Cold Brew Coffee – oder einfach Eis-Kaffee?

Cold Brew: Gut gekühlt, gerne auf Eis, dann verdünnt mit Wasser und / oder Milch.

Cold Brew: Gut gekühlt, gerne auf Eis, dann verdünnt mit Wasser und / oder Milch.

Cold Brew Coffee ist das heiße Thema des Sommers. Natürlich kann man das angesagte Kaffee-Kaltgetränk nicht nur im hippen Hauptstadt-Café ordern, sondern auch selber machen. Besonders schwer ist es nicht, aber eine Frage stellt sich auch den ausgesprochenen Kaffee-Liebhabern: Lohnt sich der Aufwand?

Zunächst mal erscheint der Aufwand ziemlich übersichtlich – wenn er auch nicht so gering ist, wie mancher auf Anhieb denkt. Denn natürlich handelt es sich nicht einfach um kalten Kaffee, sondern um kalt aufgegossenen Kaffee. Das bedeutet, dass die verwendete Kaffeemenge dafür erheblich größer ist, als wenn man sich einen Filterkaffee aufbrüht oder den Kaffee-Vollautomaten anwirft. Voraussetzung ist eine – möglichst elektrische – Kaffeemühle. Die sind ja bekanntlich vor nicht allzu langer Zeit aus den meisten Haushalten verschwunden, sehr zu meinem Erstaunen.

Cold Brew Coffee braucht eine relativ hohe Menge grob gemahlenen Kaffeepulvers.

Cold Brew Coffee braucht eine relativ hohe Menge grob gemahlenen Kaffeepulvers.

Für meinen Geschmack ist selbst ein einfach von Hand oder in der traditionellen Kaffeemaschine aufgebrühter Kaffee deutlich aromatischer, wenn die Bohnen frisch zuvor gemahlen wurden. Der Kaffee-Vollautomat macht das ja auch so.

Die Einstellung der Kaffeemühle sollte man für den cold brew coffee so wählen, dass das Kaffeepulver möglichst grob gemahlen wird. Voreingestellt sind meistens feinere Mahlgrade, wie sie beim Filterkaffee angebracht sind.

Das Verhältnis Kaffeepulver zu Wasser: Beginnen kann man mit 1:10, der Kaffee wird später verdünnt.

Das Verhältnis Kaffeepulver zu Wasser: Beginnen kann man mit 1:10, der Kaffee wird später verdünnt.

Der zweite Aspekt, den ich fast etwas erschreckend fand, ist die Kaffeemenge, die dafür verwendet wird. Es gibt verschiedene Anleitungen im Internet mit unterschiedlichen Maßen. Wer sich unabhängig davon seine eigene Menge cold brew coffee herstellen möchte, der kann sich grob am Mengenverhältnis 1:10 orientieren: Auf einen halben Liter Wasser habe ich 50 Gramm gemahlenen Kaffee verwendet.

Spätestens, wenn man diese Menge mit Wasser aufgießt wird einem klar, dass das ein ziemlich starkes Gebräu werden wird. Aber, so wird ja immer wieder betont, das Verfahren sei eben schonender als das Aufbrühen mit kochendem Wasser und dem Kaffee würden nachher auch die Bitterstoffe weitgehend fehlen.

Den aufgegossenen Kaffee sollte man für mindestens zwölf Stunden ziehen lassen (eventuell auch gleich im Kühlschrank) und dann durch ein Tuch oder einen Filter abgießen. Wer den Kaffee erst bei Raumtemperatur ziehen lässt, sollte ebenfalls die längere Kühlzeit einhalten.

Eine French Press erleichtert das Abgießen nach dem Ziehen lassen.

Eine French Press erleichtert das Abgießen nach dem Ziehen lassen.

Ich habe fürs Abgießen die French Press verwendet: Kein Abgießen im klassischen Sinn also und etwas von Kaffeemehl bleibt dabei auch im Kaffee. Aber da es sich absetzt, bleibt es beim Ausgießen in der Kanne zurück und stört nachher nicht.

Die Geschmacksprobe ist beim ersten Eindruck noch nicht so umwerfend: Zum Konzept gehört – man merkt es schon an den Kaffeemengen – dass der Kaffee ziemlich konzentriert ist. Abgesehen von der Kühlung durch Eiswürfel, die ja auch für etwas Verdünnung sorgen, muss der cold brew coffee also mit Wasser (oder Milch) verdünnt werden – je nach Geschmack.

