Schafskäse-Salat-Sandwich mit Rote Bete Chutney

Schafskäse-Salat-Sandwich mit Rote Bete Chutney: Dick belegt ist es am besten.

Schafskäse-Salat-Sandwich mit Rote Bete Chutney: Dick belegt ist es am besten.

Dieses Schafskäse-Salat-Sandwich ist eine Sandwich-Variante, die in meinen Augen besonders gut zum kürzlich hier vorgestellten selbst gemachten Rote Bete Chutney passt. Dabei ist diese Variante sicher die einfachste und die mit den am wenigsten exotischen Zutaten. Generell finde ich die Mischung aus Salat und Rucola und ein würziger Käse eine gute Unterlage für das Chutney, das möglichst ganz frisch zubereitet und noch warm oben drauf kommt. Eine andere, herzhaftere Variante wären Baby-Spinat (kurz angedünstet oder roh) und ein Blauschimmel-Käse wie Gorgonzola.

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Hühnchen-Reis-Pfanne mit frischem Gemüse

Hühnchen-Reis-Pfanne mit frischem Gemüse: Nicht nur lecker, sondern auch kalorienarm und gesund.

Hühnchen-Reis-Pfanne mit frischem Gemüse: Nicht nur lecker, sondern auch kalorienarm und gesund.

Die Hühnchen-Reis-Pfanne stand zunächst gar nicht im Vordergrund. Es ging mir zuallererst um eine leckere Hühnerbrühe. Wie sie sich viele Menschen wünschen, wenn sie die winterliche Grippe erwischt hat. Keine Ahnung, was von diesem Essen ausgeht, aber tatsächlich ist das wohl das Mach-mich-gesund-Essen für die meisten Menschen. (Obwohl die Linsen-Gemüse-Suppe auch nicht schlecht ist bei solchen Anlässen.) Und damit die Gesunden ihren etwas größeren Appetit mit einem handfesteren Essen stillen können, gibts diese Reispfanne. Weil die leckere Hühnerbrühe nach Verwertung förmlich ruft. Weil zartes, mageres Hühnerfleisch übrig ist. Und weil körniger Reis und frisches Gemüse die idealen Ergänzungen sind. mehr lesen…

Herbstsalat mit warmen Pilzen und Speck

Herbst-Salat mit lauwarmen Pilzen, Radieschen, Paprika und kross gebratenem Schinken.

Herbstsalat mit lauwarmen Pilzen, Radieschen, Paprika und kross gebratenem Schinken.

Ein Herbstsalat schafft den perfekten Übergang von den heißen Sommertagen mit seinen leichten, frischen Blattsalaten zu Herbstgenüssen wie Pilze und kross gebratener Schinken. Der Salat hat mit grünem Blattsalat, Radieschen und Paprika die für mich ausgewogene Kombination aus weichen und knackigen Elementen. Die lauwarmen Pilze und der Schinken dieses Herbstsalats passen gut zu den kühleren Temperaturen, bei denen wir uns wieder herzhaftere Sachen auf dem Teller wünschen. mehr lesen…

Hühner-Eier mit vielen Infos: die Printnummer

Hühner-Eier mit Bio-Herkunft aus Deutschland belasten die Haushaltskasse nur geringfügig mehr als konventionelle.

Hühner-Eier mit Bio-Herkunft aus Deutschland belasten die Haushaltskasse nur geringfügig mehr als konventionelle.

Die Frage, was auf dem Ei steht, wird immer dann interessant, wenn ein neuer Lebensmittel-Skandal die Verbraucher umtreibt. So wie jetzt, im Sommer 2017. Die Medien melden, dass mit Eier im Umlauf sind, die mit dem Insektizid Fipronil belastet sind. Die Untersuchungen dazu begannen in Belgien wohl Anfang Juni, nach Presseberichten erfuhren die anderen EU-Länder erst ab dem 20. Juli von der Belastung.

Hühner-Eier

Die erste Fassung dieses Artikel stammt übrigens aus dem Jahr 2009. Seitdem könnte ich ihn in regelmäßigen Abständen aktualisieren und neu auflegen. Immer wieder kommen entweder Berichte über Mißstände bei der Tierhaltung oder die Belastung mit Chemikalien und Pharmaka ans Licht. Und immer wieder ist der Verbraucher erstaunt. Das Hühner-Ei – ein Industrieprodukt? Belastet mit seltsamen Substanzen? Hat ja keiner wissen können.

Die Website „Was steht auf dem Ei” liefert die wichtigsten Informationen.

Die Website „Was steht auf dem Ei” liefert die wichtigsten Informationen.

Was steht auf dem Ei?

Dabei gibt es schon seit langem einen Aufdruck auf den Eiern, der uns einiges verrät. Er nennt uns nicht nur das Erzeugerland und die Region, sondern auch die Art der Tierhaltung. Dazu gibt es eigentlich wenig zu wissen, wenn man sich an einen (meinen) beherzten Rat hält: Kaufen Sie Bio-Eier aus Ihrer Region. Bio-Eier tragen als erste Ziffer eine Null in der Printnummer. Das Länderkürzel gibt an, dass das Bio-Ei aus Deutschland stammt.

