21. Dezember 2011
Mehr ist da eigentlich nun nicht mehr dazu zu sagen. Nachdem sich auf allen Social Media Plattformen und zahlreichen Blogs Spott und Häme über sogenannte Starköche ergoss, fiel einem eigentlich nicht mehr viel ein, was man dazu hätte beitragen können.
Nun habe ich aber gerade gelesen, was Silke Burmester auf Spiegel Online dazu geschrieben hat in ihrem Brief an Alfons Schuhbeck: TV-Köche: Heuchler am Herd. Schön und treffend.
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20. Dezember 2011
Ja, das klingt etwas ironisch: Ein bißchen Bio-Schokolade. In Zeiten wie diesen, kurz vor Weihnachten. Wo einem Schokolade an allen Ecken entgegen springt: Als billiges Industrieprodukt, Qualität und Geschmack sind nicht immer so, wie es den Anschein haben soll. Und die Verpackung ist meistens grausig kitschig.
Aber was tut man nicht alles: Weihnachten ohne Schokolade?
Wer wirklich nur ein kleines Leckerli weitergeben möchte, der findet in den dm-Märkten die Mini-Tafeln der Marke Alnatura. Ganze 12,5 Gramm Inhalt, ein Bio-Produkt in Form einer kleinen Mini-Schokoladentafel. Ist wohl gedacht für die Heerscharen von Müttern, die vor Beginn der Adventszeit was Kleines, Vernünftiges, Süßes für den Adventskalender suchen. Eignet sich aber für fast jeden weihnachtlichen Gruß an die Angehörigen aller Altersgruppen.
Ich habe in einige selbst gestaltete Weihnachtskarten solch ein Täfelchen eingeklebt, wahlweise Feine Bitter oder Chili-Kirsch. Bei einem Preis von 45 Cent ergibt sich zwar ein 100-Gramm-Preis von 3,60 Euro, aber für Weihnachtskarten oder Ähnliches finde ich es ideal. Wird meiner Einschätzung nach nach Weihnachten ziemlich schnell wieder aus den Regalen verschwinden.
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16. Dezember 2011

Während andernorts heftig darüber diskutiert wird, ob die Printmedien tot sind oder vielleicht auch nur bald sterben, stecken viele Magazin-Apps und E-Reader Ausgaben bestehender Magazine noch in den Kinderschuhen. Und weil das nach meiner Übersicht wohl noch einige Zeit dauern wird, bis da etwas Vernünftiges zu akzeptablen Preisen nachkommt, was wir uns auf unseren Tablets un iPads ansehen und interaktiv genießen können, hier mal wieder ein Link zu einem wunderschön gemachten Food-Magazin, das ganz klassisch als „blätterbares” PDF auf issuu.com daherkommt:
Mowiekay Magazine Issue 2 ist die zweite Ausgabe des Mowiekay Magazins des Londoner Fotografen Mowie Kay. Der fotografiert nicht nur prima, er hat auch eine sehr schöne Website (mowielicious.com), aus der der obige Screenshot stammt.
Schon die erste Ausgabe sorgte für viel Aufsehen und wurde vielfach verlinkt. In der neuen gehts (logischerweise) um weihnachtliche Themen, also viel Schokolade und eben alles, was zu feinen Festessen gehört. Schön, dass es so etwas gratis im Internet gibt: Am Zeitschriften-Kiosk würde das Magazin vielleicht untergehen und man müsste irgendwas im 10-Euro-Bereich dafür berappen – und viel Werbung akzeptieren. Die geht hier – zu Recht – alleine an den Fotografen.
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15. Dezember 2011

Klingt auf Anhieb eher etwas schräg, das Motto dieser Aktion: Glühwein gegen den Hunger. Hat aber was. Und da es im August schon eine erfolgreiche Aktion mit dem nicht minder denkwürdigen Titel „Saufen gegen den Hunger” gab, spricht also auch nichts gegen das Glühwein-Motto. Aktionszeitraum: Freitag 18 Uhr bis Sonntag, 18. Dezember 2011 um 22 Uhr.
Die Regeln sind einfach und können auf der Website von Lukas Heinser nachgelesen werden:
Wir werde den gleichen Betrag, den wir am Wochenende (16. – 18.12) verfeiern/verköstigen/versaufen/weg-eskalieren/nach der Party verfressen für Afrika spenden.
Es gibt auch eine Facebookseite und auf Coffe And TV auch einen Link zur Spendenseite.
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14. Dezember 2011

Zwar ganz kurzfristig, aber so ist das halt mit dem Fernsehprogramm: Manches entdeckt man erst spät – oder wenn es zu spät ist. Heute, Mittwoch abend, den 14. Dezember 2011, läuft im SWR Fernsehen um 20.15 Uhr Die Spur der Teiglinge: Billige Brötchen. Die Mitarbeiter der „betrifft”-Redaktion sind dafür zu Großbäckereien in Deutschland und Polen gereist. Und sie beschreiben das Los einer Familie in Karlsruhe, die ihre Bäckerei aufgeben muss.
Die Tendenz hat sicher schon jeder in seiner Umgebung mitverfolgen können: Immer mehr traditionelle Handwerksbetriebe geben auf, weil irgendwelche Filialisten in den besseren Lagen Teiglinge aufbacken. Dabei will ich gar nicht behaupten, dass diese Bäcker nicht selbst auch jede Menge Fehler gemacht haben: Wenn in allen Bäckereien die Brote aus den immergleichen Backmischungen verkauft werden, dann kann man ja wirklich den Eindruck bekommen, es sei egal, wo man einkauft….
Ich bin gespannt, was der Beitrag bringt und ob auch konkrete Tipps und Empfehlungen dabei sind.
Der Film von Manfred Ladwig ist übriigens als Wiederholung noch einmal am 10. Januar 2012 um 01.20 Uhr im SWR Fernsehen zu sehen.
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13. Dezember 2011

Einen schönen Blick hinter die Kulissen schenkt uns der schweizerische Tagesanzeiger (auch wenn der Vorhang schon gefallen ist): Coca-Cola lobbyierte und taktierte, bis die EU das Ampelsystem kippte heißt ein Artikel, der recht detailliert beschreibt, wie Chef-Lobbyist Nikolaus Tacke von Coca-Cola Europa in Brüssel die Initiative für eine Lebensmittel-Ampel in der Schweiz aushebelte.
Im Bericht von Romeo Regenass heißt es:
Die Machtverhältnisse allerdings, die waren klar. Auf der einen Seite die wichtigste Industrie Europas – die Nahrungsmittelindustrie – auf der anderen Seite Organisationen wie Foodwatch, medial mit grosser Präsenz, aber vergleichsweise geringen finanziellen Mitteln.
An anderer Stelle wird eine Expertin zitiert mit der Aussage: „Auf einen Ampel-Befürworter von Konsumentenorganisationen kommen etwa 100 Lobbyisten der Industrie.”
Die lesenswerte Geschichte vom 12. Dezember 2011 entstand übrigens anlässlich einer Einladung von Coca-Cola Schweiz.
Wer sich über den Stand der Lebensmittelkennzeichnung in Deutschland informieren möchte, der findet hier eine gute Quelle.
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