Wer nicht zu den Schwarz-Trinkern gehört wird Milch hinzufügen, was ja den Geschmack auch wieder mildert.

Mein Fazit: Es begeistert mich nicht so, dass ich das in meinen Kaffee-Alltag aufnehmen würde. Ich kann mit viel Liebe und Sorgfalt Kaffee auf die verschiedensten Arten zubereiten und gewinne jedem Verfahren seinen Reiz ab. Das Cold-Brew-Verfahren mit einer relativ langen Wartezeit, dem Verdünnen und dem eigenen Geschmacksbild dagegen hat in meinen Augen keine Vorteile gegenüber einem ganz klassischen Eis-Kaffee.

Der Klassiker: Eiskaffee aus gekühltem Filterkaffee mit Vanille-Eis.

Der Klassiker: Eiskaffee aus gekühltem Filterkaffee mit Vanille-Eis.

Für diese klassische Eiskaffee-Variante brühe im am Morgen eine Kanne guten Filterkaffee auf, mit frisch gemahlenen Bohnen. Den lasse ich einen Vormittag lang stehen und abkühlen. Dann kommt der Kaffee für ein paar Stunden in den Kühlschrank. Und am Nachmittag wird der kalte Kaffee mit ein oder zwei Kugeln gutem Vanille-Eis in ein hohes Glas gefüllt. Das ist eine Routine, die man den ganzen Sommer ohne deutlichen Mehraufwand praktizieren kann, finde ich. Und wenn der eigenen Kaffee in Ordnung ist und das Vanille-Eis auch, dann wird am Ergebnis wenig auszusetzen sein.

Wie sind eure Erfahrungen mit dem Cold-Brew-Verfahren? Und lohnt sich der Mehraufwand in euren Augen?

Kleiner Lebensretter: Der faltbare Kaffeefilter

Faltbarer Kaffeefilter - kann den Urlaub retten.

Faltbarer Kaffeefilter – kann den Urlaub retten.

Ein Kaffeefilter kann, naja: nicht Leben retten, aber den Urlaub deutlich verschönern. Wenn Cafés nicht in der Nähe sind. Wenn die Ferienwohnung keine Kaffeemaschine, nicht mal einen Filter hat. Oder wenn, wie in skandinavischen Ländern, das Preisniveau doch etwas höher ist, als die Urlaubskasse hergibt. Aber als alter Camper findet man eine Lösung: es gibt faltbare Kaffeefilter.

Urlaub kann so schön sein: Einfach alles hinter sich lassen. Halt! Nicht alles: Ab und zu ein guter Kaffee sollte drin sein. Kein Problem in den Metropolen dieser Welt. Aber bei manchen unserer europäischen Nachbarn ist es nicht immer ganz einfach, an guten Kaffee zu kommen. Auch nicht an selbst gemachten.

Schönes Beispiel ist unsere letzte Reise nach Island: In Reykjavik kommt man an jeder Ecke an Kaffee, manchmal sogar verhältnismäßig (für isländische Verhältnisse) preiswert. Tut man das, wofür man nach Island reist, nämlich auf Tour gehen, weit weg von der Hauptstadt, wird es eng: Cafés sind selten, Kaffee zum Mitnehmen sowieso.

Faltbarer Kaffeefilter: passt in jedes Fluggepäck

Faltbarer Kaffeefilter: passt in jedes Fluggepäck

Auch wer sich wie wir selbst versorgt, zum Beispiel in einer Ferienwohnung oder einem Ferienhaus, erlebt Überraschungen: Die Briten sorgen vorzugsweise mit Wasserkocher und Teebeutel für ihre Gäste. Andere Nationen sehen eine Instant-Lösung als ausreichend an. „Richtige” Kaffeemaschinen sind selten. Ausgerechnet in Italien bestand die einzige Kaffeelösung in einer Mini-Kaffeemaschine, die 4 kleine Tässchen produzieren konnte. Also etwa das, was in einen unserer Becher passt.

Interessant war auch eine schweizerische Lösung im Wallis: Hier gabs eine der im nahen Italien so beliebten Espressokocher aus Druckguss-Aluminium. Nur passte der moderne Induktionsherd nicht zu dieser Lösung, die in der Wohnungsbeschreibung etwas vollmundig als „Kaffeemaschine” bezeichnet worden war.

