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Testesser im Bio-Dschungel


Preiswert, lecker und bio: Das REWE Hafer-Schoko-Crunchy-Müsli

REWE Bio Müsli

Müslis kann man ja ohne Ende testen. Dieses hier war den Test wert und hat Anspruch auf einen Dauerplatz in unserem Müslivorrat: Das Rewe Bio-Müsli “Hafer-Schoko-Crunchy-Müsli”. Kernig und crunchig, keine riesigen Stückchen und auch kein “Staubrest” am Boden. Bissig und schokoladig, nicht zu süß. 30 Gramm Zucker pro 100 Gramm sind zwar vergleichsweise viel, aber das ist halt der Preis für den Crunch.

Zusammengebacken wird das Müsli nämlich - wie man aus der Eigenherstellung von Müslis weiß - durch Zucker. Die Alternative sind die “normalen” Müslis, die auch bei uns den Alltag bestimmen, aber die Crunchys sind halt was Besonderes. Auch der Preis von 2,59 für 400 Gramm geht für diese Sonderrolle in Ordnung.

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“Was steht auf dem Ei?” - Herkunftsangaben nachschlagen

Bio-Eier

Alle Jahre wieder zu Ostern drängt das Thema Eier und Tierhaltung und manchmal auch Bio-Eier in die Medien. Das hat seinen Grund, die Verbraucher sind jetzt offen für dieses Thema. Also gut, dann mache ich auch mit:

Bio-EierKaufen Sie Bio-Eier! Das meine ich ernst: In wohl keinem Haushalt wird das Budget gesprengt, wenn statt Eiern aus Käfighaltung nun Bio-Eier gekauft werden. Und kein anderes Produkt verknüpft so effektiv artgerechte Tierhaltung und Bioproduktion und Kosteneffektivität.

Ostern ist ein guter Zeitpunkt, um damit anzufangen. Und die Ausrede, Sie brauchen unbedingt weiße Eier gilt nur dann, wenn die Eier wirklich handbemalt werden. Beim Färben spielt das keine so gravierende Rolle.

Eier-Abfrage

Und: Sehen Sie nach, woher Ihre Eier kommen. Auf der Website Was steht auf dem Ei finden Sie genau diese Informationen auf einfachstem Wege.

Ei-Abfrage

Nochmal zur Erinnerung: Die aufgestempelte Nummer gibt Auskunft über Tierhaltung. Die Ziffern 0-3 stehen am Anfang, 0 ist Bio-Qualität, danach wirds nur noch schlechter. Dann folgt das Länderkürzel: DE in unserem Fall. Es gibt natürlich auch Bio-Eier aus dem Ausland, der Preiskrieg macht auch hier nicht Halt. Wenn Sie nicht gerade in einer Grenzregion leben: Kaufen Sie deutsche Ware, schon alleine wegen des Transportweges.

Zahlenschlüssel

Dann folgt die Betriebsnummer. Bei den oben abgebildeten REWE-Eiern führt die Nummer zum Betrieb biohenne.de. Die Website ist ganz lustig, kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch das natürlich ein Großbetrieb sein muss. Nix mit Hühnerhof-Idylle. Wer REWE beliefert, der kennt seine Hühner nicht mehr namentlich.

Gibts Alternativen? Klar: Wenn Sie “Ihren” Bauernhof in der Nachbarschaft so gut kennen, dass Sie dessen Tierhaltung gut finden und unterstützen, dann kaufen Sie dort. Bei mir sind das zwei Stände auf dem Wochenmarkt. Und wenn Sie einen Bio-Betrieb in der Nähe haben, dann ist das natürlich auch besser, als der Einkauf im Supermarkt.

Ansonsten gilt: Belasten Sie Ihr Gewissen und das Ihrer Kinder nicht mit den Bildern, die unweigerlich in der nächsten Reportage über Tierhaltungsskandale auftauchen. Schon gar nicht deswegen, weil das Billig-Ei im Supermarkt Ihnen ein paar Cent gespart hat.

