Pilze & Polenta: einfache Outdoorküche

Pilze & Polenta: Outdoorküche

Pilze & Polenta: Outdoorküche

Pilze und Polenta, daraus lässt sich auch dann eine leckere Mahlzeit zaubern, wenn man mit wenig auskommen muss. Zum Beispiel mit Gaskocher und Campinggeschirr, auf einem Ausflug, einer Wanderung. Oder wenn man ein schönes Plätzchen entdeckt hat, das man für eine einfache Mahlzeit nutzen will.

Hier gehts zum Video!

Pilze & Polenta – im Freien gekocht

Zur Zubereitung braucht es nicht den Profigrill. Und auch keine lange Vorbereitung. Wer die Zutaten einpackt und mitnimmt, der ist schnell gerüstet. Die einzige Vorbereitung, die ich noch zuhause getroffen habe: Der Maisgrieß für die Polenta wird bereits daheime mit gekörnter Gemüsebrühe gemischt. Dann genügt ein kleines Glas oder ein Beutelchen mit der fertigen Mischung für den Transport. Alles andere kann man vor Ort schnippeln und brutzeln. Viel Spass!

Die Zutaten

  • Frische Pilze (Pfifferlinge, Champignons, Kräuter-Seitlinge zum Beispiel)
  • Speck
  • Zwiebel
  • Petersilie
  • Polenta-Mischung mit gekörnter Gemüsebrühe
  • Öl, Wasser, Salz, Pfeffer

Zubereitung

Zuerst wird das Wasser zum Kochen gebracht. Die Polentamischung einrühren, quellen lassen.

In einer Pfanne klein geschnittene Zwiebel und Speck anbraten, zerkleinerte Pilze dazugeben. Mit Wasser ablöschen, mit Salz und Pfeffer würzen, köcheln lassen.

Die Polenta auf einen Teller geben, die Pilzmischung drüber. Und dann ein ruhiges Plätzchen im Grünen suchen, wo man ungestört genießen kann.

Wer noch Platz in seinem Rucksack hat, der kann neben den Zutaten und Kocher samt Geschirr noch ein paar Dinge zum Verfeinern mitnehmen. Parmesan und Butter in die warme Polenta eingerührt, verfeinern das Aroma. Gewürze und Kräuter sind immer hilfreich und nehmen wenig Platz weg. Und wer auf de Espresso danach nicht verzichte möchte, der muss noch die kleine Druckguss-Kanne und Espressopulver auf seine Pack-Liste setzen.

Übrigens findet man nach meiner Erfahrung die schönsten Plätze für einen solchen Imbiss gerade nicht dann, wenn man danach sucht. Wer allerdings bei Ausflügen und Wanderungen die Augen offen hält, der hat über die Zeit schnell ein paar Lieblingsorte gesammelt. Bei mir sind es mittlerweile etliche im Schwarzwald, nicht weit entfernt von meinem Zuhause.

War das hilfreich? Dann bitte teilen!

Coffee-to-go: unterwegs Kaffee selber machen

Wer hat nicht schon unterwegs Lust bekommen auf richtig guten Kaffee? Frisch, dampfend, aromatisch, mit der Lieblings-Kaffeesorte zubereitet. Kaffee so wie zuhause. Aber die unvermeidlichen coffee-to-go-Schilder finden sich vor allem in den Städten, dort manchmal sogar im Minuten-Abstand.

Wer draußen unterwegs ist, freut sich oft schon über einen Automaten-Kaffee (diese Freude ist oft nur kurz) oder einen Supermarkt mit Backshop und Kaffee-Angeboten.

Dabei ist die Grundausrüstung für einen Kaffee unterwegs ganz einfach: Es braucht keinen mobilen Espresso-Automat mit 12V-Anschluss oder Tauchsieder und Instantpulver. Es genügen der kleinste Camping-Gaskocher und eine alte Espresso-Kanne. Wer auf Filterkaffee setzt hats auch nicht viel schwerer und findet in der Outdoor-Abteilung kompakte Lösungen.

Wichtig ist, frisches Wasser mit zu nehmen und denr guten Kaffee von zuhause. Wer aus örtlichen Quellen schöpft, merkt schnell, dass mit anderem Wasser auch der Kaffee anders schmeckt.

