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Testesser im Bio-Dschungel


Preiswert, lecker und bio: Das REWE Hafer-Schoko-Crunchy-Müsli

REWE Bio Müsli

Müslis kann man ja ohne Ende testen. Dieses hier war den Test wert und hat Anspruch auf einen Dauerplatz in unserem Müslivorrat: Das Rewe Bio-Müsli “Hafer-Schoko-Crunchy-Müsli”. Kernig und crunchig, keine riesigen Stückchen und auch kein “Staubrest” am Boden. Bissig und schokoladig, nicht zu süß. 30 Gramm Zucker pro 100 Gramm sind zwar vergleichsweise viel, aber das ist halt der Preis für den Crunch.

Zusammengebacken wird das Müsli nämlich - wie man aus der Eigenherstellung von Müslis weiß - durch Zucker. Die Alternative sind die “normalen” Müslis, die auch bei uns den Alltag bestimmen, aber die Crunchys sind halt was Besonderes. Auch der Preis von 2,59 für 500 Gramm geht für diese Sonderrolle in Ordnung.

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Blogger-Müsli-Bio-PR?

Müsli-Werbung?

Keiner weiß es. Zusammen mit einigen anderen Bloggern habe ich in jüngster Zeit Blog-Post bekommen. Aber nicht per Email, sondern per Schneckenpost: Erst eine Karte mit dem Titel “Blogger brauchen Vitamine”, dann ein Paket Müsli.

Bei Post von unbekannten Absendern bin ich immer skeptisch. Erst recht, wenn es sich um Lebensmittel handelt. Da einige Blogger das wohl schon ohne gesundheitliche Schäden ausprobiert haben, werde ich es aber demnächst probieren. Immerhin eine nettere Variante der PR-Arbeit als aufgeblasene PR-Texte: So bekommt das Produkt eine Chance.

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Treff 3000 Bio Früchte-Müsli

Unlängst wurden die Treff Discount-Märkte umgetauft in Treff 3000. Hinter diesem sperrigen Namen steckt die Edeka Süd-West, die in der Discount-Sparte auf Expansionskurs ist. Momentan gibt es laut Webseite in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen und im Saarland schon über 130 Märkte. Die Bioprodukte in den Märkten stammen meist von Edeka oder eben RILA, wie im Fall vom Bio Früchte-Müsli.

Das Bio Früchte-Müsli ist mit einem Preis von 1,99 € für 500 Gramm gegenüber vergleichbaren Produkten sehr preiswert. Die 40 % Fruchtanteil setzen sich aus Sultaninen, Bananenchips, Aprikosen, Äpfeln, Datteln und Himbeeren zusammen. Nur in den Bananenchips ist Rohrohrzucker und Honig enthalten, so hält sich der Zuckerzusatz sehr in Grenzen, was ich bei Müsli als durchaus wichtig betrachte. Es sollte dem Verbraucher überlassen werden, wie süß er sein Frühstück mag. Ich setze nach Laune gerne etwas Ahornsirup zu, als Grundlage nehme ich Jogurt und/oder Milch.

Als Nuss-Allergiker bin ich froh, dieses eher seltene, nussfreie Müsli entdeckt zu haben, auch wenn auf der Verpackung der berühmte Satz “Kann Spuren von … enthalten” aufgedruckt ist. So empfindlich bin ich glücklicherweise nicht. Nach einiger Einweichzeit offenbart sich das Bio Früchte-Müsli als harmonische Mischung mit Biss. Die Früchte geben nach meinem Geschmack absolut genug Süsse her, mit säuerlichem Jogurt ist das eine gute Kombination.

Fazit: Gerade für den schmäleren Geldbeutel ist dieses “Discount-Müsli” zu empfehlen, ganz ohne Abstriche. Der Daumen zeigt besonders wegen dem Preis-Leistungsverhältnis ganz weit nach oben!

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BioBio Früchtemüsli von Plus

BioBio Früchtemüsli

“Mit 40% Früchten” - klingt doch verheißungsvoll, oder? Das BioBio Früchtemüsli gibts bei Plus, 375 g kosten 1,79 Euro. (Kilopreis: 4,77, auch wenn das mit den blöden Packungsgrößen immer umständlicher zu berechnen wird).

Erster Augenschein: Viele Rosinen. Geschmackstest: Auch viele Rosinen. Naja, so gesehen ist die Angabe mit den vielen Früchten ja richtig, aber man hat sichs etwas einfach gemacht, finde ich. Anonsten ist nix gegen das Müsli zu sagen, zumal der Preis ja auch wirklich niedrig ist. Der Crunch fehlt mir etwas: Neben den Getreideflocken und Rosinen als Hauptbestandteile sind nur wenige getrocknete Bananen dabei, alles andere (Aprikosen, Apfel, Haselnuss, Erdbeer, Himbeer) ist eher schwer auszumachen.

Müsli und ZuckeranteilWas mir an diesem Müsli mal wieder auffiel (aber auch schon an vielen anderen Bio- und konventionellen Müslis) ist der Zuckeranteil: 27 g Zucker pro 100 g Müsli. Ich habe gleich mal auf anderen Packungen nachgesehen, so um die 23 bis 25 g finde ich da auch immer - sofern das als Bestandteil der Kohlehydrate überhaupt extra ausgewiesen ist.

Ist das nur der in den Früchten enthaltene Zucker? Hier ist Zucker gar nicht als eigene Zutat aufgelistet, nur als Bestandteil der Bananenchips, in andere Müslis steht das als Zutat ziemlich weit vorne. Ich habe das mal abgewogen, weil ich ja keine Ahnung habe, wie viel Zucker 27 g sind. Auf dem Foto (das man per Klick vergrößern kann) sind 100 g Müsli und 27 g Zucker. Kommt mir ziemlich viel vor, zumal ich mein Müsli immer mit Fruchtjoghurt esse oder Naturjoghurt und einem Löffel Marmelade.

