Hühnchen-Reis-Pfanne mit frischem Gemüse

Hühnchen-Reis-Pfanne mit frischem Gemüse: Nicht nur lecker, sondern auch kalorienarm und gesund.

Hühnchen-Reis-Pfanne mit frischem Gemüse: Nicht nur lecker, sondern auch kalorienarm und gesund.

Die Hühnchen-Reis-Pfanne stand zunächst gar nicht im Vordergrund: Es ging um eine leckere Hühnerbrühe. Wie sie sich viele Menschen wünschen, wenn sie die winterliche Grippe erwischt hat. Keine Ahnung, was von diesem Essen ausgeht, aber tatsächlich ist das wohl das Mach-mich-gesund-Essen für die meisten Menschen. (Obwohl die Linsen-Gemüse-Suppe auch nicht schlecht ist bei solchen Anlässen.)Und damit die Gesunden ihren etwas größeren Appetit mit etwas handfesterem stillen können, gibts diese Reispfanne. Weil die leckere Hühnerbrühe nach Verwertung förmlich ruft. Weil zartes, mageres Hühnerfleisch übrig ist. Und weil körniger Reis und frisches Gemüse die idealen Ergänzungen sind.

Hühnchen-Reis-Pfanne – das Rezept

Gleich vorneweg: Damit es wirklich ein kalorienarmes essen ist, muss die Hühnerbrühe erst abkühlen, damit man das Fett abschöpfen kann. Und als Gemüse nimmt man das, was im Haus ist. Oder was man noch Tiefkühl-Fach findet. Oder was es im nächste Supermarkt gibt.

Der Anfang von allem: Eine frische Hühnerbrühe, nicht nur zum gesund werden.

Der Anfang von allem: Eine frische Hühnerbrühe, nicht nur zum gesund werden.

Zutaten:

  • 1 Tasse Reis
  • 2 Tassen Hühnerbrühe
  • klein geschnittenes gekochtes Hühnerfleisch
  • Gemüse; bei mir waren es ein Stängel Lauch, zwei Möhren, TK-Erbsen
  • Salz, Pfeffer, Öl
Wenige Zutaten, wenige Kpüchen-Gerätschaften (wenn die Hühnerbrühe schon fertig ist).

Wenige Zutaten, wenige Küchen-Gerätschaften (wenn die Hühnerbrühe schon fertig ist).

Zubereitung:

Den Reis mit etwas Öl in der Pfanne anbraten, bis er glasig wird. Mit der Hühnerbrühe ablöschen. Die Gemüsesorten je nach gewünschter Bissfestigkeit dazu geben. In meinem Fall:Die klein geschnittenen Karotten gleich, Lauch in Ringen und Erbsen nach etwa 10 Minuten. Deckel drauf, bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Der Reis ist nach insgesamt 20 Minuten fertig.

Nach 20 Minuten gut umrühren und schauen, ob die ganze Flüssigkeit aufgenommen wurde. Evt. noch etwas Flüssigkeit nachgießen oder mit offenem Deckel weiter köcheln lassen.

Wer nicht auf geringe Kalorienzahl achtet, der kann etwas Butter zugeben und den Reis mit etwas geriebenem Parmesan servieren. Und wer keine frisch gekochte Hühnerbrühe zur Hand hat, der kann jede andere leckere Brühe nehmen, zur Not auch Instant.

War das hilfreich? Dann bitte teilen!

Sauerkrautauflauf mit Spätzle – Reste-Essen

Kann der Schlachtplatte den Rang ablaufen: ohne Speck ein schmackhaftes vegetarisches Essen.

Kann der Schlachtplatte den Rang ablaufen: ohne Speck ein schmackhaftes vegetarisches Essen.

Ein Sauerkrautauflauf kann Ihr schlechtes Gewissen beruhigen. Denn wer kann schon widerstehen, wenn er frisches Sauerkraut kauft? Also nicht aus der Dose, sondern abgewogen, frisch aus dem Faß. Nimmt man da 300 oder 400 Gramm für zwei Personen? Wirkt lächerlich. Nehmen Sie ruhig etwas mehr: Mit diesem Rezept für einen Sauerkrautauflauf mit Spätzle ist das Reste-Essen schon einprogrammiert. Und wenn Sie es nicht frisch kaufen: Eine normale Dose mit 850 Gramm Füllgewicht reicht fürs Hauptessen und für das Resteessen.

