Advents-Rezepte: Himbeer-Mandelkekse und 3 weitere Favoriten

Advents-Rezepte: Die Mandel-Himbeerkekse sind mein diesjähriger Favorit

Advents-Rezepte: Die Mandel-Himbeerkekse gehören zu meinen Favoriten

Unter den Advents-Rezepten haben es diese Himbeer-Mandelkekse auch in diesem Jahr bei mir auf die Favoritenliste geschafft. Zwar kommen jedes Jahr neue Rezepte dazu. Ein paar der Vorgänger-Rezepte bleiben wegen großer Beliebtheit aber auch stets auf der Liste des Weihnachtsgebäcks. Die ganze Auswahl wird traditionell in einem Rutsch, an einem Wochenende gebacken.

Zwar habe ich beim Backen in unserem Haushalt eine untergeordnete Rolle. Aber ich darf fotografieren und – immerhin – mit auswählen. Die neuen Rezepte und Variationen kommen, das muss ich ehrlich sagen, ebenso wie die ganze Hauptarbeit von meiner Frau und meiner Tochter. Und erstaunlicherweise gibt es in fast jedem Jahr auch wieder neue, bislang noch unbekannte Favoriten.

Weil meine Lieblings-Advents-Rezepte über das Blog verteilt sind, gibts aktuell bei der Anmeldung zum Testschmecker-Newsletter meine vier Lieblings-Rezepte zum Download!

Hier die vier favorisierten Advents-Rezepte herunterladen und ausprobieren!

Füllung: Himbeer-Marmelade, bei uns mit Kernen.

Füllung: Himbeer-Marmelade (bei uns mit Kernen).

Die Zutaten für etwa 50 Stück:

– 300 Gramm geriebene Mandeln
– 300 Gramm Zucker
– 3 Eiweiß
– 1 Esslöffel Honig (im Wasserbad erhitzen, damit er flüssig wird)
– 100 Gramm Himbeer-Marmelade

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Advents-Rezept Himbeer-Mandelkekse: Vor dem Backen, nach dem Backen

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Zubereitung

Das steif geschlagene Eiweiß mit den geriebenen Mandeln, Zucker und Honig verkneten. Für etwa 30 Minuten kalt stellen.

Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen und aus der Masse etwa 50 Kugeln formen und in Puderzucker wälzen. Die Kugeln werden mit Abstand aufs Blech gelegt, weil sie sich beim Backen ausdehnen.

Den Backofen auf 175 Grad (Umluft) vorheizen. Mit dem Stiel eines Kochlöffels kleine Mulden in die Kugeln drücken und diese mit Himbeer-Marmelade füllen.

Im Ofen etwa 15 Minuten backen. Danach auskühlen lassen und evt. in einer Blechdose aufbewahren.

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Minestrone – meine Winter-Gemüse-Suppe

Minestrone: die italienische Gemüsesuppe kennt viele Variationen.

Minestrone: die italienische Gemüsesuppe kennt viele Variationen.

Minestrone muss man kennen: Die italienische Gemüsesuppe war zumindest mir vor allem als Sommer-Variante in Erinnerung, natürlich mit Nudeln und den dazu gehörigen weißen Bohnen. Aber wie das so ist, wenn man sich an Klassiker wagt: Der Reiz liegt vor allem darin, einem Rezept die eigene Note zu geben, es den eigenen Vorlieben anzupassen. Nicht, dass man am Minestrone-Rezept etwas verändern müsste.

Bei mir waren es eigentlich nur zwei Details: Erstens wollte ich keinen Wirsing drin haben, der angeblich immer dabei sein muss. Und zweitens wollte ich keine Nudeln drin, sondern mein frisches, noch ofenwarmes No-Knead-Brot dazu essen. Das charakteristische, das ich erhalten wollte, war die Gemüse-Vielfalt und die Zugabe von Speck und Knoblauch (was in einer Suppe ja nicht automatisch einen festen Platz hat).

Meine Minestrone-Variante: die Zutaten

  • 3-4 Karotten
  • 3-4 Stängel Staudensellerie
  • Tasse Erbsen (TK)
  • eine Zwiebel
  • ein Stück Bauchspeck (etwa eine halbe bis ganz Saite)
  • drei Knoblauchzehen
  • eine kleine Dose weiße Bohnen (Borlotti)
  • ein halber Liter Wasser
  • 1 TL Salz, Pfeffer, Petersilie
  • ein halber Liter Tomatensaft (statt frischer Tomaten)

Zubereitung

In einem großen Topf (Schmortopf oder Schnellkochtopf) werden Zwiebeln und Bauchspeck angebraten, dann kommt der Knoblauch dazu und das klein geschnittene Gemüse. Würzen und mit einem halben Liter Wasser aufgießen. Im normalen Kochtopf 10 Minuten kochen, im Schnellkochtopf nur einmal kurz aufkochen.

