6. Dezember 2011

… redet meinetwegen auch darüber. Aber bevor weiterhin eine sintflutartige Welle von meist unnützen Weihnachtsbotschaften und -geschenken das Land überschwemmt sollte man überlegen, ob man nicht was sinnvolleres anfängt: Charitable Gifts and Unique Gift Giving Ideas That do Good so heißt es in der Rubrik „Unwrapped” bei Oxfam America. Und der Grund dafür, warum gerade diese Spendenseite unter dem Aspekt Charity so gerne in den Medien veröffentlicht wird, dürfte nicht zuletzt die treuherzig guckende Ziege sein – eines von vielen möglichen Geschenken, die das Leben vieler Menschen in den Entwicklungsländern einfacher machen sollen.
Man kann auch ein Dutzend Hühner schenken oder ein Alpaca – natürlich nicht für den weihnachtlichen Verzehr, sondern als eine mögliche Einnahmequelle von Hilfsbedürftigen, die sich gerne selbst helfen möchten. Man kann aber auch den Bau von Schulen unterstützen oder Wetterstationen einrichten, die wichtige Informationen für arme Bauern liefern sollen: Wohltätigkeit dast ohne Grenzen.
Ich bin sicher, es gibt Vergleichbares auch in Deutschland, auch wenn es nicht so gut beworben wird. Aber bei Spendengeldern ist es wahrscheinlich auch egal, wo und wie sie online in Gang gesetzt werden.
Ach ja: Der Teil mir „…und redet darüber” ist durchaus ernst gemeint: Mir sind Firmen sympathischer, die ihr Geld in solche Projekte stecken, statt sich mit massenhaften Postwurfsendungen in Erinnerung zu bringen.
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30. November 2011

Aromatisiertes zu kaufen, so haben wir Verbraucher schmerzvoll gelernt, ist meistens gaaaanz schlecht: Denn meistens kommt hier Chemie zum Einsatz. Über natürliche und naturidentische Aromastoffe möchte ich mich hier gar nicht auslassen, das kann man prima bei Wikipedia nachlesen.
Einen ganz anderen Stellenwert hat dieses Aromatisieren überall dort, wo man es selbst zuhause machen kann, mit natürlichen Zutaten. Selbstgemachter Holunderblütensirup zum Beispiel ist eine tolle Variante und Ergänzung zum Secco oder Sekt. Aber freilich auch etwas aufwändig, wenn man in der Advents- oder Weihnachtszeit etwas Selbstgemachtes aus der Küche schenken möchte.
Hier auf der amerikanischen Website Chow (DIY Flavored Salts findet man ein paar Rezepte zum Aromatisieren von Salz. Eine einfache und schnelle Sache. Kombiniert mit einer originellen Verpackung wird daraus ein originelles kleines Mitbringsel, dass man auch gleich in großen Stückzahlen herstellen kann.
Mein Favorit ist das Steinpilz-Parmesan Salz. Aber auch bei den anderen Varianten kann man auch Bio-Zutaten oder naturbelassene Ingredenzien zurückgreifen.
Die Zubereitungszeit wird mit 5 Minuten angegeben, die Zutaten sind leicht zu bekommen und teuer ist es auch nicht.
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21. November 2011
Was muss eigentlich alles in Sahne drin sein? Nix, meiner Meinung nach. In jüngerer Zeit wird es aber immer schwerer, Sahne zu finden, die kein Carrageen enthält. Carrageen ist ein Verdickungsmittel (Zusatzstoff E 407), das aus Rotalgen gewonnen wird und eigentlich ungefährlich ist. Aber wie das so ist mit den Zusatzstoffen: Wer weiß schon genau, wie die gewonnen werden?
Und die positivste Eigenschaft von Carrageen, die auf der Sahne angepriesen wird, ist die, das sich oben der Rahm nicht absetzt, habe ich gelesen. Andere Hersteller betonen, dass Schlagsahne damit fester wird, wenn man sie schlägt. Wer sie nur zum Kochen verwendet kann also ganz drauf verzichten, auch geschlagene Sahne ist bei mir fest genug ohne diesen Zusatzstoff.
Ich berichte eigentlich nur deswegen noch einmal über das Thema, weil ich neulich im Supermarkt wieder ein paar Produkte verglichen habe. Und siehe da: Der Kilopreis der Bio-Sahne von Rewe ohne Carrageen war – trotz des 200g-Kunststoffbechers – geringer als der der konventionellen Konkurrenz in der 500-ml-Flasche. Und nur zur Ergänzung: Nach meinem Wissen dürfte Carrageen auch in Bioprodukten enthalten sein, also von den Bestimmungen her. Muss ja aber nicht sein.
Und das Phänomen, dass Produkte in größeren Packungen einen höheren Grundpreis haben, als in kleineren Verpackungen ist mir jetzt auch schon ein paar Mal aufgefallen. Eigentlich unlogisch, oder?
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14. November 2011
Vor einiger Zeit habe ich hier auf die Foodwatch-Aktion aufmerksam gemacht. Seit dem Beginn am 18. Oktober haben sich mehr als 31.000 Menschen an der Aktion beteiligt.
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11. November 2011