Ideal ist es, wenn man für seine kleine, private Kaffee-Pause den passenden Ort findet: ein ruhiges Plätzchen, eine schöne Aussicht. Fünf Minuten Ruhe und Entspannung, dann kann es weiter gehen.

War das hilfreich? Dann bitte teilen!

Draußen essen: Die Minimalausstattung

Ein heißes langes Wochenende steht bevor, der vorläufige Plan ist also: Nichts wie raus. Nein, keine Massen-Grillaktion, bei der man an Radio und am Computer verfolgt, wie Millionen andere das Gleiche zubereiten. Lieber ein stilles Plätzchen suchen und sich an den einfachen Genüssen erfreuen.

Vorbereitet ist das in aller Regel schnell, und es ist ja auch nicht so, dass man jetzt Expeditions-Ausrüstung bräuchte oder die englische Edel-Picknick-Ausstattung mit Weidenkorb, echtem Silber und Porzellan.

Wer ein paar Mal sich und die Liebsten im Freien verköstigt hat, der weiß aber ein paar spezielle Ausrüstungsgegenstände zu schätzen. Hier meine Liste mit denjenigen Dingen, die ich nicht mehr missen möchte:

Picknick-Decke

Picknick-Decke

Picknick-Decke

Ja, ich weiß, das klingt spießig und ist vielleicht auch verzichtbar. Aber wenn die einzige Bank besetzt ist, das Gras nass oder wenn man einfach mal die Füße ausstrecken möchte, dann ist eine Picknick-Decke unschlagbar. Die meisten sind 170 x 200 cm groß, oft gibts auch Sonderangebote beim Kaffeeröster oder anderen Anbietern. Der Vorteil ist, dass die Decken unten beschichtet sind, so dass Nässe und / oder Kälte nicht so leicht durch dringen. Und dass sie so klein zusammen zu packen sind. All die Strandtücher, Woll- und Fleecedecken eignen sich nicht wirklich für ein Picknick.

Picknick-Rucksack

Picknick-Rucksack

Picknickrucksack

Stilecht ist natürlich der Weidenkorb, statt Plastik ordentliches Geschirr und stabile Gläser. Alles schon ausprobiert. Stilecht genügt aber auf die Dauer nicht. Die traurige Wahrheit ist, dass diese Picknick-Körbe lange nicht so bequem zu tragen sind wie eine gewöhnliche Umhängetasche oder eben ein Picknick-Rucksack. Nachteil ist, dass im Picknick-Rucksack außer Geschirr und Besteck und Gläsern meist nicht mehr viel Platz hat. Mit den Plastiktellern kann ich leben, die sparen auch Gewicht. Als Besteck kann man auch das höherwertige von zuhause mitnehmen. Nur bei den Plastikgläsern passe ich: Bier aus der Flasche oder echte Weingläser, am liebsten die kleinen, preiswerten Probiergläser.

Weinkühler / Kühlmanschette

Kühlmanschette

Weinkühler für 0,75 Liter Flaschen

Er ist keine Schönheit. Auf den Tisch stellt man lieber den tönernen Weinkühler, vorher gewässert. Oder den doppelwandigen aus dem Kühlschrank. Aber wenn man diese Kühl-Manschette rechtzeitig in den Tiefkühler steckt, dann bleibt der Wein damit locker eine gute Stunde oder länger angenehm kühl. Natürlich auch die Limo oder Sprudel oder Bier. Und im Tiefkühlfach nimmt die Manschette auch herzlich wenig Platz weg, so dass man immer eine dort liegen lassen kann – für den Fall, dass man vergessen hat, den richtigen Wein fürs Abendessen rechtzeitig kalt zu stellen.

Haushalts-Boxen

Haushaltsdose

Multifunktionsboxen

Hier hilft nur Versuch und Irrtum. Meine sehen anders aus, werden aber nicht mehr hergestellt. Das Nachfolgemodell bekommt bei Rezensionen keine guten Noten. Die Boxen sollten bruchfest sein, der Deckel so dicht, dass Flüssigkeit nicht austritt. Und bestenfalls auch der Geruch des dahin schmelzenden Münsterkäses drin bleibt (nicht wegen des Picknicks, sondern wegen dem Weg dorthin).

War das hilfreich? Dann bitte teilen!