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Testesser im Bio-Dschungel


Alnatura Schoki Caramel Split

Alnatura Schoki

Es ist immer schwer, ein Original zu kopieren. Um welches Vorbild es heute geht, das mag ein Bild auf die Verpackung zeigen. Es gibt ja nicht so arg viel Schokolade, bei der Dreiecke die Form dominieren.

Wie auch immer: Bei Alnatura wollte man alles richtig machen und hat sich eng am Vorbild ausgerichtet. Der Schweizer Dreiecks-Riegel wirbt mit den Zutaten Honig, Schokolade und Nougat. Der Herausforderer nennt es “Vollmilch-Schokolade mit Honig-Karamell-Splittern”. Offensichtlich gilt der zahn-verklebende Schmelz als erstrebenswert… Auf der Verpackung prangt die Schweizer Flagge und man nennt für das deutsche Produkt eine Schweizer Kontrollstelle.

Alnatura SchokiWitzigerweise weist man auf der Toblerone-Website darauf hin, dass Theodor Tobler eine Vorahnung hatte, dass sein neues Produkt einmal grossen Ruhm erlangen würde und deswegen schon 1909 Markenschutz beantragte und ein Patent auf den Herstellungsprozess.

Mit den nur angedeuteten Dreiecken und einer Zusammensetzung, die bei der heutigen Vielfalt an Schokolade gar nicht ungewöhnlich erscheint, wahrt man bei Alnatura den gebotenen Abstand, kommt aber dem Original ziemlich nahe - geschmacklich und auch von der Konsistenz. Lediglich beim Preis liegt man mit 1,85 Euro für 100 Gramm sicher höher und bietet dafür eben auch Bio-Qualität.

Das Testschmecker-Urteil ist zwiespältig: Mein Herz gehört eigentlich den Klassikern, also jenen Produkten, die es durch anhaltend gute Qualität so weit gebracht haben, dass andere heute ihre Nähe suchen. Da spielen vielleicht auch Kindheitserinnerungen eine Rolle. Der Alnatura-Riegel ist sicher auch gut, aber im Zweifelsfall würde ich wahrscheinlich zum Original greifen.

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Alnatura Zartbitter Schoko-Aufstrich

Alnatura Zartbitter

Die Alnatura Zartbitter Creme hat mich bei meinem letzten Einkauf angelacht: Endlich mal Zartbitter auch bei einem Schoko-Aufstrich. Als bekennender Bitter-Fan (bei Schokolade) waren die 2,95 Euro für das 350-Gramm-Glas kein Thema.

Erstmals erprobt wurde der Zartbitter-Aufstrich auf süßen Pfannkuchen mit Bio-Bananen. Eine sehr leckere Kombination und eine willkommene Abwechslung zu den eher süßeren Alternativen. Allerdings würde ich mittelfristig doch die GEPA-Alternative Bio-Cocoba mit dem nussigeren Geschmack bevorzugen: Dafür spricht nicht nur der etwas feinere Geschmack (wenn auch nicht wirklich zartbitter, aber nicht so süß wie konventionelle Produkte) sondern auch das Fairtrade-Siegel.

Für echte Bitter-Fans dürfte allerdings derzeit kaum ein Weg am Alnatura-Produkt vorbeiführen. Immerhin gibt es damit schon zwei echte Alternativen zum Schoko-Aufstrich-Marktführer.

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Sarotti Bio Zartbitter Schokolade

Sarotti Bio Zartbitter Schokolade

Um die Süßigkeiten-Ecke schleiche ich in letzter Zeit immer sehr aufmerksam herum. Es gibt ja eigentlich keinen guten Grund laufend Süßigkeiten zu kaufen. Unsere Schoko-Vorräte für den täglichen Espresso kommen meist als Geschenk ins Haus.

Da ist die Sarotti Bio Zartbitter Schokolade, die ich bei REWE für 1,40 Euro (100-Gramm-Tafel) doch ein willkommener Anlass für einen Testschmecker-Test. Schon die Verpackung ist eine gute Verbindung von edel und ökologisch: Karton in dezenten Farben, gut gestyled, nur die großen Aufkleber wirken fast etwas marktschreierisch.

Aber Trommeln gehört zum Geschäft und es kann sich ja auch alles sehen lassen, was da kommuniziert wird: Eine Aktion mit Utopia (”Wir pflanzen einen Kakao-Baum für Sie!”), das Bio-Label und ein Öko-Test “sehr gut”. Na, wenn dann noch der Geschmack mithalten kann…

Er kann! Ein schöner und sehr angenehmer Bitter- und Kaffee-Geschmack, knackige Konsistenz, tolle Aromen. Auch den Preis finde ich in Ordnung bei dieser Qualität. Normalerweise will ich nichts ungefragt mitfinanzieren, aber die Unterstützung für das Utopia-Projekt ist eine gute Sache. Also rundum positiv zu bewerten.

