Kartoffelwaffeln – die pikante Waffel-Variante

Kartoffelwaffeln, die 'dicke' Variante.

Kartoffelwaffeln, die ‚dicke‘ Variante.

Waffeln stehen ziemlich weit oben auf unserer Favoritenliste. Und bislang waren es vor allem süße. Auf der Suche nach Variationen stößt man schnell auf pikante Waffeln, eine gute Alternative zu unseren bevorzugten Hefeteig-Waffeln, bevorzugt Brüsseler Waffeln. Und weil unser Waffeleisen ziemlich dicke Waffeln bäckt, eignen sich die pikanten Waffeln mit etwas Crème fraîche oder Kräuterquark, evt. mit einer Scheibe Räucherlachs obenauf,  auch als Hauptmahzeit.

Kartoffelwaffeln – das Rezept

  • etwa 400 bis 500 Gramm Kartoffeln*
  • 100 ml Milch*
  • 2 EL Butter
  • 50 Gramm Mehl
  • 1/2 gestrichener TL Backpulver
  • 1 Ei
  • Öl für das Waffeleisen

* Diese Mischung erfolgte eher nach Gefühl bzw. wurde durch Mehl und Milch ‚handfest‘ gemacht, damit der Teig schön zäh ist. Hängt ja immer auch von der Kartoffelsorte ab.

Kräuterquark mit frischen oder TK-Kräutern anrühren aus

  • Magerquark
  • Milch
  • Salz und Pfeffer.

Oder Kräuter Crème fraîche verwenden.

  • Räucherlachs

Die Zubereitung

Weil es in unserem badisch-schwäbischen Haushalt eine Spätzlespresse gibt, werden die gekochten Kartoffeln durchgedrückt und in einer Rührschüssel mit Mehl, Backpulver und dem Ei vermischt. Die Milch etwas erwärmen und die Butter dazugeben. Diese Mischung dann unter die restlichen Zutaten rühren.

Die Kartoffelwaffeln im heißen Waffeleisen nacheinander ausbacken und entweder warm stellen oder am Tisch gleich frisch laufend den Nachschub produzieren. Wenn man wie wir ein Waffeleisen für extra dicke Waffeln hat, sollte man beim Öffnen des Waffeleisens behutsam vorgehen. Offensichtlich wird dieser Teig nicht so fest wie zum Beispiel der Hefeteig. Öffnet man zu schnell, wird die Waffel quasi in ein Ober- und Unterteil getrennt. Also die dicken Waffeln eher etwas länger backen und behutsam öffnen.

Dazu passen Kräuterquark und Räucherlachs und ein Salat, aber natürlich auch jede andere pikante Mischung: Zum Beispiel Schinkencreme oder Brotaufstrich als weiche Auflage und Gemüse als fester Bestandteil. Reizvoll fand ich auch die Variante mit Kräutern im Waffelteig. Aber ich vermute mal, dass die außen liegenden Kräuter im Waffeleisen anbrennen. Deswegen die Lösung mit dem Kräuterquark.

 

 

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Makro-Fotos: eine Option für andere Food-Fotos

Makro-Fotos: Beispielmit einem Zwischenring 10 mm an einem EOS M 15-45 mm

Makro-Fotos: Beispiel mit einem Zwischenring 10 mm an einem EOS M 15-45 mm

Makro-Fotos bieten neue Blickwinkel im Food-Bereich. Denn Food-Fotos sind eine ständige Herausforderung. Fast alles ist schon in fast jeder Form abgelichtet worden. Wie soll ich da das hundertste Foto zu einem Rezept noch ansprechend, einmalig und völlig neu gestalten? Mal abgesehen davon, dass jeder Food-Fotograf, jeder Blogger seinen eigenen unverwechselbaren Stil entwickelt, gibt es noch ein paar Extras, die man nutzen kann.

