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Testesser im Bio-Dschungel

Archive for the ‘Obst & Gemüse’


Winter-Bio-Gemüse: Brokkoli-Fenchel-Lauch

Winter-Bio-Gemüpse

Das Angebot schwankt wöchentlich, aber in den meisten Supermärkten kann man sich derzeit gut mit Bio-Gemüse für einen schmackhaften Gemüsetopf ausstatten. Eine favorisierte Kombination (weil sie gut schmeckt und meistens diese drei Bestandteile auch in Bioqualität vorhanden sind) ist für mich: Brokkoli, Lauch und Fenchel.

Das Vorgehen ist denkbar einfach und klappt immer schnell und reibungslos. Zuerst werden Kartoffel gekocht. Parallel dazu wird das Gemüse geschnippelt. Zuerst kommt der Fenchel in die Pfanne und wird mit etwas Olivenöl angebraten. Dann kommt Brokkoli hinzu und am Schluss der Lauch. Abgelöscht wird mit Gemüsebrühe, Deckel drauf und nach 5 bis 10 Minuten ist das Ganze noch bissfest.

Die Kartoffeln werden geschält und kommen in einen großen Bräter auf das große Kochfeld. Dort werden sie leicht gebräunt. Wer nicht ohne Fleisch / Wurst auskommt, der kann Speckwürfel mit anbraten oder kleine Brätkügelchen von rohen Bratwürsten (so wie auf dem Bild). Erst wenn alles leicht gebräunt ist, kann man die Platte ausmachen, das Gemüse mit dem Rest Brühe dazugeben und evt. mit etwas Gemüsebrühe und Kräuter Crême fraiche vermischen.

Die Qualität dieses Essens steht und fällt mit dem schonenden Garen und bissfestem Gemüse. Ein Bio-Bier dazu wäre lecker, aber noch immer habe ich keinen Supermarkt in meiner Nähe ausfindig gemacht, wo das zu bekommen wäre.

Winter-Bio-Gemüpse

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Wintersalate mit Radicchio und Feldsalat, Ziegenkäse und Birne

Wintersalat

Warum nicht mal Salate auch im Winter in den Blickpunkt rücken? Sommersalate kann jeder, mit Wintersalaten kann man auch bei niedrigen Temperaturen ein bißchen mediterranes Flair in die Bude holen.

Dieser hier geht einfach, die Zutaten sind in den Wintermonaten in jedem Supermarkt leicht zu bekommen, das meiste sogar in Bioqualität. Grundlage sind Blattsalate, hier wurde Radicchio und Feldsalat verwendet. Beides wird gewaschen, geputzt, in die Vinaigrette kommen noch Schalotten, Thymian und Gewürze.

Dann wird eine Bio-Birne in hauchdünne Scheiben geschnitten, Bio-Ziegenkäsetaler kommen mit etwas braunem Zucker drauf unter den Grill im Backofen (etwa 5 Minuten). Salat und Vinaigrette mischen, Käse und Birnen dazu. Dazu passt eine dicke Scheibe Bauernbrot mit leckerer Kruste. Bei gabs dazu noch einen leckeren Biowein aus dem Markgräflerland (2008 Weißer Burgunder trocken für gerade mal 4,80 Euro bei www.weingutrieger.de).

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Iglo “Italienische Pfanne” tiefgekühlt

Tiefkühlgemüse jetzt im Sommer? Die Märkte quellen über vor frischer Ware, da kann man sich seine Bio-Italien-Gemüsemischung doch auch selbst zusammenstellen.

Stimmt schon: Für meinen 4-Personen-Haushalt lohnt sich ein Markt-Einkauf quer durch den Gemüsegarten. Fast immer. Aber manchmal gibt es Gerichte, die nicht allen schmecken (Fisch) und dann gibts zwei Mittagessen und dann fallen die Mengen anders aus.