Kakao-Baum-Projekt

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Bio-Schokolade in vielen Variationen: chocri.de

chocri.de

Zu den Artikeln, die sich im Web offensichtlich gut verkaufen lassen, gehört auch Schokolade: Ein relativ hochpreisiges Produkt mit vielen Variationsmöglichkeiten. Und auch hier gibt es immer mehr Bio-Varianten. Ein Anbieter, der sich ganz dem Thema Bio-Schokolade verschrieben hat ist Chocri.de.

Hier kann man sich seine individuelle Schokolade “aus über 10 Milliarden Möglichkeiten” zusammenstellen, so heißt es zumindest auf der Website (nachgerechnet habe ich nicht). Ich habe die Schokolade dieses Anbieters noch nicht selbst verkostet, was ich aber noch nachholen möchte. Aber nachdem mein letzter Großstadtaufenthalt schon eine Weile her ist und mich zwar zu einem Schoko-Laden führte, aber keine Bio-Schokolade einbrachte, weiß ich dieses Internet-Angebot zu schätzen.

Die Auswahl auf der Website erfolgt schrittweise von der Basis-Schokolade über diverse Zutaten und Dekore bis hin zur etwas abstrus wirkenden Kategorie “Wiese”, wo man solche ausgefallen Zutaten wie Salzbrezelchen oder kandierte Veilchenblüten hinzufügen kann. Die 125-g-Tafel beginnt bei 1,90 und man kommt recht schnell auf ansehnliche Preise.

Bei meinem letzten Einkauf war ich im Laden (ohne Bioqualität) auch schon bei 3,90 Euro für 100 Gramm und als besonderes Leckerli kann man sich das zur Abwechslung von der Bio-Supermarkt-Schokolade schon mal gönnen, finde ich.

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REWE Bio Zartbitter Schokolade

REWE Bio Schokolade

So viel Spass für so wenig Geld: 100 Gramm REWE Bio Zartbitter Schokolade mit 72 % Kakaoanteil kosten gerade mal 99 Cent. Es gibt übrigens noch andere Sorten, die mich gelockt hätten. Aber bei denen ist die Zutatenliste lange nicht so übersichtlich wie bei dieser Schokolade “pur” (und der Preis ist dann auch höher).

Zutaten: Kakaomasse, Rohrzucker, Kakaobutter. Das wars. Der Kakao stammt aus Lateinamerika.
Der Geschmack ist sehr aromatisch und wirklich bitter, vergleichbar durchaus mit den Sorten, die einen noch höheren Kakaoanteil haben.

Fazit: Eine gute Wahl für alle Schoko-Liebhaber. Pur und unverfälscht, bio und preisgünstig. Es gibt noch die Geschmacksrichtungen Orange und Cranberry, die ich (noch) nicht getestet habe, dort ist die Zutatenliste auch wesentlich länger.

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Bio- und Fairtrade-Kaffee - nur einen Mausklick entfernt

Geo-Regenwald-Kaffee, Tee, Schokolade

Als “bester Kaffee der Welt” wird Kaffa auf der Geo-Website bezeichnet. So genau kann ich das ehrlich gesagt nicht beurteilen, aber die Geschichte dazu klingt gut und lobenswert: Der einzige Wildkaffee der Welt, so heißt es dort, wächst im ehemaligen Königreich Kaffa in den letzten Regenwäldern von Äthiopien.

Geo-ProjektDurch die Einbindung in ein Entwicklungshilfeprojekt ist der Kaffa-Kaffee nicht nur ein Öko-Produkt, sondern gleichzeitig auch ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltigen erzeugt. Rund 40.000 Menschen sollen durch den Verkauf dieser Kaffeespezialität profitieren. Mit dem Erlös wird das GEO-Projekt im Bonga Forest unterstützt.

OriginalfoodAuf den Markt gebracht hat die Produkte die Freiburger Firma Originalfood, eine Handelsgesellschaft, die ausgesuchte landwirtschaftliche Erzeugnisse aus Entwicklungsländern importiert und in Europa vermarktet.

Im Geo-Online-Shop erhält man verschiedene Pakete, die je nach Zusammenstellung den Kaffa-Kaffee in verschiedenen Röstungen enthalten sowie Geo-Regenwald-Tee und -Schokolade. Das alles in einem ansehnlichen Geschenkpaket mit Informationen über das Projekt.

Ich muss zugeben, dass ich zwar alle drei Produkte erhalten habe, aber noch nicht auf die Schnelle verkostet habe. Ich will das in den Weihnachtsferien in Ruhe und genussvoll nachholen. Trotzdem denke ich, dass ich das Produkt (gerade auch als sinnvolles Geschenk) schon jetzt empfehlen kann.

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