Makro-Fotos eigenen sich vielleicht nicht unbedingt für den herausstechenden Instagram-Post, weil sie auf den ersten Blick manchmal schwer zu zuordnen sind. Aber wer ein Food-Blog betreibt, der sucht oft auch nach weiteren Bildern aus der Zubereitung, den Zutaten, oder einfach nur zusätzliche, neue und originelle Ansichten. Dann geht es oft auch darum, einen längeren Text zu illustrieren, immer wieder die Textmenge zu unterbrechen und auch optisch klein zu halten. Und trotzdem Anreize und Hingucker zu schaffen.

Das gute an Makro-Fotos: Sie sind meist ohne allzu großen finanziellen und technischen Aufwand machbar. Und gerade deswegen eine interessante Erweiterung des Bilder-Spektrums.

Makrofotos haben meist nicht das Zeug zum Aufmacherfoto, aber eines von vielen im Blogpost oder in den Sozialen Medien durchaus brauchbar.

Makrofotos haben meist nicht das Zeug zum Aufmacherfoto, aber als eines von vielen im Blogpost oder in den Sozialen Medien sind sie sehr gut brauchbar.

Die idealen Lösungen, die vielleicht die alten Füchse untrer den Fotografen im Blick haben sind freilich aufwändig. Makro-Objektive sind teuer, Balgengeräte aufwändig, die Ausleuchtung im Makrobereich ebenso. Heute aber bieten sich zwei eher preiswerte und einfache Methoden für Makro-Fotos an. Sie bieten vielleicht nicht die höchste Qualität, wie man sie für den Druck einer Magazin-Seite benötigt. Für Blogs und die Sozialen Medien sind sie aber mehr als ausreichend.

Zwischenringe kommen meist im Doppelpack und sind kombinierbar.

Zwischenringe kommen meist im Doppelpack und sind kombinierbar.

Makro-Fotos mit Zwischenringen

Zwischenringe sind nichts anderes als eine Verlängerung des Objektives. Diese Tube Extensions vergrößern lediglich den Abstand der Linse zum Sensor und erschließen damit den Nahbereich. Der Preis dafür ist, dass der Fernbereich nicht mehr verfügbar ist. Mit einer ansprechenden Vergrößerung, die man auch durch Kombination von mehreren Zwischenringen noch erweitern kann, verliert man also zum Beispiel die Unendlich-Einstellung.

Richtige Makro-Objektive können beides: nah und unendlich. Aber sie kosten mehrere hundert Euro. Zwischenringe gibts im Zweier-Pack schon ab 20 Euro. Und die Material-Qualität ist vielleicht nicht mit der Qualität guter Objektive vergleichbar.  Aber wenn nichts wackelt oder zu viel Spiel hat und die Kontakte alle einwandfrei übertragen werden, dann kann man auch fast alle Features seiner gewohnten Kamera-Objektiv-Konstellation nutzen. Zum Beispiel Blendensteuerung und Autofokus.

Die Ringe sind leicht, es gibt sie für fast alle Anschlüsse (ich habe zum Beispiel welche für EOS M) und sie sind robust. Sie brauchen keine Objektivdeckel und keine Pflege, weil sie kein Glas enthalten. Einfach in die Tasche werfen und ab und zu durchpusten.

Clips mit Makrolinsen für Smartphone sind der schnellste und einfachste Weg zu Makrofotos.

Clips mit Makrolinsen für Smartphones sind der schnellste und einfachste Weg zu Makrofotos.

Vorsatzlinsen

Eine Alternative zu den Zwischenringen wären Vorsatz-Linsen, die wie ein Vergrößerungsglas funktionieren. Aber hier hat man (zum annähernd gleichen Preis) eben noch eine weitere Linse, die man schützen und reinigen muss. Für eine ’normale‘ Kamera – kompakt oder DSLR – finde ich diese Lösung nur die zweit beste. Unschlagbar allerdings sind die universellen Makro-Vorsätze, die man für sein Smartphone kaufen kann.

