Blaubeer-Pfannkuchen: express und draußen

Handverlesen oder großzügig: Die Menge an Blaubeeren kann jeder für sich aussuchen.

Handverlesen oder großzügig: Die Menge an Blaubeeren kann jeder für sich aussuchen.

Blaubeer-Pfannkuchen gehören sicher zu den Dingen, an die sich Koch-Anfänger zuerst wagen (nach Spaghetti). Die Pfannkuchen zu machen ist schon „richtiges” Kochen (nicht nur Wasser und Sauce warm machen). Die Teig-Flundern sind ausgesprochen lecker, gelingsicher und haben mit einer Dreingabe (Blaubeeren im Teig oder Früchte und Nutella oben drauf) schon einen extra Kick.

Wer ab und zu auch draußen etwas leckeres zubereiten möchte, der findet auf Anhieb nicht so viele Rezepte, die sich dafür eignen. Aber Pfannkuchen gehören definitiv dazu. Einige Voraussetzung ist, dass man den Teig schon zuhause zubereitet und in ein Gefäß für den sicheren Transport füllt. Auch der Rest passt in einen Rucksack. Zumal man mit einer beschichteten Pfanne sogar auf Öl verzichten könnte.

Blaubeer-Pfannkuchen: der Outdoor-Favorit

In der kleinen Reihe meiner Lieblings-Outdoor-Gerichte (Pilze & Polenta, Fischbrot mit Rührei) sind die Blaubeer-Pfannkuchen trotz des kleinen extras sicher die schnellste und einfachste Variante. Das Extra besteht nicht nur aus Blaubeeeren für den Teig. Sie kommen zusammen mit Joghurt auch in die Füllung und oben drauf. Und machen so aus den dünnen Pfannkuchen ein richtig herzhaftes Mahl.

Dass sie Blaubeer-Pfannkuchen heißen ist übrigens eine Zeiterscheinung. Mein Favorit sind ja eigentlich richtige Heidelbeeren, wie man sie im Wald pflüclen kann. Sie sind wesentlich kleiner, viel aromatischer und durch und durch schwarz. Wer einmal auf einer Wanderung ein paar Hand voll gepflückt und gegessen hat, kann das bestätigen. Man bekommt seeeehr schwarze Finger davon.

Zu kaufen gibt es (zumindest bei uns) nur noch das, was ich eher als Blaubeeren bezeichnen möchte. Die vergleichsweise großen Beeren sind im Geschmack weitaus weniger intensiv, haben ein helles (!) Fruchtfleisch, nur die Schale ist blau. An die „echten” Heidelbeeren kommt man also vorzugsweise durch Sammeln im Spätsommer. Wer das ein paar Mal gemacht hat versteht allerdings auch schnell, dass diese Methode (gegenüber den hochstämmigen Blaubeer-Anlagen) dich sehr mühsam und etwas aus der Mode gekommen ist.

Der fertige Pfannkuchenteig ist problemlos und gut transportabel.

Der fertige Pfannkuchenteig ist problemlos und gut transportabel.

Zutaten:

  • Pfannkuchenteig aus Mehl, Milch, Eiern und Zucker. Die Zahl der Rezeptvarianten ist Legion. Immer schwankt der Anteil der Zutaten. Mein Grundrezept kommt für zwei bis vier Personen mit einem Ei aus, Außer Milch mache ich noch Sprudel rein, was den Teig lockerer machen soll.
  • Ein Standard-Rezept nennt 250 Gramm Mehl, ein halber Liter Milch, 3 Eier, eine Prise Salz, 2 Esslöffel Zucker.
  • Eine Schale Blaubeeren (250 Gramm)
  • Ein Glas-Natur-Joghurt

Vorbereitung:

Die Zutaten für den Teig in einer Schüssel verrühren, so dass ein halbwegs zähflüssiger Teig entsteht. Den Teig in eine Flasche mit weitem Hals füllen.

