Low-Carb-Favoriten fürs Abendessen

Frittata mit Zucchini und Feta

Frittata mit Zucchini und Feta

Ein Low-Carb-Abendessen hat einige Vorteile. Aber nach einer gewissen Zeit mit Rezeptesuche hat man „seine” Favoriten meist gefunden. Der Sommer ist die ideale Zeit, dieses Repertoire zu erweitern: Frisches und regionales Gemüse und Salate gibts in Hülle und Fülle. Hier sind meine drei Geschmacks-Favoriten, die schnell gehen, preiswert und gesund sind.

Zucchini-Feta-Frittata

Die Zucchini gibts von Gartenbesitzern nachgeschmissen und im Supermarkt superbillig. Wer Eier stets im haus hat, muss beim Einkauf dann nur noch an den Feta denken. Die Zubereitung geht fix, aber die Menge sit für mindestens zwei Personen. Dazu einen Salat, zum Beispiel einen von diesen…

Radieschen-Paprika-Salat mit Ei-Vinaigrette

Radieschen-Paprika-Salat mit Ei-Vinaigrette

Radieschen-Paprika-Salat mit Ei-Vinaigrettte

Es sollte was knackiges sein, wie Radieschen, Paprika etc. Dazu eine Ei-Vinaigrette, die man mit dem Pürierstab in einer Minuten zaubert. Die längste Dauer in der Zubereitung haben die hart gekochten Eier für die Ei-Vinaigrette.

Das gekochte Karotten-Sellerie-Gemüse nimmt mehr Geschmack und Aroma auf, erst recht, wenn der Salat warm angemacht wird.

Das gekochte Karotten-Sellerie-Gemüse nimmt mehr Geschmack und Aroma auf, erst recht, wenn der Salat warm angemacht wird.

Karotten-Sellerie-Salat 

Wenn man fast gar nichts mehr im Hause hat, dann finden sich meistens zumindest noch ein paar Karotten und ein Stück Sellerie, dass man sonst für Saucen verwendet. Aber für ein Reste-Essen ist dieser Salat zu schade. Man verwendet klein geschnittene Karotten (Scheiben mit einem halben Zentimeter Stärke) und gewürfelte Sellerie) kleinere Stückchen und weniger Menge als Karotte, wegen dem intensiveren Geschmack). Im Schnellkochtopf muss das nur einmal aufkochen, dann sind beide Gemüse gar. Die Vinairgette vorbereiten, etwas klein geschnittene Petersilie dazu und das noch warme Gemüse direkt aus dem Kochtopf in die Salatschüssel geben.

Natürlich lässt sich jedes dieser drei Gerichte auch separat zubereiten, für den kleinen Hunger am Abend.

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Tori Haschka: Low Carb mit Genuss

Low Carb mit GenussLow Carb mit Genuss – 100 kreative Rezepte mit den richtigen KohlenhydratenAufgepasst, Hard-Core-Anhänger der Low Carb-Ernährung: Im Untertitel stehts ganz richtig: Es handelt sich um Rezepte mit den richtigen Kohlehydraten. Köche und Ernährungsberater reden sich einen Wolf, um zu erklären, das Kohlehydrate per se nichts Schlechtes sind. Wohl deswegen heißt diese Methode ja auch Low-Carb und nicht No-Carb.

Um es kurz zu machen ein Zitet aus dem Buch: „… gute Kohlehydrate… sind vollgepackt mit Ballaststoffen, Mineralstoffen und Aminosäuren.” Auf Youtube findet man auch ein gutes, kurzes Video, in dem Jamie Oliver die Unterschiede erklärt. Wer sich damit noch nicht eingehend beschäftigt hat und kurz entschlossen nach dem Buch greift, macht meiner Meinung nach nichts falsch: In sieben Kategorien werden Rezepte beschrieben, die wenig oder sogenannten „guten” Kohlehydraten auskommen. Anfänger brauchen sich keinen Kopf zu machen um exotische Zutaten: Auch wenn weißes Mehl oder Zucker gemieden werden, sind die Alternativen oft leicht zu bekommen. Kichererbsenmehl zum Beispiel oder Leinsamen, Quinoa und Chia zum Beispiel – wenn es denn überhaupt eine Alternative braucht: Die meisten Rezepte kommen mit der klassischen Aufteilung von Gemüse / Fleisch aus.

