Spargel Vinaigrette mit Ei

Spargel Vinaigrette mit Ei: Eine der vielen Spargel-Variationen, die bei uns im Laufe der Saison einen festen Platz haben.

Spargel Vinaigrette mit Ei: Eine der vielen Spargel-Variationen, die bei uns im Laufe der Saison einen festen Platz haben.

Spargel Vinaigrette mit Ei folgt nach den ersten Spargel-Erlebnissen mit den Klassikern in der Siason. So langsam sind die Standardversionen der Spargel-Rezepte durch. Jetzt wird es Zeit für die Variationen. Die Spargel-Saison hat zwar einen Dämpfer durch das kalte Wetter bekommen. Aber solange frischer Spargel geerntet werden kann, steht er bei uns auch auf der Speisekarte. Die Vinaigrette-Version ist etwas leichter als die anderen Saucen und es gibt sie bei uns mit heißem Spargel, also nicht als kalter Spargel-Salat.

Spargel Vinaigrette: Schnell gemacht

Die Zutaten erfordern keine besonderen Einkäufe:

2 Eier, möglichst bio
1 Bund Radieschen
Schnittlauch
Gartenkresse
Weißweinessig
Salatöl
Pfeffer, Salz, Zucker, Butter, Dijonsenf

1 Pfund weißer Spargel
1 Pfund grüner Spargel
1 Pfund Kartoffeln festkochend

Vinaigrettes sind ein schier unerschöfliches Thema. Gut, wenn man mindestens ein halbes Dutzend Rezepte parat hat.

Vinaigrettes sind ein schier unerschöfliches Thema. Gut, wenn man mindestens ein halbes Dutzend Rezepte parat hat.

Zubereitung:

Den Anfang machen die Kartoffeln, die für 20 Minuten ins heiße Wasser kommen. Zwei Eier werden ebenfalls in einen Topf mit kochendem Wasser gegeben, für 10 Minuten. Und den größten Topf bekommen die Spargel: Wenn Sie geschält sind und die Enden abgeschnitten, kommen sie ebenfalls ins kochende Wasser. Ins Spargelwassser kommen außerdem Salz, Zucker und ein Stück Butter.

Zu kurz, die Spargelsaison. Weißen gibt es immer bei uns aus der Region.

Zu kurz, die Spargelsaison. Weißen gibt es immer bei uns aus der Region.

Achtung: Die weißen Spargel kommen zuerst hinein und bekommen 7 Minuten Vorsprung. Danach erst kommen die grünen Spargel (ungeschält, nur die Enden abschneiden) dazu für weitere 5 Minuten. Danach probieren. Wenn sich die Spargelstangen auf der Gabel leicht durchbiegen, sind sie richtig. Falls der Rest noch nicht fertig ist, können sie in heißem Wasser auch noch ein Weilchen ruhen.

Heimischer grüner Spargel hat bei uns ein relativ kurzes Gastspiel.

Heimischer grüner Spargel hat bei uns ein relativ kurzes Gastspiel.

Alternativ kann man die weißen Spargelstücke im heißen Wasser kochen (10 Minuten), die grünen in der Pfanne anbraten und ablöschen. Dann kann man sie einfach abseits vom Herd stehen lassen und sie garen fertig.

Für die Vinaigrette werden 4 EL Weißweinessig mit Salz und einer Prise Zucker vermischt, dazu kommt ein TL Dijonsenf. Das alles mit 4 EL Salatöl zu einer Emulsion aufschlagen. Da das ganze jetzt noch etwas essig-lastig wird mit Spargelwasser verdünnt, bis die Sauce nicht mehr zu sauer ist. Dann kommen Schnittlauch und in Scheiben geschnittene Radieschen hinzu. Die zwei hart gekochten Eier werden klein gehackt und untergehoben.

Die Kartoffeln kommen geschält auf den Teller, die Spargel werden aus dem Sud gehoben, abgetropft und kommen dazu. Darüber kommt jetzt die Vinaigrette. Wer möchte, der kann auch diese Version mit gekochtem und / oder geräuchertem Schinken servieren, aber eine Geschmacks-Verstärkung braucht dieses etwas puristische Essen nicht. Dazu passt ein kalter Weißwein.

