Schoko-Pizza mit frischen Beeren

Schoko-Pizza ist ein schneller Hefeteig mit Schoko-Aufstrich und frischen Beeren.

Schoko-Pizza ist ein schneller Hefeteig mit Schoko-Aufstrich und frischen Beeren.

Eine Schoko-Pizza mit frischen Beeren ist eine der besten Möglichkeiten, das Angebot frischer Beeren im Sommer zu verarbeiten. Die einzig „echte” Arbeit besteht darin, einen Hefeteig-Fladen zu backen. Der Rest ist ein Kinderspiel. Viel schneller als sie gebacken wurde, ist sie weg, die Schoko-Pizza. Die Mischung aus frischem, knusprigem Teig, einem Schoko-Aufstrich und den Beeren wird meistens noch warm verputzt – und das ist auch gut so.

Schoko-Pizza als Express-Kuchen

Die Idee ist ebenso einfach wie genial: ein leichter Hefeteig, wie er auach für Pizzen verwendet wird, bildet die Grundlage für die Schoko-Pizza. Nur ist dieser Teig eben gesüßt, was man mit Zucker, Honig oder anderen Süßungsmitteln erreichen kann. Die längste Zeit nimmt sicher der Hefetig in Anspruch, mit Vorteig, gehen lassen, knete, evt. noch ein zweites Mal gehen lassen und 15 bis 20 Minuten backen.

Kommt der Hefeteig-Fladen aus dem Ofen, lässt man ihn lediglich so weit abkühlen, dass er noch warm ist. Dann kommt ein Schoko-Aufstrich drauf. Was soll lange herumreden: bei uns ist das schlicht und einfach Nutella und ich sehe darin keinen Nachteil. Der Aufstricj lässt sich auf dem warmen Teigfladen gut verteilen. Zum Schluss kommen die gewaschenen Beeren drauf.

Die Auswahl der Beeren ist beliebig.

Die Auswahl der Beeren ist beliebig.

Der Beeren-Mix spielt dabei keine Rolle. Was immer gerade reif ist, kann verwendet werden. So kann man sich vom Frühsommer mit Erdbeeren über den Hochsommer mit Himbeeren, Brombeeren und Blaubeeren bis in den Herbst retten.

Sahne dazu ist unnötig, die Kombination aus Teig, Schoko und süßen Früchten braucht keine Ergänzung mehr. Natürlich kann man auch diese Schoko-Pizza noch kalt essen. Aber das Geschmackserlebnis ist von der ganz frischen Version doch ziemlich weit entfernt. Darauf zu achten, dass alles gleich wegkommt ist kein Fehler. Nötigenfalls bei den Nachbarn klingeln, solange noch warme Reste da sind.

Das ist vielleicht der einzige Nachteil zu anderen Kuchen, die meist auch noch am nächsten Tag genauso gut schmecken.

Hefeteig:

Man vermischt 300 Gramm Mehl, 1 Päckchen Trockenhefe und 1 TL Zucker, gibt 200 ml Wasser und 3 EL Öl dazu sowie eine Prise Salz. 30 bis 60 Minuten gehen lassen, mit zerlassener Butter bestreichen und tetwa 15 Minuten backen.

Natürlich kann man auch einen anspruchsvolleren Schoko-Aufstrich herstellen, wenn man den Hefeteig-Fladen nach dem Backen mit einer halber Tafel gehackter Bitter-Schokolade bestreut und nochmal in den Ofen schiebt, bis diese geschmolzen ist. Auch Mandelsplitter, Mandelblättchen oder gehackte Nüsse passen dazu.

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Fünf-Früchte-Saft

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Überquellende Gärten und Marktstände mit frischen Beeren: So viel kann man gar nicht essen, wie man kaufen möchte. Und wie immer in einem ergiebigen Sommer, versucht man ein Stück dieser Farbigkeit und Fruchtigkeit in ruhigere Zeiten hinüberzuretten.

