Pfirsichsaft ohne Entsafter selber machen

16. August 2020 | Getränke | 0 Kommentare

Pfirsichsaft ohne Entsafter selbst gemacht

Pfirsichsaft ohne Entsafter selbst gemacht

Pfirsichsaft und so ziemlich jeder andere frische Obstsaft sind das Mittel der Wahl, um heiße Tage und warme Abende erträglicher zu machen. Mit viel Eis, Etwas Minze und Sprudel bilden die selbst gemachten Säfte derzeit die Basis für lange Sommerabende auf dem Balkon. Der Reiz dieses Rezeptes liegt darin, dass man – außer einem Kochtopf – keine speziellen Gerätschaften für die Saftherstellung braucht. Damit ist der Weg zum selbst gemachten Pfirsichsaft schneller und einfacher, als zum Beispiel die Methode für Johannisbeeersaft (Auskochen der Beeren) oder für Smoothies (Smoothie-Maker).

Auf den Pfirsichsaft gestoßen bin ich beim Einkaufen, weil mich die aromatische Pfirsiche förmlich angesprungen haben. vollreif, sehr aromatisch verströmten sie schon ihren intensiven Duft, als ich die Schale in die Hand nahm. Kann sein, dass es einen guten Weg gibt, um das Aroma von frischem Obst zu ermitteln (Anbeißen?). Aber ich fahre auf den Duft ab, wenn es darum geht, das Aroma zu erahnen.

Normalerweise würde ich auf einen Saft setzen, bei dem das Obst etwas mehr Säure hat. Das macht sich auch gut als Durstlöscher. In diesem Fall war das Angebot unwiderstehlich. Und ich habe darauf gesetzt, dass ich die massenhaft bei uns wuchernde Minze  einsetzen kann, um etwas mehr Spritzigkeit zu erhalten. Und normalerweise bevorzugen wir bei frischem Obst auch die traditionelle Saft-Herstellung mit dem Dampfentsafter. Wer gerne Saft kocht, der findet hier noch ein etwas aufwändigeres Rezept für Beerensaft.

Das Pfirsichsaft-Rezept

  • 1 Kilo sehr aromatische reife Pfirsiche
  • 2 Liter Wasser
  • 100 Gramm Zucker
  • 2 EL Zitronensaft (oder den Saft einer halben frischen Zitrone)

Die Blitz-Zubereitung

Die Pfirsiche werden geschält. Das geht erstaunlich schnell und braucht meistens nicht einmal einen Schäler. Bei mir hat das bestens mit einem kleinen Küchenmesser funktioniert. Dann wird das Pfirsich-Fleisch grob den Steinen entfernt. Das habe ich mit einem großen Messer gemacht. Bei sehr reifen Früchten ist das Schneiden von Spalte entlang des sKerns eher schwierig (außerdem sind die geschälten Pfirsiche sehr glitschig).

Das Fruchtfleisch wird dann noch einmal grob mit dem großen Messer in kleine Stücke gehackt. In einen großen Kochtopf werden zwei Liter Wasser zum Kochen gebracht. Zuerst kommt der Zucker ins Wasser, dann die Pfirsichstücke. Das ganze kocht etwa 10 Minuten bei mittlerer Hitze weiter. Dann werden die Pfirsichstücke mit einem Stabmixer grob zerkleinert. Das ist aber noch deutlich grober als bei der Verwendung eines Smoothie-Makers.

Püriert – aber nicht komplett

Bei mir waren im fertigen Saft auch noch kleine Stückchen. Aber da ich Trinkhalme mit einem größeren Durchmesser verwende, war das kein richtiges Problem.

Der abgekühlte Saft wird in handliche Pfandflaschen gefüllt (zum Beispiel die für Milch mit 1 Liter Fassungsvermögen oder die für Sahne mit 0,5 Liter). Das hat gegenüber offenen Gefäßen wie einem Krug den Vorteil, dass man diese Flaschen liegend im Kühlschrank stapeln kann. Damit verbraucht man dort nicht den raren Platz für die in der Tür stehenden Flaschen.

In große Gläser mit rund 0,4 Liter Fassungsvermögen kommt dann reichlich Eis, ein paar Zentimeter hoch der gekühlte Pfirsichsaft, dann wird mit Mineralwasser mit Kohlensäure aufgefüllt. Das Mineralwasser kann ruhig Zimmertemperatur haben (schließlich finden bei uns nicht alle Getränke  Platz im Kühlschrank). Nach ein bis zwei Minuten ist das Getränk abgekühlt. Und die Vorräte reichen für zwei Personen mit großem Durst an zwei bis drei Abenden.

Mischen? Ganz individuell

Natürlich kann man den Saft auch pur trinken. Aber wegen der Süße und des Zuckergehalts finde ich die verdünnte Variante besser. Den krönen Abschluss bilden – sofern vorhanden – die Minzeblätter, die ebenfalls kurz ziehen müssen, um ihr Aroma abzugeben. Das Eis in Eiswürfelformen im Tiefkühlschrank selbst zu machen ist eine gute Idee. Bei sehr hohem Eiskonsum müsste man da tagelang im  Voraus planen. Deswegen erscheinen mir hier auch mal die preiswerten 2-Kilo-Säcke mit Eis vertretbar.

Zur Haltbarkeit bei Lagerung im Kühlschrank kann ich wenig sagen. Dafür war er zu schnell weg. Und er war ja auch nicht kosnerviert. Aber wer nicht denkt, dass er die zwei Liter Saft innerhalb von drei Tagen verbrauchen kann, der halbiert das Rezept einfach und nimmt nur ein halbes Kilo Pfirsiche.

Und wer gerne mal ein kühles Gläschen Sekt genießen möchte, der kann eine kleine Menge puren Pfirsichsaft mit dem prickelnden Zusatz veredeln.

 

 

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Über mich

Joachim Ott (joachimott.de) ist der Testschmecker. Journalist, Fotograf und Filmemacher. Geboren in Schwaben, lebt in Baden. Ständig auf der Suche nach guten Lebensmitteln.

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