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Brokkoli mit Gorgonzola-Sauce

Brokkoli mit Gorgonzola-Sauce

Brokkoli mit Gorgonzola-Sauce

Brokkoli kann es als eines der wenigen Gemüse mit einer herzhaften Gorgonzola-Sauce aufnehmen. Der deftige Geschmack des Blauschimmelkäses gibt dem etwas zarteren Kohlgemüse contra. Der Brokkoli eignet sich in meinen Augen wesentlich besser als Blumenkohl für ein fein abgeschmecktes Essen, weil der Geschmack nicht ganz so dominant ist. Beide Teile des Gerichts gehen blitzschnell in der Zubereitung. Und die Kombination Brokkoli mit Gorgonzola ist eine willkommene Abwechslung zu den üblichen Käse-Variationen beim Thema Gemüse. (Wobei mir vor allem alles Käse-überbackene-mit-Speckstreifen ein Gräuel ist.)

Der Einkaufszettel für Brokkoli mit Gorgonzola-Sauce

Benötigt werden:

  • 1 Kopf Brokkoli
  • etwa 60 Gramm Gorgonzola (oder ein anderer Blauschimmelkäse)
  • 150 ml Sahne
  • Salz Pfeffer Parmesan Gemüsebrühe

Die Zubereitung:

Ich mag Brokkoli, wenn er noch Biss hat. Deswegen wird er bei mir in der Pfanne scharf angebraten, bis die Röschen leicht gebräunt sind. Dann wird mit Gemüsebrühe abgelöscht. Die Pfanne noch drei Minuten auf dem Herd stehen lassen, dann beiseite stellen. Die Restwärme sollte ausreichen, dass der Brokkoli weich aber bissfest ist, bis die Sauce fertig ist.

Auch die Sauce geht flott von der Hand. Den Gorgonzola in einen kleinen Topf geben, zusammen mit der Sahne. Unter ständigem Rühren den Käse schmelzen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Dann noch etwa 1 EL frisch geriebenen Parmesan dazu geben und weiter rühren, bis alles schön sämig und homogen ist.

Gemüsepfannkuchen - Thema mit vielen Variationen

Gemüsepfannkuchen – Thema mit vielen Variationen

Zu Brokkoli mit Gorgonzola gibt es entweder (salzige) Pfannkuchen oder Kartoffeln. Zu gedünstetem Gemüse passt immer auch Kochschinken oder kalt geräucherter Schinken wie Schwarzwälder.

Gemüsepfannkuchen wie dieser stehen bei uns hoch im Kurs, weil man Variationen in jeder Jahreszeit mit den passenden frischen und regionalen Gemüsesorten zubereiten kann. Während Blumenkohl oder Rosenkohl für meinen Geschmack nicht so richtig in die Reihe passt, ist frischer (!) Spinat ebenfalls eine leckere Alternative. Auch halbierter angebratener und dann fertig gedünsteter Chicoree hat sich hier schon bewährt.

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Kartoffelgratin: die schnellste und leichteste Variante

Leckerer ist das Kartoffelgratin, wenn es dünner ist.

Leckerer ist das Kartoffelgratin, wenn es dünner ist.

Kartoffelgratin gehört für viele zu den Rezepten, die man aufs Wochenende schiebt: Kartoffeln schälen, schneiden, und dann alles noch eine Stunde lange in den Backofen. Ich liebe schnelle Küche. Nicht nur, weil ich meine Mittagspause effektiv nutzen möchte. Deswegen hier das ultimative schnelle Rezept für Kartoffelgratin.

Die Zutaten fürs Kartoffelgratin:

  • etwa ein Pfund Kartofffeln
  • 1/8 Liter Sahne
  • 1/8 Liter Milch
  • Salz, Pfeffer
  • eine handvoll Parmesan oder Reibekäse

Und weils zum Gratin auch was dazu geben soll, hier beispielhaft noch das Rezept für mein Backofengemüse:

  • drei Gemüsesorten (bei mir waren es hier Fenchel, Brokkoli und Lauch)
  • Butterfläckchen
  • Salz, Pfeffer,
  • 0,25 l Weißwein
  • Speckwürfel (optional)
Kartoffelgratin, schnell und einfach. Und das Gemüse dazu geht in einem Aufwasch.