Mitnehmen sollte man etwas Öl, etwas Wasser, ein Glas Joghurt, die Blaubeeren. Und natürlich sollte man für die Zubereitung draußen dann einen kleinen Kocher haben (für Camping, Wanderungen) oder etwas, was man zum Camping benutzt. Wenn der Gaskocher, den man sonst für Wanderzwecke benutzt zu schwach ist für eine große Pfanne und Pfannkuchen, dann kann man auf Pancake-Teig (mit Backpulver) und eine kleine Pfanne ausweichen. Die Füllung entfällt dann freilich 😉

Blaubeeren innen und außen. Oder noch besser: Wald-Heidelbeeren.

Blaubeeren innen und außen. Oder noch besser: Wald-Heidelbeeren.

Zubereitung:

Pfannkuchen Teig in die gut erhitzte Pfanne geben, etwa die Hälfte der Blaubeeren oben drauf streuen. Wenn der Pfannkuchenteig am Rand fest wird, wenden. Den fertigen Pfannkuchen auf einen Teller geben. In die heiße Pfanne etwas Wasser geben, die restlichen Blaubeeren dazu geben. So lange kochen, bis doe Blaubeeren aufplatzen und sich eine bläuliche Mischung aus Saft und Beeren ergibt.

Pfanne von der Flamme nehmen, den Joghurt einrühren. Mischung auf den Pfannkuchen geben, diesen zusammenklappen und die restliche Joghurt-Beeren-Mischung über den zusammengeklappten Pfannkuchen ausgießen.

Die leckere lauwarme Mischung aus heißen Blaubeeren und Joghurt kommt innen rein und oben drauf.

Die leckere lauwarme Mischung aus heißen Blaubeeren und Joghurt kommt innen rein und oben drauf.

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Forelle und Rührei: Fischbrot aus der Outdoorküche

Forelle und Rührei

Forelle und Rührei ergeben ein besonders wohlschmeckendes Fischbrot

Ein Essen mit frischer Forelle muss nicht immer gleich eine größere Aktion sein. Wer einfach an frische Forellen kommen kann, der kann sich mit diesem kurzen Rezept ein schnelles und leckeres Fischessen zubereiten. Es ist etwas komfortabler als ein Fischbrötchen, schneller und preiswerter als große Fischgericht.

Praktisch ist es, wenn man das Forellenfilet mit Haut bekommen kann: Dann kann man gefahrlos die Hautseite knusprig anbraten. Wenn die Haut etwas braun wird, schadet das gar nichts. Im Gegenteil machen sich die Röstaromen auch beim Fisch ganz gut.

Wer überhaupt kein Filet bekommen kann, der kann vielleicht auf ganze Forellen zurückgreifen. Das Filetieren gelingt zwar nicht immer so elegant, wie bei den Profis. Aber für ein einfaches Foschbrot soll es genügen. Beim nächsten Mal klappts dann auch mit dem Filetieren besser…

Fischbrot mit Forelle und Rührei

Weil es recht einfach zuzubereiten ist, kann man das Fischbrot mit Forelle und Rührei auch draußen machen. Beim Picknick, bei einer Wanderung, auf dem Balkon genügen ein einfacher Gaskocher und das Campinggeschirr. Einzig die Senfcreme würde ich für die Outdoorküche doch zuhause machen und in einem Glas mitnehmen. Sie eignet sich auch für viele andere Vespergerichte als Brotaufstrich, passt aber am besten zum Fisch.

Zutaten:

  • Forellenfilet
  • eine Scheibe Brot / ein Brötchen / Stück Baguette
  • Senfcreme: körniger Senf, Schmand, Crème fraîche oder Kräuter Crème fraîche
  • 1 Ei
  • Öl zum Braten
  • evt. Kräuter, Salz, Pfeffer

Die Zubereitung:

Das Forellenfilet wird in etwas Öl kurz und heftig angebraten. Wenn die Unterseite leicht angebräunt ist, die Hitze reduzieren, die Oberseite mit Salz und Pfeffer würzen und das Filet wenden. Für die Senfcreme am besten schon zuhause gleiche Mengen von körnigem Senf, Schmand und Crème fraîche verrühren. Je nach eigenem Geschmack und der Schärfe des verwendeten Senfes kann man den Senfanteil auch deutlich erhöhen.

Warum eine Senfcreme zur Forelle? Zum Einen, weil ein milder Senfgeschmack zu den meisten Fischarten gut passt (ebenso wie Senfsauce). Und zum anderen, weil diese selbst gemachte Senfcreme natürlich um einiges kalorienärmer ist, als eine Mayo aus der Tube (und darüberhinaus frei von Zusatzstoffen, wenn die Basis-Zutaten stimmen).

