Pfirsichsaft ohne Entsafter selber machen

Pfirsichsaft ohne Entsafter selbst gemacht

Pfirsichsaft ohne Entsafter selbst gemacht

Pfirsichsaft und so ziemlich jeder andere frische Obstsaft sind das Mittel der Wahl, um heiße Tage und warme Abende erträglicher zu machen. Mit viel Eis, Etwas Minze und Sprudel bilden die selbst gemachten Säfte derzeit die Basis für lange Sommerabende auf dem Balkon. Der Reiz dieses Rezeptes liegt darin, dass man – außer einem Kochtopf – keine speziellen Gerätschaften für die Saftherstellung braucht. Damit ist der Weg zum selbst gemachten Pfirsichsaft schneller und einfacher, als zum Beispiel die Methode für Johannisbeeersaft (Auskochen der Beeren) oder für Smoothies (Smoothie-Maker).

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Fruchtsaft aus fünf Früchten – selbstgemacht

Fruchtsaft aus fünf Früchten - konzentrierter Sommer-Geschmack.

Fruchtsaft aus fünf Früchten – konzentrierter Sommer-Geschmack.

Der Fruchtsaft aus fünf Früchten ist die ideale Basis für kühle Sommer-Getränke. Er bietet sich an, wenn man einen Garten hat, und nicht alles Obst selbst kaufen muss. Oder wenn man nette Menschen mit Garten kennt, die einen an der immer wiederüberraschenden Erntemenge des eigenen Gartens teilhaben lassen wolle.

Wie immer in einem ergiebigen Beeren-Sommer, versucht man ein Stück dieser Farbigkeit und Fruchtigkeit in ruhigere Zeiten hinüberzuretten. Mehr Aromen und eine bessere Verwertung der Früchteflut als mit diesem Fünf-Früchte-Saft scheint kaum möglich! mehr lesen…

Trinken und Sport: wann, wieviel und was?

Trinken und Sport. Photo by Aidan Meyer on Unsplash

Trinken und Sport. Photo by Aidan Meyer on Unsplash

Eine Zeit lang ist alles ganz einfach beim Thema Trinken und Sport. Man trinkt, wenn man Durst hat. Mit diesem einfachen Konzept kommen viele Menschen ein ganzes Leben lang gut zurecht. Wenn man beginnt, regelmäßig Sport zu treiben, wenn einen diverse Zipperlein plagen und man vielleicht Hitze nicht (mehr) so gut verträgt, dann spätestens ist es an der Zeit, über seinem Flüssigkeitshaushalt und die generelle Frage Trinken und Sport nachzudenken.

Trinken und Sport: die Entwicklung

Nicht nur die älteren Semester können sich wahrscheinlich erinnern, zum Thema Trinken und Sport schon ganz widersprüchliche Sachen gelesen zu haben. Nicht vor dem Sport trinken, nicht während des Sports trinken, nicht zu kalt trinken, immer dann trinken, wenn man Durst hat. Das sind nur einige der Regeln, die man so mitgeteilt bekam im Laufe der Jahre. Und wie das so ist: Heute werden viele davon anders beurteilt, als noch vor wenigen Jahren.

Trinken wenn man Durst hat

Das erschien mir immer einsichtig, klingt auch ganz natürlich. Allerdings scheint es so zu sein, dass bei andauernden sportlichen Leistungen das Durstgefühl nicht mehr so zuverlässig funktioniert. Ich kann das nachvollziehen: Beim Laufen hatte ich bislang auch auf längeren Strecken selten das Gefühl ich müsste zwischendurch trinken – was aber nach allgemeinen Empfehlungen zum Thema Trinken und Sport doch nötig ist.

Feste Mengen-Vorgaben?

Wenn auf das Gefühl kein Verlass mehr ist, versuchen wir, es mit Zahlen einzugrenzen. Eineinhalb Liter sei der durchschnittliche Flüssigkeitsverbrauch, den man decken sollte. Darin eingerechnet ist auch die Flüssigkeit in festen Lebensmitteln, was die Sache schwer kalkulierbar macht. Wie ist das aber, wenn ich über längere Zeit laufe, also zum Beispiel länger als eine Stunde. Und / oder wenn die Temperaturen so hoch sind, dass ich schon im Stehen schwitze? Und macht feuchte Hitze wirklich einen Unterschied zu trockener Hitze, auch was die Flüssigkeitsaufnahme betrifft.