Mit dem Tomatensaft aufgießen, mit Salz und Pfeffer würzen und die klein geschnittene Petersilie drüber geben. Am Tisch kommt ja nach Geschmack noch geribener Parmesan drüber.

Wer kein frisches Brot dazu hat, der kann die Suppe mit Nudeln oder Reis servieren. Ich koche dazu Nudeln immer extra und gebe in einen Topf nur soviele Nudeln und Suppe, wie zur jeweiligen Mahlzeit gegessen werden. Suppenreste an Abend werden dann wieder neu mit Nudeln gemischt, so verkochen die Nudeln nicht.

Bewährt hat sich in meinen Augen die Verwendung von Tomatensaft: So habe ich den Tomatengeschmack, aber keine Kerne und Haut in der Suppe. Die Farbe wird dadurch  allerdings etwas knallig.

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Der Pinterest-Leitfaden für Food-Blogger wurde überarbeitet

Der Pinterest-Leitfaden für Food-Blogger wurde komplett überarbeitet.

Der Pinterest-Leitfaden für Food-Blogger wurde komplett überarbeitet. Wer schon Abonnent ist, kann ihn über den Link im Newsletter beziehen.

Pinterest-Leitfaden

Pinterest erlebt bei Food-Bloggern gerade einen ungeheuren Aufwind. Auf allen Sozialen Netzwerken finden Food-Blogger ein interessantes Umfeld. Aber da sich immer Änderungen ergeben (zum Beispiel durch einen Algorhitmus) oder persönliche Vorlieben für die eine oder andere Plattform wechseln, verschieben sich auch die Prioritäten vieler Food-Blogger. Woher also dieser Trend, dass viele gerade auf dieser Bilder-Plattform ihr Heil suchen? Was ist besser als bei der anderen Bilder-Plattform Instagram oder beim Reichweiten-Gewinner Facebook?

Bringt Pinterest Besucher aufs Blog?

Ursache für das Umschwenken vieler Food-Blogger zu Pinterest sind wohl in erster Linie Berichte, nach denen Blogger mit der Aktivitität auf Pinterest den Besuch ihres Blogs deutlich verbessern konnten. Auf Interesse stoßen diese Erfahrungsberichte meiner Ansicht nach vor allem aus zwei Gründen.

  1. Auf Facebook, der Plattform mit der größten Reichweite und den meisten Mitgliedern, ist ein „normales” Wachstum, eine Erhöhung der Reichweite kaum noch möglich, wenn man dort nicht in Anzeigen investiert. Das mag für viele Blogger interessant sein, die kommerziell arbeiten und Dinge oder Dienstleistungen zu verkaufen haben. Für die meisten Food-Blogger ist es eine finanzielle Belastung, die sich nicht rechnet – außer mit einem Gewinn fürs Ego.
  2. Auf Instagram, der anderen großen Bilder-Plattform, tut sich zwar viel. Und die Food-Blogger sind dort reichlich vertreten. Aber noch immer gibt es im ganzen Profil, auf der ganzen Instagram-Seite nur einen Link zur dazu gehörigen Website. Damit ist die Zahl der Besucher, die man auf die eigene Webseite hinüberziehen kann, von vorneherein begrenzt.  Mehr Engagement bringt zwar auch mehr Follower. Aber dieser Gewinn durch höhere Aktivität geht vor allem auf das Konto von Instagram – und kommt nicht so sehr Deiner Webseite zugute.

Das alles macht Pinterest natürlich interessant. Zumal die „Fortbewegung” auf dieser Plattform wirklich kurzweilig ist und am ehesten dem Surf-Verhalten entspricht: Man lässt sich von guten Bildern leiten, verharrt auf Pinwänden zu den ansprechenden Themen und bei Food-Bloggern mit ähnlichen Themen und Vorlieben.

Kein Algorhitmus, der Dinge ausmustert oder hineinrechnet, kein vorgegebener Feed, an dem man sich entlang hangelt. Also nichts wie hin!