Sauerkrautauflauf statt Beilage

Sauerkraut, so heißt es, wird mit dem Aufwärmen besser. Aber wir will schon zwei Mal das gleiche Essen auf den Tisch stellen. Zumal von der klassischen Schlachtplatte mit Leberwürsten und Kassler und Kartoffelbrei wahrscheinlich am ehesten vom Sauerkraut etwas übrig bleibt.

Die Zeiten sind vorbei, als die klassische Schlachtplatte fast das einzige Sauerkraut-Gericht in deutschen Landen war. Die Elsässer sind sehr ideenreich, das den Umgang mit Sauerkraut anbelangt und machen zum Beispiel Sauerkraut auch zum Fisch. Wichtig ist, dass das Sauerkraut nicht austrocknet, deswegen ist dieser Auflauf mit etwas Brühe vom Sauerkraut und einem Schuss Sahne ziemlich saftig.

Aber das wohl einfachste und schnellste Rezept für Sauerkraut ist dieser Sauerkraut-Auflauf mit Spätzle. So gut, dass er vielleicht schon bald vom Resteessen zum Hauptgericht avanciert. Und wer nach der Schlachtplatte Lust auf etwas vegetarisches hat oder gleich ein fleischloses Sauerkrautgericht sucht, der lässt die Speckwürfel einfach weg.

Sauerkrautauflauf mit Spätzle: ergiebige Menge und herzhaftes Winteressen.

Sauerkrautauflauf mit Spätzle: ergiebige Menge und herzhaftes Winteressen.

Zutaten für zwei Personen:

  • 160 Gramm (0der mehr) Sauerkraut vom Vortag mit etwas Flüssigkeit
  • 160 Gramm Spätzle (trocken); bei Resten von schon gekochten Spätzle darfs etwas mehr sein
  • 50 Gramm Speckwürfel
  • 2 Esslöffel Sahne
  • 50 Gramm geriebener Käse (hier gehen auch Reste)
  • eine halbe Zwiebel
  • Öl, Salz
Es müssen keine selbst gemachten Spätzle sein für diesen Auflauf.

Es müssen keine selbst gemachten Spätzle sein für diesen Auflauf.

Zubereitung:

Die Spätzle in heißem gesalzenem Wasser kochen (bissfest). Das Sauerkraut mit Flüssigkeit nochmal erwärmen. Ofen vorheizen auf 180 Grad. In einer beschichteten Pfanne die grob geschnittenen Zwiebel in Öl andünsten, Speckwürfel dazu geben.

Eine Auflaufform einfetten und nacheinander Spätzle, Sauerkraut, Speck-Zwiebelmischung hinzugeben. Käse darüber streuen und Sahne dazu geben, wenig Salz hinzu geben. Gut durchmischen und im Backofen 5 bis 10 Minuten erhitzen.

Dazu passt frischer Feldsalat.

War das hilfreich? Dann bitte teilen!

Teigtaschen: Ein Essen auf die Hand

Die Füllung machts: Jede Teigtasche lebt von den Resten, die gerade verfügbar sind.

Die Füllung machts: Jede Teigtasche lebt von den Resten, die gerade verfügbar sind.

Teigtaschen ist hier der Oberbegriff für solche Sachen wie die britischen Cornish Pasties: Ein Mürbteig mit einer herzhaften Füllung. Oft sind es Fleischreste, manchmal auch Gemüse oder andere Mischungen, die verwendet werden. Eigentlich sind diese Teigtaschen eine klassische Resteverwertung, wenn man sie zuhause macht. Im Prinzip kann man das auch mit Hefeteig machen (das gibt dann eher größere Taschen wie Pizza Calzone), oder mit Nudelteig: Das ergibt dann die klassischen Maultaschen oder Ravioli oder Dumblings wie Wan Tan. Da gibts dann auch die feineren und raffinierteren Füllungen.