Kartoffelgratin, schnell und einfach. Und das Gemüse dazu geht in einem Aufwasch.

Die Zubereitung:

Sahne und Milch in einen beschichteten Topf geben und erwärmen.

Jetzt werden die Kartoffeln geschäflt und in dünne Scheiben geschnitten. Küchenmesser-Arbeit genügt vollkommen. Die Kartoffeln müssen nicht hauchdünn gehobelt werden. Dann zur Flüssigkeit in den Topf geben, mit Salz und Pfeffer würzen. Einmal aufkochen, dann bei mittlerer Hitze 10 Minuten köcheln lassen.

Jetzt kann man sich um das kümmern, was es zum Kartoffelgratin geben soll. In diesem Fall war das Gemüse, das ebenfalls im Backofen gedünstet wurde. Es wird nicht ganz so aromatisch und Herzhaft wie das hier beschriebene Grill-Gemüse. Aber da das Gratin schon durch den Käse etwas herzhafter sind und beim Gemüse noch Speckwürfel dabei sind, finde cih die Kombination sehr schmackhaft.

Gemüse in Alufolie: Der Wein verdampft, das Aroma bleibt.

Gemüse in Alufolie: Der Wein verdampft, das Aroma bleibt.

Doppel-Belegung im Backofen spart Zeit

Dafür drei verschiedene Gemüsesorten kleinschneiden. Ein Backblech mit Alufolie auslegen, die Folie aber nicht von der Rolle abtrennen. Gemüse mit Butterstückchen belegen, mit Salz und Pfeffer würzen, evt. Speckwürfel drüber geben. Mit der Rolle Alufolie nochmal drüber gehen und mit etwas Zugabe dann am Anfang des Blechs die Alufolie von der Rolle so abtrennen, dass man die Enden zusammenfalten kann.

Nur das bißchen Speck macht es nicht-vegetarisch. Kann man auch weglassen.

Nur das bißchen Speck macht es nicht-vegetarisch. Kann man auch weglassen.

Jetzt an der hinteren Kante des Alufolienbündels ebenfalls beide Lagen zusammenfalten. Die Alufolie bildet jetzt ein Tasche für das Gemüse und ist nur an der Vorderseite noch offen.  Blech und Alufolientasche mit Gemüse vorne leicht anheben und ein Glas Weißwein von vorne in diese Tasche gießen.

Nun auch auch die Vorderseite des Alufolien-Bündels zusammenfalten. Dann kann das Gemüse mit etwas Fett und Salz im Weißwein schonen gedämpft werden.

Die Kartoffeln samt Flüsigkeit in eine gefettete Auflaufform geben und den geriebenen Käse drüber geben. Kartoffeln und das Backblech mit dem Gemüse jetzt zusammen auf zwei verschiedenen Stufen bei Umluft in den Ofen geben. Bei 200 Grad etwa 20 bis 25 Minuten backen, bis das Gratin an der Oberfläche schön knusprig braun ist.

Beides zusammen herausnehmen und servieren.

Ideale Ergänzung: Kartoffeln und Gemüse.

Ideale Ergänzung: Kartoffeln und Gemüse.

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Schwäbischer Kartoffelsalat: nicht nur im Ländle ein Favorit

Schlonzig, sagt der Schwabe beim idealen schwäbischen Kartoffelsalat. „Geschmeidige Konsistenz” klingt besser, finde ich.

Schlonzig, sagt der Schwabe beim idealen schwäbischen Kartoffelsalat. „Geschmeidige Konsistenz” klingt besser, finde ich.

Kartoffelsalat ist international. Ihn gibts in allen Variationen. Aber die Schwaben schwören darauf, dass ihr schwäbischer Kartoffelsalat der Beste ist. Das ist umso erstaunlicher, als die schwäbische Variante mit Zutaten knausert (völlig zu Recht). Schwäbischer Kartoffelsalat verzichtet auf alle überflüssigen Zutaten, ist geschmeidig und nicht breiig, und – wie die Schwaben sagen – ein bissle rezent (schwäbisch für: pikant). Vielleicht ist er auch so beliebt, weil er beim Nationalgericht nicht fehlen darf, den schwäbischen Maultaschen.