Hier geht es im wesentliche darum, ob Bauart und Größe für mein Smartphone passen, ob ich das Handy in der Hülle lassen kann etc. Die Leistung der preiswerten Lisen ist sicher nicht berauschend. Der Sinn der meisten Makroaufnahmen liegt aber oft darin, ein kleines Detail scharf abzubilden. Unschärfe zum Rand hin, wie sie bei billigen Linsen oft auftritt, ist also meistens nicht das Problem bei dieser Art Makro-Fotos.

Viele dieser Vorsatzlinsen für Smartphones passen gleich an mehrere Modelle. Die meisten werden geklemmt und sitzen mehr oder weniger passgenau über dem Mittelpunkt des kleinen Objektivs. Exakter ausgerichtet sind diejenigen Linsen, die an einer speziellen Schale fürs Handy befestigt werden, mit Schraubgewinde oder einem Bajonett. Nachteil ist hier eventuell der Wechsel oder das Anbringen der Hülle. Aber dafür sitzen die Linsen auch fest, verschieben sich nicht oder fallen gar ganz ab.

Als qualitativ gute Lösung gelten die Moment-Objektive. Hier schlagen Hülle und Makro-Objektiv beim Kauf in den USA mit insgesamt fast 150 Euro zu Buche. Billiger findet man die beiden Elemente in der ‚Bucht‘. Und wenn man schon gebraucht kauft, dann kann man auch noch über die Anschaffung des Weitwinkel- oder des Tele-Vorsatzes nachdenken. Nach meiner Erfahrung (an einem iPhone 6s) ist die Qualität der Vorsatzlinsen wirklich gut und die Befestigung sehr stabil.

‚Kleine‘ Probleme

Aber auch bei der Verwendung einer der Makro-Möglichkeiten kann es Probleme geben. So ist der Abstand bei niedrigen Brennweiten an den Zwischenringen fast zu gering. Man sitzt mit der Linse dann schon fast auf seinem Aufnahme-Motiv. Außerdem besteht dann bei starker Vergrößerung auch die Gefahr der Vignettierung. Besser wird es mit längeren Brennweiten.

Ein generelles Problem bei allen Makro-Lösungen ist, dass man den Lichteinfall nicht mehr so gut kontrollieren kann. Wer nicht aufpasst hat ständig seinen eigenen Schatten im Bild. Und Lichtquellen, die näher dran und besser ausgerichtet sind, sind oft zu stark, sorgen für hohe Kontraste und hartes Licht. Es gibt zwar auch keine Ringblitze oder -Leuchten sogar fürs Smartphone (dieses hier sogar stufenlos regelbar). Aber an einem hellen Ort mit diffusem Licht (Küchenfenster?) und etwas Improvisation sollte es klappen.

Überreizen sollte man die Makro-Lösung nicht. Manche Details sind dann nur noch optisch interessant, zum Beispiel wegen der Strukturen. Wenn der Betrachter nicht selbständig auf Anhieb erkennt, um was es sich hier genau handelt, hat man sein Ziel verfehlt. Es geht schließlich nicht um wissenschaftliche Einblicke, sondern um neue und interessante Perspektiven.

Grenze für Makrofotos: Wenn der Benutzer nicht mehr genau weiß, worum es hier geht.

Grenze für Makrofotos: Wenn der Benutzer nicht mehr genau weiß, worum es hier geht.

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Fasnachtsküchle, Krapfen oder Berliner?

Fasnachtsküchle - nicht nur bei den Schwaben eine sehr beliebte Süßspeise.

Fasnachtsküchle – nicht nur bei den Schwaben eine sehr beliebte Süßspeise.