Die Teige für Teigtaschen

Am besten gehen Teigtaschen mit dem klassischen Mürbteig: Der geht extrem schnell und einfach: Die Zutaten zusammenrühren, für 30 Minuten in den Kühschrank legen und danach ausrollen. „Gelingsicher”, wie es in der Werbung so schön heißt.

Bei mir ist es die Hälfte eines Hefeteigs, den ich für einen anderen Zweck angesetzt habe. Dafür braucht man…

Die Zutaten:

  • 500 Gramm Mehr
  • ein Päckchen Trockenhefe
  • 1/4 l Wasser
  • Olivenöl, Salz
Die einfachste Form der Teigtasche: rechteckig, mit pikaner Füllung, auch für unterwegs.

Die einfachste Form der Teigtasche: rechteckig, mit pikaner Füllung, auch für unterwegs.

Zubereitung:

Der Teig wird etwas auf Backblechgröße ausgerollt, dann halbiert. Schöner sind die klassischen halbrunden Formen der Cornish Pasties – was unweigerlich Teigreste hervorbringt, die man ja auch wieder verwerten möchte. Einfacher und schneller (und weniger schön) ist es, wenn man für die eigentliche Tasche den auf die Hälfte zusammenklappt.

In diese Füllung kommt das, was mein Kühlschrank nach einem Wochenende an Resten aufweist hergab: Lauch, Stangensellerie, Salami, Schinken, Käse. Eine englisch Variante wäre mit Bratenresten, Gemüse und Pilzen. Italienisch angehaucht dann eher mit mediterranen Gewürzen, Hackfleisch und Tomaten.

Die gefüllten Teigtaschen brauchen im Backofen nur 10 bis 15 Minuten bei 230 Grad, lassen sich gut vorproduzieren und schmecken auch kalt prima. Dann hat man auch einen Vorrat für ein kleines Essen unterwegs.

Die Cornish Pasties sind ja das klassische Essen „auf die Hand”: Da alles trocken ist, nichts tropft oder rausfällt, kann man das auch gut unterwegs essen. Wer es zuhause macht, kann einen Salat dazu machen und / oder eine Sauce.

Teigtaschen als Mittagessen: Mit einer herzhaften Sauce und einem Salat auch ein vollwertiges Essen am Mittagstisch.

Teigtaschen als Mittagessen: Mit einer herzhaften Sauce und einem Salat auch ein vollwertiges Essen am Mittagstisch.

War das hilfreich? Dann bitte teilen!

Der Testschmecker-Newsletter

Der nächste Testschmecker-Newsletter steht an.

Der nächste Testschmecker-Newsletter steht an.

Von der Buch-Rezension über Rezepte und Lifetime-Sportarten bis hin zum fast schon banal wirkenden Gurken-Sandwich: Der September war trotz Urlaub doch ganz bewegt. Wer was verpasst hat, der meldet sich am besten gleich zum Testschmecker-Newsletter an. Die nächste Ausgabe erscheint Anfang Oktober.

Als Belohnung gibts kein E-Book und kein Gewinnspiel – dafür immer frische Ware, reichlich Infos und Tipps. Auch einige, die es nicht als Beitrag ins Blog geschafft haben.

Natürlich alles werbefrei und jederzeit per Mausklick abzubestellen.

Die Anmeldung ist auch gleich hier möglich:

Melden Sie sich hier für den Testschmecker-Newsletter an

* Pflichtfeld



Newsletter-Archiv


War das hilfreich? Dann bitte teilen!

Rettet das Basilikum: schnelles Pesto-Genovese-Rezept

Frisches Pesto mit Gnocchi

Frisches Pesto mit Gnocchi

Der neue Testschmecker-Newsletter ist da! Mehr Infos hier.

Basilikum fühlt sich derzeit richtig wohl, auch in Töpfen und Balkonkästen. Aber wie das gegen Ende des Somers so ist: Schwupp, werden die Blätter gelb oder die Blüten treiben aus – das Zeug muss weg. Zwar ist Basilikum auch bei und nach der Blüte noch genießbar, bekommt aber einen bitteren Geschmack. Den kann man durch Kochen reduzieren, aber wer kocht schon Basilikum? Am ehesten kommen die saftigen grünen Blätter zu frischen Tomaten, in den Salat oder eben in das Pesto.