Und warum ein Fischbrot? Ich liebe frische Brötchen und Baguette oder weißen Toast. Aber ein gutes frisches Brot schmeckt nicht nur aromatischer. Es hält auch besser Geschmack und Konsistenz, wenn man es für das Kochen unterwegs mitnimmt. Mit Mayo und einem Brötchen wärs auch wirklich nur ein Fischbrötchen…

Die krustige Haut, die jetzt auf der Oberseite des Filets ist, lässt sich leicht abziehen. Das Brot großzügig mit der Senfcreme bestreichen und das noch heiße Forellenfilet oben auf legen.

In der noch heißen Pfanne ein Ei aufschlagen und mit der Gabel zum Rührei verquirlen. Das Rührei kommt oben aufs Fischfilet, fertig.

 

 

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Pilze & Polenta: einfache Outdoorküche

Pilze und Polenta, daraus lässt sich auch dann eine leckere Mahlzeit zaubern, wenn man mit wenig auskommen muss. Zum Beispiel mit Gaskocher und Campinggeschirr, auf einem Ausflug, einer Wanderung. Oder wenn man ein schönes Plätzchen entdeckt hat, das man für eine einfache Mahlzeit nutzen will.

Hier gehts zum Video!

Pilze & Polenta – im Freien gekocht

Zur Zubereitung braucht es nicht den Profigrill. Und auch keine lange Vorbereitung. Wer die Zutaten einpackt und mitnimmt, der ist schnell gerüstet. Die einzige Vorbereitung, die ich noch zuhause getroffen habe: Der Maisgrieß für die Polenta wird bereits daheime mit gekörnter Gemüsebrühe gemischt. Dann genügt ein kleines Glas oder ein Beutelchen mit der fertigen Mischung für den Transport. Alles andere kann man vor Ort schnippeln und brutzeln. Viel Spass!

Die Zutaten

  • Frische Pilze (Pfifferlinge, Champignons, Kräuter-Seitlinge zum Beispiel)
  • Speck
  • Zwiebel
  • Petersilie
  • Polenta-Mischung mit gekörnter Gemüsebrühe
  • Öl, Wasser, Salz, Pfeffer

Zubereitung

Zuerst wird das Wasser zum Kochen gebracht. Die Polentamischung einrühren, quellen lassen.

In einer Pfanne klein geschnittene Zwiebel und Speck anbraten, zerkleinerte Pilze dazugeben. Mit Wasser ablöschen, mit Salz und Pfeffer würzen, köcheln lassen.

Die Polenta auf einen Teller geben, die Pilzmischung drüber. Und dann ein ruhiges Plätzchen im Grünen suchen, wo man ungestört genießen kann.

Wer noch Platz in seinem Rucksack hat, der kann neben den Zutaten und Kocher samt Geschirr noch ein paar Dinge zum Verfeinern mitnehmen. Parmesan und Butter in die warme Polenta eingerührt, verfeinern das Aroma. Gewürze und Kräuter sind immer hilfreich und nehmen wenig Platz weg. Und wer auf de Espresso danach nicht verzichte möchte, der muss noch die kleine Druckguss-Kanne und Espressopulver auf seine Pack-Liste setzen.

Übrigens findet man nach meiner Erfahrung die schönsten Plätze für einen solchen Imbiss gerade nicht dann, wenn man danach sucht. Wer allerdings bei Ausflügen und Wanderungen die Augen offen hält, der hat über die Zeit schnell ein paar Lieblingsorte gesammelt. Bei mir sind es mittlerweile etliche im Schwarzwald, nicht weit entfernt von meinem Zuhause.

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Bioweinbau-Videos als Dokus für den Verbraucher

Hier gehts zum Beitrag auf der ECOVIN Baden Webseite.

Bioweinbau ist eine komplexe Sache. Da ist es wie immer erhellend, den Erzeugern von Lebensmitteln über die Schulter zu schauen. Das habe ich zu Beginn der kurzen Reihe testschmecker tv schon getan. Zum Beispiel bei einem Demeterbetrieb, der Hühnerhaltung in einem Hühnermobil betreibt. Oder einem Kaffeeröster und einer Klein-Brauerei. Allesamt kleine Betriebe, die mit Liebe und Sorgfalt arbeiten. Und sie gehen offen damit um, wie sie produzieren und warum sie das so machen.