Ein Flüssigkeitsdefizit belastet den Kreislauf, weil das Blut „dicker” wird und der Kreislauf mehr arbeiten muss. Das Gegenteil dieser Dehydrierung ist die Gefahr einer Elektrolytverdünnung durch zu viel trinken. Auch hier gab es schon schwere Zwischenfälle bei Laufveranstaltungen, wenn Läufer zu viel getrunken haben.

Konkrete Vorgaben in Liter pro Stunde / Körpergewicht / Leistung / Temperatur gibt es nicht. Und auch das Motto „je mehr desto besser„ trifft nicht den Kern des Zusammenhangs von Trinken und Sport.

Hypertonisch, isotonisch, eketrolytisch?

Auch die Frage was man trinkt ist selten klar zu beantworten. Eher nicht hypertonisch: Saft, Limo, Energydrinks enthalten mehr gelöste Teile als Blutplasma. Der Körper muss das ausgleichen und das bedeutet Mehrarbeit.

Isotonische Getränke sollen besser sein. Sie haben die gleiche Konzentration an gelösten Teilchen wie Blutplasma und können schneller aufgenommen werden.

Elektrolytgetränke enthalten Natrium, Kalium, Kalzium etc. Diese Elektrolyte können bei langen Ausdauerleistungen sinnvoll sein.

Und in der Praxis?

Da ich kein Mediziner bin, kann ich nur berichten, welche Schlüsse ich für mich gezogen habe, nachdem ich mich quer durch alle Arten von Veröffentlichungen gelesen habe.

  • Ich trinke regelmäßig über den Tag verteilt und versuche, einen gewissen „Pegel” zu halten.
  • Ich trinke vorzugsweise Wasser und Sprudel (ungesüßt), auch mein Kaffee-Konsum fließt in den Flüssigkeitshaushalt ein.
  • Bei normalem Training wird eine dünne Apfelschorle (ein Teil Apfelsaft auf drei Teile) empfohlen. Auch das gibts regelmüßig, nicht immer mit Apfelsaft.
  • Ich trinke nicht signifikant mehr direkt vor dem Sport. Und ich trinke nicht während des Sports, wenn ich nur etwa eine Stunden unterwegs bin.
  • Bei länger andauernden Leistungen (Radfahren, Wandern) trinke ich regelmäßig, meist Wasser. Immer in kleinen Portionen, auch dann, wenn ich nicht besonders durstig bin.
  • Nach dem Training gibts Getränke zum Auffüllen des Flüssigkeits-Haushaltes (das macht wohl jeder) – oder einfach als Belohnung (zum Beispiel das Hefe-Weizen nach der Radtour).

Meiner Ansicht nach macht man mit gesundem Menschenverstand wenig falsch. Ratgeber, die nur bestimmte Getränke zulassen möchten, empfinde ich auch als wenig seriös. Wer weiß, was hypertonisch und isotonisch ist und was das bedeutet, wer erkennt, dass Kaffee und Alkohol Genussmittel sind und keine Durstlöscher, der wird gut zurechtkommen.

Erstaunlich ist immer wieder, dass viele Menschen einfach „vergessen” regelmäßig zu trinken. Wer dran denkt, der muss sich wahrscheinlich auch wenig Sorgen machen über Höchst- und Mindestmengen. Und wer gerne Apfelschorle trinkt oder Zitronen-Limo oder alkoholfreies Bier, der wird sich damit besser besser und regelmäßiger versorgen, als wenn er Vorschriften über Menge und Art der Getränke einhalten soll. Das trifft zumindest nach meiner Einschätzung für „Normal-Sportler” zu.

Wer extremere Sachen betreibt, Marathons läuft oder extreme Bergtouren macht, der sollte seinen Hausarzt fragen, ob seine Vorlieben in Ordnung sind.

 

 

Bioweinbau-Videos als Dokus für den Verbraucher

Hier gehts zum Beitrag auf der ECOVIN Baden Webseite.

