Rindfleisch asiatisch mit Gemüse

Rindfleisch asiatisch mit Reis und Gemüse.

Rindfleisch asiatisch mit Reis und Gemüse.

Auch wenn ich kein Asia-Küchen-Kenner bin: Ein paar asiatisch anmutende Gerichte haben bei uns einen festen Platz auf dem Speiseplan gefunden. Weil sie schnell gehen, weil sie immer mit Gemüse kombiniert werden. Und weil sie geschmacklich immer diese feine Balance aus Schärfe und Gewürzaromen haben. Einer meiner Favoriten: Rindfleisch asiatisch, in diesem Fall mit frischen grünen Bohnen.

Die Zutaten für Rindfleisch asiatisch (für zwei Personen):

300 bis 400 Gramm Rindfleisch
etwa 6 bis 7 EL Sojasauce
Speisestärke
1 TL Zucker
1 Knoblauchzehe
frischer Ingwer
500 Gramm grüne Bohnen
Gemüsebrühe
1 Tasse (Basmati-) Reis
Rapsöl, Salz, Chili-Schote oder Sriracha

Die Zubereitung

Zuerst wird der Reis zugestellt: Mit etwas Öl in der Pfanne kurz glasig dünsten, mit der doppelten Menge Gemüsebrühe aufgießen, 15 Minuten köcheln lassen.

In einem großen Top ausreichen Wasser für die Bohnen zum Kochen bringen. Wärenddessen die Bohnen „zipfeln” (also die Enden abschneiden) und in kleine Stücke schneiden. Die Bohnen kommen für 10 Minuten ins kochende Wasser, müssen dort aber nur noch ziehen.

Das Rindfleisch in dünne Streifen schneiden. In heißem Öl kurz anbraten (aber nicht durchbraten). Klein geschnittenen Knoblauch (bei uns eine Zehe), Ingwer (etwa ein Zentimeter eines fingerdicken Stücks) und evt. Chili-Schote zugeben. Verwendet man Sriracha statt Chili, kommt das erst später dazu. Mit Gemüsebrühe ablöschen, etwas Speisestärke dazugeben, sowie Sojasauce. Das Ganze sollte eine geschmeidige, dunkle Sauce ergeben, nicht zu dünn.

Ziemlich genial finde ich die Würzkombination, die in fast allen ähnlichen Asia-Rezepten aus Knoblauch, Chilischoten und Ingwer besteht.

In vielen Rezepten mischt man gerne die Bohnen mit Rindfleisch und Sauce. Ich finde die grünen Bohnen optisch ansprechender, wenn man sie später so dazu gibt.

Einen Wok braucht man dazu nach meiner Ansicht nicht. Ich verwende gerne normale emaillierte Pfannen, bei denen sich leichter ein Bratensatz bildet als in beschichteten Pfannen. Die Wahl der Reissorten ist ebenfalls recht beliebig. Auf eine süß-sauer Variante verzichte ich gerne, weil sie letztlich ja mit Zucker funktioniert. So bleibt es ein klassisches Gemüsegericht mit Reis, wenig Fleisch und viel Aroma.

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”… warum die Kühe doch nicht das Klima kaputt machen.”

Dankenswerterweise bescheren uns die Slowfood-Redakteure diese tiefere Einsicht. Im aktuellen Heft mit dem Schwerpunktthema Rind wollen sie auch zeigen, warum die Kühe doch nicht das Klima kaputt machen.

Wie immer gehts gründlich zur Sache. 30 Seiten sind dem Schwerpunktthema gewidmet, neben vielen wichtigen Hintergründen gibts auch ganz praktische Themen, zum Beispiel wie das Rind fachgelegt zerlegt wird und welche Teile welche Bezeichnungen tragen. Damit kann man beim Metzger seiner Wahl schon mal etwas sicherer auftreten. Hilfreich auch die Liste der „herausragenden” Produzenten, die ich aber – ebenso wie die Liste von Restaurantadressen mit Vorsicht genieße. (Auf die besten Gastro-Adressen in Hamburg, München und Berlin könnte ich auch verzichten: Was sind die Kriterien für die Auswahl? Und was ist mit den schlappen 95% der Bevölkerung, die woanders leben?)

Nichtsdestotrotz ist das Thema umfassend behandelt, bis hin zu den ausgewählten Buchtipps. Ein zweiter Themen-Schwerpunkt ist die Region Kraichgau, die mit vielen Spezialitäten, Erzeugern und Porträts.

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Bio-Schwein statt überteuerter Rindersteaks

Prima Porca - von Demeter-Schweinen

Zu den Festtagen flattert uns ja allerlei Post ins Haus von Anbietern, die uns besonderen Genuss zu den Festtagen versprechen – wenn wir nur bei Ihnen bestellen. Eines dieser Angebote lenkte mich auf eine schicke Website, wo man dicke Rindersteaks in allen Variationen kaufen konnte, zu Preisen, einem Normalverdiener das Wasser in die Augen treiben.

Sympathischer finde ich da schon das Angebot von Prima Porca, das freilich noch keine so ausgefeilte Website und leider auch keinen Shop hat. Die Demeterbauern Hans und Gabriele Modlmair im bayrischen Kranzberg proklamieren die „Rechte des Schweins“ und setzen sich auf für alte Tierrassen ein. Sie bieten keine fetten Steaks sondern Salami und Kräuterschinken, Pancetta und Rosmarin-Lardo, Rillette im Glas und Kräuterschmalz mit Apfel.

Wer für die Festtage bestellt, sollte die Lieferzeit von 7 bis 10 Tagen berücksichtigen. Ein ganz normales Bestellformular kann man sich auf der Website herunterladen.

Ach und so ganz nebenbei, weil gerade alle vom Klimaschutz reden: Ich würde mir zwar mit dem Argument Klima selbst kein Essen verbieten, auch kein Rindfleisch. Aber Abwechslung ist immer gut, jedes andere Fleisch wird umweltfreundlicher erzeugt und wer gerne kocht, der kennt auch andere Herausforderungen als Steaks.

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