Wer sich jetzt auf das erstbeste Rezept stürzt, der hat schon verloren. Die Vorbereitungen beginnen nämlich mit der Auswahl der richtigen Kartoffelsorte. Sie muss festkochend sein, die Kartoffeln selbst sollten eher klein sein (auch wenn das den Aufwand beim Schälen erhöht). Und weil die Aussagen der Händler doch ziemlich verschiedenen Maßstäbe anzulegen scheinen, hilft nur Ausprobieren.

Das bezieht sich übrigens nicht nur auf die Kartoffelsorte, sondern auch auf das Kochen. Bei uns zum Beispiel konnten die Kartoffeln der Sorte Glorietta nach fünf Minuten im Schnellkochtopf noch warm verarbeitet werden. Enttäuschend dagegen die Sorte Regina bei der gleichen Prozedur. Bei 10 MInuten Kochzeit und Abkühlen dagegen ergibt auch sie gute Resultate.

Die Kartoffelsorte machts. Testkochen ist eine gute Sache, bevor man sich auf eine Sorte festlegt.

Die Kartoffelsorte machts. Testkochen ist eine gute Sache, bevor man sich auf eine Sorte festlegt.

Schwäbischer Kartoffelsalat: eine Frage der Vorbereitung

Die Zubereitung erscheint dagegen fast schon ein Klacks. Auf das Hobeln der gekochten Kartoffeln kann man gut verzichten, das Schneiden dünner Scheiben genügt. Angesetzt wir der Kartoffelsalat mit Essig und Öl, Salz und Pfeffer. Ein bekannter Stuttgarter Fernsehkoch hat vor nicht allzu langer Zeit einen Sturm der Empörung ausgelöst, als er Mitteilte, er gebe immer noch einen Schuss Maggi. Die Koch-Gemeinde machte ihm klar, dass das gar nicht geht und so empfahl er wenig später eine andere geheimen Zutat. Mit einer Prise Curry schmeckt das Ergebnis genauso rezent, wie mit dem von den Großeltern noch verwendeten Maggi.

Geheime Zutat: Früher schworen die Hausfrauen auf Maggi, Curry tuts aber genauso.

Geheime Zutat: Früher schworen die Hausfrauen auf Maggi, Curry tuts aber genauso.

Nach dem Mischen kann man Öl und Essig spielt auch die Fleisch- oder Gemüsebrühe eine wichtige Rolle. Ein Kartoffelsalat muss durchziehen, die Flüssigkeit aufnehmen. Ein Schwäbischer Kartoffelsalat ist zudem ein bissle „schlonzig”. Mit schleimig wäre das absolut unpassend übersetzt. Aber die geschmeidige Konsistenz ist wichtig und wird am ehesten erreicht durch Ruhezeit und Flüssigkeitszugabe.

Auch wenn das jetzt fast zu aufwändig klingt, ist der Aufwand überschaubar. Empfehlenswert ist das Austesten der Kartoffelsorten im Herbst auf jeden Fall. Der Rest ist nach der ersten Zubereitung ein Kinderspiel. Sollten Ihre familiären Wurzeln in einer anderen Region liegen, wird Ihnen der Schwabe ein Lob (wie fast immer) verweigern. Dennoch können Sie bei ihm punkten. Nur ein paar Dinge dürfen Sie auf keinen Fall machen. Mayonnaise, Gurken und andere Pseudo-Zutaten haben im schwäbischen Kartoffelsalat nichts verloren.

Fest sollten sie sein - und bleiben. Damit aus dem Kartoffelsalat keine Pampe wird.

Fest sollten sie sein – und bleiben. Damit aus dem Kartoffelsalat keine Pampe wird.

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Kartoffelpuffer und Karottensalat: das schnelle Essen aus der Küchenmaschine

Kartoffelpuffer mit Crème fraîche und Räucherlachs.

Kartoffelpuffer mit Crème fraîche und Räucherlachs.

Kartoffelpuffer heißen heute Reibekuchen. Wahrscheinlich ist das so, weil es mehr Fertig-Packungen für das Gericht gibt, als Köche, die Kartoffeln selbst raspeln. Während man das Fertigprodukt als Pulver oder Flocken erhält, bekommt man mit echten Kartoffeln feine Raspeln mit Biss. Und das Ganze natürlich ohne E-Nummern und Hilfsmittel.