Fazit: Wer - wie ich - ziemlich oft abwechselt mit diversen Müslisorten, der kann auch das BioBio Müsli einplanen, das schont den Geldbeutel. Wie bei dem Preis nicht anders zu erwarten ist es allerdings eher einfacher Natur.

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Knüsperli Crunchy Croccant plus Banane-Schokolade

KnüsperliVorbei die Fußball-Fernseh-Zeiten für Couch-Potatoes mit EM-Snacks (gell, Lars). Jetzt wird wieder gesund gelebt. (Übrigens habe ich während der ganzen Fußball-EM verzweifelt nach Bio-Bier im Supermarkt gesucht und habe nix gefunden).

Auf jeden Fall ist das Knüsperli-Müsli (das heißt wirklich so) ein guter Einstieg in die gesunde Ernährung: Schmeckt ausgesprochen lecker, hat wirklich Biss durch die crunchigen Zutaten. Und ist äußerst aromareich, wenn man den Rat auf der Packung befolgt und zwei Minuten abwartet, nachdem man Milch oder Joghurt dazu getan hat. 375 g kosten 2,99 Euro.

Banane und Schoko schmecken gut raus, was man von dem Aufdruck “+Vitamin C + Calcium” halten soll”, weiß ich nicht. Bekanntlich herrscht in unseren Breitengeraden kein wirklicher Mangel an diesen Substanzen, wenn man sich normal ernährt. Verstärkt aber meinen Eindruck, dass gerade Bio-Lebensmittel durch solche Zusätze noch gesünder dargestellt werden sollen.

Als kritischer Verbraucher hätte ich mir da schon eher einen Hinweis gewünscht, warum das Müsli “Bio” ist: Es steht bei den Bio-Artikeln und kommt auch von der Bioquelle GmbH in Österreich. Aber es fehlen irgendwelche Angaben, nach welchen Richtlinien kontrolliert wurde.

Immerhin gibts eine aufschlussreiche Website, bei der man mehr erfährt über “Österreichs beliebtestes Knuspermüsli” - aber auch hier keine Angaben zur Bioqualität. Bioquelle, so heißt es dort, sei die Marke für biologische Lebensmittel. Und es gibt ja bekanntlich ziemlich strenge Regeln dafür, dass ein Produkt nicht nur den Anschein biologischer Qualität erwecken darf, wenn nichts dahinter steckt. Weiß jemand genaueres?

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Kölln Multikorn Schoko-Müsli und Schwarzwälder Bio-Joghurt Schwarze Johannisbeere- Vanille

Kölln Schoko-MüsliKann man Müslis testen und vergleichen? Soll man Müslis testen und vergleichen? Ich weiß es nicht, die Vieflalt ist einfach überwältigend. Aber ich weiß, dass meine Familie Müsli in Mengen verzehrt, die sparsameren (und unsensibleren) Gemütern den Besuch einer Freßnapf-Filiale nahe legen würden. Und: Die Lieben verlangen nach Abwechslung.

Deswegen also jetzt Kölln (einer der ganz großen in der Branche, im Supermarkt habe ich von anderen Sorten bereits 5-Pfund-Packungen entdeckt) und Schoko (alle lieben Schoko). Die 425-Gramm-Packung - warum keine 500 Gramm wissen die Götter der Lebensmittelindustrie - für 2,89 Euro. Aber sowohl mit neutralem als auch mit dem Schwarzwälder Bio-Joghurt Geschmacksrichtung Johannisbeere und Vanille hat das Müsli ein Problem. Egal, wie Mehrkornmüsli zusammengesetzt ist (dieses hat eine 4-Korn-Getreidemischung mit Hafer, Weizen, Roggen und Gerste), es sollte irgendwoher seinen “Biss” bekommen, oder Crunch. Ansonsten bildet sich nach kurzer Zeit in Kontakt mit Joghurt oder Milch jene breiige Porridge-Konsistenz, die Generationen vor uns schon die Lust aufs Müsli verdorben hat.

Tja, und den Crunch vermisst man hier eindeutig. Da kann auch das Zartbitter-Schoko-Aroma kaum noch etwas retten. Bei einem englischen Müsli-Hersteller habe ich neulich übrigens entdeckt, dass er mit dem “Dustfree-Fenster” wirbt: So kann man auch bei Kartonverpackungen leicht erkennen, ob mehr Körniges oder mehr Staubiges in der Packung ist, was ja dann letztlich zu Brei führt.

Schwarzwälder Bio-JoghurtGute Noten hat sich dagegen der Schwarzwälder Bio-Joghurt Schwarze Johannisbeere und Vanille verdient. Wie die meisten Bio-Joghurts ein feines Aroma, unaufdringlich aber markant, nicht zu süß, gut kombiniert (500 Gramm, mit 1,49 € war das gerade die teuerste Bio-Sorte dieser Marke).

Ein Blick auf die Zutatenliste zeigt nach Vollmilch-Joghurt als zweitstärkste Zutat 20% Fruchtzubereitung (oh je, schon das Wort) bei der an vorderster Stelle Rohrohrzucker steht. Aber das ist bei Johannisbeere wohl nötig, um den Publikumsgeschmack zu treffen. Und der übliche Mix aus Färbe-, Verdickungsmitteln und Aromen ist in unserem Zeitalter wohl nötig, um ein Produkt wettbewerbsfähig zu machen. Trösten wir uns also damit, dass diese Helferlein immerhin biologischen Ursprungs sind.

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