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Testesser im Bio-Dschungel


Treff 3000 Bio Früchte-Müsli

Unlängst wurden die Treff Discount-Märkte umgetauft in Treff 3000. Hinter diesem sperrigen Namen steckt die Edeka Süd-West, die in der Discount-Sparte auf Expansionskurs ist. Momentan gibt es laut Webseite in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen und im Saarland schon über 130 Märkte. Die Bioprodukte in den Märkten stammen meist von Edeka oder eben RILA, wie im Fall vom Bio Früchte-Müsli.

Das Bio Früchte-Müsli ist mit einem Preis von 1,99 € für 500 Gramm gegenüber vergleichbaren Produkten sehr preiswert. Die 40 % Fruchtanteil setzen sich aus Sultaninen, Bananenchips, Aprikosen, Äpfeln, Datteln und Himbeeren zusammen. Nur in den Bananenchips ist Rohrohrzucker und Honig enthalten, so hält sich der Zuckerzusatz sehr in Grenzen, was ich bei Müsli als durchaus wichtig betrachte. Es sollte dem Verbraucher überlassen werden, wie süß er sein Frühstück mag. Ich setze nach Laune gerne etwas Ahornsirup zu, als Grundlage nehme ich Jogurt und/oder Milch.

Als Nuss-Allergiker bin ich froh, dieses eher seltene, nussfreie Müsli entdeckt zu haben, auch wenn auf der Verpackung der berühmte Satz “Kann Spuren von … enthalten” aufgedruckt ist. So empfindlich bin ich glücklicherweise nicht. Nach einiger Einweichzeit offenbart sich das Bio Früchte-Müsli als harmonische Mischung mit Biss. Die Früchte geben nach meinem Geschmack absolut genug Süsse her, mit säuerlichem Jogurt ist das eine gute Kombination.

Fazit: Gerade für den schmäleren Geldbeutel ist dieses “Discount-Müsli” zu empfehlen, ganz ohne Abstriche. Der Daumen zeigt besonders wegen dem Preis-Leistungsverhältnis ganz weit nach oben!

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Biokost kann billig sein: Bio-Spaghetti & Barilla Spaghetti con Aglio e Olio e Peperoncini

Immer häufiger kommt es vor, dass Markenprodukte im Supermarkt teurer sind als Bio-Produkte. So auch im Fall der Barilla Spaghetti no.5, die mit 1,49 € satte 40 Cent pro 500 g mehr kosten als die Bio-Spaghetti (1,09 €) aus dem Discounter Treff. Das ist doch erstaunlich und Grund genug für einen Geschmackstest, der natürlich höchstens klitzekleine Unterschiede erwarten lässt.

Ich setzte zwei Töpfe mit Salzwasser auf und koche die Nudeln bissfest. Bei den Bio-Spaghetti dauert das rund 10 Minuten, die Barilla Spaghetti benötigen 2 Minuten länger. Parallel schneide ich 3 Zehen Knoblauch und eine rote Chilischote in feine Streifen und dünste sie ganz vorsichtig mit wenig Hitze in reichlich Olivenöl und Meersalz weich.

Die garen Nudeln probiere ich natürlich pur, da jegliche Sauce alle Unterschiede verwischen würde. Unterschiede? Ja nun, die sind allerdings wirklich mini-mini-minimal. Bio-Spaghetti und Barilla Spaghetti sind angenehm im Geschmack und fest im Biss. Die Barilla Nudeln sind vielleicht eine Nuance süßer, die Bio-Spaghetti einen Tick kerniger. Unterm Strich nehmen sich die zwei nur aus Hartweizengrieß hergestellten Sorten wirklich nichts. So vermenge ich beide Kontrahenten beruhigt in einem Topf mit der heißen Aglio e Olio e Peperoncini Mischung, serviere auf einem Teller, streue gehackte Petersilie und geriebenen Parmesankäse auf die Nudeln und lasse es mir schmecken.

Fazit: Die Bio-Spaghetti ziehe ich den Barilla Spaghetti klar vor. Geschmacklich ist da fast kein Unterschied, aber für den höheren Preis der Barilla Spaghetti finde ich keine Argumente. So siegt klar die Umweltfreundlichkeit des Bio-Produkts.

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EM-Snacktest (1): Grissini

Erstaunlich: Die Bio Vollkorn-Grissini stehen im TREFF 3000, einem Discount-Ableger der EDEKA Südwest, direkt neben dem italienischen Original von Granforno und haben sogar den identischen Preis (0,99 € / 125 g). Also mal keine Abschiebung in die “Bio-Ecke” und somit ist für den interessierten Kunden der direkte Preis- und Zutatenvergleich möglich.

Die Bio Vollkorn-Grissini sind aus Weizen-Vollkornmehl*, Hefe, nativem Olivenöl extra*, Gerstenmalzextrakt* und Speisesalz (*aus kontrolliert ökologischem Anbau) gebacken. Interessanterweise enthalten die konventionellen Grissini von Granforno kein Olivenöl, sondern sind aus Weizenmehl, Palmöl, Hefe, Salz und Malzextrakt hergestellt. Das schlägt sich bei den ungesättigten Fettsäuren (das sind die Guten!) nieder und ist ein klarer Pluspunkt für das Bio-Gebäck: Hier sind 5,1 g von insgesamt 6,2 g Fettgehalt je 100 g ungesättigte Fettsäuren. Die Grissini von Granforno weisen nur 4,4 g ungesättigte Fettsäuren bei immerhin 6,8 g Fettgehalt je 100 g auf. Eine größere Differenz ergibt sich logischerweise bei den Ballaststoffen (Bio 10 g je 100 g / Granforno 3,3 g je 100 g).

Die trockenen Stangen verlangen unbedingt nach weiteren Knabberbeilagen, sonst wird der Fußballabend trotz spannendem Spiel einfach zu fad. Ich entscheide mich für griechischen Feta mit Olivenöl und schwarze Oliven. Die Grissini von Granforno sind sehr neutral im Geschmack und angenehm leicht gesalzen. Die Bio-Grissini sind herzhafter und besitzen eine schmeckbare Olivenöl-Note. Zum Schafskäse gefällt mir die Vollkornvariante ganz gut, bei den Oliven punkten die klassischen Grissini mit der besseren Harmonie. Ein fruchtiger Rotwein ist sicher ein passender Begleiter für diese Knabberei.

Die Bio-Vollkornvariante ist sicherlich der gesündere EM-Snack und eher mit herzhaften Beilagen kombinierbar. Neutraler und somit universeller einsetzbar ist die klassische Variante, die es in größeren Märkten sicher auch in Bio-Qualität gibt.

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