Fasnachtsküchle stehen in bei uns immer hoch im Kurs – nicht nur (aber besonders) in der fünften Jahreszeit von Fasnet, Fasnacht, Fasching.  Während die etwas größeren Varianten als Berliner oder Krapfen (Bayern und Österreich) das ganze Jahr über erhältlich sind, werden die schwäbischen Fasnachtsküchle nur in der fünften Jahreszeit zuhause selbst gebacken. Die frittierten und gezuckerten Küchle bestehen zwar als typische Süßspeise vorwiegend aus weißem Mehl, Fett und Zucker.  Aber mit einem Kompott, frischen Früchten oder Apfelmus sind sie mit oder ohne Marmeladenfüllung nicht nur ein Energiespender für die vielleicht letzten kalten Tage des Winters. Sie bringen vor allem mit einem selbst gemachten Kompott noch einige Vitamine mit.

Fasnachtsküchle – nicht nur zur Fasnacht

Solche Krapfen und ähnliches in Fett gebackenes (wie die südbadischen Striebeli) gibt es in fast allen Regionen. Ich kenne die schwäbische Variante als deutlich kleiner und ungefüllt. Dabei sorgt ein selbst gemachtes Kompott für eine Bereicherung. Das ist sicher kein Essen für jeden Tag. Aber selbst wer seine Fritteuse noch ein weiteres Mal einsetzen möchte, darf das bei ansonsten „normaler” Ernährung ohne schlechtes Gewissen genießen, finde ich. (Weil wir sehr wenig frittieren haben wir eine kleine Fritteuse und nutzen sie dann meist bald auch noch ein zweites Mal, bevor sie wieder im Keller verschwindet.)

Das Rezept gehört in die Reihe für frische Hefeteig-Gerichte wie Dampfnudeln oder Schneckennudeln, die man nur zuhause so frisch, locker und warm auf den Tisch bekommt und genießen kann.

Das Rezept

Den einfachen Hefeteig macht man an aus

  • 500 Gramm Mehl
  • einem Würfel Hefe
  • 3 – 4 EL Zucker
  • 1/4 Liter Milch
  • 1 TL Salz
  • 2 Eier
  • 80 Gramm Butter

Außerdem braucht man

  • Frittierfett
  • Zucker
  • Obst für Kompott oder ein Apfelmus

Zuerst setzt man die zerbröselte Hefe mit etwas warmer Milch an und lässt das Gemisch etwa 15 Minuten gehen. Aus Mehl, Zucker und lauwarmer Milch macht man zusammen mit der Hefe den Teig, zusammen mit den restlichen Zutaten. Etwa 30 Minuten gehen lassen, dann etwa einen Zentimeter dick ausrollen. Mit einem Trinkglas (eher mit schmalerer Öffnung) werden die runden Stücke ausgestochen. Dann nochmal kurz gehen lassen und dann im Fett frittieren. Abschließend die noch warmen Fasnachtsküchle auf einem Küchentuch abtropfen und dann in Zucker wälzen.

Bei uns ist das eine der ganz wenigen Einsatzmöglichkeiten für die Fritteuse. Deswegen gibts die erste Portion Fasnachtsküchle mit etwas Abstand zum Aschermittwoch, damit wir die Fritteuse noch ein zweites Mal in der nächsten Woche für das gleiche Gericht nutzen können.

In der Regel ist dann wieder lange Zeit Pause für die Fritteuse.

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Laufen im Winter: Erhaltungs-Modus

Laufen kann auch in der kalten und dunklen Jahreszeit Spass machen.

Laufen kann auch in der kalten und dunklen Jahreszeit Spass machen. 

Photo by Jakub Kriz on Unsplash

Laufen im Winter ist eine eigene Sache. Viele Läufer pausieren oder treten im Wortsinne kürzer. Wer sich  zum Jahreswechsel erst vorgenommen hat, jetzt mit dem Laufen zu beginnen, hat eine schwere Zeit. Betroffen sind vor allem all diejenigen, die ihre Lauf-Stunden an den Rand des Tages schieben müssen. Morgens und abends macht es die Dunkelheit vielen Läufern besonders schwer. Hier drei Tipps, mit denen Du gut durch den Winter kommst.

