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Testesser im Bio-Dschungel

Archive for the ‘Süßes & Knuspriges’


Sarotti Bio Zartbitter Schokolade

Sarotti Bio Zartbitter Schokolade

Um die Süßigkeiten-Ecke schleiche ich in letzter Zeit immer sehr aufmerksam herum. Es gibt ja eigentlich keinen guten Grund laufend Süßigkeiten zu kaufen. Unsere Schoko-Vorräte für den täglichen Espresso kommen meist als Geschenk ins Haus.

Da ist die Sarotti Bio Zartbitter Schokolade, die ich bei REWE für 1,40 Euro (100-Gramm-Tafel) doch ein willkommener Anlass für einen Testschmecker-Test. Schon die Verpackung ist eine gute Verbindung von edel und ökologisch: Karton in dezenten Farben, gut gestyled, nur die großen Aufkleber wirken fast etwas marktschreierisch.

Aber Trommeln gehört zum Geschäft und es kann sich ja auch alles sehen lassen, was da kommuniziert wird: Eine Aktion mit Utopia (”Wir pflanzen einen Kakao-Baum für Sie!”), das Bio-Label und ein Öko-Test “sehr gut”. Na, wenn dann noch der Geschmack mithalten kann…

Er kann! Ein schöner und sehr angenehmer Bitter- und Kaffee-Geschmack, knackige Konsistenz, tolle Aromen. Auch den Preis finde ich in Ordnung bei dieser Qualität. Normalerweise will ich nichts ungefragt mitfinanzieren, aber die Unterstützung für das Utopia-Projekt ist eine gute Sache. Also rundum positiv zu bewerten.

Kakao-Baum-Projekt

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Bio-Schokolade in vielen Variationen: chocri.de

chocri.de

Zu den Artikeln, die sich im Web offensichtlich gut verkaufen lassen, gehört auch Schokolade: Ein relativ hochpreisiges Produkt mit vielen Variationsmöglichkeiten. Und auch hier gibt es immer mehr Bio-Varianten. Ein Anbieter, der sich ganz dem Thema Bio-Schokolade verschrieben hat ist Chocri.de.

Hier kann man sich seine individuelle Schokolade “aus über 10 Milliarden Möglichkeiten” zusammenstellen, so heißt es zumindest auf der Website (nachgerechnet habe ich nicht). Ich habe die Schokolade dieses Anbieters noch nicht selbst verkostet, was ich aber noch nachholen möchte. Aber nachdem mein letzter Großstadtaufenthalt schon eine Weile her ist und mich zwar zu einem Schoko-Laden führte, aber keine Bio-Schokolade einbrachte, weiß ich dieses Internet-Angebot zu schätzen.

Die Auswahl auf der Website erfolgt schrittweise von der Basis-Schokolade über diverse Zutaten und Dekore bis hin zur etwas abstrus wirkenden Kategorie “Wiese”, wo man solche ausgefallen Zutaten wie Salzbrezelchen oder kandierte Veilchenblüten hinzufügen kann. Die 125-g-Tafel beginnt bei 1,90 und man kommt recht schnell auf ansehnliche Preise.

Bei meinem letzten Einkauf war ich im Laden (ohne Bioqualität) auch schon bei 3,90 Euro für 100 Gramm und als besonderes Leckerli kann man sich das zur Abwechslung von der Bio-Supermarkt-Schokolade schon mal gönnen, finde ich.

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Bio-Grießbrei von Dr. Oetker

Dr. Oetker Bio-Grießbrei

Grießbrei? Ist das nicht was für kleine Kinder, so vor den ersten Zähnen? Richtig! Aber es hat auch für Erwachsene seinen Reiz. Das sieht man schon alleine daran, dass es Grießbrei jetzt seit geraumer Zeit als Tütenessen gibt: Einfach in kochende Milch einrühren, abkühlen lassen, fertig in 10 Minuten.

Nun also die Bio-Variante von Dr. Oetker: 1,39 statt 99 Cent für die konventionelle Variante. Beide habe ich probiert. Geschmacklich ist beim Bio-Grießbrei kein großer Unterschied festzustellen. Aber von der Konsistenz ist das Produkt nicht sehr gelungen: Statt einem schönen lockeren Brei ist das Ganze etwas puddingartig, mit zunehmender Abkühlung auch eher gummiartig.

Da verlockt auch die gegenüber dem konventionellen Produkt stark reduzierte Zutatenliste nicht mehr (Hartweizengrieß, Puder-Rohrohrzucker, Maisstärke, Meerspeisesalz). Offensichtlich musste man beim konventionellen Grießbrei mit ungleich längerer Zutatenliste chemisch stark nachhelfen, um wirklich in 10 Minuten einen schönen Grießbrei zu bekommen.

Mein Fazit: Der Bio-Grießbrei ist mir die fast 40 Cent (=40 Prozent) Mehrpreis nicht wert.

Meine Alternative: Ganz normaler Weichweizengrieß. Unvergleichlich billiger, weil in der Pfundpackung. 50 Gramm reichen für 500 ml Biomilch (und damit wirds ja auch ein Bioprodukt). Milch nur erhitzen, nicht aufkochen lassen, Grieß einrühren, ein oder zwei Esslöffel Zucker dazu, Platte aus. Dann einfach ab und zu umrühren bis die Konsistenz stimmt, abkühlen lassen.