Bohnen spielen eine wichtige Rolle, ihnen ist ganz vorne im Buch schon ein Abschnitt gewidmet. Die Rezepte stammen aus aller Welt und decken vom Frühstück bis zum Dessert alles ab. Und sie sind keine Variationen bekannter Klassiker, in denen man die klassischen Kohlehydratträger einfach weggelassen hat. Trotzdem wirken die Rezepte auch für Mitteleuropäer nicht allzu exotisch, so dass die Hemmschwelle für erste Versuche recht gering ist.

Fotografiert ist das Buch eher nüchtern, aber ansprechend. Die Anleitungen sind gut nachvollziehbar, die Zutaten wie schon erwähnt relativ leicht zu bekommen. Nährwert-Angaben zu den einzelnen Gerichten fehlen.

Eine Doppelseite im Buch widmet sich zum Beispiel verschiedenen Pürées als Proteinspender, sozusagen der Ersatz für das weit verbreitete Kartoffel-Pürée. Gerade in der kalten Jahreszeit eine willkommene Hilfestellung für mehr Abwechslung und willkommene Proteinspender.

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Essen ohne Kohlenhydrate – Low Carb Rezepte

Low-Carb-Rezepte

Nachdem ich an dieser Stelle auch schon Low-Carb-Kochbücher vorgestellt habe, muss ich ehrlicherweise zugeben, dass die meisten Rezepte, die ich suche, aus dem Netz stammen. Auf allen großen Rezept-Websites lässt sich ziemlich gezielt suchen, aber diese Website hat nur Rezepte, die in die Kategorie Low Carb gehören: Essen ohne Kohlenhydrate.

Die Suche ist nicht ganz so übersichtlich wie zum Beispiel auf Chefkoch, weil immer gleich eine größere Vorschau des Rezepts gezeigt wird, anstelle einer relativ kompakten Liste. Und weil ich an den Schwarm glaube, verwende ich bei Suchen möglichst auch noch Bewertungen oder zumindest die Zahl der Aufrufe. Hier sollte man sich mit der Rezeptübersicht begnügen und dann dort das Passende heraussuchen. Besonderheiten sind zum Beispiel die Kategorien Trainingstag und Ruhetag.

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Low Carb – das Kochbuch

Das Low Carb KochbuchLow Carb Jetzt im Frühling boomen vor allem zwei Kategorien von Büchern: Diät-Ratgeber und Fitness-Konzepte. Und weil der Mensch neugierig ist, setzt man sich immer wieder mit neuen Ernährungstipps auseinander. Nach meinen Ausflügen zu vegetarischen und veganen Kochbücher – die ich allesamt interessant fand, aber nicht nicht zum Maßstab meiner täglichen Ernährung machen möchte – hat als aktuelles Konzept für eine gesunde Ernährung neben meinem Standardprogramm nur die Low-Carb-Methode bestand.

Wer in seiner Kindheit traditionell bekocht wurde, der orientiert sich auch später oft noch an den Beilagen, wenn es um die Gestaltung des Speisezettels geht. Gerade die aber verschwinden bei Low Carb fast völlig. Deswegen hat mich eine Übersicht gleich zu Anfang des Buches auch besonders angesprochen: statt (hier kommt ein alter Küchen-Klassiker) dieses Low Carb Rezept. Das ganze bebildert und die Gerichte klingen auf Anhieb so, dass man sie ausprobieren möchte.

Aber das ist nur eine der vielen Einstiegsmöglichkeiten in das Thema, die das Buch bietet. Natürlich wird das Konzept vorgestellt, es wird erklärt, welche Rolle Eiweiß und Fette spielen. Und es gibt auch Tipps, wie man fernab der heimischen Küche das Low Carb-Konzept durchhalten kann. Die Gliederung der Rezepte ist eher klassisch und deswegen leicht nachvollziehbar, vom Frühstück über Suppen, Salate und Hauptgerichte bis zum Dessert.

Für rund 20 Euro erhält man in bewährter GU-Qualität ohne großen Schnickschnack gute Tipps und praktikable Rezepte, das alles schön aufgemacht.

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