Zwei Aspekte, die man beachten sollte

Bevor man sich jetzt den Leitfaden herunterlädt und sich ins Pinnen stürzt, sollte man aber noch zwei Dinge wissen. Zum Einen ist das Pinnen nicht ganz so bequem und einfach, wie man das bisher vielleicht schon ausprobiert hat. Wenn es darum geht, die eigenen Inhalte, die eigene Webseite voran zu bringen, sollte man sich von den üblichen Fotos eines Blogposts lösen. Hochformate sind gefragt, am liebsten mit Texten und Grafiken. Das bedeutet zusätzlichen Aufwand und Bildbearbeitung.

Zum anderen bewertet (und belohnt) Pinterest ebenso wie andere Soziale Netzwerke das Engagement auf seiner Plattform. Das bedeutet, häufiges Post, mehrmals täglich, und auch das Posten fremder Inhalte. Wer also ein Problem damit hat, den Großteil seiner Zeit mit dem Sammeln und Veröffentlichen von Infos aus den Webseiten der Kollegen zu verbringen, der wird es hier schwer haben. Auch wenn man immer wieder bestätigt bekommt, dass auch dieses Engagement den eigenen Inhalten zugute kommt.

Pinterest-Leitfaden jetzt herunterladen

Wer sich nach dieser Kurzvorstellung mit Pinterest anfreunden kann, dem hilft vielleicht der jetzt überarbeitete Pinterest-Leitfaden. Auf zwei Seiten erfährt man alles Wichtige für den Start, noch am gleichen Tag kann man also schon durchstarten. Den Erfolg kann und muss man übrigens ausschließlich auf der eigenen Webseite verzeichnen. Statistische Auswertungen, wie es sie auf anderen Sozialen Netzwerken gibt, bietet Pinterest meines Wissens nicht an. Es gilt also, die Statistik seines Food-Blogs im Auge zu behalten, wenn man nicht nur aus Spass an der Sache bei Pinterest dabei sein möchte.

Pinterest-Leitfaden

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Blaubeer-Pfannkuchen: express und draußen

Handverlesen oder großzügig: Die Menge an Blaubeeren kann jeder für sich aussuchen.

Handverlesen oder großzügig: Die Menge an Blaubeeren kann jeder für sich aussuchen.

Blaubeer-Pfannkuchen gehören sicher zu den Dingen, an die sich Koch-Anfänger zuerst wagen (nach Spaghetti). Die Pfannkuchen zu machen ist schon „richtiges” Kochen (nicht nur Wasser und Sauce warm machen). Die Teig-Flundern sind ausgesprochen lecker, gelingsicher und haben mit einer Dreingabe (Blaubeeren im Teig oder Früchte und Nutella oben drauf) schon einen extra Kick.

Wer ab und zu auch draußen etwas leckeres zubereiten möchte, der findet auf Anhieb nicht so viele Rezepte, die sich dafür eignen. Aber Pfannkuchen gehören definitiv dazu. Einige Voraussetzung ist, dass man den Teig schon zuhause zubereitet und in ein Gefäß für den sicheren Transport füllt. Auch der Rest passt in einen Rucksack. Zumal man mit einer beschichteten Pfanne sogar auf Öl verzichten könnte.

Blaubeer-Pfannkuchen: der Outdoor-Favorit

In der kleinen Reihe meiner Lieblings-Outdoor-Gerichte (Pilze & Polenta, Fischbrot mit Rührei) sind die Blaubeer-Pfannkuchen trotz des kleinen extras sicher die schnellste und einfachste Variante. Das Extra besteht nicht nur aus Blaubeeeren für den Teig. Sie kommen zusammen mit Joghurt auch in die Füllung und oben drauf. Und machen so aus den dünnen Pfannkuchen ein richtig herzhaftes Mahl.

Dass sie Blaubeer-Pfannkuchen heißen ist übrigens eine Zeiterscheinung. Mein Favorit sind ja eigentlich richtige Heidelbeeren, wie man sie im Wald pflüclen kann. Sie sind wesentlich kleiner, viel aromatischer und durch und durch schwarz. Wer einmal auf einer Wanderung ein paar Hand voll gepflückt und gegessen hat, kann das bestätigen. Man bekommt seeeehr schwarze Finger davon.