Das Ganze dauert etwas mehr als 10 Minuten, gelingt aber sicher. Hat genau drei Zutaten und schmeckt prima zu Obstsalat, Kompott etc. Wer mittags sowieso kocht und dafür ein halbes Stündchen einplant, kann das als Nachtisch prima nebenher machen. Und wers erfolgreich ausprobiert hat, der kann auch größere Mengen als Hauptgang machen. Öffnet übrigens die Türen zu Grießflammeri, Grießschnitten und Ähnlichem, die auch einen Versuch wert sind.

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REWE Bio Zartbitter Schokolade

REWE Bio Schokolade

So viel Spass für so wenig Geld: 100 Gramm REWE Bio Zartbitter Schokolade mit 72 % Kakaoanteil kosten gerade mal 99 Cent. Es gibt übrigens noch andere Sorten, die mich gelockt hätten. Aber bei denen ist die Zutatenliste lange nicht so übersichtlich wie bei dieser Schokolade “pur” (und der Preis ist dann auch höher).

Zutaten: Kakaomasse, Rohrzucker, Kakaobutter. Das wars. Der Kakao stammt aus Lateinamerika.
Der Geschmack ist sehr aromatisch und wirklich bitter, vergleichbar durchaus mit den Sorten, die einen noch höheren Kakaoanteil haben.

Fazit: Eine gute Wahl für alle Schoko-Liebhaber. Pur und unverfälscht, bio und preisgünstig. Es gibt noch die Geschmacksrichtungen Orange und Cranberry, die ich (noch) nicht getestet habe, dort ist die Zutatenliste auch wesentlich länger.

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REWE Bio Ahornsirup: süße Alternative

REWE Bio AhornsirupAhornsirup? Ja doch, das ist das, was in amerikanischen Fernseh- und Zeichentrickfilmen immer gelb und zähflüssig über Pfannkuchen läuft (oder amerikanisch: Pancakes). Brauchen wir das auch?

Bei uns erweitert der Ahornsirup seit einiger Zeit die Variationsbreite des Pfannkuchen-Essens: Es gibt sie salzig mit Gemüse oder Gyros, und süß mit Schoko-Aufstrich und Bananen oder anderem Obst, mit Marmelade oder Fruchtjoghurt, als Apfelküchle oder eben auch als Pancake mit Ahornsirup.

Der REWE Bio Ahornsirup kommt im traditionellen Sirupfläschchen mit 250 ml und kostet 3,99 Euro (inzwischen auch mal für 4,49 Euro gesehen). Wenn man die Flasche öffnet, riecht man einen herblich-süßen Duft. Schmeckt ein bißchen nach Wald, etwas erdig, erinnert nach unseren Maßstäben am ehesten an Karamell. Ahornsirup gilt in Nordamerika als sehr gesund, da er alle Vitamine und einige Mineralstoffe enthält.

Der Preis scheint relativ hoch, tatsächlich reicht das 250-ml-Fläschchen bei uns ziemlich lange. Man kann es natürlich auch zu Waffeln reichen oder zu Eiscreme. Grad A nach europäischem Maßstab und No. 1 Medium nach kanadischem Maß entspricht zweit- bzw. erstbester Qualität mit mittlerer Helligkeit und kräftig im Geschmack. Prinzipiell gilt: je dunkler, desto kräftiger im Geschmack.

Fazit: Ebenso wie die Pancakes als Bereicherung der deutschen Küche durchaus vertretbar.

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Bio- und Fairtrade-Kaffee - nur einen Mausklick entfernt

Geo-Regenwald-Kaffee, Tee, Schokolade

Als “bester Kaffee der Welt” wird Kaffa auf der Geo-Website bezeichnet. So genau kann ich das ehrlich gesagt nicht beurteilen, aber die Geschichte dazu klingt gut und lobenswert: Der einzige Wildkaffee der Welt, so heißt es dort, wächst im ehemaligen Königreich Kaffa in den letzten Regenwäldern von Äthiopien.

Geo-ProjektDurch die Einbindung in ein Entwicklungshilfeprojekt ist der Kaffa-Kaffee nicht nur ein Öko-Produkt, sondern gleichzeitig auch ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltigen erzeugt. Rund 40.000 Menschen sollen durch den Verkauf dieser Kaffeespezialität profitieren. Mit dem Erlös wird das GEO-Projekt im Bonga Forest unterstützt.

OriginalfoodAuf den Markt gebracht hat die Produkte die Freiburger Firma Originalfood, eine Handelsgesellschaft, die ausgesuchte landwirtschaftliche Erzeugnisse aus Entwicklungsländern importiert und in Europa vermarktet.

Im Geo-Online-Shop erhält man verschiedene Pakete, die je nach Zusammenstellung den Kaffa-Kaffee in verschiedenen Röstungen enthalten sowie Geo-Regenwald-Tee und -Schokolade. Das alles in einem ansehnlichen Geschenkpaket mit Informationen über das Projekt.

Ich muss zugeben, dass ich zwar alle drei Produkte erhalten habe, aber noch nicht auf die Schnelle verkostet habe. Ich will das in den Weihnachtsferien in Ruhe und genussvoll nachholen. Trotzdem denke ich, dass ich das Produkt (gerade auch als sinnvolles Geschenk) schon jetzt empfehlen kann.

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