Reduzieren des Laufpensums

Tempo und Umfang deiner Läufe solltest Du in der kalten Jahreszeit deutlich herunterfahren. Wenn Du mit einer Laufuhr oder einem Fitness-Tracker unterwegs bist, dann hast Du schnell gemerkt, dass die Laufzeiten im Winter länger werden. Erst recht, wenn man bei Dunkelheit unterwegs ist, kommt man nur schwer auf das gewohnte Tempo.

Nun hat es allerdings auch wenig Sinn, dagegen anzukämpfen. Die Erfahrung zeigt, dass man sich mit diesen Anstrengungen ”runter laufen” kann. Das bedeutet, Du wirst durch Deine Läufe und Dein Training nicht fitter, im Gegenteil. Während im Fitness-Studio die Jahreszeiten kaum eine Rolle spielen für Umgang und Leistung, ist das in der Natur anders.

Deutlich unterschätzt wird auch Schnee auf der Laufstrecke. Nicht wegen der Gefährdung beim Laufen. Aber das federnde Laufen auf dem weichen Untergrund braucht deutlich mehr Kraft. Du trainierst eher Kraftausdauer auf diese Weise und deutlich weniger als eine Stunde reicht völlig, um sich zu verausgaben.

Neue Wege ausprobieren und Gehpausen passen gut in den winterlichen Erhaltungsmodus.

Neue Wege ausprobieren und Gehpausen passen gut in den winterlichen Erhaltungsmodus.

Neues entdecken

Langsamer und / oder weniger zu laufen bedeutet nicht, dass es langweiliger werden muss. Ich nutze diese Zeit auch mal dazu, neue Strecken auszuprobieren. Einfach mal anders abbiegen, einen neuen Weg ausprobieren. Und eventuell auch wieder zurücklaufen, wenn sich keine sinnvolle Runde ergibt. Oder eine Abkürzung suchen oder eine längere Gehpause mache um das neue Terrain zu erforschen.

Und auch wenn ich an meinen normalen Laufzeiten festhalte und morgens bei Dunkelheit in den Tag starte. Manchmal ist es ein tolles Erlebnis, zu einer ganz anderen Zeit, an ganz anderen Orten zu laufen.

Pausieren nicht immer notwendig

Die kleinen Wehwehchen machen einem in dieser Jahreszeit besonders zu schaffen. Und sie sind denn auch häufig ein Grund, länger auszusetzen. Dagegen spricht nichts. Aber es spricht bei Kleinigkeiten auch nichts für ein Aussetzen. Die meisten Ärzte raten nicht davon ab, bei einer leichten Erkältung zu laufen. Auf Höchstleistungen sollte man freilich verzichten.

Aber wer die Folgen einer längeren Laufpause fürchtet, der braucht wegen einem Schnupfen auch nicht zuhause bleiben. Meine eigenen Erfahrungen damit sind gut. Lediglich bei Fieber oder Gelenkschmerzen sollte man unbedingt pausieren.

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Apfelküchle: Die Süßspeise nicht nur für den Winter

Apfelküchle als Winter-Süßspeise, wenn die Äpfel nicht ganz so frisch, knackig und säuerlich sind.

Apfelküchle als Winter-Süßspeise, wenn die Äpfel nicht ganz so frisch, knackig und säuerlich sind.

Apfelküchle gehören für mich mit zu dem Besten, was man aus Äpfeln machen kann. Ich mag meine Äpfel normalerweise knackig frisch, mit fruchtiger Säure und einer verhaltenen Süße. So sind sie meistens nur, wenn sie frisch vom Baum kommen (oder aus dem Lagerhaus). Aber auch bei sorgfältiger Planung und mit viel Augenmaß bleiben immer mal Äpfel ein paar Tage zu lang liegen. Dann sind sie nicht mehr ganz so knackig und schmeckern auch süßlicher als die frischen.

Dann ist die richtige Zeit, meistens im Winter, um die Süßspeise Apfelküchle mit Vanillesauce wieder auf den Speiseplan zu setzen.