Das Rezept für diesen Fünf-Früchte-Saft ist bestechend einfach: Ursprünglich sind es

– 1,5 kg rote Johannisbeeren
– 500 g schwarze Johannisbeeren
– 1 kg Himbeeren
– 1 kg Erdbeeren
– 1 kg Sauerkirschen- 240 bis 550 g Zucker

Das passt ganz gut, weil rote Johannisbeeren als Hauptanteil recht preiswert sind, wenn man sie kauft. Und wer einen Garten hat, der kommt ebenfalls leicht auf diese Menge.

Alles zupfen, entkernen etc., waschen und in einem großen Topf mit 1,25 Liter Wasser aufkochen. Das Ganze danach über ein Sieb mit Tuch abgießen. Wir nehmen alte Geschirrhandtücher, besser ist der Windelstoff (einer neuen Windel). Ausdrücken und zum Saft den Zucker geben.

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Achtung: Ziemlich regelmäßig geliert der Saft, das ist ziemlich ärgerlich. Wir hatten erst den Zucker in Verdacht und haben die Zuckermenge reduziert (was gut möglich ist). Inzwischen sind wir der Meinung, dass vor allem in den roten Johannisbeeren von Natur aus viel Pektin, das nimmt man auch zur Geleeherstellung und für Marmelade. Generell lautet der Rat beim unbeabsichtigten Gelieren: Weniger Zucker nehmen, evt. mehr Wasser.

Als Faustregel wird angegeben pro Liter Saft (das kann man dann ja abmessen, wenn man es ausgepresst hat) 80 bis 180 Zucker zu nehmen. Wir sind wie gesagt an der unteren Grenze, seitdem klappts.

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Der Saft ist trotzdem beinahe ein Sirup, etwas zähflüssig, aber das macht ja nix. Er eignet sich hervorragend zum verdünnt trinken oder wir nehmen ihn pur als Grundlage für rote Grütze – ein weiteres Highlight der Beeren-Saison. Und da darf dann ja auch alles wieder gelieren.

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Und damit ist dann der Bestand des köstlichen Saftes schon wieder deutlich dezimiert, bevor der Sommer zu Ende ist. Pro Durchgang ergibt das bei uns rund fünf kleine Fläschchen, insgesamt machen wir das drei oder vier Mal. Das bedeutet, nur wenige Fläschchen (die abgebildeten haben übrigens die ideale Größe für unsere Rote-Grütze-Menge) schaffen es in die kalte Jahreszeit.

PS: Das ursprüngliche Rezept stammt übrigens aus diesem Buch, das ich nur empfehlen kann.

sehr gut haltbar machen

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Weinberg-Pfirsiche aus dem Bioweinberg

Weinberg-Pfirsiche

Weinbergpfirsiche sind sicher eines der schönsten „Nebenprodukte” aus dem Weinbau. Umso besser, wenn sie aus einem Bioweinberg stammen. In manchen Regionen gibt es sogar Programme des Landes, die den Anbau und die Vermarktung der Weinberg-Pfirsiche fördern. Der Verrbaucher kann das aber auch selbst in die Hand nehmen und beim Winzer seines Vertrauens die Pfirsiche einkaufen, ab Hof, oftmals auch auf dem Wochenmarkt.

Idealer Einsatzzweck sind zum Beispiel eine Pfirsich-Bowle, oder – damit man auch in der kalten Jahreszeit noch was davon hat. Pfirsich-Marmelade. Die kann man pur herstellen oder man kombiniert die Pfirsiche mit anderen reifen Früchten wie Himbeeren oder Zwetschgen. Einen ganz eigenen Charme hat die Kombination mit Melone, die ja sonst bei Marmeladen nicht zum Einsatz kommt.

Grundrezept und Zubereitung sind immer gleich, wer dennoch Hilfestellung braucht, der findet im Netz zahlreiche Anleitungen.

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