffer, Zucker für eine Vinaigrette
  • 1 Becher Kräuter-Crème fraîch
  • 200 Gramm Räucherlachs
Frische Produkte, wenige Zutaten: Kartoffelpuffer sind ein Basis-Essen.

Frische Produkte, wenige Zutaten: Kartoffelpuffer sind ein Basis-Essen.

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Kräuter-Crème fraîche ist eine vergleichbar kalorienarme Unterlage für den Räucherlachs, die dessen Aroma gut zur Geltung bringt.

Kräuter-Crème fraîche ist eine vergleichbar kalorienarme Unterlage für den Räucherlachs, die dessen Aroma gut zur Geltung bringt.

Zubereitung Kartoffelpuffer:

Kartoffeln schälen, die geschälten Kartoffeln in eine Schale mit Wasser geben. Die Zwiebel schälen und halbieren. Petersilie hacken. Dann geht alles ziemlich schnell. Erst die halbe Zwiebel raspeln, dann die geschälten Kartoffeln. Zur Raspelmasse das Ei geben, mit Salz und Pfeffer würzen. Zum Schluss die klein geschnittene Petersilie hinzugeben. Mit ein bis 2 EL Mehl binden.

Für den Karottensalat die andere Hälfte der Zwiebel in den Raspler, dann die geschälten Möhren dazu und gehackte Petersilie. Mit einer Vinaigrette aus Öl (3 Teile) , Essig (1 Teil), Salz, Zucker, Pfeffer anrühren, gut durchmischen, ziehen lassen.

Die Kartoffelmasse in einer großen beschichteten Pfanne bei nicht zu großer Hitze ausbacken, bis beide Seiten gebräunt sind und der Rand knusprig ist. Fertige Kartoffelpuffer auf einer Schale bei 90 Grad Umluft in den Ofen zum warm halten geben.

Die fertigen Kartoffelpuffer gibts bestrichen mit Kräuter-Crème fraîche und belegt mit Räucherlachs. Dazu den Karottensalat. Reste kann man abends noch prima kalt essen.

Zweimal raspeln, einmal braten: schnelles Essen mit überschaubarem Aufwand.

Zweimal raspeln, einmal braten: schnelles Essen mit überschaubarem Aufwand.

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Salat mit gekochten Karotten und Sellerie

Das gekochte Karotten-Sellerie-Gemüse nimmt mehr Geschmack und Aroma auf, erst recht, wenn der Salat warm angemacht wird.

Das gekochte Karotten-Sellerie-Gemüse nimmt mehr Geschmack und Aroma auf, erst recht, wenn der Salat warm angemacht wird.

Das Erste was vielen zu den Stichworten Salat mit Karotten einfällt ist: Rohkost. Gute Idee, aber das kann ja nicht alles sein. Deswegen habe ich ein Rezept meiner Mutter ausgegraben, auf das ich als Kind nicht besonders stand, das aber heute eine willkommene Abwechslung bietet. Karotten und Sellerie werden dabei vor der Salat-Zubereitung gekocht.

Die schnellste Zubereitung eines Salat mit Karotten ist ohne Zweifel die Rohkost-Variante. Möhren schälen, mit der Küchenmaschine raspeln und mit Salatsauce anmachen – fertig. Dieser Rohkostsalat ist abends auch noch sehr lecker. Aber als einzige Form des Karottensalats etwas eintönig. Karotten kaufen zumindest wir eher kiloweise. Mehr Abwechslung für die Verwendung des Gemüses (Saucen, Röstgemüse, Salat, Suppe) kann nicht schaden.

Bei meiner Variante eines Salat mit Karotten und Sellerie kommt das gekochte Gemüse zum Einsatz. Die Möhren werden geschält, in etwa etwa 1 Zentimeter dicke Scheiben geschnitten. Auch vom Sellerie werden – je nachdem von wo aus man die Sellerieknolle anschneidet, eine oder mehrere ein Zentimeter starke Scheiben geschnitten. Der Rand kommt großzügig weg. Dann in Stücke schneiden, die etwa die gleiche Größe wie die Karottenscheiben haben.

Bunte Möhren machen den Salat mit gekochtem Gemüse auch optisch lebhaft.

Bunte Möhren machen den Salat mit gekochtem Gemüse auch optisch lebhaft.

Die farbliche Mischung machts: weiß, gelb, orange, rot, braun, grün.

Die farbliche Mischung machts: weiß, gelb, orange, rot, braun, grün.

Zutaten für den Karotten-Sellerie-Salat:

– 5 bis 6 Karotten
– zwei Scheiben Sellerie aus der Mitte der Knolle
– eine rote Zwiebel
– ein halber Bund Petersilie
– Essig, Öl, Salz, Zucker

Karotten: nicht zu weich kochen

Im Schnellkochtopf reichen für die Stückchen der Möhren und des Sellerie etwa drei Minuten. Und wenn sie etwa die gleiche Dicke und Größe haben, sind sie nachher auch gleich fest (oder weich). Wer sie im Einsatz dämpft kann ja während des Kochens mehrmals prüfen, wann sie die richtige Konsistenz haben. Farblich gut machen sich besonders die bunten Möhren.

Mittlerweile gibts die auch im Supermarkt, meistens gemischt in den Farben orange, braun / violett und gelb. Geschmacklich macht das keinen Unterschied zu den „normalen” orangefarbenen. Aber zusammen mit den weißen Selleriestückchen, ein bißchen Petersilie und einer roten Zwiebel gibt das eine tolle Farb-Mischung.

Bunte Möhren haben die gleichen Inhaltsstoffe, vielleicht etwas mehr Carotin, wie die orangenen Möhren.

Bunte Möhren haben die gleichen Inhaltsstoffe, vielleicht etwas mehr Carotin, wie die orangenen Möhren.

Wichtig ist, dass man Karotten und Sellerie noch warm in die Vinaigrette gibt: Die Salatsauce besteht ganz klassisch aus Essig (1 EL) und Öl (3 EL), Salz, etwas Zucker und klein geschnittener Petersilie. Die noch warmen Gemüsestückchen nehmen die Salatsauce nach meiner Erfahrung viel besser auf als Rohkostsalat oder kalte gekochte Möhren.

Den Salat möglichst noch warm servieren, am besten zu herzhafter Herbst-Küche, gerne mit einem Stück Fleisch. Die Reste des gut durchgezogenen Salats schmecken abends auch kalt noch sehr gut. Im Kühlschrank in einer geschlossenen Dose ist der Salat mit Karotten und Sellerie auch bis zum nächsten Tag haltbar.

Wie kalorienarm dieser Salat ist, hängt übrigens alleine von der Salatsauce ab: Die Gemüse-Zutaten fallen bei der Kalorienabrechnung kaum ins Gewicht. Und gesund sind Möhren und Sellerie auch in gekochter oder gedämpfter Form. Nährstoffe gehen dabei nicht verloren. Und die Zugabe von Öl ist ebenfalls gut, denn nur so kann das Provitamin A optimal vom Körper aufgenommen und verwertet werden. Lediglich von Karotten aus der Dose würde ich abraten.

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