Diese selbst gemachten und in der Pfanne gebratenen Apfelküchle haben übrigens wenig gemein mit denen aus dem Restaurant, die normalerweise tiefgekühlt direkt in die Fritteuse wandern.

Zutaten für Apfelküchle und Vanillesauce:

Pfannkuchenteig

  • 100 g Mehl
  • 1 Ei
  • 80 ml Milch
  • 30 g Zucker
  • 4 Äpfel
  • Öl für die Pfanne
  • Zucker und Zimt zum Mische

Vanillesauce

  • 1 Vanilleschote
  • 2 EL Zucker
  • 250 ml Sahne
  • 2 Eigelb
    (Anmerkung: Wem das mit den Eigelb in der Sauce nicht geheuer ist oder wer nicht die Zeit hat, das in Ruhe zu machen, der sollte ausnahmsweise eine ‚Päckles-Sauce‘ verwenden, die mit Milch aufgekocht wird. Ich persönlich würde dagegen die Finger lassen von fertigen Vanillesaucen in flüssiger Form.)
Die selbst gemachte Vanillesauce zu den Apfelküchle ist das Tüpfelchen auf dem i.

Die selbst gemachte Vanillesauce zu den Apfelküchle ist das Tüpfelchen auf dem i.

Zubereitung:

Man sieht schon an der Zahl der Äpfel, dass dieses Essen nicht nur als Dessert, sondern auch als Hauptmahlzeit taugt. Der Teig ist ein klassischer Pfannkuchenteig, den ich ehrlich gesagt normalerweise ohne Anleitung nach Gefühl zubereite. Wichtig ist die Konsistenz.

Eier, Zucker, Milch und Mehr vermischen, fünf Minuten ruhen lassen. Der Teig muss zähflüssig vom Schneebesen herabfließen. Für Apfelküchle mache ich den Teig nochmal einen Tick fester, als für Pfannkuchen.

Wer keine Angst vor gerinnenden Eiern hat, der kann (und sollte) seine Vanillesauce auch selbst machen. Das braucht ein bißchen mehr Zeit, man sollte es einfach mal probieren. Dazu die Vanilleschote aufschneiden und das Mark herauskratzen. Vanilleschote, Mark, Zucker und Sahne in einem Topf erhitzen und 10 Minuten ziehen lassen. Die Vanilleschote kommt danach wieder raus.

Die Eigelbe verquirlen und mit dem Schneebesen in die Sahne rühren. Jetzt die Flüssigkeit behutsam erhitzen, bis sie dickflüssig wird. Sie darf nicht kochen! Etwas fester wird sie noch, wenn man sie in den Kühlschrank stellt. Ich mag die Vanillesauce aber am liebsten heiß.

Kein Muss zu diesem Gericht, aber ziemlich passend ist für mich die Zimt & Zucker Mischung, die nachher über die fertigen Apfelküchle gestreut wird.

Jetzt an den Herd. Die Äpfel werden geschält, das Kerngehäuse ausgestochen, die Äpfel in Ringe schneiden. In einer Pfanne das Öl erhitzen, die Apfelringe im Teig wenden und sofort in die Pfanne geben. Bei mittlerer Hitze bräunen, dann wenden. Apfelküchle im Ofen warm halten und zusammen mit Zimt & Zucker und der Vanillesauce servieren.

 

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Instagram Slideshows: So nutzt Du sie für Dein Food-Blog

Instagram Slideshows: Damit kann man auch Geschichten erzählen.

Instagram Slideshows: Damit kann man auch Geschichten erzählen.