Die Hersteller der Nahrungsmittel aus Tüten werben ja gerne mit der schnellen Zubereitung. Wer eine Küchenmaschine besitzt (mit Raspler, Durchlaufschnitzler), kommt zumindest nahe dran an diese Fix-Zeiten. Vorteil der selber-machen Variante ist, dass man weiß, was drin ist. Und die Zutatenliste ist recht übersichtlich. Wenn die Küchenmaschine schon im Einsatz ist, geht der Rohkost-Salat mit Karotten ebenso fix. Ein Nachteil des Technik-Einsatzes ist, dass man  später den Raspler zerlegen und reinigen muss. Das geht aber leicht und schnell unter fließendem Wasser.

Zutaten (für 2 Personen):

  • 5-6 mittelgroße Kartoffeln, festkochend
  • eine halbe Zwiebel
  • ein Ei
  • ein halber Bund Petersilie
  • etwas Mehl
  • Salz, Pfeffer
  • Öl

Meine bevorzugte Variante sind Kartoffelpuffer mit Kräuter-Crème fraîche und Räucherlachs. Dazu gibts einen Rohkost-Karottensalat. Dafür brauchts noch:

  • 5-6 Karotten
  • eine halbe Zwiebel
  • ein halber Bund Petersilie
  • Essig, Öl, Salz, Pfeffer, Zucker für eine Vinaigrette
  • 1 Becher Kräuter-Crème fraîch
  • 200 Gramm Räucherlachs
Frische Produkte, wenige Zutaten: Kartoffelpuffer sind ein Basis-Essen.

Frische Produkte, wenige Zutaten: Kartoffelpuffer sind ein Basis-Essen.

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Kräuter-Crème fraîche ist eine vergleichbar kalorienarme Unterlage für den Räucherlachs, die dessen Aroma gut zur Geltung bringt.

Kräuter-Crème fraîche ist eine vergleichbar kalorienarme Unterlage für den Räucherlachs, die dessen Aroma gut zur Geltung bringt.

Zubereitung Kartoffelpuffer:

Kartoffeln schälen, die geschälten Kartoffeln in eine Schale mit Wasser geben. Die Zwiebel schälen und halbieren. Petersilie hacken. Dann geht alles ziemlich schnell. Erst die halbe Zwiebel raspeln, dann die geschälten Kartoffeln. Zur Raspelmasse das Ei geben, mit Salz und Pfeffer würzen. Zum Schluss die klein geschnittene Petersilie hinzugeben. Mit ein bis 2 EL Mehl binden.

Für den Karottensalat die andere Hälfte der Zwiebel in den Raspler, dann die geschälten Möhren dazu und gehackte Petersilie. Mit einer Vinaigrette aus Öl (3 Teile) , Essig (1 Teil), Salz, Zucker, Pfeffer anrühren, gut durchmischen, ziehen lassen.

Die Kartoffelmasse in einer großen beschichteten Pfanne bei nicht zu großer Hitze ausbacken, bis beide Seiten gebräunt sind und der Rand knusprig ist. Fertige Kartoffelpuffer auf einer Schale bei 90 Grad Umluft in den Ofen zum warm halten geben.

Die fertigen Kartoffelpuffer gibts bestrichen mit Kräuter-Crème fraîche und belegt mit Räucherlachs. Dazu den Karottensalat. Reste kann man abends noch prima kalt essen.

Zweimal raspeln, einmal braten: schnelles Essen mit überschaubarem Aufwand.

Zweimal raspeln, einmal braten: schnelles Essen mit überschaubarem Aufwand.

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Herbst-Salat mit warmen Pilzen und Bacon

Lauwarmer Pilzsalat mit Radieschen und Paprika.

Lauwarmer Pilzsalat mit Radieschen und Paprika.

Die Herbstzeit verlangt nach Pilzrezepten: Nicht nur als Beigabe in Sauce und zum Fleisch. Man kann die in der Biologie als Lebewesen geführte Spezies auch noch auf viele andere Arten ins recht Licht rücken.