6 REWE Bio-Eier in der Größe L haben mich gestern 1,89 Euro gekostet. So viel bio muss sein.

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REWE Bio Brechbohnen

REWE Bio Bohnen

Mal wieder Gemüse: Tiefkühlgemüse. Obwohl ich möglichst viel frisch einkaufen möchte und dazu auch ganz gut Gelegenheit habe (ein kleiner, feiner Laden in unserer Straße und vier Markttage pro Woche) greife ich manchmal nach Tiefkühlkost. 300 Gramm Brechbohnen gibts für 1,19 Euro bei REWE als Bioprodukt.

Wer in dieser Jahreszeit nach Bohnen sucht, der landet unweigerlich bei kenianischen Buschbohnen. Ein sehr zartes, feines Gemüse. Deutlich teurer und - wie der Name schon sagt - tatsächlich aus Kenia. Zart gegart, mit einer Scheibe Schinken umwickelt sind diese Keniabohnen durchaus köstlich.

Aber in meinem Vier-Personen-Haushalt darfs ruhig mal ein bißchen mehr Gemüse sein (Keniabohnen sind relativ teuer) und etwas deftiger. Außerdem bin ich sehr zurückhaltend mit Lebensmitteln, die im Flugzeug zu mir kommen und / oder aus anderen Kontinenten. Nicht, dass ich ganz darauf verzichten wollte…

Die Brechbohnen sind eine gute Wahl: Zart und lecker, preiswert, schnell zubereitet. Meist in einer Gemüsepfanne mit Kartoffeln, Speck und anderem Gemüse. Lecker auch in einem großen Gulaschessen mit Fleisch und Kartoffeln oder (in einer schwäbischen Familie geht das auch) mit Spätzle. Wäre trotzdem interessant, etwas über die Herkunft der Bohnen zu erfahren, aber darüber schweigt sich REWE aus.

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Website: REWE Bio

REWE Bio

Die Rubrik REWE Bio ist etwas versteckt auf der REWE-Website, unter Eigenmarken. Doch wenn man das Informationsangebot erst mal gefunden hat, gibts kaum was zu meckern: Das Angebot ist ziemlich reichhalting, bunt und informatib, zum Beispiel auch mit Videos über verschiedene Produktionsbereiche (REWE Bio-TV).

Das Bio-Produktangebot wird nicht nur mit einer bewegten Flash-Darstellung vorgestellt, es gibt auch eine wesentlich ergiebigere, 4seitige Artikelliste als PDF zum Download. Natürlich werden auch die DLG-Preise in Gold und Silber unter Auszeichnungen aufgeführt. Und es gibt einen Frage- und Antwortteil mit den häufigsten Fragen der Verbraucher.

Alles in allem finde ich das schon sehr ergiebig und übersichtlich. Auch hier allerdings fehlt eine detailliertere Darstellung der einzelnen Produkte, genaue Herkunftsangaben und aktuelle Angebote. Sprich: Der redaktionelle Aufwand eines gepflegten und aktuellen Datenbestandes wird auch hier gescheut. Dennoch ist das Info-Angebot gut und für die meisten Verbraucher sicher auch ausreichend.

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REWE Bio Zartbitter Schokolade

REWE Bio Schokolade

So viel Spass für so wenig Geld: 100 Gramm REWE Bio Zartbitter Schokolade mit 72 % Kakaoanteil kosten gerade mal 99 Cent. Es gibt übrigens noch andere Sorten, die mich gelockt hätten. Aber bei denen ist die Zutatenliste lange nicht so übersichtlich wie bei dieser Schokolade “pur” (und der Preis ist dann auch höher).

Zutaten: Kakaomasse, Rohrzucker, Kakaobutter. Das wars. Der Kakao stammt aus Lateinamerika.
Der Geschmack ist sehr aromatisch und wirklich bitter, vergleichbar durchaus mit den Sorten, die einen noch höheren Kakaoanteil haben.