Erstaunlich stabiler Kaffeefilter, trotz Faltmechanismus.

Erstaunlich stabiler Kaffeefilter, trotz Faltmechanismus.

Erster Unternehmung in etlichen Urlaubsreisen war beim ersten Einkauf die Suche nach Kaffeefilter, Papiertüten, gemahlenem Kaffee. Das klappt meistens ganz gut. Findet man keinen Kaffeefilter, dann vielleicht eine French-Press – und der Urlaub ist gerettet. Unnötig zusagen, dass solche klobige Einkäufe in der Regel bei der Heimreise nicht mehr ins knappe Fluggepäck gepresst werden.

Diese Entdeckung in der Rubrik Camping-Zubehör rettete zum Beispiel den letzten Urlaub in Island: Der kleine Klappfilter passt in jeden Koffer, dazu ein paar Filtertüten für die ersten Tage, und schon muss man für den morgendlichen Kaffee nicht mehr das Haus verlassen. Der obere, klappbare Teil des Filters ist aus Silikon, der untere aus stabilem Plastik. Der Deckel kann benutzt werden, um den Kaffeefilter darauf abzustellen.

Auch zum Kaffee machen mit Thermosflaschen praktikabel.

Auch zum Kaffee machen mit Thermosflaschen praktikabel.

Die untere runde Auslassöffnung des Filters passt auf jeden Kanne oder Thermoskanne. Erst durch Zufall habe ich zuhause entdeckt, dieser runde, hervorstehend eRand zwar nicht in die kleinere Öffnung von Thermosflaschen passt – aber darüber: und zwar so passgenau, dass die auf den ersten Blick wackelige Konstruktion durchaus stabil ist.

Taschenbücher, Wechselobjektive und etliches andere ist ja mittlerweile aus dem Fluggepäck verbannt. Der wenige Gramm leichte Filter hat aber fortan einen festen Platz in unserem Reisegepäck.

Da brauchts zum Kaffeeglück im Urlaub nur noch eine Möglichkeit, an heiße Wasser zu kommen.

Da brauchts zum Kaffeeglück im Urlaub nur noch eine Möglichkeit, an heiße Wasser zu kommen.

Gesundes Essen und Sport und 5 Tipps für Freizeitsportler

Sport und gesunde Ernährung - brauche ich mehr Kohlehydrate und / oder mehr Eiweiß?

Sport und gesunde Ernährung – brauche ich mehr Kohlehydrate und / oder mehr Eiweiß?

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Essen und Sport ist ein Thema das sich aufdrängt. Allerdings meistens in der Form: Was esse ich zur Belohnung, wenn ich mich jetzt so anstrenge? Die nächste Frage ist dann oft: Muss ich mich besonders ernähren, wenn ich jetzt regelmäßig Sport treibe. Und schließlich treibt viele nach einiger Zeit der sportlichen Betätigung auch die Frage um: Muss ich bestimmte Dinge zuführen in Form von Pülverchen und Tabletten? Zum Beispiel Vitamine und Mineralstoffe, Eiweiß oder Kalzium?

Für die meisten von uns gilt beruhigenderweise erst einmal: Nichts von alldem ist ein drängendes Problem. Wer sich normal ernährt, also vielseitig und nicht zu üppig, der wird mit den normalen Sportarten wie Laufen, Schwimmen, Radfahren und Ähnlichem keine Probleme haben.

Sport-Versuch macht klug: Erfahrungen sammeln

Einige Dinge werden sich erfahrungsgemäß von selber regeln: So verzichtet man bald darauf, unmittelbar vor dem Sport noch eine Mahlzeit zu sich zu nehmen. Und auch unmittelbar nach sportlicher Betätigung kann man zwar üppig essen. Aber die meisten Menschen verspüren da keinen großen Hunger. Trinken ja, gerne auch viel. Und ein kleiner Happen ist auch nicht schlecht. Aber ich kenne niemanden, der sich nach dem Duschen direkt vor ein Drei-Gang-Menü setzen möchte.

Unter Sportlern (und unter denjenigen die abnehmen möchten) ist das Phänomen bestens bekannt und wird auch gerne genutzt: Ausdauersport mindert das Hungergefühl. Wichtig ist, dass man im aeroben Bereich aktiv ist, das ist bei allen Ausdauersportarten wie Laufen, Schwimmen, Radfahren so, wenn man sich nicht total auspowert. Auch die Forscher haben sich damit schon beschäftigt und festgestellt, dass das Hungergefühl bis zu zwei Stunden aussetzen kann.

