Kürbis-Pizza mit Schinken und Rucola

19. November 2021 | Backen, Herbst21, Obst & Gemüse, Pasta, Reis & Co, Rezepte | 0 Kommentare

Kürbis-Pizza: die herzhafte Herbst-Variante

Kürbis-Pizza: die herzhafte Herbst-Variante

Kürbis-Pizza ist eine herbstliche Pizza-Variante mit einer ganz besonderen Note. Der fruchtige Kürbis verlangt nach einer geschmacklich starken Begleitung. Das kann ein besonders herzhafter Käse sein (zum Beispiel Gorgonzola). Oder etwas eleganter: ein geräuchteter Schinken wie Parma oder – in meinem Fall naheliegend – Schwarzwälder Schinken. Ganz wichtig: Schinken und Rucola kommen erst nach dem Backen auf die noch heiße Pizza.

Die Frage nach dem passenden Kürbis ist schnell beantwortet. Der im Herbst allgegenwärtige Hokkaido mit seiner leuchtend-orangenen Farbe ist nicht nur ein Hingucker. Er hat auch ein kräftigeres Aroma als beispielsweise der zartere Muskat-Kürbis. Und er ist leichter zu verarbeiten, weil er ohne Entfernen der Schale gegart werden kann.

Zutaten für zwei Bleche / vier Personen:

Für den Teig:

  • 500 Gramm Mehl
  • Salz, Zucker
  • 1 Päckchen Trockenhefe oder 1/2 Würfel frische Hefe
  • 2 EL Olivenöl

Für den Belag:

  • die Hälfte eines kleinen Hokkaido-Kürbis
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • 300 Gramm passierte Tomaten
  • 100 Gramm Schwarzwälder Schinken, hauchdünn geschnitten
  • 150 Gramm Reibekäse
  • 250 Gramm Rucola
Lässt sich auch bestens vorbereiten.

Lässt sich auch bestens vorbereiten.

Zubereitung

In einer Tasse vermische ich einen halben Würfel Hefe mit den Zucker und etwas lauwarmem Wasser. Mal schauen, ob er geht. In einer Schüssel werden die trockenen Zutaten für den Hefeteig, Mehl und Salz, vermischt. Wenn die Hefe reagiert und Blasen entwickelt, kommt sie zusammen mit dem Öl zum Mehl und alles wird kräftig geknetet. Die Küchenmaschine ist ein feiner Helfer, aber von Hand geht das auch gut. Ich füge nach und nach etwa eine Tasse Wasser dazu. Im Zweifelsfall eher weniger Wasser verwenden, dann wird der Teig nicht so klebrig.

Danach kommt der Teig nach auf einer bemehlte Oberfläche, wird noch einmal kurz und kräftig geknetet, bis er glatt und elastisch ist. In eine Schüssel gebe ich etwas Öl, mache aus dem Teig eine Kugel mit glatter Oberfläche, lege ihn in die Schüssel und lasse das an einem warmen Ort etwa eine halbe Stunde gehen.

Der Teig ist bei mir übrigens der gleiche, wie ich ihn auch für Flammkuchen verwende. Und mit wenig Abwandlung (Rahm statt Tomatensauce, dünner, ohne geriebenen Käse) lässt sich aus den gleichen Zutaten auch ein Kürbis-Flammkuchen machen.

Wer seine Pizza lieber dicker mag, der kann mit der gleichen Menge Teig auch zwei runde 30-cm-Backformen füllen.

Jetzt kann man schon mal den Ofen vorheizen auf 220 Grad Ober- und Unterhitze (Pizzastufe) oder 200 Grad Umluft.

Kürbis: eher elegant oder ein Mus?

Der Hokkaido muss nicht geschält werden, aber ich schäle die Hokkaido-Hälfte trotzdem und ich kratze mit einem Löffel den weichen Teil und die Kerne heraus. Dann scheide ich die Kürbis-Hälfte und dann in kleine Stücke. Achtung Instagramer: Die klassische Kürbis-Pizza lässt sich natürlich schöner ins Bild setzen, wenn man ”Schnitze” aus dem Kürbisfleisch macht.

Ich will aber lieber eine etwas breiige Masse mit noch kleinen Kürbisstückchen. Die Kürbis-Schnitze garen je nach Beschaffenheit während der kurzen Pizza-Backzeit nicht ganz durch oder werden an den Spitzen schwarz. Deswegen setze ich auf das milde Vorkochen der kleinen Stückchen. Das dauert nicht einmal zehn Minuten und geschieht in einer großen Pfanne mit der grob geschnittenen Zwiebel und Salz und Pfeffer.

Die passierten Tomaten werden in einem Gefäß gewürzt mit Salz, Pfeffer und einer klein geschnittenen Knoblauchzehe.

Backen in zwei Schichten

Nach der halben Stunde Gehzeit ist der Hefeteig aufgegangen und wird ausgerollt und auf zwei eingefettete Backblech gelegt. Das Tomaten-Pürée wird gleichmäßig darauf verteilt, dann die Kürbis-Masse. Abschließend kommt der geriebene Käste oben drauf und das erste Backblech wandert bei 220 Grad in den Ofen.

Nach 12 bis 15 Minuten holt man die erste glühend heiße Pizza heraus und legt zuerst den Schinken drauf und dann den gewaschenen und zerpflückten Rucola. Die Pizza zerteilen und sofort heiß servieren. Während man sich der ersten Pizza widmet kommt nach gleichem Muster das zweite Backblech in den Ofen.

Ideale Vorbereitung am Tag zuvor

Wer Gäste hat und nicht so lange in der Küche stehen möchte, der kann einiges vorbereiten. Der Hefeteig kann am Abend vorher zubereitet werden und dann über Nacht im Kühlschrank weiter reifen. Etwa eine halbe Stunde vor dem Backen herausholen, ausrollen und am besten gleich auf dem Blech verteilen. Der Kürbis kann ebenfalls in der Pfanne am Abend vorher gegart werden. Und das Tomatenpürée wird sogar noch etwas aromatischer, wenn man den Knoblauch kurz in einer heißen Pfanne mit etwas Öl anschwitzt und dann das Pürée zugibt und die Gewürze. Jetzt nur noch den Rucola waschen und gleich zerpflücken, der wandert dann auch über Nacht in einer Dose in den Kühlschrank.

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Über mich

Joachim Ott (joachimott.de) ist der Testschmecker. Journalist, Fotograf und Filmemacher. Geboren in Schwaben, lebt in Baden. Ständig auf der Suche nach guten Lebensmitteln.

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