Fazit: Eine gute Wahl für alle Schoko-Liebhaber. Pur und unverfälscht, bio und preisgünstig. Es gibt noch die Geschmacksrichtungen Orange und Cranberry, die ich (noch) nicht getestet habe, dort ist die Zutatenliste auch wesentlich länger.

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REWE Bio Apfel Direktsaft

REWE Bio Apfel DirektsaftDas kann man ja nun endlos machen, werden die Leser denken: Einen Saft nach dem anderen testen. Warum jetzt also der REWE Bio Apfel Direktsaft? (1 Liter für 1,49 Euro). Wegen dem kleinen Zauberwort “Direktsaft”.

Die allermeisten Säfte werden heute aus Konzentrat hergestellt, auch Bio-Säfte. Das ist prinzipiell nichts Schlechtes, im Gegenteil: Durch den Wasserentzug wird auch Gewicht beim Transport eingespart. Orangensaft wird weltweit als eingedicktes Konzentrat gehandelt. Am Abfüllort wird dann ganz normales Wasser zugesetzt und eben auch die “getrennt gelagerten Aromastoffe”. Solange bei uns keine Orangen wachsen, kann man das gut akzeptieren.

Aber Apfelsaft stammt ja in der Regel aus heimischen Regionen. Und wer schon einmal Apfelsaft frisch aus der Presse probiert hat, der weiß, dass es da einen Unterschied gibt.

Direktsaft wird direkt nach der Pressung kurz pasteurisiert, so dass der Gärungsprozess nicht einsetzen kann. Das macht ihn haltbar. Danach wird der gelagert oder gleich abgefüllt.

Um Konzentrat zu erhalten wird dagegen einem Saft unter bei niedrigen Temperaturen und unter Vakuum zuerst das Aroma, dann das Wasser entzogen. Zurück bleibt rund ein Sechstel der ursprünglichen Masse, die erst am Bestimmungsort wieder mit Wasser und Aroma vermischt wird.

Gut ist, dass bei Direktsaft und “Fruchtsaft aus Fruchtsaftkonzentrat” auch nix anderes zugegeben werden darf: Zucker, Konservierungs- und Farbstoffe sind tabu, egal ob bio oder nicht.

Ich habe den REWE Bio Direktsaft verglichen mit einem konventionellen Saft aus Konzentrat in der Literflasche, muss aber gleich dazusagen, dass das wenig aussagefähig ist: Apfelsorte und Reifegrad haben hier meiner Einschätzung nach wesentlich größeren Einfluss, als Hersteller und Abfüller, bio oder konventionell.

Der REWE Bio Apfel Direktsaft ist aber auf jeden Fall eine gute Wahl: Geschmacklich einwandfrei, süß und aromatisch, schnitt er in diesem Fall auch um Längen besser ab, als das konventionelle Produkt. Wer der Umwelt was Gutes tun will, der kauft diesen Saft. Wer geschmacklich individuell “sein” Optimum finden möchte, der muss einfach verschiedene Sorten verkosten. In der Regel achten die Hersteller darauf, dass ihre Produkte auch über verschiedene Jahrgänge hinweg ein eigenes Geschmacksprofil beibehalten.

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    • Einsparer: Die Duluxstar mit 6.000 h Lebensdauer scheint nur auf den ersten Blick günstig. Sie ist nicht besonders...
    • Mausflaus: oh, noch ein Rewe-Gänger :-)
    • Chris: Was, keine Bio-Eier bei euch in der Umgebung? Bei uns gibts die schon jahrelang in jedem Dorfladen zu kaufen....
    • Sebastian: In Sachen Wurst muss ich jetzt hier doch noch mal den Wurstsack empfehlen. Hendrik Haase ist absoluter...
    • Lala: So, habe es kurz selbst erledigt. Ich kann nur sagen: rettet das BIO-Siegel!!!! Ich kaufe BIO, weil ich eben...