Drei Wege für mehr Aufmerksamkeit für Dein Food-Blog

Kooperationen bringen frischen Wind in beide Food-Blogs.

Kooperationen bringen frischen Wind in beide Food-Blogs – und mehr Aufmerksamkeit.

Food Blogs sind in vielen Fällen einfach Rezepte-Sammlungen. Wenn es gut läuft, dann sind entweder die Fotos oder die Texte so unterhaltsam, informativ, außergewöhnlich, dass es mehr Aufmerksamkeit bekommt als die meisten anderen Food Blogs. Wer aber auf seinen Stil erst einmal eingeschworen ist, der tut sich oft sehr schwer, aus dem festen Rahmen auszubrechen, um neues Interesse zu wecken. Dabei erleben die meisten Blogs nach einiger Zeit auch mal eine Zeit der Stagnation.  Hier sind drei Methoden, die Food Blogs einen neuen Schub an Aufmerksamkeit bringen können.

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Elsässer Flammkuchen mit Bärlauch

Elsässer Flammkuchen mit frischem Bärlauch.

Elsässer Flammkuchen mit frischem Bärlauch.

Elsässer Flammkuchen mit Bärlauch ist für mich die gelungene Version eines Klassikers in der Frühlingsfassung.  Und Bärlauch gehört für mich definitiv zum Frühling! Ich kenne einige Stellen, wo das aromatische Gewächs massenhaft wächst. Ab und zu habe ich mich auch auf dem Wochenmarkt bedient, aber in der Regel genügt ein kurzer Abstecher auf einer Wanderung oder auf meiner morgendlichen Laufstrecke, um mit einer prallen Hand voll Blätter mit dem milden Knoblaucharoma heim zu kommen.

Wer nach Flammkuchen-Rezepten sucht, der wird mehrere Teigvariationen finden, mit und ohne Hefe. Ich stehen auf der Version mit dem dünnen, knusprigen Hefeteig. Die Mindestmenge ist meistens für rund 500 Gramm Teig angegeben. Aber erstens kann man in Abwandlung das Gleiche auch mit 250 Gramm Mehl machen. Und zweitens kann man vom fertigen (schon aufgegangenen) Hefeteig auch die Hälfte einfrieren. Er geht nach dem Auftauen wieder beim Backen auf und wird genauso knusprig wie frischer. (mehr …)

Schoko-Kaiserschmarrn mit Äpfeln und Cranberries

Schoko-Kaiserschmarrn mit Äpfeln und Cranberries ist eine Schmarrn-Variante, die nicht nur Schoko-Freunde begeistert.

Schoko-Kaiserschmarrn mit Äpfeln und Cranberries ist eine Schmarrn-Variante, die nicht nur Schoko-Freunde begeistert.

Kaiserschmarrn gehört zu den Klassikern, bei denen ich sagen würde: keine Experimente. Das Rezept ist ziemlich gut, und wenn man damit einen perfekten Schmarrn hinbekommt, soll das genügen. Aber die Versuchung ist groß, wenn man neue Rezepte entdeckt. Und mit dem Heidelbeer-Schmarrn habe ich ja schon gute Erfahrungen gemacht. Und eine Variante mit viel dunkler Schokolade war einfach zu verlockend. (mehr …)

Beeren-Pizza mit Schokolade

Beeren-Pizza mit frischen Früchten auf einem knusprigen Hefeteig mit Schoko-Aufstrich.

Beeren-Pizza mit frischen Früchten auf einem knusprigen Hefeteig mit Schoko-Aufstrich.

Eine Beeren-Pizza ist eine der besten Möglichkeiten, das Angebot frischer Beeren im Sommer zu verarbeiten. Die einzig „echte” Arbeit besteht darin, einen Hefeteig-Fladen zu backen. Der Rest ist ein Kinderspiel. Viel schneller als sie gebacken wurde, ist sie weg, diese Beeren-Pizza. Die Mischung aus frischem, knusprigem Teig, einem Schoko-Aufstrich und den Beeren wird meistens noch warm verputzt – und das ist auch gut so, dann ist sie am besten! (mehr …)

Rohrnudeln: Lockere Hefeteig-Träume

Rohrnudeln mit Marmelade-Füllung und Zucker-Zimt-Kruste. Dazu Vanillesauce.

Rohrnudeln mit Marmelade-Füllung und Zucker-Zimt-Kruste. Dazu Vanillesauce.

Rohrnudeln, Buchteln, Germknödel – das und viel mehr gute Rezepte können einem rausgehen, wenn man seine Furcht vor Hefeteig nicht überwindet. Manche sind einfach skeptisch, ob das je aufgehen und gelingen wird. Andere haben vielleicht schon schlechte Erfahrungen gemacht. Und dann blieb ein zäher Klumpen Teig übrig, der einfach so gar nichts Lockeres an sich hatte.