Wer das bewußt ausnutzen möchte, der treibt zum Beispiel abends seinen Ausdauersport, trinkt dann noch ausreichend und geht rechtzeitig ins Bett.

Essen und Trinken während des Sports ist dagegen kaum ein Thema – obwohl das für manche Ausdauersportarten gar nicht abwegig ist. Eine Empfehlung von Sportmedizinern lautet, dass man bei Ausdauerbelastungen von mehr als einer Stunde zwischendurch trinken sollte, um Mineralienmangel und Krämpfe zu vermeiden. Das ist bei Wettkämpfen sicher richtig. Wer seine Feierabendrunde mit dem Mountain Bike macht, der kann ja leicht eine Trinkflasche mitnehmen. Wer etwas mehr als Stunde entspannt läuft, der kommt sicher auch noch ohne Krämpfe nach Hause. Mir zumindest ist in einem Zeitrahmen von bis zu zwei Stunden das Mitnehmen von Trinkflaschen zu umständlich.

Ein paar Tipps zu den häufigsten Fragen

1. Muss ich anders essen, wenn ich Sport treibe?

Für Ausdauersportler / Freizeitsportler ist das sicher nicht zwingend. Auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt in diesem Bereich ihre allgemeinen Faustregeln: Solange der gesamte Energiebedarf zwischen 2500 und 4000 Kilokalorien pro Tag liegt, sollte der Großteil mit Kohlehydraten gedeckt werden (etwa 55 Prozent), 30 Prozent sollten aus Fetten kommen und weitere 15 Prozent aus Proteinen / Eiweißen. Das entspricht im Durchschnitt sicher den deutschen Ernährungsgewohnheiten. Und wenn es an einzelnen Tagen Abweichungen gibt, muss man deswegen sicher nicht Buch führen oder Pülverchen mit Zusatzstoffen schlucken.

2. Wieviel Kohlehydrate brauche ich, wieiviel Eiweiß?

Unter den aktuellen Ernährungs- und Diättipps sind viele, diese sich dem Verhältnis dieser wichtigsten Nahrungsbestandteile widmen. Populär ist der Rat, mehr Eiweiß zu essen, auf Kohlehydrate zu verzichten und / oder mehr Fett zu essen. Das sind Tipps, die sich aus konsequenten Versuchen und Diäten ableiten. Wer seine Ernährung komplett umstellt, der muss sich damit beschäftigen, ob seine spezielle Sportart und deren Beanspruchungen mit beispielsweise einer konsequenten Eiweiß-Fett-Diät harmoniert.

Meiner Einschätzung nach nehmen die meisten Menschen sehr wohl Anregungen und neue Rezepte aus solchen Konzepten mit, krempeln aber nicht ihren Lebensstil komplett um. Wer das so macht, dem genügt als Anhaltspunkt, dass Kohlehydrate wichtig sind bei (vor) Ausdauerleistungen, weil sie die Energiespeicher der Muskelzellen auffüllen. Eiweißreiche Nahrung dagegen empfiehlt sich beim Muskelaufbau, vorzugsweise nach dem Training.

Unter Marathonläufern gibt es noch immer die Empfehlung, in der Vorbereitung auf einen Wettkampf durchaus bis zu 65 Prozent Kohlehydrate zu sich zu nehmen. Der Körper kann aber nur eine bestimmte Menge an Kohlehydraten speichern, die er bei Ausdauerbelastung auch relativ schnell verstoffwechselt und als Energie zur Verfügung stellt: Bei intensiven Ausdauerbelastungen muss man nach 60 bis 90 Minuten „nachtanken”.

Für die Kohlehydrate selbst gilt beim Sport das, was auch bei der normalen Ernährung gilt: Die „guten” Kohlehydrate sind die aus Vollkornprodukten, Vollkornreis oder Trockenfrüchten, die „schlechten” aus weißen Nudeln, Reis und Süßigkeiten.

