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Testesser im Bio-Dschungel

Archive for the ‘Internet’


Kochen mit Mark Bittman: Der Minimalist der NYT

The Minimalist, NYT

New York hat alles. Das glaube zumindest ich als einer, der in der deutschen Provinz lebt, und das ist sicher auch so. Feine Restaurants, edelste Küche, exotische Zutaten, kreative Köche.

Gut, dass New York auch einen Mark Bittman hat. Der begeisterte Koch und Journalist produziert regelmäßig als “The Minimalist” Video-Beiträge für das Online-Angebot der New York Times. Nun sind das sicher nicht immer absolute “Wow”-Gerichte, bei denen uns der Atem stockt. Aber die Videos, die in jüngerer Zeit durch einige originelle, neue Vorspänne aufgepeppt wurden, bieten genau das, was der Name verspricht: Gute Gerichte mit minimalem Aufwand.

Und was Mark Bittman uns da vorkocht, das kann man meistens auch sehr leicht nachkochen, fast immer auch komplett mit Bio-Zutaten. Das sind die Vorteile des Minimalist. Beispiel: More-Vegetable-Than-Egg-Frittata oder Yakisoba (an everyday Japanese Fastfood recipe).

Gerade die New York Times hatte in Ihrem Video-Angebot bis vor kurzem auch regelmäßige Beiträge einer anderen Köchin, die sich dem Thema sehr ähnlich näherte: Jill Santopietro kochte unter der Überschrift “Tiny Kitchen” in ihrer winzigen Küche (und die war wirklich sehr, sehr winzig) einfache, meist italienische Gerichte.

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Lust auf gutes Essen: Videos von food. curated

Es gibt Websites, die hauen mich einfach um: foodcurated.com ist so eine: Eine amerikanische Website, dessen Autorin Liza Mosquito de Guia tolle Video-Porträts dreht, die vorzugsweise von engagierten Menschen und feinem Essen handeln.

In rund 5 bis 6 Minuten werden persönliche Geschichten reingepackt, wird die Handwerkskunst der Zubereitung gezeigt, die Orte, Küchen, Werkstätten wo etwas entsteht und die Geschichte dazu. Für Leute wie Liza wurde der Begriff Storytelling erfunden.

Natürlich profitiert die New Yorkerin von einem unerschöpflich scheinenden Vorrat an exzentrischen Menschen, schrägen Typen, Besessenen, Aficionados. Und ebenso offensichtlich gibt es in der Metropole genügend Kundschaft, die mithilft, die teilweise exotischen Angebote am Leben zu erhalten.

Aber auch wenn die Typen manchmal etwas schräg wirken: Die Lebensmittel, das Essen, um das es geht ist immer grundsolide, im besten Sinne eine konservative Angelegenheit.

Ich wünsche mir (und ihr), dass ihr die kulinarischen Genüsse und besonderen Menschen nicht ausgehen. Denn mit ihrem Motto hat sie durchaus recht:

“All good food has a story. I tell it. On video.”

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Mélanger: British desserts month

Wer will bei dieser Hitze schon große Gerichte essen? Mein Favorit sind Kleinigkeiten, Salate und Desserts. Da passt der Themenmonat des Koch-Blogs „Mélanger” von Julia (”Baking enthusiast”) ja ganz gut.

Auf der Website gibts jeden Monat ein neues Thema, dazu viele Rezepte mit guten Fotos.

Wer neugierig ist, was bisher schon so alles - auch zu den anderen Themen - veröffentlicht wurde, der kann im Archiv unter Recipes nachsehen.

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Bio-Lebensmittel bei Amazon

Nun ist es also so weit: Das Geschäft mit dem Versand von Lebensmitteln kommt in Gang. Gleich zu Beginn des Internet-Booms standen die ersten Anbieter parat - zu früh, für diese Welt. Die großen Anbieter haben lange beobachtet, sind immer noch zurückhaltend, aber Amazon ist jetzt schon mal dabei.

Ein sicheres Zeichen dafür, dass man dort Geld verdienen kann.

