Tomatenzeit

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Spätestens dann, wenn man im Supermarkt neben den regionalen Produkten auch seltenere Tomatensorten entdeckt, hat man den Eindruck, dass die Nachhaltigkeitsdiskussion jetzt angekommen ist und Früchte trägt. Noch vor wenigen Jahren bekam man so etwas und weitere Sorten im Samengarten am Kaiserstuhl zu sehen oder bei ambitionierten Gärtnern. Heute ist die Vielfalt im Supermarkt auch bei den einfacheren, regionalen Produkten offensichtlich schon etwas größer. Und einige Supermärkte machen auch Werbung damit, dass sie bei den Erzeugern aus der Region einkaufen und sich nicht alles über die Zentrale liefern lassen.

Traurige Erfahrung: Nicht immer klappt das. Beim Kaffee zum Beispiel ist die Preisdifferenz der heimischen Röster wohl zu hoch, als dass die Verbraucher das Angebot annehmen. Dann verschwinden natürlich auch die Angebote wieder aus dem Regal. Beim Wein funktioniert es traditionell gut, bei Obst und Gemüse jetzt auch. Bei Milchprodukten und Frischfleisch wird noch oft experimentiert. Jetzt ist es also wirklich eine Abstimmung mit Einkaufstasche und Geldbeutel geworden, ob und wieviel heimische Erzeuger hier zum Zuge kommen.

Wer freilich geglaubt hat, dass die Preise der kleinen Erzeuger locker mit denen der großen mithalten können, der muss noch dazu lernen: Regionale Vielfalt gibts nicht zum Discounterpreis.

Manchmal muss es englisch sein…

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Ja, gesunde Ernährung ist toll: Morgends ein Müsli mit frischem Obst, mittags Gemüse und zwischendurch stets einen Bissen Obst parat haben. Ausgesetzt wird so etwas meistens auf Reisen (zu kompliziert an gutes, gesundes, preiswertes Essen zu kommen, wenn man nicht gerade in einer Großstadt unterwegs ist oder viiiieeel Zeit hat). In England dürfen es dann schon mal die Klassiker sein: Schinken und Ei zu Frühstück, Fish & Chips zu mittag und zur Tea Time dann natürlich Scones mit Clotted Cream und Tee (in meinem Fall eher Kaffee).

Ungesund ist das nämlich nur dann, wenn man es dauernd und ausschließlich isst. Muss aber nicht sein, nicht einmal in England. Die guten Supermärkte sind mindestens so gut sortiert wie die in Deutschland, mit Restaurants habe ich zugegebenermaßen weniger Erfahrung.

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Selbst gemachtes Tonic Water

Tonic Water

Noch nicht ausprobiert aber da bei der jetzigen Hitze Durstlöscher hoch im Kurst stehen, kommt das auf die Liste: Homemade Tonic Water Recipe.

Verraten sei nur, dass Grapefruit, Orange, Zitrone und Limone zum Einsatz kommen. Und dass man sich auf Geschmack und Rezept von David Lebovitz verlassen kann. Das ganze Rezept gibt es am Ende seines Artikels.

Beeren-Sommer

Beeren

Man soll die Fähigkeiten der Kuchenbäckerinnen und -bäcker nicht unterschätzen: Hinter jedem gelungenen Kuchen, jeder dekorativen Torte stecken nicht nur Hirnschmalz sondern meistens auch viel Erfahrung und einige Fehlschläge.

Aber diese sommerliche Beerenpracht braucht niemand ungenutzt an sich vorbeiziehen zu lassen: Tortenböden bekommt man nicht nur im Supermarkt, sondern auch beim Bäcker. Unter dem Beeren-Belag genügt ein Marmelade-Aufstrich oder – mein Favorit – Nutella. Dann kommen die gewaschenen und getrockneten Beeren obendrauf und ein Tortenguss (möglichst ohne Farbstoff und Aroma!).

Ich kenne mittlerweile von vielen Leuten auch diverse Variationen, wenn man doch an selbst gebackenen Böden festhalten will, und beispielsweise wie bei der momentanen Hitze nicht so oft den Backofen in Betrieb nehmen möchte.

1. Böden auf Vorrat backen und einfriereren
2. Einen Boden mit kleinerem Durchmesser backen, den dafür dicker. In der Mitte durchschneiden und den zweiten Boden mit einem anderen Belag möglichst noch in der gleichen Woche verbrauchen.
3. Normal großen Tortenboden teilen und die Teile dann jeweils belegen.

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Eis portionieren: klassisch bis modern

Eisportionierer

Sind Sie ein Eis-Kratzer oder Kugler? Eigentlich egal. Letztlich kommt es auf die Konsistenz der Eismasse an und natürlich auf den Geschmack. Dennoch sind viele, die ihr Eis selbst herstellen nicht zufrieden, wenn das Eis auf dem Teller nicht so aussieht, wie sie sich das vorgestellt haben.

Angesichts der vergleichsweise geringen Preise kann man sich auch beides herlegen: Einen Eiskugel-Portionierer wie den WMF Eisportionierer klassisch. Jede Kugel hat 5 Zentimeter Durchmesser und ist natürlich schon optisch ein Leckerbissen. Außerdem hatten in meiner Kinderzeit alle italienischen Eisverkäufer genau so etwas, das prägt.

Etwas moderner sieht dieses Gerät aus, bei dem die Kugel nicht mit zupackendem Handgriff, sondern durch Daumendruck herausgepresst wird: WMF Eisportionierer

Etwas legerer kommen die Eisportionen mit dem Jamie OliverEis-Löffel daher: leicht gekringelt, aufgeschoben, meist auch etwas ungleichmäßig groß.

Gemeinsam ist beiden Werkzeugen, dass man sie gut nass machen muss vor jedem einzelnen Gebrauch. Sonst friert das Material fest und gleitet nicht mehr so sanft durchs Eis.

In manchen Eisdielen sieht man ja auch, dass das Eis mit einem Spachtel herausgekratzt und dann an einer Kante abgesetzt wird. Wahrscheinlich ist diese Methode noch etwas schwieriger zu portionieren, aber im privaten Gebrauch kommt darauf ja nicht an. Und man muss ja zuhause auch nicht sorgsam geformte Kugeln aufeinandertürmen.

Bei uns kommen Variante 1 und 3 zum Einsatz, wenn das Eis aus der Eismaschine kommt oder rechtzeitig aus der Tiefkühle genommen wurde. Direkt aus der Kühlung – bei großer Ungeduld also – ist das Eis meistens zu hart und es hilft nur ein massiver Löffel…

Über mich

Joachim Ott (joachimott.de) ist der Testschmecker. Journalist, Fotograf und Filmemacher. Geboren in Schwaben, lebt in Baden. Ständig auf der Suche nach guten Lebensmitteln.

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