Dabei ist die Frage Trockenhefe oder „richtige” Hefe zweitrangig. Denn Hefeteig gelingt fast immer. Und wenn er mal nicht gelingt: Einfach nochmal gründlich durchlesen, frisch ansetzen und den nächsten Versuch starten. Hefeteig geht nur dann nicht richtig auf, wenn eine der wenigen Bedingungen nicht erfüllt ist. Hefeteig braucht es mindestens eine Stunde lang warm (ohne Zugluft und abgedeckt). Die Hefe sollte nicht zu alt sein. Und auch die Zutaten (Milch, Wasser, evt. Ei) sollten zumindest Zimmertemperatur haben.

Rohrnudeln – wie Buchteln, Germknödel etc.

Für welches süße Hefeteig-Gebäck Du Dich am Anfang entscheidest, ist fast egal. Spätestens nach dem dritten gelungenen Hefeteig ist das Prinzip verinnerlicht. Die geringfügigen Variationen spielen dann kaum noch eine Rolle und sind leicht zu bewältigen. Danach wird es eigentlich erst wieder richtig spannend, wenn Du zum Beispiel eine lange Teigführung ausprobierst, mit weniger Hefe und einer Gare bei kühleren Temperaturen (vorzugsweise über Nacht).

Das Grund-Rezept

  • 500 Gramm Mehl (das ist etwa ein halber Würfel frischer Hefe und entspricht etwa 7 Gramm Trockenhefe, die meist in einem Päckchen drin sind)
  • 1 TL Salz
  • etwa 1/4 Liter lauwarme Milch
  • etwa 20 Gramm Hefe
  • 80 Gramm Zucker
  • 100 Gramm Butter
  • 2 Eier
Rohrnudeln können quadratisch, länglich oder spitzwinklig wie Kuchenstücke sein - je nachdem wie man sie in welche Form setzt.

Rohrnudeln können quadratisch, länglich oder spitzwinklig wie Kuchenstücke sein – je nachdem wie man sie in welche Form setzt.

Die Zubereitung

In einem kleinen Topf erwärme ich Milch und Butter (nicht aufkochen). Die frische Hefe in etwas lauwarme Milch einrühren und etwa 15 Minuten gehen lassen. Dann in eine Rührschüssel das Mehl mit dem Salz und den Eiern geben. Kräftig verrühren und dabei die lauwarme Milch mit der aufgelösten Butter schrittweise zugeben.

Auf eine bemehlte Arbeitsplatte geben und gut durchkneten. Dann den Teig zurück in die Schüssel geben und mit einem Küchentuch abdecken. Ich stelle die Schüssel in den Backofen, den ich ganz kurz auf niedrigster Temperatur einschalte und dann gleich wieder ausmache. Nach 30 Minuten ist der Teig aufgegangen und kann geknetet und geformt werden. In etwa 8 bis 10 Stücke aufteilen.

Rohrnudeln kann man mit oder ohne Füllung, mit oder ohne Kruste machen. Die Füllung ist meistens ein Obstmus oder Marmelade (meine Favoriten: Erdbeer- und Aprikosenmarmelade, Zwetschgenmus). Als Kruste mag ich besonders eine Zucker-Zimt-Kruste, die von der Konsistenz ein schönes Gegenstück ist zum weichen, fluffigen Hefeteig.

Variationen

Die Teigstücke für die Version mit Füllung gleichmäßig rund ausformen, einen Klecks Marmelade in die Mitte geben und die Ränder oben zusammenfügen. Mit und ohne Füllung werden gleichmäßige Kugeln geformt und nebeneinander in eine rechteckige (gibt die schönsten Endprodukte) oder rund Form (Springform) gesetzt.

Die fertigen Teigstücke dann nochmals abdecken und weitere 15 Minuten stehen lassen. Der Teig bekommt eine gleichmäßige Teigspannung, die Oberfläche wird glatter, man erhält etwas mehr Volumen.

Im Backofen bei 200 Grad etwa 30 Minuten backen.

Für die Zimt-Zuckerkruste noch während der Teig geht 100 Gramm Butter zerlassen, Zimt und Zucker mischen. Die geformten Kugeln mit zerlassener Butter bestreichen und in der Zimt-Zucker-Mischung wälzen. Die Rohrnudeln nach 15 und nach 30 Minuten aus dem Ofen holen und mit Butter bestreichen.

Dazu passt Vanillesauce, vorzugsweise selbst gemacht.