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Testesser im Bio-Dschungel


Bio-Himbeer-Bowle

Bio-Himbeer-Bowle

Mein Tipp zum Wochenende (auch bei sinkenden Temperaturen): Bio-Himbeer-Bowle. Weil die Himbeeren eben jetzt reif sind, weil man einen Bio-Rose-Wein jetzt leicht findet oder sogar schon einen zuhause stehen hat. Und ein trockener Sekt (der muss ausnahmsweise nicht brut sein) passt mit etwas Süße auch ganz prima dazu.

Die Früchte schon am Nachmittag in einer Schüssel mit etwas Zucker verrühren. Ein halbe Stunden vorher dann den halbtrockenen Rosé dazu geben (da langt auch ein halbe Flasche) und erst kurz vor dem Servieren den trockenen Sekt (natürlich eine ganz Flasche; das Mischungsverhältnis 1:2 scheint mir ganz passend).

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Bio-Lebensmittel bei Amazon

Nun ist es also so weit: Das Geschäft mit dem Versand von Lebensmitteln kommt in Gang. Gleich zu Beginn des Internet-Booms standen die ersten Anbieter parat - zu früh, für diese Welt. Die großen Anbieter haben lange beobachtet, sind immer noch zurückhaltend, aber Amazon ist jetzt schon mal dabei.

Ein sicheres Zeichen dafür, dass man dort Geld verdienen kann.

Muss / soll / kann man bei Amazon Bio-Lebensmittel kaufen? Dazu kann ich erst mal gar nix sagen. Ich bin seit langem Amazon-Kunde, aber ein sehr selektiver: Bücher, die es bei mir um die Ecke gibt kaufe ich bei mir um die Ecke - weil ich dazu auch morgen noch die Möglichkeit haben will. Mit Lebensmitteln ist das genauso: Am liebsten vor Ort.

Andererseits bin ich Prime-Kunde bei Amazon, mit kostenlosem, schnellem Versand und bin recht angetan davon. Auch bei selektivem Kaufverhalten bleibt bei Amazon noch immer recht viel unserer Haushaltskasse liegen. Aus gutem Grund: Das Bestellen ist einfach, die Kommunikation gut, der Versand sehr schnell und zuverlässig. Mit Umtausch gibts kein Problem, wenn mal was nicht stimmen sollte.

Bei Bio-Lebensmitteln wird das also genauso sein: In der Regel wird vor Ort eingekauft. Aber sicher hat ein großer Versender Sachen, die ich als Provinzler nicht vor der Haustüre finde. Dann also Amazon.

Um den Niedergang des Handels vor Ort einzuläuten ist es sicher zu früh. Bemerkenswert finde ich es aber schon, wenn ich zum Beispiel einen Ökowein eines Freiburger Bio-Weingutes bei Amazon nicht nur billiger finde als auf der Website des Winzers. Auch die Versandkosten sind bei Amazon geringer (wohlgemerkt vom gleichen Anbieter: Der Winzer tritt dort als Verkäufer auf!). Welche Überlegung da dahinter steht, erschließt sich mir nicht.

Immerhin wird an diesem Beispiel deutlich, dass die Anbieter mit im Boot sind und - so der Anschein - das bislang selbst aufgebaute Versandgeschäft zurückstellen zugunsten des Deals mit dem großen Partner.

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Wintersalate mit Radicchio und Feldsalat, Ziegenkäse und Birne

Wintersalat

Warum nicht mal Salate auch im Winter in den Blickpunkt rücken? Sommersalate kann jeder, mit Wintersalaten kann man auch bei niedrigen Temperaturen ein bißchen mediterranes Flair in die Bude holen.

Dieser hier geht einfach, die Zutaten sind in den Wintermonaten in jedem Supermarkt leicht zu bekommen, das meiste sogar in Bioqualität. Grundlage sind Blattsalate, hier wurde Radicchio und Feldsalat verwendet. Beides wird gewaschen, geputzt, in die Vinaigrette kommen noch Schalotten, Thymian und Gewürze.

Dann wird eine Bio-Birne in hauchdünne Scheiben geschnitten, Bio-Ziegenkäsetaler kommen mit etwas braunem Zucker drauf unter den Grill im Backofen (etwa 5 Minuten). Salat und Vinaigrette mischen, Käse und Birnen dazu. Dazu passt eine dicke Scheibe Bauernbrot mit leckerer Kruste. Bei gabs dazu noch einen leckeren Biowein aus dem Markgräflerland (2008 Weißer Burgunder trocken für gerade mal 4,80 Euro bei www.weingutrieger.de).

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Infos über Biowein aus erster Hand

Delinat WeinLeseDelinat ist ein Biowein-Versender aus der Schweiz, der vor allem durch das erfolgreiche Modell der Probierpaket-Abos von sich reden machte. Aber auch durch seine internationale Auswahl an feinen Bioweinen.

