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Testesser im Bio-Dschungel


Alnatura Gemüse Tortellini

Die Alnatura Gemüse Tortellini sind im Alnatura Super Natur Markt auch als Vollkorn-Version erhältlich. Erstaunlicherweise liegen die Tortellini nicht im Kühlregal, sondern bei den getrockneten Nudeln.

Alleine die Vakuumverpackung scheint die lange Haltbarkeit zu garantieren, in den Tortellini sind keine konservierenden Mittel außer Meersalz enthalten. Ansonsten kann ich unter den Zutaten bis auf den bio-technisch gewonnenen Emulgator Sojalecithin nur natürliche Ingredienzen entdecken.

Die Kochzeit ist auf der Verpackung mit 10 Minuten angegeben, bei mir sind die Nudeln nach 15 Minuten noch sehr bissfest. Das ist nicht schlimm, sollte man Pasta doch niemals mit der Stoppuhr in der Hand kochen! Die Portion reicht als Vorspeise für 2 Personen oder Hauptgericht für einen guten Esser. Beim Preis von 1,95 € für 250 g Gemüse Tortellini ist das eine preiswerte, schnell bereitete Mahlzeit. Allerdings benötigen die Nudeln unbedingt eine Verfeinerung in der Küche: Ich greife zu Olivenöl, Butter, frischer Petersilie, Pfeffer aus der Mühle und geriebenem Parmesankäse. Die Tortellini probiere ich natürlich zuerst pur. Der Grundgeschmack ist echt okay, der Teig fest und die Füllung überzeugt mit feinen Kräuteraromen. Bislang haben mich noch keine abgepackten Tortellini wirklich überzeugt, die Alnatura Tortellini bauen meine Skepsis da ein kleines Stück weit ab. Mit einem entsprechenden Tuning (Tomatensauce, Sahne, Gorgonzola…) können die aber durchaus meinen Speiseplan an arbeitsreichen Tagen ab und zu bereichern.

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Jo is denn scho Weihnachten? Schoko Crispies von Alnatura

Nein, noch lange nicht. Aber bekanntlich räumen die Supermärkte ja nach Ablauf der Sommerferien ja Lebkuchen und andere Weihnachtsartikel in die Regale. Die einzige kurze Unterbrechung, die es jetzt im immer schneller werdenden Run auf Weihnachten zu gibt, ist durch das Thema Halloween bedingt.

So sehr ich mich über diese übertriebene Vermarktung auch ärgere, einen Lichtblick bescherte mir jetzt ein Sonderstand im dm-Markt: Bei den Alnatura-Produkten gibts eine große Auswahl biologischer Schoko-Leckereien. 100 Gramm kosten 1,95 Euro.

Alnatura Schoko Crispies

Meine Wahl fiel auf Schoko Mandel Crispies mit Orange. So steht es zumindest auf der Vorderseite der Packung. Auf der Rückseite der Packung steht dann der korrekte Hinweis “mit Orangeat” - was ich ja leider überhaupt nicht mag und was auch ganz anders schmeckt als Schokolade mit Orangenfüllung. Egal, meine Dummheit: Es war gab so viel Verschiedenes, mit etwas Aufmerksamkeit hätte ich was Passenderes gefunden.

Alnatura Schoko CrispiesWer zu Weihnachten oder davor also nicht gerade die größte Lebkuchenmenge fürs Geld sucht sondern beispielsweise zeigen möchte, dass er sich etwas mehr Gedanken mit seinem Geschenk / Mitbringsel gemacht hat, der liegt hier bestimmt richtig. Die Zutatenliste ist unverdächtig, alles bio. Bin gespannt, was die Weihnachtszeit noch an Bio-Leckereien bringt….

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Stellar Winery: Der 2008-er Moonlight Organics Shiraz

Der Moonlight Organics Shiraz ist für mich der erste verkostete Wein des Jahrgangs 2008. Produzent ist die Stellar Winery in Südafrika, eine Kellerei, die biologisch angebaute Trauben aus mehreren Weingütern ausbaut und vermarktet. Der Shiraz wird von Deutschlands bedeutsamstem Biowein-Großhändler Peter Riegel Weinimport ins Land eingeführt und vertrieben.