3. Brauche ich Snacks, Fitnessriegel, Energydrinks – oder einfach eine Banane für unterwegs?

Auch hier gilt: Wer für Wettkämpfe trainiert, der muss sich je nach Sportart über die Besonderheitens seines Sports informieren und ggf. seine Ernährung vor, während und nach dem Sport anpassen. Alle anderen können auf Snacks, Fitnessriegel und Energiedrinsk verzichten (wollen das aber meist nicht). Abgesehen davon, dass diese Dinge relativ teuer sind, sind sie oft genug auch überzuckert. Das mag in Ausnahmesituationen ja auch gerechtfertigt sein. Sieht man sich den Riesenmarkt für diese Produkte an, kommen aber Zweifel, ob das wirklich für Ausnahmesituationen genutzt wird.

Freizeitsportler im Ausdauerbereich brauchen generell nicht „nachzutanken” während des Sports. Eine Empfehlung für Ausdauersportler lautet nach etwa eineinhalb Stunden Kohlehydrate zuzuführen, umgerechnet etwa ein bis zwei Bananen pro Stunde.

4. Sind Präparate und Proteinshakes nötig?

Der Normalbürger in Deutschland nimmt rund 50 Prozent mehr Eiweiß zu sich als er verbraucht. Egal welchen Freizeitsport Sie also betreiben: Mit einer ausgewogenen Ernährung haben Sie genügend Reserven. Wenn Sie denken, der Muskelaufbau könnte durch Proteine beschleunigt werden, bedienen Sie sich am umfangreichen Angebot der zur Zeit überflutenden Eiweiß-Rezepte. Das sollte genügen.

Auch mit Vitaminen und Mineralien sind alle Sportler mit normaler Ernährung gut versorgt. Um den Mineralienverlust während Ausdauersportarten auszugleichen, empfiehlt es sich viel zu trinken: Mineralwasser, Fruchtsaftschorlen oder Früchtetees reichen vollkommen aus.

5. Kann ich etwas tun, um die Fettverbrennung zu steigern?

Ernährungstechnisch sicher nicht. Wenn Sie gut trainiert sind und einem guten gesundheitlichen Zustand, dann können Sie in den Bereich des Fettabbaus vordringen, wenn Sie sich sehr lange und sehr intensiv sportliche betätigen. Bei sportlicher Belastung greift der Körper zuerst auf Kohlehydrate als schnelle Energielieferanten zurück Erst nach etwa einer Stunde, wenn diese Speicher geleert sind, beginnt die Fett-Verbrennung. Nach meiner Einschätzung ist es wesentlich einfacher

Wer als Faustregel nun mitnimmt, dass er:

– sich auch bei Sport ebenso normal ernähren kann, wie er es sonst tun sollte
– keine zusätzliche Spezialnahrungsmittel braucht und
– vom Sport alleine nicht abnimmt, aber einige Effekte nutzen kann, um maßvoller zu essen,

der macht zumindest nach dem aktuellen Stand der Diskussion nichts verkehrt.

Wer weiter gehende Ambitionen hat in seiner Sportart, der muss sich noch anderswo schlau machen. Für alle anderen gelten einfache Anhaltspunkte:

– für Ausdauerleistungen sind gut gefüllte Kohlehydratspeicher nicht schlecht: also nicht ganz auf Kohlehydrate verzichten
– wer Muskeln aufbauen möchte, der sollte auf genügend Eiweiß achten oder auch hochwertige Kohlehydrat-Eiweiß-Kombinationen
– wer abnehmen möchte, der wird durch maßvolle Ernährung in der Regel mehr erreichen, als durch den Versuch, jetzt zu sportlichen Höchst-Ausdauerleistungen aufzubrechen.

Smoothies, Shakes & Co.

SmoothiesEs ist zwar der Form nach ein Mini-Kochbuch, dem Inhalt nach aber ein mehr als ausreichender Führer in die Welt der Smoothies und Mixgetränke:

Smoothies, Shakes & Co. von Susanne Grüneklee bietet vor allem für Einsteiger alles, was man zum Loslegen braucht (außer natürlich dem Mixer).

Eigentlich werden in unserem Haushalt die meisten Früchte frisch gegessen und nicht versaftet. Aber erstens haben sich gerade Smoothies als Zwischenmahlzeit etabliert. Das ist sie in meinen Augen auch: Smoothies sind unbestritten gesund und für viele auch die reizvollste Art, frisches Obst zu sich zu nehmen. Aber sie sind nicht vergleichbar mit einem erfrischen Getränk, das man einfach so nebenher genießen kann. Sie sättigen stark und auch der Gehalt an natürlichem Fruchtzucker ist ein Faktor, den man berücksichtigen sollte.