Zu kaufen gibt es (zumindest bei uns) nur noch das, was ich eher als Blaubeeren bezeichnen möchte. Die vergleichsweise großen Beeren sind im Geschmack weitaus weniger intensiv, haben ein helles (!) Fruchtfleisch, nur die Schale ist blau. An die „echten” Heidelbeeren kommt man also vorzugsweise durch Sammeln im Spätsommer. Wer das ein paar Mal gemacht hat versteht allerdings auch schnell, dass diese Methode (gegenüber den hochstämmigen Blaubeer-Anlagen) dich sehr mühsam und etwas aus der Mode gekommen ist.

Der fertige Pfannkuchenteig ist problemlos und gut transportabel.

Der fertige Pfannkuchenteig ist problemlos und gut transportabel.

Zutaten:

  • Pfannkuchenteig aus Mehl, Milch, Eiern und Zucker. Die Zahl der Rezeptvarianten ist Legion. Immer schwankt der Anteil der Zutaten. Mein Grundrezept kommt für zwei bis vier Personen mit einem Ei aus, Außer Milch mache ich noch Sprudel rein, was den Teig lockerer machen soll.
  • Ein Standard-Rezept nennt 250 Gramm Mehl, ein halber Liter Milch, 3 Eier, eine Prise Salz, 2 Esslöffel Zucker.
  • Eine Schale Blaubeeren (250 Gramm)
  • Ein Glas-Natur-Joghurt

Vorbereitung:

Die Zutaten für den Teig in einer Schüssel verrühren, so dass ein halbwegs zähflüssiger Teig entsteht. Den Teig in eine Flasche mit weitem Hals füllen.

Mitnehmen sollte man etwas Öl, etwas Wasser, ein Glas Joghurt, die Blaubeeren. Und natürlich sollte man für die Zubereitung draußen dann einen kleinen Kocher haben (für Camping, Wanderungen) oder etwas, was man zum Camping benutzt. Wenn der Gaskocher, den man sonst für Wanderzwecke benutzt zu schwach ist für eine große Pfanne und Pfannkuchen, dann kann man auf Pancake-Teig (mit Backpulver) und eine kleine Pfanne ausweichen. Die Füllung entfällt dann freilich 😉

Blaubeeren innen und außen. Oder noch besser: Wald-Heidelbeeren.

Blaubeeren innen und außen. Oder noch besser: Wald-Heidelbeeren.

Zubereitung:

Pfannkuchen Teig in die gut erhitzte Pfanne geben, etwa die Hälfte der Blaubeeren oben drauf streuen. Wenn der Pfannkuchenteig am Rand fest wird, wenden. Den fertigen Pfannkuchen auf einen Teller geben. In die heiße Pfanne etwas Wasser geben, die restlichen Blaubeeren dazu geben. So lange kochen, bis doe Blaubeeren aufplatzen und sich eine bläuliche Mischung aus Saft und Beeren ergibt.

Pfanne von der Flamme nehmen, den Joghurt einrühren. Mischung auf den Pfannkuchen geben, diesen zusammenklappen und die restliche Joghurt-Beeren-Mischung über den zusammengeklappten Pfannkuchen ausgießen.

Die leckere lauwarme Mischung aus heißen Blaubeeren und Joghurt kommt innen rein und oben drauf.

Die leckere lauwarme Mischung aus heißen Blaubeeren und Joghurt kommt innen rein und oben drauf.

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Food-Deko mit kleinen Helfern in Szene setzen

Food-Deko: Vom Blümchengeschirr bis zum alten Tafelsilber ist alles brauchbar.

Food-Deko: Vom Blümchengeschirr bis zum alten Tafelsilber ist alles brauchbar.

Food-Deko wird von vielen Fotografen kaum oder nur ungeplant eingesetzt. Andere dagegen leben sich hier richtig aus. Dabei ist Fotografieren, die Zubereitung und das anschließende das Essen zwar eine abwechslungsreiche Sache. Aber im Auge des Betrachters muss das nicht immer so ankommen. Der sieht vielleicht immer den gleichen Küchentisch, das gleiche Geschirr, die gleiche Perspektive. Und fragt sich: Kann der sich nicht mal was Neues einfallen lassen? Hier sind drei Tipps, wie Du mit wenig Geld und Aufwand Deine Bilder mit Food-Deko abwechslungsreicher machst.