Da kann man sich auch leicht hineinversetzen in Menschen, die immer nur eine Portion kochen, für sich selbst. Und dann ist die TK-Ware von Iglo mit 480 Gramm für 2,49 Euro schon ein sinnvolles Angebot. Bio ist es in diesem Fall nicht, das ist je nach Supermarkt auch schwer zu kriegen. Aber: Iglo wirbt ausdrücklich damit, dass keine Geschmacksverstärker, Farbstoffe und Aromazusätze enthalten sind. Das scheint mir ein faires Angebot. Die Zutatenliste sieht unverdächtig aus, der Geschmack ist lecker und wirkt in keiner Weise fad oder gar aromaverstärkt künstlich.

In diesem Fall also eine Empfehlung, wenn sich der große Gemüseeinkauf mal nicht lohnt.

Für mich gabs das italienische Gemüse übrigens mit einem in der Pfanne angebratenen Fischfilet, Reis und einem Weißwein-Sößchen. Sehr lecker!

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Sommer-Essen mit wenigen Bio-Zutaten: Ratatouille

Ratatouille - Gemüseessen mit Variationen

Ich fürchte, selbst der berühmte Zeichentrickfilm hat dem traditionellen Sommer-Gemüse-Essen nur wenige neue Fans beschert. Man muss es einfach zuerst probiert haben, bevor man sich dafür begeistern kann.

Für mich gehört dieses Essen zu den Sommerfavoriten, weil man es nach dem ersten Mal ohne Rezept recht schnell zubereiten kann - und verfeinern. Den Anfang machte mein Biobauer damit, dass er “Ratatouilletüten” zusammenstellte - Erleichterung und Anreiz für Anfänger und Geübte. Heute findet man das meiste auch in Bioqualität im Supermarkt.

In Olivenöl angebraten werden der Reihe nach: 1 Zwiebel, 3 Zehen Knoblauch, 2 Paprika, 2 Zucchini, 1 Aubergine, 5 Tomaten. Die Reihenfolge sorgt dafür, dass die härteren Sachen bissfest sind und die weicheren noch nicht verkocht. Mehr Rezepte und ausführlichere Anleitungen gibt es hier.

Etwas aufgepeppt wurde dieses Essen heute durch gebratene Fischfilets, Bio-Reis gabs zusätzlich zum frischen Baguettes und einen knackigen Bio-Rosé von der Nahe, den ich hier vorgestellt habe.

Es empfiehlt sich die Menge (fast beliebig) zu vergrößern und das Ratatouille abends kalt oder aufgewärmt mit Baguette zu essen. Wichtig ist ein ausgewogenes Verhältnis der Gemüseanteile je nach eigenem Gusto und dass das Gemüse nicht verkocht.

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Kartoffel-Website

Tartufflis erlesene Kartoffeln

Die ersten neuen Kartoffeln sind seit einiger Zeit auf dem Markt, aber der eigentliche Kartoffel-Herbst steht uns ja noch bevor. Da kommen sogar eingefleischte Schwaben und Spätzlefans auf den Geschmack und stöbern wieder nach besonders guten Sorten.

Wer auf dem Wochenmarkt einkaufen kann, der findet dort meistens auch eine gute Auswahl regionaler Sorten, oft auch in Bio-Qualität. Wer auf den Supermarkt angewiesen ist, der muss manchmal schon staunen. Diese Woche sollte es ein schnelles Mitbringsel sein, weil meine Vorräte aufgebraucht waren und der nächste Marktbesuch verschoben wurde.

Gefunden habe ich alle möglichen Sorten, vor allem aus Spanien, aber auch aus Ägypten und Frankreich. Nichts gegen die Erzeuger in anderen Ländern, aber manchmal wird die gute alte Knolle im Handel doch etwas stiefmütterlich behandelt.

Wer unabhängig vom Angebot vor Ort, das ich auf jeden Fall empfehlen würde, auch neue Sorten ausprobieren möchte, der sollte hier stöbern: Tartufflis erlesene Kartoffeln scheint mir geradezu eine Fundgrube für Feinschmecker und Köche zu sein.