”Unter Schutzatmosphäre verpackt” – diesen Hinweis findet man auf den Fleischverpackungen im Supermarkt. Doch diese Praxis stößt bei Verbraucherschützern zunehmend auf Kritik: Der Anreiz für den Handel liege einzig und alleine im Erhalt der Fleischfärbung. Die schöne rote Farbe soll dem Verbraucher suggerieren, dass das Fleisch frisch ist – auch wenn es schon tagelang in der Kühltheke liegt.
Der NDR hat in einem 7-Minuten-Beitrag die Problematik schön dargestellt. Demnach wird der Effekt vor allem durch einen hohen Sauerstoffanteil im sogenannten Schutzgas erreicht. Der bewirke aber auch, dass die Fettanteile schneller ranzig schmecken und das Fleisch teilweise zäher schmeckt.
Diese 7 Minuten sollte man sich durchaus mal gönnen, wenn man öfters Fleisch im Supermarkt kauft. (Link zum NDR-Beitrag). Die Sendung wird übrigens in Kürze wiederholt (Wiederholung der Sendung am 22.11.2011 um 01:50 Uhr und am 23.11.2011 um 06:00 Uhr – also weniger zum direkt ansehen sondern eher zum Aufzeichnen).
Zu Wort kommen in dem Beitrag sowohl Verbraucher als auch Metzger und Köche – das Urteil ist indes eindeutig und empfiehlt eher den Einkauf beim Metzger, auch ohne aufwändige Verpackung. Auch ein Foodwatch-Vertreter kritisiert diese Praxis und vor allem auch die Haltung der Politiker. Eine weitere Foodwatch-Stellungnahme kann man auch Schluss mit der Frische-Illusion durch Sauerstoff!.” title=”Foodwatch” target=”_blank”>hier nachlesen.
Die Haltung der Politik wird auch im NDR-Beitrag auf dessen Website deutlich:
Das Bundesministerium für Verbraucherschutz sieht hingegen keinen Handlungsbedarf. Die hohe Sauerstoffkonzentration in den Schutzatmosphären für Fleisch sei nicht gesundheitsschädigend, Sauerstoff sei ein zugelassener Zusatzstoff für Lebensmittel und es gäbe ja die Deklarierungspflicht der Hersteller. Das müsse reichen.
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4. November 2011
Das macht an, finde ich: 50 Frühstücke aus aller Welt: 50 of the World’s Best Breakfasts. Die Bilder sprechen für sich und dankenswerterweise sind die Aufnahmen auch so groß, dass man alles gut erkennen kann.
Witzig, dass die Aufnahmen auf einer Design-Website zu finden sind. Ich kenne ansonsten nur wenige Websites, die sich dem Thema Frühstück widmen. Natürlich tut das der Testschmecker in seiner Serie Frühstückswoche, die hier beginnt.
Ansonsten kenne ich nur wenige Websites bzw. Blogs, die sich dauerhaft mit diesem Thema beschäftigen. Das heißt, es tauchen immer mal wieder welche auf, die aber dann den Themenkreis ändern oder denen schlicht und einfach die Luft ausgeht.
Die einzige Ausnahme – über Jahre hinweg – ist simplybreakfast: Reduziert auf ein Foto mit einem Frühstück, ohne längere Texte, SEO-Gedöns oder Werbe-Trara. Überraschenderweise schaue ich da wirklich ziemlich oft drauf, über Jahre hinweg, auch wenn es in jüngerer Zeit immer mal wieder ein paar Lücken gab (aber wo gibts die nicht?).

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