Muss / soll / kann man bei Amazon Bio-Lebensmittel kaufen? Dazu kann ich erst mal gar nix sagen. Ich bin seit langem Amazon-Kunde, aber ein sehr selektiver: Bücher, die es bei mir um die Ecke gibt kaufe ich bei mir um die Ecke - weil ich dazu auch morgen noch die Möglichkeit haben will. Mit Lebensmitteln ist das genauso: Am liebsten vor Ort.

Andererseits bin ich Prime-Kunde bei Amazon, mit kostenlosem, schnellem Versand und bin recht angetan davon. Auch bei selektivem Kaufverhalten bleibt bei Amazon noch immer recht viel unserer Haushaltskasse liegen. Aus gutem Grund: Das Bestellen ist einfach, die Kommunikation gut, der Versand sehr schnell und zuverlässig. Mit Umtausch gibts kein Problem, wenn mal was nicht stimmen sollte.

Bei Bio-Lebensmitteln wird das also genauso sein: In der Regel wird vor Ort eingekauft. Aber sicher hat ein großer Versender Sachen, die ich als Provinzler nicht vor der Haustüre finde. Dann also Amazon.

Um den Niedergang des Handels vor Ort einzuläuten ist es sicher zu früh. Bemerkenswert finde ich es aber schon, wenn ich zum Beispiel einen Ökowein eines Freiburger Bio-Weingutes bei Amazon nicht nur billiger finde als auf der Website des Winzers. Auch die Versandkosten sind bei Amazon geringer (wohlgemerkt vom gleichen Anbieter: Der Winzer tritt dort als Verkäufer auf!). Welche Überlegung da dahinter steht, erschließt sich mir nicht.

Immerhin wird an diesem Beispiel deutlich, dass die Anbieter mit im Boot sind und - so der Anschein - das bislang selbst aufgebaute Versandgeschäft zurückstellen zugunsten des Deals mit dem großen Partner.

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Kostenloses Kochbuch-PDF: minimalist home cooking

minimalist home cooking

Einen kostenlosen Downloadlink für Rezept-PDFs findet man ab und zu im Netz. Diese PDF-Rezeptsammlung hier finde ich aus mehreren Gründen besonders gut gelungen: Die Seiten sind sehr schön gestaltet und übersichtlich mit guten Fotos. Und: das Kochbuch für “minimalist home cooking” beschränkt sich auf Kochen mit fünf Zutaten. Das ist nicht nur bei glühender Sommerhitze schön, wenn man so wenig wie möglich am Herd machen möchte.

Es ist auch ziemlich einfach und umweltfreundlich: Je weniger Zutaten, desto weniger Einkaufsstress und desto geringer die Versuchung, auf irgendwelche zweifelhaften Zutaten mit seltsamen Inhaltsstoffen zurück zu greifen.

Die Gerichte kommen gar nicht so karg daher, wie man auf den ersten Blick meinen mag. Und es sind richtige Klassiker dabei, wie die Brokkolinudeln zum Beispiel. Das PDF gibt es hier im Blog (rechte Spalte), das natürlich ebenfalls lesenswert und schön gemacht ist.

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Holundersirup - in Bio-Qualität aus dem Supermarkt oder selbst gemacht

Auch wenn das Wetter derzeit wenig Durst macht: Mix-Getränke kommen im Sommer immer gut an. Holunderblüten-EssenzStatt Aroma und Konzentrat kann man auch zu einfachem Sirup greifen: Da ist nur Zucker und Frucht drin. Auf bestebioweine.de habe ich eines von vielen Rezepten für Holunderblütensirup beschrieben, kinderleicht und ideal für den Mix mit einem Sekt oder Secco.

Tatsächlich gibts den Holunderblütensirup auch im Supermarkt (wenn auch selten) in Bioqualität.

Und wer keine Zeit hat zum Selbermachen und keine Lust zum Suchen, der kann sich im Bio-Weingut Janson Bernhard Holunderblüten-Essenz bestellen. Nicht ganz billig, aber Essenz statt Sirup macht natürlich auch einen Unterschied. Dazu garantiert bio und schick verpackt.

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