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Testesser im Bio-Dschungel

Archive for the ‘Süßes & Knuspriges’


Die einfachen Freuden: Waffeln, Erdbeeren, Sahne (alles bio?)

Waffeln mit Erdbeeren und Sahne

Die besten Essen sind nicht immer die größten und aufwändigsten. Und dieses hier lässt sich derzeit kinderleicht als komplettes Bio-Essen zubereiten: Waffeln Brüsseler Art (so heißen die in meinem Kochbuch) mit frischen Erdbeeren und Sahne.

Der Begriff “Brüsseler Waffeln” - das habe ich erst jetzt gelernt - bezieht sich aber trotz des Rezeptnamens eigentlich auf die Waffeleisenform: viereckig und großes Waffelmuster. Wir machens mit einem “normalen” Waffeleisen - auch das klappt bestens.

Die Zutaten bekommt man ohne größere Aufwand in Bioqualität (naja, zum größten Teil): 450 g Mehl, 1 Päckchen Trockenhefe, 8 EL Zucker, Prise Salz, 600 ml Milch, 2 Eier, Vanillemark (oder Vanillezucker), 7 EL zerlassene abgekühlte Butter.

Mehl und Hefe, dann Zucker, Salz und lauwarme Milch verrühren. Eigelb, Vanillemark und Butter dazu, 30 Minuten gehen lassen. Dann erst Eiweiß zu Eischnee schlagen, unterheben. Das Rezept ist für 4 Personen, das kann man natürlich auch gut halbieren.

Die Erdbeeren werden nur gewaschen, geviertelt und mit etwas Zucker überstreut. Und die Sahne vor dem Essen steif geschlagen.

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Preiswert, lecker und bio: Das REWE Hafer-Schoko-Crunchy-Müsli

REWE Bio Müsli

Müslis kann man ja ohne Ende testen. Dieses hier war den Test wert und hat Anspruch auf einen Dauerplatz in unserem Müslivorrat: Das Rewe Bio-Müsli “Hafer-Schoko-Crunchy-Müsli”. Kernig und crunchig, keine riesigen Stückchen und auch kein “Staubrest” am Boden. Bissig und schokoladig, nicht zu süß. 30 Gramm Zucker pro 100 Gramm sind zwar vergleichsweise viel, aber das ist halt der Preis für den Crunch.

Zusammengebacken wird das Müsli nämlich - wie man aus der Eigenherstellung von Müslis weiß - durch Zucker. Die Alternative sind die “normalen” Müslis, die auch bei uns den Alltag bestimmen, aber die Crunchys sind halt was Besonderes. Auch der Preis von 2,59 für 500 Gramm geht für diese Sonderrolle in Ordnung.

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Alnatura Schoki Caramel Split

Alnatura Schoki

Es ist immer schwer, ein Original zu kopieren. Um welches Vorbild es heute geht, das mag ein Bild auf die Verpackung zeigen. Es gibt ja nicht so arg viel Schokolade, bei der Dreiecke die Form dominieren.

Wie auch immer: Bei Alnatura wollte man alles richtig machen und hat sich eng am Vorbild ausgerichtet. Der Schweizer Dreiecks-Riegel wirbt mit den Zutaten Honig, Schokolade und Nougat. Der Herausforderer nennt es “Vollmilch-Schokolade mit Honig-Karamell-Splittern”. Offensichtlich gilt der zahn-verklebende Schmelz als erstrebenswert… Auf der Verpackung prangt die Schweizer Flagge und man nennt für das deutsche Produkt eine Schweizer Kontrollstelle.

Alnatura SchokiWitzigerweise weist man auf der Toblerone-Website darauf hin, dass Theodor Tobler eine Vorahnung hatte, dass sein neues Produkt einmal grossen Ruhm erlangen würde und deswegen schon 1909 Markenschutz beantragte und ein Patent auf den Herstellungsprozess.

Mit den nur angedeuteten Dreiecken und einer Zusammensetzung, die bei der heutigen Vielfalt an Schokolade gar nicht ungewöhnlich erscheint, wahrt man bei Alnatura den gebotenen Abstand, kommt aber dem Original ziemlich nahe - geschmacklich und auch von der Konsistenz. Lediglich beim Preis liegt man mit 1,85 Euro für 100 Gramm sicher höher und bietet dafür eben auch Bio-Qualität.