Instagram Slideshows sind ein tolles Werkzeug auf dieser Spielwiese für Food-Blogger. Es gibt für Dein Food-Blog auf Instagram stets eine gute Möglichkeit, Deine aufwändig produzierten Rezepte und Fotos abseits Deines Blogs zu präsentieren. Aber Instagram ist zeitaufwändig. Wer nicht unbegrenzt Zeit für seine Aktivitäten in den Sozialen Netzwerken hat, der sollte effektiver arbeiten. Mit diesen drei Tipps kommst Du zu einem interessanteren und besseren Feed, in dem Du Deine vorhandene Ressourcen besser nutzt. Und das sind die zahlreichen Fotos, die Du für jeden Post aufnimmst.

Nutze die Instagram Slideshows

Ich muss zugeben, dass ich normalerweise zuerst kein allzu großer Fan der Instagram Slideshows war. Die Pünktchen oder das Quadrat-Symbol auf dem Bild zeigen an, dass es hier mehrere Fotos in einem Beitrag gibt. Und durch Wischen gelangst Du zu den nächsten Fotos des gleichen Beitrags.

Diese Instagram Slideshows beseitigen eines der größten Probleme jedes Fotografen: die Auswahl nur eines Bildes für einen Beitrag. Du hast von Deinem letzten Thema viel zu viele Bilder gemacht, als dass Du nur eines aussuchen möchtest. Diese Art, Deine Bilder zu verwerten ist durchaus legitim. Und für Deine Follower angenehmer, als wenn nach und nach 10 Bilder des gleichen Motivs von Dir in ihrem Feed auftauchen.

Pro-Tipp: Oft stellst Du fest, dass sich Deine Aufnahmen zu sehr ähneln. Du möchtest von einem Rezept, einer Zubereitung oder was auch immer Du fotografierst, möglichst verschiedene Bilder. Dann kannst Du mehrfach posten, auch bei Facebook, Twitter & Co., und immer verschiedene Ansichten nutzen. Nun hast Du vielleicht kein Tele, für eine ganz andere Darstellung eines Motivs (Tele ist in der Küche auch schwierig zu nutzen). Aber Du kannst für wenig Geld Makro-Linsen erwerben, für jedes Objektiv und für Smartphones. Das ergibt ganz neue, andere Ansichten.

Instagram Slideshows erkannt man am Symbol rechts oben und / oder an den Pünktchen unten im Bild.

Instagram Slideshows erkannt man am Symbol rechts oben und / oder an den Pünktchen unten im Bild.

Erzähl eine Geschichte

Gerade für Food-Blogger bieten die Instagram Slideshows aber noch so viel mehr, als nur Reste-Verwertung. Du kannst in mehreren Bildern die Entstehungsgeschichte Deines Rezeptes zeigen. Von den Zutaten bis zum fertigen Gericht in wenigen Schritten. Und wenn Du statt einzelner Fotos kurze Videos in Deine Instagram Slideshows packst, kannst Du richtig komplexe Geschichten erzählen. Gegenüber Instagram Stories hat das den Vorteil, dass diese Videos nicht nach 24 Stunden verschwinden, sondern dauerhaft in Deinem Feed bleiben. Sind sie gut, sollte der Instagram-Algorithmus dafür sorgen, dass sie immer wieder gezeigt werden.

Eine weiterer toller Einsatzzweck von Instagram Slideshows ist eine ”Behind-the-scenes” Folge. Da kann in einem der Bilder auch schon mal die Kamera mit drauf sein oder Du selbst, wie Du am Herd stehst. Oder beim Bauern Deine Lebensmittel kaufst.

Zieh Besucher in Dein Food-Blog

Eine weitere Möglichkeit ist es, in weiteren Fotos auf ähnliche Rezepte auf Deinem Blog aufmerksam zu machen. Du stellst Dein neuestes Brot-Rezept ganz vorne ein. Und dann zeigst Du in den Folgebildern, welche Brot-Rezepte Du noch so auf Lager hast. Oder Du zeigt ein tolles Gericht und in den Folgebildern die dazu passende Vorspeise, den Salat, etc. Wer nach dem ersten Bild noch zögerte, den Link in bio anzuklicken, ist vielleicht nach dem dritten Bild schon überzeugt.

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