Für 5,49 € habe ich den 2008-er Moonlight Organics Shiraz bei Alnatura erworben. Die Flasche ist mit einem LongCap-Schrauber verschlossen und trägt das Fairtrade-Siegel, das ich bislang auch nur auf südafrikanischen Weinen gefunden habe. Auf der Internetseite der Stellar Winery findet man dazu einen Text, der von besseren Bedingungen für die Arbeiter und ihre Familien auf den “Farms” spricht.

Meine Verkostungsnotiz des 2008-er Moonlight Organics Shiraz: Im Glas klares Rubinrot, für einen Shiraz (oder Syrah) recht hell in der Farbintensivität. Die Jugendlichkeit schlägt mir schon in der Nase entgegen. Da sind eingekochte Früchte, Leder, auch Tomaten und Paprika. Beim ersten Schluck erinnert mich der Moonlight Organics an einen jungen Beaujolais. Wieder Leder, dunkle Waldfrüchte und rosa Pfeffer. Die deftige Fruchtigkeit wird von süßen Tanninen und einer kräftigen Säure begleitet. Der Abgang ist recht kurz, edle Vielschichtigkeit ist in Anbetracht der für einen Rotwein extrem kurzen Reifezeit nicht geboten, der Moonlight Organics kommt eher schlicht daher. Ein Alkoholvolumen von 14 % ist rebsortentypisch, wobei der Wein nicht schwer wirkt. Für einen Shiraz ist die Machart absolut untypisch, doch der blutjunge Wein bereitet durchaus Trinkfreude, wenn man ihn als solchen bewusst genießt.

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Alnatura Olivenöl nativ extra

Olivenöl ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil in den deutschen Küchen. So gibt es in den hiesigen Verbrauchermärkten eine große Auswahl dieses mediterranen Lebensmittels. Das Alnatura Olivenöl nativ extra (Alnatura & DM Märkte, 3,99 € / 0,5 l) ist für ein biologisches Erzeugnis recht günstig im Preis. Die Herkünfte des Öls sind anscheinend wechselnd, denn auf dem Etikett ist mit der Lot-Nummer und dem Haltbarkeitsdatum auch die Herkunft nachträglich aufgedruckt. Die Qualitäten dürften somit je nach Herkunft ebenfalls schwankend sein. Das getestete Alnatura Olivenöl stammt aus Tunesien.

Wie erkennt man nun ein gutes Olivenöl? Die Farbe spielt bei der Beurteilung eine untergeordnete Rolle, beim Alnatura Olivenöl ist sie hell gelb-grün. Wichtig ist in der erster Linie ein frischer, animierender Geruch. Den kann das Alnatura Olivenöl nativ extra durchaus vorweisen. Im Mund ist das Produkt sehr mild aromatisch. Im Abgang kratzt es etwas im Hals, was bei Olivenöl ein positives Qualitätsmerkmal ist. Höheren Ansprüchen kann dieses Öl sicher nicht gerecht werden, aber im Geschmack ist es sauber und reintönig. Die besten Olivenöle zeichnen sich durch dezente Schärfe, feine Bitternoten und intensivere Aromen aus, kosten aber in der Regel wesentlich mehr. So ist das Alnatura Olivenöl nativ extra als Basisöl für die Küche und für Menschen, die es mild mögen, durchaus empfehlenswert.

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Sommerdrinks 3: Alnatura Smoothie Heidelbeere Banane

Alnatura Smoothie Heidelbeere Banane

Geplant war dieser Test in der Reihe Sommerdrinks, aber eigentlich fällt das schon eher in die Kategorie Zwischenmahlzeit. Der Alnatura Smoothie Heidelbeere Banane mit Apfelmark und -saft ist “100 Prozent Frucht”, er ist ein Bio-Produkt und er trägt auch das “Sehr gut” von Ökotest - übrigens als einziger der im DM-Markt von Alnatura angebotenen Smoothies.

