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Testesser im Bio-Dschungel


BioBio Ciabatta-Brötchen: überzeugend frisch und knusprig

CiabattaBrot und Spiele, so muss derzeit das Motto lauten. Um mit den Spielerqualitäten der deutschen Elf mithalten zu können, sollte es aber schon Bio-Brot sein. Aus einem PLUS-Supermarkt habe ich vier BioBio Ciabatta Brötchen mitgebracht: 4 x 75 g für 0,99 Euro, zum selbst Aufbacken.

10 Minuten im vorgeheizten Umluft-Backofen bei 200 Grad - und herauskommen wirklich nahezu idealtypische Ciabatta-Brötchen: Sehr leckere Kruste, das Innere gut gewärmt und sehr locker, aber nicht zu aufgeblasen. Gute Teigstruktur ohne zu große Blasen oder Kompaktheit.

BioBio Ciabatta BrötchenVor allem die Kruste macht diese italienische Variante für mich zum Favoriten. Gute Haltbarkeit der eingeschweißten Brötchen, ein günstiger Preis und eine übersichtliche Zutatenliste empfehlen die italienischen Weizenbrötchen zumindest als Reservemannschaft für unvorhergesehene Ereignisse. Oder für Wochenend-Gäste, für die man nicht eigens selbst backen kann oder Bäckerware einfrieren will.

Neben Weizenmehl und Wasser stehen auf der Bio-Zutatenliste 1% natives Olivenöl extra, Salz, Hefe, Säuerungsmittel Milchsäure, Ethylakohol.

CiabattaIdeal für südländische Kombinationen wie hauchdünne Salami oder Mortadella, auch zum Salat lecker oder mit Käse und Oliven. Angenehm ist für mich vor allem die feine Kruste, die beim Baguette - gekauft, selbst -oder aufgebacken - manchmal etwas hart und / oder scharfkantig ausfällt. In meinen Augen durchaus empfehlenswert, wenn auch wegen der Verpackung und des Aufbackens nicht als Lösung für jeden Tag.

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Bio-Käse-Vesper mit Finn-Brötchen: schnell und einfach

Deftiges Käse-Vesper

A Brotzeit, wie der Bayer sagt. In Baden heißt es z’Nüne, und im Schwäbischen ist es ein Vesper. Schnell muss es gehen, einfach sein und möglichst alles dazu sollte greifbar sein. Aber soll es auch bio sein?

Im Supermarkt gibt es kaum Biobrote, aber eine Alternative, die lange frisch halten soll und praktisch portioniert ist: Finn-Brötchen (4 Stück im Doppelpack für 0,89 €) heißen die dunklen Rundlinge und sehen aus wie, naja, eben wie alternative Hamburger.

Im Geschmackstest zeigt das Finn-Brötchen Schwächen: Mit und ohne Einsatz des Toaster, für den die vorgeschnittenen Hälften gedacht sind, wirkt das ganze etwas trocken. Eine wirkliche Kruste hat das Brötchen auch nicht, der Geschmack ist etwas säuerlich wie bei dunklen Roggenvollkornbroten üblich.

Seinen Charme entfaltet das “Bio-Roggenmisch-Toastbrötchen” in der Handhabung: Tüte auf, rein in den Toaster, Bio-Margarine (250 g von REWE für 0,99 €) und Bio-Käse aus dem Kühlschrank (Bio-Goude von Edeka für 1,79 €), etwas Bio-Ketchup und ein Salatblatt oder eine Bio-Senfgurke dazu - et voilà: Ein Bio-Imbiss, der schmeckt und bei dem dann auch die Konsistenz aller Zutaten sich zu einem genussvollen Ganzen vermengt.

Im Gesamturteil also mit den entsprechenden Zutaten durchaus brauchbar und schmackhaft. Auch die Zutatenliste des Brötchens hält keine Überraschungen bereit: Roggenvollkornmehl und Roggenvollkornflocken in der Hauptsache, dazu Weizenmehl und andere unverdächtige Bio-Zutaten.

In einer Doppel-Packung sind immer jeweils zwei Brötchen. Wenn man das erste aus einer Hälfte aufgebraucht hat, ist der Portionierungsvorteil quasi dahin, das zweite sollte dann rasch verbraucht werden.

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