Wissen, was drin ist: Schwäbische Maultaschen

17. April 2009 | Pasta, Reis & Co | 1 Kommentar

Maultaschen selbstgemacht

Gleich vorweg: Den wichtigsten Termin für dieses Rezept habe ich knapp verpasst. Maultaschen gibt es nämlich im Schwabenland am häufigsten am Gründonnerstag, gegen Ende der Fastenzeit. Aber das ist eine andere Geschichte.

Aber weil ich jetzt vom Gründonnerstag aktuelle Bilder habe, gibts das Rezept heute. Und weil ich finde, dass es eines der leckersten Essen ist.

Maultaschen selbstgemacht

Bio-Nudeln gibt es ja nun massenweise in den Supermärkten. Warum also Bio-Maultaschen selbst machen, obwohl doch schon auf dieser Website Bio-Maultaschen getestet und für gut befunden wurden?

Nudel selbst machen ist relativ einfach – wenn man eine Nudelmaschine hat. Die gibts relativ preiswert. Einfache Nudeln damit zu machen finde ich selbst nicht so prickelnd. Aber alles was in Nudelteig gefüllt ist – Ravioli, Maultaschen, Tortellini, u.v.a.m. – sind meiner Ansicht nach den Aufwand wert.

Maultaschen selbstgemacht

Denn Bio-Maultaschen sind die große Ausnahme im Supermarkt. In allen anderen Fällen fragt man sich natürlich, was wirklich alles drin ist. Und wenn man das selbst macht, weiß man das sehr genau. Ohne Maschine (genauer: ohne Maschine mit Motor) ist das etwas mühselig. Und zu zweit oder zu dritt in der Küche geht es nicht nur ziemlich flott, man hat auch mehr Spaß.

Die Maultaschen in Kurzform: Ein gutes Rezept gibts vom schwäbischen Küchenchef Vincent Klink hier. Die Füllung besteht aus einem Gemisch aus Hackfleisch und Spinat und einigen weiteren Zutaten. Bei mir ist das Verhältnis Spinat zu Hackfleisch übrigens 1:1. Den Nudelteig sollte man vielleicht vorher schon mal geübt haben, der muss dann so dünn wie möglich sein und trotzdem die Füllung halten.

Und richtig schwäbisch wirds natürlich erst mit einem schönen, schlonzigen Kartoffelsalat. Aufgewärmt schmecken die Maultaschen übrigens auch noch prima: klein geschnippelt und mit Ei in der Pfanne angebraten.

Der großen Vorteile von selbst gemachten Maultaschen und anderen Varianten: Man weiß, was drin ist, alle Zutaten lassen sich auch in Bio-Qualität leicht besorgen. Und es gibt unendlich viele Variationsmöglichkeiten, mit und ohne Fleisch.

Nichts für die schnelle Gleich-kommen-die-Kinder-nach-Hause-Küche. Aber unschlagbar, wenn man Zeit hat und Lust, ein Stündchen mehr in der Küche zu verbringen, am besten gemeinsam.

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1 Kommentar

  1. Buck

    Also bitte!!!! der gute Vincent Klink ist nicht in allem der Meister.
    Unsere Oma hat das “Original”-Rezept gepachtet. Und da gibt es kein Hackfleisch, da nimmt man Spinat und alte Weckle und zwar relativ viel und dann nimmt man Kalbsbrät, das man beim Metzger bestellen kann. Zu den Brötle und dem Spinat kommen noch angedünstete Zwiebeln. und wenn man will etwas Petersilie und Salz, wenig Pfeffer, etwas Thymian oder auch nicht. Dann wir das auf den Nudelteig gestrichen zweimal umgeschlagen und geschnitten, oder mit dem Kochlöffel angedrückt und dazwischen geschnitten. Ins heiße Wasser einmal aufkochen, 10 Minuten ziehen lassen. Fertig. Ich habe die 2 Eier nicht erwähnt, die noch rein müssen!!!! in den Teig.
    Diese Hackfleischfüllerei ist nicht schwäbisch!!!
    Das Rezept unserer Oma ist mit Abstand das Beste, weil die Maultaschen weich und fein sind.
    Schwäbische Grüße
    Hanna Buck

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Über mich

Joachim Ott (joachimott.de) ist der Testschmecker. Journalist, Fotograf und Filmemacher. Geboren in Schwaben, lebt in Baden. Ständig auf der Suche nach guten Lebensmitteln.

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