Smoothies sind ja per Definition sogenannten Ganzfruchtgetränke. Die Geschmacksrichtungen und Mischungen klingen teilweise etwas abenteuerlich, Heidelbeere und Banane war mein Favorit, das Ökotest-Siegel war da eher zweitrangig beim Kauf. Mit einem Preis von 1,55 Euro für für 0,33 l ist dieser wie andere Smoothies nicht ganz billig. Aber die Bio-Qualität und die Garantie, dass man dafür reine Frucht bekommt, sind die Sache schon wert, finde ich.

Am Geschmack gibts denn auch nichts zu kritisieren: Heidelbeere und Banane schmeckt genauso, sehr aromatisch, fruchtig. Auch die Farbe wirkt sehr natürlich, wenn man aus einem Glas trinkt. Doch nach wenigen Schlucken wird schon klar: Das ist weniger ein Sommerdrink, als eine Zwischenmahlzeit. Zu gehaltvoll, um gegen den Durst und als Erfrischung eingesetzt zu werden, finde ich. Der Energiegehalt hält sich zwar noch in Grenzen (232 kJ/100g), aber die zähflüssige Konsistenz und der sehr intensive Geschmack machen den breiigen Saft wirklich zu einer “großen Portion.”

Alnatura SmoothieHabe ich hinterher wirklich das Gefühl, meine Zähne “quietschen” etwas? Oder habe ich mich durch die Meldung beeinflussen lassen, Smoothies greifen durch die konzentrierte Frucht die Zähne an?

Etwas erstaunt hat mich der Blick auf die Zutaten: An erster Stelle steht mit 74 % sozusagen das Kleingedruckte: Apfelmark und -saft. Erst dann kommen Bananenmark (15 %), Heidelbeermark (10 %) und Rote Beete Saft.

Mein Fazit: Empfehlenswert als Zwischenmahlzeit, wenn man nicht viel essen möchte. Bei längeren Autofahrten zum Beispiel, oder als Ersatz für ein Fastfood-Mittagessen. Als Sommerdrink eher ungeeignet, aber dennoch wegen des feinen Geschmacks und der Qualität empfehlenswert. Der sehr zähflüssige Saft erinnert eher an Püriertes, ist vielleicht nicht jedermanns Sache.

Und hier noch ein Tipp für denjenigen, der nach dem Ausprobieren feststellt, dass er sich mit Smoothies generell schwer tut: In eine Schüssel geben mit drei Kugeln Vanille-Eis und einer Hand voll Sommerfrüchte. Lecker!

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Bio-Lieblinge: Alnatura Streichcreme Toskana und tiefgefrorene REWE Bio 6-Kräuter

Tatatataaa! Hier ist mein zweiter Bio-Lieblings-Brotaufstrich nach der Tomate mit Basilikum: Die Alnatura Streichcreme Toskana (DM / 1,65 € für 180 g) ist auch so ein prima Brotbelag für den Sommer. Knuspriges Weißbrot ist allerdings ein Muss zu diesem Aufstrich, sonst kommt die feine Kräuterwürze nicht richtig zum Zuge.

Die Basis der Alnatura Streichcreme Toskana ist Sonnenblumenöl und Sonnenblumenkerne, weitere geschmacksprägende Zutaten sind roter Paprika, Zitronensaft, Tomatenmark, Knoblauch, Oregano, Basilikum und Rosmarin - wobei letzterer sehr intensiv durchschmeckt. Die säuerliche Note passt sehr gut ins Gesamtgebilde und da ich immer gerne noch ein paar Kräuter zum Einsatz bringe, greife ich aus meiner Tiefkühltruhe das Päckchen mit der REWE Bio 6-Kräuter Mischung. Gefrorene und gehackte Kräuter sind die beste Alternative zu frischem Grün aus dem Garten und super praktisch. Die Mischung mit Petersilie, Schnittlauch, Dill, Basilikum, Kresse und Sauerampfer ist gut abgestimmt und nicht zu aufdringlich, auch auf Frischkäse, im Salat, Suppen oder Quark ist das durchaus eine schnelle Verfeinerung. Getrocknete Kräuter haben da bei mir echt fast ausgedient. Den Kassenzettel von diesem Einkauf habe ich leider übereilt weggeworfen, deshalb gibt es ausnahmsweise mal keine Preisangabe. Ich weiß nur noch, das mir der Preis recht günstig vorkam…

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