Bevor das Basilikum zu blühen beginnt oder gelb wird, sollte man es verwerten.

Bevor das Basilikum zu blühen beginnt oder gelb wird, sollte man es verwerten.

Und Pesto hat noch den Vorteil, dass man Basilikum gleich büschelweise verarbeiten kann. Und auch auf Vorrat: Füllt man die fertige Pesto-Masse in ein luftdicht verschließbares Glas und gibt oben etwas Olivenöl drauf, hält sich das Pesto noch locker eine Woche im Kühlschrank. Damit hat man ein gesundes, vegetarisches Essen sozusagen in Reserve.

Pesto kennt man vor allem als die etwas breiige grüne Masse, die man in Gläschen abgefüllt im Supermarkt bekommt. Auch meine ersten Versuche mit Pesto zielten darauf, dass ich diese etwas cremige Konsistenz erhalte. Mittlerweile habe ich das aufgegeben: Mein Pesto ist eher grob mit erkennbaren Stückchen.

Fein zerhackt oder eher etwas gröber - das ist Geschmackssache.

Fein zerhackt oder eher etwas gröber – das ist Geschmackssache.

Nach meiner Erfahrung werden Saucen und Pesto gerne auch etwas bitterer, wenn man den Knoblauch zu lange im Mixer zerkleinert. Ich drücke den Knoblauch lieber vorher durch die Presse und verhacke das Ganze im Mixer nur solange, bis alles zerkleinert ist – aber eben nicht so wie Püriertes.

Der Küchenmixer ist für Pesto unabdingbar.

Der Küchenmixer ist für Pesto unabdingbar.

Die Zutaten für schnelles Pesto (für 2 Personen):

– ein Bund Basilikum
– 30 Gramm Pinienkerne
– 1 Zehe Knoblauch
– 50 Mililiter Olivenöl
– 2 EL geriebener Parmesan (das kann auch der aus der Tüte sein)
– Salz und Pfeffer

Die Pinienkerne werden in der Pfanne geröstet, bis sie Farbe angenommen haben. Das Basilikum entblättere ich, die Blätter werden grob zerhackt und kommen als erstes in den Mixer. Oben drauf die noch warmen gerösteten Pinienkerne, der Knoblauch, das Olivenöl, Salz und Pfeffer und schließlich der Parmesan. Auf kleiner Stufe mixen und mehrmals an- und abschalten, eventuell die Pestomasse vom Rand lösen und nach unten schieben.

Das Pesto kommt in eine beschichtete Pfanne oder einen beschichteten Kochtopf, dazu Nudeln oder Gnocchi, dann gut vermischen. Die fertige Pesto-Gnocchi-Masse kommt in die Teller, darüber eventuell noch ganz wenig frischer (!) geriebener Parmesan (also nicht der aus der Tüte).

Dazu passt ein trockener gekühlter Rosé.

Frisches Pesto mit Gnocchi

Frisches Pesto mit Gnocchi

War das hilfreich? Dann bitte teilen!

Der Testschmecker-Newsletter

Der Testschmecker-Newsletter

Der Testschmecker-Newsletter

Soeben ging mein erster Testschmecker-Newsletter raus. Wer einmal im Monat über die aktuellsten Dinge hier auf dem Blog unterrichtet sein möchte, der ist herzlich eingeladen, den Newsletter zu abonnieren. Er enthält einen kurzen persönlichen Rück- und Ausblick, meine Favoriten-Posts des vergangenen Monats und ein paar Dinge, die nicht ins Blog gelangt sind.

Ich freue mich über Anmeldungen und genauso auch über Rückmeldungen, Anregungen und Kritik.

Wenn ich alles richtig eingerichtet habe, dann erhält jeder bei der Anmeldung nach der obligatorischen Willkommens-Mail es ging nicht ohne) automatisch den letzten Newsletter, ist also sofort auf dem neuesten Stand.

Wer sich gleich anmelden möchte, kann das auch in diesem Post tun:

Newsletter-Anmeldung

Melden Sie sich hier für den Testschmecker-Newsletter an

* Pflichtfeld



Newsletter-Archiv


War das hilfreich? Dann bitte teilen!