Die jüngsten Beiträge dieser Art sind jetzt hier eingebunden. Es sind zwei kleine Dokumentationen für den badischen ECOVIN-Regionalverband. Mit ihnen soll die Website des Regionalverbands noch mehr konkreten Nutzen für die Verbraucher anbieten. Sie sollen das Verständnis von den Zusammenhängen, von der Arbeitsweise und den Beweggründen vertiefen. Letztlich soll dies auch für mehr Unterstützung der Bio-Arbeit sorgen. Denn kaum jemand verschließt sich dem Argument, dass man mit dieser Anbaumethode etwas Gutes für die Umwelt tut. Da die Biowinzer erhöhten Aufwand und ein höheres wirtschaftliches Risiko tragen, ist das allerdings mit Mehrkosten verbunden.

Bioweinbau-Infos aus erster Hand

Zu Wort kommen in diesen Biowein-Videos die Erzeuger selbst. Es sind zwei Biowinzer aus dem Markgräflerland, die die Richtlinien und Vorgaben für die Bio-Anbau umsetzen. Günter Kaufmann aus Efringen-Kirchen und Thomas Harteneck aus Schliengen sind Erzeuger, die jahrelang Zeit und Geld in neue Anbau- und Ausbaumethoden investieren. Sie suchen nach neuen Wegen und geben ihre Erfahrungen an Kollegen weiter. Zunehmend sollen jetzt über den ECOVIN-Regionalverband auch die Verbraucher direkt informiert werden.

Im Gegensatz zu meinen Beiträgen bei testschmecker tv sind das Auftragsarbeiten für den Regionalverband. Es sind keine Werbebeiträge, sondern kurze Dokumentationen. Der ECOVIN-Regionalverband hat weder den Biowinzern noch mir als Journalist und Videofilmer Vorgaben gemacht hat. Die beiden ECOVIN-Winzer berichten ungefiltert aus ihrer täglichen Praxis.

Dies ist der Artikel auf der ECOVIN Baden Seite.

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Müsli selber machen

Für ein leckeres Müsli zur gesunden Ernährung gibt es viele Möglichkeiten. In den meisten Fällen beschränken sich viele Menschen aber auf eine „Standardvariante”. Die sieht oft so aus, dass frisches Obst mit Milch oder Joghurt und einer Fertig-Müsli-Mischung kombiniert wird. Dagegen ist nichts zu sagen: Das ist ein guter Start in den Tag und ein wichtiger Baustein für gesunde Ernährung. Wer mal drei Minuten mehr investieren möchte, weil er auf Lust auf was Besonderes hat, der stellt sich sein Müsli selbst zusammen.

Bei mir mussten es dazu die Zutaten Blaubeeren (Heidelbeeren) und Schokolade sein, und ein paar Röstaromen. Damit kommen automatisch noch ein paar Geschmacks-Erlebnisse gratis dazu: Die Mischung aus weich (Joghurt mit Haferflocken) und crunchy (geröstete Mandelsplitter) finde ich reizvoll (ich mag keine breiigen Müslis). Und die Kombination von heißen Beeren mit etwas Saft und kaltem, cremigen Joghurt finde ich ebenfalls eine gute Mischung.

Das Rezept

Los gehts, die Zutaten: Ich verwende Bio-Joghurt, Haferflocken, Mandelsplitter, tiefgekühlte Heidelbeeren, Bitter-Schokolade und Ahorn-Sirup. Zuerst kommen die Mandelsplitter in die Pfanne. Sie werden geröstet, bis sie leicht gebräunt sind und man die Röstaromen riechen kann. Dann wird die Hitze herunter gedreht und es kommen die Haferflocken dazu. Die werden aber nur noch erwärmt.