Neben den verschiedenen Sorten und Bio-Kartoffeln gibts auch andere traditionelle Lebensmittel im Versand, ebenso traditionelles Saatgut. Alleine dieses Angebot macht die Website schon zu einer wertvollen Fundgrube.

Zugegeben: Kartoffeln im Internet zu bestellen wirkt sicher etwas befremdlich. Aber gute Lebensmittel gibts eben nicht immer an jeder Ecke zu kaufen.

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Kartoffel-Gemüse-Pfanne mit Bio-Bratwürsten “biofam” von REWE

Bio-Bratwürste 

Na endlich: So langsam füllt sich auch die Fleisch- und Wursttheke bei einigen Supermärkten mit Bioware. Und der letzte Preisvergleich brachte Erstaunliches zutage: Die Bio-Preise liegen nicht mehr bei mindestens dem Doppelten der konventionellen Ware. Also schnell zugeschlagen: Vier Bratwürste vom Schwein für 3,95 Euro.

Zutaten: Schweinefleisch, Speisesalz, Gewürze, Rohzucker. Auf das umstrittene Nitritpökelsalz wird offensichtlich verzichtet.

Geschmacklich unterscheiden sich die Biowürste nicht von konventioneller Ware. Auch der Fettgehalt ist hier wie bei den anderen Würsten relativ hoch. Also am besten erst brutzeln, dann das überflüssige Fett abgießen.

Da es bei uns selten Würste einfach so gibt, hier ein schnelles Gemüse-Essen, dass man komplett mit Bio-Zutaten aus dem Supermarkt zubereiten kann: Kartoffeln und Blumenkohl mit Bratwürsten.

Die Zubereitung ist einfach: Kartoffeln kochen, Blumenkohl bissfest garen (dieses Mal im Dampfkochtopf). Die Bratwürste drücke ich aus ihrer Haut und brate kleine Kugeln in einer beschichteten Pfanne an. In einem großen Bräter werden die garen, grob gestückelten Kartoffeln dann in Olivenöl etwas gebräunt (dann weichen sie nachher nicht auf). Später kommen die Bratwurst-Kugeln und Blumenkohl dazu, aufgegossen wird mit Sahne und Gemüsebrühe, dann gewürzt.

Voila, alles kommt in einem großen Topf auf den Tisch. Schmeckt besser als es aussieht und das Rezept lässt sich wie die meisten Gemüserezepte leicht variieren. Wichtig ist für mich, dass das Gemüse bissfest ist und genügend Flüssigkeit das Ganze geschmeidig macht.

Edit:
Nachdem ich das Gericht nun an der Kartoffel-Diät-Rezept-Parade angemeldet habe (Übersichtsseite: Kartoffel-Diät-Rezepte und kalorienarme Kartoffel-Rezepte (mit Bild) doch noch eine diätgerechte Ergänzung:

- es geht natürlich auch ohne Bratwurst
- statt dem Gemisch aus Sahne und Gemüsebrühe kann man auch gut nur Gemüsebrühe nehmen
- ein Mix wertet die Sache auf: mehrere Gemüsesorten verwenden oder Kräuter-Gemüse-Mischungen.
- gut auch als Fisch-Mix-Variante: grüner Spargel und Garnelen passt gut, Lachs und Brokkoli ebenfalls.

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    • Einsparer: Die Duluxstar mit 6.000 h Lebensdauer scheint nur auf den ersten Blick günstig. Sie ist nicht besonders...
    • Mausflaus: oh, noch ein Rewe-Gänger :-)
    • Chris: Was, keine Bio-Eier bei euch in der Umgebung? Bei uns gibts die schon jahrelang in jedem Dorfladen zu kaufen....
    • Sebastian: In Sachen Wurst muss ich jetzt hier doch noch mal den Wurstsack empfehlen. Hendrik Haase ist absoluter...
    • Lala: So, habe es kurz selbst erledigt. Ich kann nur sagen: rettet das BIO-Siegel!!!! Ich kaufe BIO, weil ich eben...