Das Testschmecker-Urteil ist zwiespältig: Mein Herz gehört eigentlich den Klassikern, also jenen Produkten, die es durch anhaltend gute Qualität so weit gebracht haben, dass andere heute ihre Nähe suchen. Da spielen vielleicht auch Kindheitserinnerungen eine Rolle. Der Alnatura-Riegel ist sicher auch gut, aber im Zweifelsfall würde ich wahrscheinlich zum Original greifen.

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Alnatura Zartbitter Schoko-Aufstrich

Alnatura Zartbitter

Die Alnatura Zartbitter Creme hat mich bei meinem letzten Einkauf angelacht: Endlich mal Zartbitter auch bei einem Schoko-Aufstrich. Als bekennender Bitter-Fan (bei Schokolade) waren die 2,95 Euro für das 350-Gramm-Glas kein Thema.

Erstmals erprobt wurde der Zartbitter-Aufstrich auf süßen Pfannkuchen mit Bio-Bananen. Eine sehr leckere Kombination und eine willkommene Abwechslung zu den eher süßeren Alternativen. Allerdings würde ich mittelfristig doch die GEPA-Alternative Bio-Cocoba mit dem nussigeren Geschmack bevorzugen: Dafür spricht nicht nur der etwas feinere Geschmack (wenn auch nicht wirklich zartbitter, aber nicht so süß wie konventionelle Produkte) sondern auch das Fairtrade-Siegel.

Für echte Bitter-Fans dürfte allerdings derzeit kaum ein Weg am Alnatura-Produkt vorbeiführen. Immerhin gibt es damit schon zwei echte Alternativen zum Schoko-Aufstrich-Marktführer.

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Zweifel Merranea: Pita Chips Greek

Zweifel Merranea Pita Greek Chips

Zweifel im Wortsinne: Im Supermarkt gekauft, weil auf der Packung steht: “100 % Natürlich - ohne Geschmacksverstärker - ohne künstliche Aromen.” Der Blick auf die Zutatenliste zeigte auch Aromen, aber sonst wirklich nur Unverdächtiges.

Kurz gesagt: Sie schmecken gut. Sind knusprig, knackig fein, aromatisch. Weil sie gebacken und nicht frittiert werden, sollen sie 50 Prozent weniger Fett haben. Trotzdem ist die Deklaration nicht ganz klar: Aroma, das können laut Wikipedia sehr wohl natürliche Aromen sein, aber eben auch naturidentische. Mit dem Aufdruck “100% natürlich” ist das aber meiner Meinung nach ausgeschlossen.

Ebenso die Angabe Hefe: Wenn im Teig, der ausgebacken wird, Hefe enthalten ist als Triebmittel, ist alles korrekt. Wenn Hefe steht für Hefeextrakt, dann ist doch ein Geschmacksverstärker an Bord.

Mein Rat an Zweifel: Wer so offensiv wirbt für ein “natürliches” Produkt, der sollte Zweifel an der Zutatenliste lieber von vorneherein ausräumen und eindeutig deklarieren. Geschmacklich sind die Chips klasse und sie enthalten auf jeden Fall schon mal wesentlich weniger Zusatzstoffe, als die meisten anderen Produkte. Mit 1,79 Euro für 120 Gramm sind sie auch preislich noch in Ordnung.

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Blogger-Müsli-Bio-PR?

Müsli-Werbung?

Keiner weiß es. Zusammen mit einigen anderen Bloggern habe ich in jüngster Zeit Blog-Post bekommen. Aber nicht per Email, sondern per Schneckenpost: Erst eine Karte mit dem Titel “Blogger brauchen Vitamine”, dann ein Paket Müsli.

Bei Post von unbekannten Absendern bin ich immer skeptisch. Erst recht, wenn es sich um Lebensmittel handelt. Da einige Blogger das wohl schon ohne gesundheitliche Schäden ausprobiert haben, werde ich es aber demnächst probieren. Immerhin eine nettere Variante der PR-Arbeit als aufgeblasene PR-Texte: So bekommt das Produkt eine Chance.

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