Währenddessen schneide ich ein Stück Bitter-Schokolade mit dem großen Küchenmesser ganz fein. Wenn Haferflocken und Mandelsplitter fertig sind kommt ein Schuss Wasser in die Pfanne und die tiefgekühlten Heidelbeeren werden erhitzt. Die dürfen kurz richtig ”brutzeln”, weil sie dabei etwas Saft verlieren, der sich mit der Flüssigkeit in der Pfanne verbindet. Außerdem sollten die Heidelbeeren in Inneren auch nicht mehr gefroren sein.

In die Müsli-Schale kommen dann die warmen Haferflocken und Mandelsplitter, der Bio-Joghurt (den man auch leicht selbst machen kann, aber das ist eine andere Geschichte), und schließlich die klein gehackte Bitter-Schokolade und etwas Ahorn-Sirup als Süßungsmittel.

Das Ganze geht relativ schnell vonstatten. Die Zutaten sind alle griffbereit, bei mir waren auch alle in Bio-Qualität vorrätig. Die reine Bereitungszeit beschränkt sich auf ein paar Minuten. Die tiefgekühlten Beeren sind übrigens in meinen Augen keine Notlösung: Frisches Obst lässt sich nur schwer erhitzen, ohne dass es matschig wird. Und tief gekühlte Beeren, egal ob aus dem garten oder gekauft, gibts auch in Bio-Qualität. Sie lassen sich sogar besser portionieren, als wenn man das frische Obst pfundweise kauft, was natürlich für den Sommer trotzdem die reizvollere Variante ist.

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Kartoffelpürée: selber machen – testschmecker tv

Irgendwie old school: Kartoffelbrei. Wer isst das heute noch? Das ist so 50er, eher ein arme Leute essen. Heute gibts Pasta, Veggies, Beef – wenns nicht ohnehin vegan oder vegetarisch sein muss.

Dabei ist in der kalten Jahreszeit weniges so herzerwärmend wie Kartoffelbrei. Und schnell gemacht. Man braucht ausschließlich einfache, regionale Zutaten, die man sowieso zuhause hat. Und gerade mal 5 Minuten Arbeitszeit sowie etwas Vorbereitung. Wenn mans ein paar Mal gemacht hat, dann schaut man die Instant-Packungen nicht mehr an („ich schwöre“).

Dabei haben die das Gericht schon in den 70er Jahren aus dem Speiseplan gekickt: Für wenig Geld gabs als eines der ersten industrialisierten Lebensmittel mit großer Verbreitung den Kartoffelbrei aus der Tüte. Etwas heißes Wasser dazu, fertig. Die Begeisterung von damals kann ich sogar noch nachvollziehen. Die von heute nicht mehr.

In Zeiten, in denen man tunlichst die Liste des klein gedruckten, also die Zutaten, auf der Packung lesen sollte, macht sich das nicht mehr so gut. Da steht unter anderem:

Kartoffeln, pflanzliches Fett, 4,5% Magermilchpulver, Speisesalz, Milchzucker, Emulgator Mono- und Diglyceride von Speseifettsaeuren, Milcheiweiss, Aroma (mit Milch), Antioxidationsmittel Ascorbylpalmitat oder Natriummetabisulfit, Stabilisator Diphosphat, Aromen…

Dagegen ist die Zutatenliste für die selbst gemachte Version recht übersichtlich:

Kartoffeln, Milch, Butter, Salz. Klingt doch ziemlich gesund, oder? Wers ein paar Mal ausprobiert hat und auf den Geschmack gekeommen ist, der kann schmackhafte Pürées auch verschiedenen Gemüsesorten machen: Erbsen, Karotten, Fenchel, Blumenkohl, weiße Bohnen etc.

Und die Zubereitung? Ein Klacks: Kartoffeln schälen, schneiden, ins Salzwasser kochen (im Schnellkochtopf einmal aufkochen). Etwas Milch mit Butter erhitzen. Die gekochten Kartoffeln durch die Spätzlespresse drücken, Milch-Butter dazu bis das Pürée schön sämig ist, etwas Salz – fertig. Ohne die Küchengeräte Schnellkochtopf und Spätzlespresse reichen ein normaler Kochtopf sowie eine Gabel und ein Schneebesen.

Dazu Sauerkraut und frische Leberwürste oder Ripple, Rinderleber passt auch gut. Und natürlich auch gebratenes Fleisch, das Pürée ist „saucenkompatibel”.

Am besten: die eigenen Kartoffeln verwenden

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