Es folgen zwei weitere Ziffern, die die Herkunftsregion benennen:

01 – Schleswig-Holstein
02 – Hamburg
03 – Niedersachsen
04 – Bremen
05 – Nordrhein-Westfalen
06 – Hessen
07 – Rheinland-Pfalz
08 – Baden-Württemberg
09 – Bayern
10 – Saarland
11 – Berlin
12 – Brandenburg
13 – Mecklenburg-Vorpommern
14 – Sachsen
15 – Sachsen-Anhalt
16 – Thüringen

Die übrigen Zahlen schließlich geben den Erzeugerbetrieb an.

Auf der Website Was steht auf dem Ei finden Sie genau diese aktuellen Informationen auf einfachstem Wege.

Weidehuhn-Eier: Hier gehts den Hühnern besonders gut

Weidehuhn-Eier: Hier gehts den Hühnern besonders gut

der Kauf von Bio-Eiern belastet die Haushaltskasse nur wenig.

der Kauf von Bio-Eiern belastet die Haushaltskasse nur wenig.

Bio-Erzeuger sprechen über Tierhaltung

Bio-Erzeuger sprechen über Tierhaltung

Warum regionales Bio?

Das hat nichts mit dem Glauben zu tun, dass in allen anderen Ländern und Regionen betrügerische Machenschaften am Werk sind. Es ist einfach viel wahrscheinlicher, dass Sie von Belastungen oder Unregelmäßigkeiten in den Medien hören, wenn ein Betrieb in ihrer Region betroffen ist. Falls jemals ein Betrieb davon betroffen ist. Und schließlich sind auch die Transportwege kürzer, die Ware frischer und die Umweltbelastung geringer.

Die meisten Supermärkte sind längst dazu übergegangen, sich nicht nur von der Zentrale überregional beliefern zu lassen. Vielmehr sucht man oft aktiv nach guten Erzeugern aus der Region, nicht zuletzt, weil immer mehr Verbraucher danach fragen.

In meinem Supermarkt gibt es neben den Bio-Erzeugern der regionalen großen Erzeuger auch Weide-Huhn-Eier, bei denen ein Hühnermobil eingesetzt wird. Und Bio-Eier der Bruderhahn-Initiative, die auf das Abschlachten männlicher Küken verzichtet.

Als die Hühnermobile vor einigen Jahren aufkamen habe ich darüber mal ein Video gemacht:

Was das wieder kostet…

Bio-Eier bewegen sich in der Preisklasse um die 50 Cent – und sind jeden Cent wert. Selbst wenn man eine mehrköpfige Familie verköstigen muss, bringen einen die Mehrkosten für Eier aus artgerechter Tierhaltungen von Bio- und / oder Demeter-Erzeugern nicht um.

Gibts denn keine Alternative?

Es gibt immer eine Alternative. Zwar rate ich davon ab, irgendwelchen blumigen Aussagen zu vertrauen, statt sich auf die oben genannten Prüfnummern zu verlassen. Aber ich lebe ja in der Provinz und oft kennt man jemanden, der ein paar Hühner hält. Oder man kennt einen kleinen Betrieb, der nicht auf Bio umgestellt hat, aber trotzdem vernünftig mit seinen Tieren umgeht.

Und wenn ich schreibe „man kennt”, dann meine ich Augenschein: also Betriebe, die ich selbst schon besucht und mir ein Bild gemacht habe. Auch wenn Sie Ihre Eier auf dem Wochenmarkt kaufen, können Sie den tröstlichen Versicherungen der Erzeuger nicht glauben, bis Sie sie selbst einmal besucht haben.

 

 

Trinken und Sport: wann, wieviel und was?

Trinken und Sport. Photo by Aidan Meyer on Unsplash

Trinken und Sport. Photo by Aidan Meyer on Unsplash

Eine Zeit lang ist alles ganz einfach beim Thema Trinken und Sport. Man trinkt, wenn man Durst hat. Mit diesem einfachen Konzept kommen viele Menschen ein ganzes Leben lang gut zurecht. Wenn man beginnt, regelmäßig Sport zu treiben, wenn einen diverse Zipperlein plagen und man vielleicht Hitze nicht (mehr) so gut verträgt, dann spätestens ist es an der Zeit, über seinem Flüssigkeitshaushalt und die generelle Frage Trinken und Sport nachzudenken.

Trinken und Sport: die Entwicklung

Nicht nur die älteren Semester können sich wahrscheinlich erinnern, zum Thema Trinken und Sport schon ganz widersprüchliche Sachen gelesen zu haben. Nicht vor dem Sport trinken, nicht während des Sports trinken, nicht zu kalt trinken, immer dann trinken, wenn man Durst hat. Das sind nur einige der Regeln, die man so mitgeteilt bekam im Laufe der Jahre. Und wie das so ist: Heute werden viele davon anders beurteilt, als noch vor wenigen Jahren.