Zum Beispiel in diesem Herbst-Salat. Hier bildet er die Basis, zusammen mit roten Paprika und Radieschen: Schließlich, das ist zumindest meine Meinung, braucht ein gutes Essen auch immer eine gelungene Kombination aus weichen und aus knusprigen Bestandteilen. Genau genommen sind es sogar zwei Salate: Damit die schwerere Pilz-Radischen-Paprika Mischung das zarte Grün nicht zerdrückt, mache ich beide getrennt an, erst auf dem Teller finden Sie zusammen.

Manche Pilzgerichte funktionieren auch gut mit Resten.

Manche Pilzgerichte funktionieren auch gut mit Resten.

Die Zutaten:

– 200 Gramm Pilze (Champignons oder Kräuterseitlinge passen gut)
– 6 Radieschen
– eine halbe Paprikaschote
– Zwiebel
– Essig, Salz, Pfeffer, Zucker
– Öl für den Salat und Öl zum Braten
– ein halber Kopf Salat (oder bei anderen Salaten die entsprechende Menge)
– 4 Streifen Bacon
– frisches Brot

Die Pilzsorte sollte beim Anbraten nicht zu weich werden. Braune Bio-Champignons sind nicht besonders originell aber gut geeignet.

Die Pilzsorte sollte beim Anbraten nicht zu weich werden. Braune Bio-Champignons sind nicht besonders originell aber gut geeignet.

Die Zubereitung:

Den grünen Salat waschen und schleudern. Die Paprika schälen und schneiden, die Radieschen in Scheiben schneiden, die Zwiebel in dünne Ringe.

Die Pilze werden in gleichmäßig dünne Scheiben geschnitten und mit etwas Öl in der Pfanne angebraten. Das dauert nur wenige Minuten, bis sie etwas Farbe angenommen haben und weich werden.

Währenddessen aus 3 Teilen Öl, einem Teil Essig, Zucker, Salz und Pfeffer eine Vinaigrette für den grünen Salat machen und in eine ausreichend größe Schüssel zum Mischen geben. Etwa eine halbe Zwiebel in hauchdünne Ringe schneiden.

Kurz durchziehen lassen: Die gebratenen Pilze in der Vinaigrette.

Kurz durchziehen lassen: Die gebratenen Pilze in der Vinaigrette.

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In eine andere Schüssel die warmen Pilze aus der Pfanne geben, und sofort mit drei Teilen Öl, einem Teil Essig, Zucker, Salz und Pfeffer vermengen. In die noch warme Pfanne kommen vier Streifen Bacon, in die Schüssel zu den Pilzen kommen die geschnittenen Radieschen und Paprika. Alles gut vermengen und kurz durch ziehen lassen.

Den grünen Salat in der großen Schüssel mit Vinaigrette und Zwiebelringen anmachen. Auf den Teller kommt sozusagen als Unterlage die Pilzmischung, darüber der angemachte grüne Salat und obenauf der kross gebratene Bacon.

Mit einer Scheibe Brot reicht die Menge durchaus als Mittagessen, ohne Bacon ist das ein vegetarisches Essen.

Wenn man den Salat als Beilage nutzten möchte, bietet sich vor allem eine herbstlich herzhafte Zugabe an. Nach meiner Ansicht passen dazu gut würzig-scharfe Merguez-Würstchen und junge Petersilien-Kartoffeln. In dem Fall die Reihenfolge etwas abändern:

Zuerst die Kartoffeln kochen, etwa 20 Minuten, abgießen und schälen. Parallel die Würste anbraten, im selben Fett dann auch die Pilze schmoren. Salate fertig machen wie beschrieben. In einer beschichteten Pfanne dann noch die noch warmen, geviertelten Kartoffeln (kleine kann man auch ganz lassen) in etwas zerlassener Butter wärmen, geschnittene Petersilie und Salz dazu geben und alles gut vermengen.

Der Pilz-Salat eignet sich auch als Beilage zu einem herzhaften Herbst-Essen. Hiermit Merguez und neuen Kartoffeln.

Der Pilz-Salat eignet sich auch als Beilage zu einem herzhaften Herbst-Essen. Hiermit Merguez und neuen Kartoffeln.

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