Food-Deko mit allem was da ist

Zunächst schaust Du am besten in den eigenen Beständen nach Food-Deko. Gibt es nicht noch einen alten Gartentisch, etwas rustikal und bereits etwas ramponiert? Alter Krempel? Nein, das heißt jetzt Vintage. Und der Gartentisch hat gleich noch den Vorteil, dass er sehr wahrscheinlich draußen steht und damit automatisch mit natürlichem Licht fotografiert wird. Überhaupt sind alle älteren Möbel insofern praktisch, als sie bereits etwas Patina haben, und damit einen ganz eigenen Charakter.

Mindestens genauso gut sind alte Bretter, natur oder bemalt. Und weil so etwas nicht in jedem Keller herumliegt, gibt es noch eine rasche Do-it-yourself Lösung. Um zumindest einen Bretter-Hintergrund zu simulieren genügen schon ein paar Fliesen aus dem Baumarkt, ein paar Laminat-Bretter oder andere, holzstrukturierte Bodenbeläge. Durch diese Lösung kannst Du auch mehrere Untergründe bekommen. Und auch solche, die Du vielleicht zuhause nie im Wohnbereich verwenden würdest. Der Preis dafür hält sich in Grenzen. Wenn Du jemanden kennst, der gerade erst einen Boden verlegt hat, geht es noch günstiger. Denn die Päckchenmenge der Dielen geht nie ganz auf, so dass es immer einen Rest gibt.

Gibt es nichts von alledem, such nach flachen Materialien, die sich als Untergrund oder Hintergrund eigenen. Das kann auch ein altes Backblech sein oder eine Arbeitsplatte.

Goldrand und geschliffene Gläser? Vielleicht nicht im Alltag, aber für Fotos.

Goldrand und geschliffene Gläser? Vielleicht nicht im Alltag, aber für Fotos.

Noch mehr Vintage

Wenn der Unter- und Hintergrund stilvoll und alt ist, dann passt vielleicht das moderne Ikea-Geschirr nicht so richtig dazu. Auch hier gibt es preiswerte Lösungen für . Bevor Du den Antiquitätenladen in der Altstadt stürmst, der vielleicht eher sein Silber-Besteck verkaufen will, versuche es doch auf der Suche nach altem Besteck und Geschirr zuerst auf einem Flohmarkt. Oder in einem Gebrauchtwaren-Kaufhaus. Die gibts neuerdings in vielen Städten, oft im Verbund mit sozialen Aufgaben. Beschäftigt werden dort oftmals Menschen, die wieder einen Platz im Arbeitsleben finden sollen. Und die Preise sind sehr günstig.

Allerdings landet hier auch oft einfach Zeugs, das keiner mehr sehen kann. Also Geschirr und Besteck, das nicht so richtig alt ist, sondern nur unmodern. Aber  es gibt Ausnahmen und die Chancen auf ein Schnäppchen stehen nicht schlecht. Andernfalls gibt es oft auch in kleineren Städten Garagen-Flohmärkte oder Garagenläden. Und für Deine Zwecke genügen ja preisgünstige Einzelstücke, Du brauchst kein 24teiliges Service für gute Food-Fotos. Denk auch gleich ein ein paar passende Gläser.

Aber manchmal ist die naheliegendste Antwort einfach, bei den Eltern und Großeltern nachzufragen. Der Spruch „Das Haus verliert nichts” bewahrheitet sich manchmal auf fast erschreckende Weise…

Sparsam und zielgerichtet dekorieren

Für eindrucksvolle Food-Deko gibt es auf Instagram zahllose Beispiele. Da werden teilweise so kunstvolle Tableaus arrangiert, dass man schon auf den ersten Blick den immensen Aufwand ahnt, der in der Gestaltung steckt – und vielleicht weniger in der Zubereitung. Natürlich verwirklicht hier jeder seinen eigenen Stil, erlaubt ist, was gefällt.

Mir persönlich gefallen Food-Fotos besser, die nicht zu sehr inszeniert wirken. Und bei denen der Hauptakteur das Essen ist, oder auch nur der gezeigte oder geahnte Genuss, der damit verbunden ist. Statt Perfektion beim Anrichten also eher der etwas alltäglich wirkende Alltags-Charme, der auch mal eine halbleere Schüssel zeigt. Oder eine Auflaufform, die nicht so blitzblank wirkt, wo etwas übergelaufen ist oder etwas verkleckert wurde. Auch wenn das jetzt überzogen klingt, aber Food-Deko kann auch der daneben gegangene Puderzucker sein, das Mehl auf der Arbeitsplatte oder ein paar Saucenspritzer dort, wo sie eigentlich nicht hingehören. Aber wie gesagt, dass muss jeder mit seiner Auffassung von Essen und Genuss, Gestaltung und Präsentation in Einklang bringen.