Trinken wenn man Durst hat

Das erschien mir immer einsichtig, klingt auch ganz natürlich. Allerdings scheint es so zu sein, dass bei andauernden sportlichen Leistungen das Durstgefühl nicht mehr so zuverlässig funktioniert. Ich kann das nachvollziehen: Beim Laufen hatte ich bislang auch auf längeren Strecken selten das Gefühl ich müsste zwischendurch trinken – was aber nach allgemeinen Empfehlungen zum Thema Trinken und Sport doch nötig ist.

Feste Mengen-Vorgaben?

Wenn auf das Gefühl kein Verlass mehr ist, versuchen wir, es mit Zahlen einzugrenzen. Eineinhalb Liter sei der durchschnittliche Flüssigkeitsverbrauch, den man decken sollte. Darin eingerechnet ist auch die Flüssigkeit in festen Lebensmitteln, was die Sache schwer kalkulierbar macht. Wie ist das aber, wenn ich über längere Zeit laufe, also zum Beispiel länger als eine Stunde. Und / oder wenn die Temperaturen so hoch sind, dass ich schon im Stehen schwitze? Und macht feuchte Hitze wirklich einen Unterschied zu trockener Hitze, auch was die Flüssigkeitsaufnahme betrifft.

Ein Flüssigkeitsdefizit belastet den Kreislauf, weil das Blut „dicker” wird und der Kreislauf mehr arbeiten muss. Das Gegenteil dieser Dehydrierung ist die Gefahr einer Elektrolytverdünnung durch zu viel trinken. Auch hier gab es schon schwere Zwischenfälle bei Laufveranstaltungen, wenn Läufer zu viel getrunken haben.

Konkrete Vorgaben in Liter pro Stunde / Körpergewicht / Leistung / Temperatur gibt es nicht. Und auch das Motto „je mehr desto besser„ trifft nicht den Kern des Zusammenhangs von Trinken und Sport.

Hypertonisch, isotonisch, eketrolytisch?

Auch die Frage was man trinkt ist selten klar zu beantworten. Eher nicht hypertonisch: Saft, Limo, Energydrinks enthalten mehr gelöste Teile als Blutplasma. Der Körper muss das ausgleichen und das bedeutet Mehrarbeit.

Isotonische Getränke sollen besser sein. Sie haben die gleiche Konzentration an gelösten Teilchen wie Blutplasma und können schneller aufgenommen werden.

Elektrolytgetränke enthalten Natrium, Kalium, Kalzium etc. Diese Elektrolyte können bei langen Ausdauerleistungen sinnvoll sein.

Und in der Praxis?

Da ich kein Mediziner bin, kann ich nur berichten, welche Schlüsse ich für mich gezogen habe, nachdem ich mich quer durch alle Arten von Veröffentlichungen gelesen habe.

  • Ich trinke regelmäßig über den Tag verteilt und versuche, einen gewissen „Pegel” zu halten.
  • Ich trinke vorzugsweise Wasser und Sprudel (ungesüßt), auch mein Kaffee-Konsum fließt in den Flüssigkeitshaushalt ein.
  • Bei normalem Training wird eine dünne Apfelschorle (ein Teil Apfelsaft auf drei Teile) empfohlen. Auch das gibts regelmüßig, nicht immer mit Apfelsaft.
  • Ich trinke nicht signifikant mehr direkt vor dem Sport. Und ich trinke nicht während des Sports, wenn ich nur etwa eine Stunden unterwegs bin.
  • Bei länger andauernden Leistungen (Radfahren, Wandern) trinke ich regelmäßig, meist Wasser. Immer in kleinen Portionen, auch dann, wenn ich nicht besonders durstig bin.
  • Nach dem Training gibts Getränke zum Auffüllen des Flüssigkeits-Haushaltes (das macht wohl jeder) – oder einfach als Belohnung (zum Beispiel das Hefe-Weizen nach der Radtour).

Meiner Ansicht nach macht man mit gesundem Menschenverstand wenig falsch. Ratgeber, die nur bestimmte Getränke zulassen möchten, empfinde ich auch als wenig seriös. Wer weiß, was hypertonisch und isotonisch ist und was das bedeutet, wer erkennt, dass Kaffee und Alkohol Genussmittel sind und keine Durstlöscher, der wird gut zurechtkommen.

Erstaunlich ist immer wieder, dass viele Menschen einfach „vergessen” regelmäßig zu trinken. Wer dran denkt, der muss sich wahrscheinlich auch wenig Sorgen machen über Höchst- und Mindestmengen. Und wer gerne Apfelschorle trinkt oder Zitronen-Limo oder alkoholfreies Bier, der wird sich damit besser besser und regelmäßiger versorgen, als wenn er Vorschriften über Menge und Art der Getränke einhalten soll. Das trifft zumindest nach meiner Einschätzung für „Normal-Sportler” zu.

Wer extremere Sachen betreibt, Marathons läuft oder extreme Bergtouren macht, der sollte seinen Hausarzt fragen, ob seine Vorlieben in Ordnung sind.

 

 

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Über mich

Joachim Ott (joachimott.de) ist der Testschmecker. Journalist, Fotograf und Filmemacher. Geboren in Schwaben, lebt in Baden. Ständig auf der Suche nach guten Lebensmitteln.

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