Für das bei uns verwendete Obst gibt es übrigens eine erstaunliche Quelle: Wenn das neue Obst dieser Saison verarbeitet wird und ein Teil davon auch im Tiefkühlschrank landet, stellen wir oft fest, dass die Früchte des Vorjahres noch nicht verarbeitet wurden – zu Saft, Kompott einem Kuchen oder Dessert zum Beispiel.

Und weil dann oft auch die Zeit fehlt, die Vorjahres-Ernte aufzubrauchen, landet vieles davon in einem großen Kochtopf und wird entsaftet oder in einem Mixer zu einem Smoothie verarbeitet.

Das Buch widmet sich nicht nur dem Thema Smoothies, das derzeit sicher die größte Aufmerksamkeit erfährt. Auch andere Mixgetränke und vor allem Milch-Shakes oder -Mixgetränke. Der Saisonkalender für Obst darf nicht fehlen, auch die verschiedenen Methoden der Saftherstellung werden umrissen: Kaltentsaften, Dampfentsaften.

Auch die schon etwas älteren Klassiker dürfen nicht fehlen: Mai-Cocktail mit Waldmeister haben so oder ähnlich schon die Großeltern getrunken, oder auch die Vanille-Erdbeer-Milch. Das Buch ist in meinen Augen die idelae Einsteiger-Lektüre: klein, handlich und mit vielen Anregungen und Bildern. Wer dann einige Rezepte ausprobiert hat, der braucht später sicher keine Anleitungen und Rezepte mehr sondern kann mit diesem Erfahrungsschatz auch nach eigenem Geschmack drauf los probieren.

Wegen des kleinen Formats (etwa 13 mal 16 Zentimeter) bekommt man das 240 Seiten starke Büchlein für gerade mal vier Euro, zum gleichen Preis auch als E-Book (Kindle). Fürs Obst des ersten Smoothies gibt man wahrscheinlich schon mehr Geld aus…

Smoothies: AEG PerfectMix SB 2500 Mini Mixer mit Trinkflasche

Der Smoothie MixerKeine weiteren Elektrogeräte in unserem Haushalt! Dieser Beschluss wurde in vielen Familien schon gefasst. Und für einige Zeit sicher auch berücksichtigt. Dann aber fangen einzelne Familienmitglieder vielleicht an, sich für Smoothies zu erwärmen: Jeden morgen Küchenmaschine rausholen, mixen – und dann stehen lassen.

Dann doch lieber diesen schlanken MixerAEG PerfectMix SB 2500 Mini Mixer der zugegebenermaßen nur einen eingeschränkten Verwendungszweck hat: Smoothies stehen hier eindeutig im Mittelpunkt. Dass das Mixgefäß die gleiche Größe hat wie der mitgelieferte Trinkbecher macht die Sache praktisch. Und der Smoothie-Mixer braucht auch deutlich weniger Platz als die Küchenmaschine mit Aufsatz.

Mit derzeit 43 Euro ist das Gerät nicht nur erschwinglich, sondern auch praktischer als zum Beispiel der kleine Stabmixer mit Becher, und fast in der gleichen Preisklasse (rund 36 Euro).

Für Freude sorgt, dass das Gerät ordentlich Wumms hat beim Zerkleinern von Obst und Gemüse: Zwar ist die Leistung mit 300 Watt ähnlich der der Küchenmaschine oder des Stabmixers. Aber mit 23.000 Umdrehungen ist der quirlige Saft-Hersteller flott dabei. Der Hersteller weist zurecht daraufhin, dass das Gerät auch für Suppen geeignet ist, aber in diesem Fall würde ich doch eher zum Stabmixer greifen. Zumal das Fassungsvermögen von 0,6 Liter doch eher für Smoothies (oder für Single-Suppen) ausgelegt ist.

Da ist schon eher der Einsatz für andere Getränke wie Milchshakes und Mixgetränke sinnvoll, wie zum Beispiel der klassische Bananen-Shake.

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Über mich

Joachim Ott (joachimott.de) ist der Testschmecker. Journalist, Fotograf und Filmemacher. Geboren in Schwaben, lebt in Baden. Ständig auf der Suche nach guten Lebensmitteln.

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