Bioweinbau ist eine komplexe Sache. Da ist es wie immer erhellend, den Erzeugern von Lebensmitteln über die Schulter zu schauen. Das habe ich zu Beginn der kurzen Reihe testschmecker tv schon getan. Zum Beispiel bei einem Demeterbetrieb, der Hühnerhaltung in einem Hühnermobil betreibt. Oder einem Kaffeeröster und einer Klein-Brauerei. Allesamt kleine Betriebe, die mit Liebe und Sorgfalt arbeiten. Und sie gehen offen damit um, wie sie produzieren und warum sie das so machen.

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Zeichen für Alkoholsucht – kein Hindernis in den Sozialen Medien

Spätestens seit der Geschichte des Entertainers Harald Juhnke wissen wir es: Auch die Deutschen drücken beim Thema Alkohol (oder genauer gesagt Alkoholmissbrauch) gerne mal ein Auge zu. Wir gewinnen nicht nur der schauspielerischen Darstellung betrunkener Menschen was Lustiges ab, auch unverkennbare Anzeichen eines „Alkoholproblems” finden die meisten nicht wirklich tragisch.

Vielleicht hat das damit zu tun, dass bei uns ein Gläschen Wein zum guten Essen gehört und ein Bierchen zur Belohnung nach harter Arbeit oder körperlicher Aktivität geschätzt wird. Aber Alkohol-Genuss und ein Alkoholproblem sind zwei paar Stiefel, da sollte man nicht weggucken.

Der Instagram-Fake-Account der Louise Delage.

Der Instagram-Fake-Account der Louise Delage.

Die Pariser Agentur BETC hat vor einigen Monaten einen Instagram-Account der fiktiven Louise Delage ins Leben gerufen. Und die Agentur hat ihn sehr erfolgreich gemacht: Täglich Lifestyle-Bilder einer attraktiven Frau, die nicht als abgehobenes Model wirkt sondern wie eine gute Bekannte. Lockere Szenen, am Pool oder in der Natur, alleine oder mit Freunden. Auf der technischen Seite half die Agentur noch etwas nach: Es gab nicht nur zwei oder drei Fotos zu Spitzenzeiten und die richtigen populären Hashtags. Mit einem Programm suchte man nach „passenden” anderen Accounts, denen man folgen wollte: Modeblogs, Journalisten, die Lifestyle-Szene.

Seit dem 1. August hat der Account der imaginären Louis Delage (in Wirklichkeit eine Schauspielerin mit anderem Namen) rund 70.000 Follower erreicht (das macht jetzt viele Instagramer richtig neidisch). Aber erst jetzt enthüllte die Agentur, dass der Account Teil einer Kampagne gegen Alkoholismus war.

Das Video mit dem doppeldeutigen Titel „Like my addiction” zeigt explizit, dass die Frau nie ohne einen Drink, ein Bier, irgendetwas Alkoholisches gezeigt wurde. Als eine „Bilderbuch-Alkolikerin” sei diese Frau dargestellt worden, so die Agentur. Ihre Aufgabe war es, aufzuzeigen, wie schwierig es ist, diese Abhängigkeit bei jemandem zu erkennen, dem man (relativ) nahe steht.

Die Geschichte wurde inzwischen von zahlreichen Medien aufgegriffen, auch von denjenigen, die sich zum Beispiel Weinthemen oder anderen alkoholischen Getränken verschrieben haben. Der Instagram-Fake-Account ist bis heute auf fast 95.000 Follower angewachsen.

Was auch immer diese Aktion an harten Fakten ergeben mag: Sie hat einmal mehr ins Bewusstsein gerufen, dass es oft ein schmaler Grat ist zwischen Genuss und Lebensfreude und Abhängigkeit.

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Instagram Leitfaden 2021
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Über mich

Joachim Ott (joachimott.de) ist der Testschmecker. Journalist, Fotograf und Filmemacher. Geboren in Schwaben, lebt in Baden. Ständig auf der Suche nach guten Lebensmitteln.

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Hier gibt es eine Auswahl meiner Testschmecker Videos. Es sind Anleitungen, Reportagen, kleine Dokumentarvideos.

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