Um Essen und Genuss in den Vordergrund zu bringen eigenen sich meiner Auffassung denn auch weniger die durchgestalteten Tableaus, die bis in die letzten Ecken scharf abgelichtet sind. Ich mag schräges Licht und Bokeh, also Aufnahmen die natürlich belichtet wirken und geringe Tiefenschärfe aufweisen. Das lenkt den Blick auf die Hauptdarsteller.

Altes Holz...

Altes Holz…

... oder neue Paneelen?

… oder neue Paneelen?

 

 

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Forelle und Rührei: Fischbrot aus der Outdoorküche

Forelle und Rührei

Forelle und Rührei ergeben ein besonders wohlschmeckendes Fischbrot

Ein Essen mit frischer Forelle muss nicht immer gleich eine größere Aktion sein. Wer einfach an frische Forellen kommen kann, der kann sich mit diesem kurzen Rezept ein schnelles und leckeres Fischessen zubereiten. Es ist etwas komfortabler als ein Fischbrötchen, schneller und preiswerter als große Fischgericht.

Praktisch ist es, wenn man das Forellenfilet mit Haut bekommen kann: Dann kann man gefahrlos die Hautseite knusprig anbraten. Wenn die Haut etwas braun wird, schadet das gar nichts. Im Gegenteil machen sich die Röstaromen auch beim Fisch ganz gut.

Wer überhaupt kein Filet bekommen kann, der kann vielleicht auf ganze Forellen zurückgreifen. Das Filetieren gelingt zwar nicht immer so elegant, wie bei den Profis. Aber für ein einfaches Foschbrot soll es genügen. Beim nächsten Mal klappts dann auch mit dem Filetieren besser…

Fischbrot mit Forelle und Rührei

Weil es recht einfach zuzubereiten ist, kann man das Fischbrot mit Forelle und Rührei auch draußen machen. Beim Picknick, bei einer Wanderung, auf dem Balkon genügen ein einfacher Gaskocher und das Campinggeschirr. Einzig die Senfcreme würde ich für die Outdoorküche doch zuhause machen und in einem Glas mitnehmen. Sie eignet sich auch für viele andere Vespergerichte als Brotaufstrich, passt aber am besten zum Fisch.

Zutaten:

  • Forellenfilet
  • eine Scheibe Brot / ein Brötchen / Stück Baguette
  • Senfcreme: körniger Senf, Schmand, Crème fraîche oder Kräuter Crème fraîche
  • 1 Ei
  • Öl zum Braten
  • evt. Kräuter, Salz, Pfeffer

Die Zubereitung:

Das Forellenfilet wird in etwas Öl kurz und heftig angebraten. Wenn die Unterseite leicht angebräunt ist, die Hitze reduzieren, die Oberseite mit Salz und Pfeffer würzen und das Filet wenden. Für die Senfcreme am besten schon zuhause gleiche Mengen von körnigem Senf, Schmand und Crème fraîche verrühren. Je nach eigenem Geschmack und der Schärfe des verwendeten Senfes kann man den Senfanteil auch deutlich erhöhen.

Warum eine Senfcreme zur Forelle? Zum Einen, weil ein milder Senfgeschmack zu den meisten Fischarten gut passt (ebenso wie Senfsauce). Und zum anderen, weil diese selbst gemachte Senfcreme natürlich um einiges kalorienärmer ist, als eine Mayo aus der Tube (und darüberhinaus frei von Zusatzstoffen, wenn die Basis-Zutaten stimmen).

Und warum ein Fischbrot? Ich liebe frische Brötchen und Baguette oder weißen Toast. Aber ein gutes frisches Brot schmeckt nicht nur aromatischer. Es hält auch besser Geschmack und Konsistenz, wenn man es für das Kochen unterwegs mitnimmt. Mit Mayo und einem Brötchen wärs auch wirklich nur ein Fischbrötchen…

Die krustige Haut, die jetzt auf der Oberseite des Filets ist, lässt sich leicht abziehen. Das Brot großzügig mit der Senfcreme bestreichen und das noch heiße Forellenfilet oben auf legen.

In der noch heißen Pfanne ein Ei aufschlagen und mit der Gabel zum Rührei verquirlen. Das Rührei kommt oben aufs Fischfilet, fertig.

 

 

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