Darüberhinaus pflegen die Eidgenossen bei Delilnat seit langem ein feines Kundenmagazin: WeinLese. Ich lese es immer wieder gerne und war deshalb auch angenehm überrascht, als mich die Bitte um einen Beitrag erreichte.

Die Kolumne am Schluss des Heftes ist Gastbeiträgen vorbehalten, dieses Mal durfte ich mich dort auslassen. Wer das Heft nicht bezieht, der kann hier eine PDF-Ausgabe von der Website einsehen.

Auf diesem Weg sei auch ein Besuch der Website samt Shop ans Herz gelegt. Die Weinauswahl ist exquisit, die Website selbst schick und informativ. Unter anderem gibt es auch Degustationsvideos. Aber auch wer seinen Warenkorb mit einer selbst zusammen gestellten Weinauswahl von Einzelflaschen bestückt, kann fast nichts falsch machen. Die Abweichung von der Bestelleinheit 6er-Paket kostet ein wenig extra, dafür ist die Vielfalt größer.

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Sommer-Essen mit wenigen Bio-Zutaten: Ratatouille

Ratatouille - Gemüseessen mit Variationen

Ich fürchte, selbst der berühmte Zeichentrickfilm hat dem traditionellen Sommer-Gemüse-Essen nur wenige neue Fans beschert. Man muss es einfach zuerst probiert haben, bevor man sich dafür begeistern kann.

Für mich gehört dieses Essen zu den Sommerfavoriten, weil man es nach dem ersten Mal ohne Rezept recht schnell zubereiten kann - und verfeinern. Den Anfang machte mein Biobauer damit, dass er “Ratatouilletüten” zusammenstellte - Erleichterung und Anreiz für Anfänger und Geübte. Heute findet man das meiste auch in Bioqualität im Supermarkt.

In Olivenöl angebraten werden der Reihe nach: 1 Zwiebel, 3 Zehen Knoblauch, 2 Paprika, 2 Zucchini, 1 Aubergine, 5 Tomaten. Die Reihenfolge sorgt dafür, dass die härteren Sachen bissfest sind und die weicheren noch nicht verkocht. Mehr Rezepte und ausführlichere Anleitungen gibt es hier.

Etwas aufgepeppt wurde dieses Essen heute durch gebratene Fischfilets, Bio-Reis gabs zusätzlich zum frischen Baguettes und einen knackigen Bio-Rosé von der Nahe, den ich hier vorgestellt habe.

Es empfiehlt sich die Menge (fast beliebig) zu vergrößern und das Ratatouille abends kalt oder aufgewärmt mit Baguette zu essen. Wichtig ist ein ausgewogenes Verhältnis der Gemüseanteile je nach eigenem Gusto und dass das Gemüse nicht verkocht.

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Bioweine: Auszeichnungen 2009

Biowein-Prämierungen

In anderen Bereichen der Lebensmittel-Branche ist man etwas zurückhaltender, bei den Weinen haben Wettbewerbe und Auszeichnungen schon immer einen hohen Stellenwert. Das gilt auch für Bioweine. Wer die Websites der Biowinzer verfolgt, der findet regelmäßig Hinweise auf Urkunden, Auszeichnungen, lobende Erwähnungen. Für den Verbraucher sind diese Merkmale ziemlich wichtig: Die meisten Weintrinker stehen vor einem mittelgroßen Weinregal ziemlich verlassen da.

Wonach soll man auch urteilen? Nach dem Preis? Nach Etikett und Design? Im Supermarkt allerdings tauchen diese ausgezeichneten Weine relativ selten auf: Die von den Weingütern produzierten Mengen sind meistens zu gering, als dass sie von den Supermärkten gelistet werden. Außerdem ist die Gewinnspanne bei deutschen Bioweinen viel geringer als bei ausländischen Produkten.

Was bleibt ist die Recherche nach ausgezeichneten Weinen und ihren Bezugsquellen. Hier drei aktuelle Wettbewerbe:

Ganz frisch sind die Ecowinner. Ausgerichtet wird diese Verkostung von ECOVIN, dem Bundesverband ökologischer Weinbau, es nehmen demzufolge ECOVIN-Betriebe teil. Siegerliste als PDF hier.

Auch recht aktuell ist die Auszeichnung best of bio, eine Prämierung der Bio-Hotels. Hier der Bericht über die Verkostung 2009, die Ergebnisse als PDF gibt es hier.

Und dann gibt es da noch die Besten Badischen Bioweine 2009, an der neben den ECOVIN- auch Bioland-Betriebe teilnehmen.

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    • Joachim Ott: @Horst: Ja, das ist sicher einer der Vorteile für alle (!) Bio-Anbieter: dass man bei Amazon sozusagen...
    • Joachim Ott: Ja, ausgesprochen lecker auch kalt! Kann aber nicht widerstehen, wenn sie aus dem Ofen kommen und etwas...
    • Olaf Nitzsche: Der Lebensmittelvertrieb über Amazon war ja schon länger angekündigt. Nun ist es also soweit. Auch...