Flammkuchen mit Schafskäse und Pesto, Rucola und Tomaten

31. August 2021 | Backen, Frisches, Rezepte

Flammkuchen mit Schafskäse und Pesto: die leckere Markt-Variante des Klassikers

Flammkuchen mit Schafskäse und Pesto: die leckere Markt-Variante des Klassikers

Dieser Flammkuchen mit Schafskäse und Pesto kommt mit den Zutaten aus, die man auf einem guten Wochenmarkt bekommt. Da ist zart schmelzender Schafskäse dabei, frisches Pesto, Rucola und kleine Cocktailtomaten. Wer ihn einmal probiert hat, der wird wahrscheinlich nur noch selten zur klassischen Version mit Zwiebeln und Speck zurückkehren wollen.

Flammkuchen ist ein bißchen der Döner unserer Zeit geworden. Es gibt ihn fast überall für wenig Geld. Und fast überall ist er zumindest ein Halb-Fertig-Produkt, das aufgebacken wird. Dagegen ist nichts zu sagen, für den schnellen Hunger ist das meistens so gut wie eine Wurstsemmel oder eine Pizza. (Hilfreich für die Entscheidung für oder gegen Flammkuchen ist übrigens, wenn man vor seiner Einkehr schon draußen ein Bild des fertigen Flammkuchens auf einer Tafel sieht. Das gibt es meist nur dann, wenn der industrielle Hersteller des Fertigproduktes dies als Werbung anbietet).

Wer sich aber schon die Mühe mit dem Teig macht, der kann den Flammkuchen auch leicht aufpeppen. Ideal ist solch ein Tuning in meinen Augen, wenn der Charakter des Flammkuchens bewahrt wird. Wenn also nicht eine Pizza draus wird oder ein opulenter Gemüsekuchen. auch der Flammkuchen mit Schafskäse und Pesto muss für mich dünn und knusprig sein, und auch beim dünnen Belag sollte der Rahm dominieren.

Die Zutaten für zwei Bleche:

  • 500 Gramm Mehl
  • 1 Würfel (21 Gramm) Hefe
  • 1 TL Zucker
  • 1 TL Salz
  • 5 EL Öl
  • 1 Becher >Schmand
  • 1 Becher Crème fraîche
  • 200 Gramm Schafskäse (zB Feta)
  • ein kleines Glas Pesto
  • eine Hand voll kleiner Cocktailtomaten (200 Gramm)
  • eine Hand voll Rucola
  • Salz, Pfeffer, Wasser
Dünn und knusprig sollte sie trotz des vielfältigen Belags bleiben.

Dünn und knusprig sollte sie trotz des vielfältigen Belags bleiben.

Die Zubereitung:

In einer Tasse den halben Würfel Hefe mit den Zucker und etwas lauwarmem Wasser ansetzen. In einer Schüssel werden Mehl und Salz vermischt. Wenn die reagiert und erste Blasen wirft, kommt sie zusammen mit dem Öl zum Mehl und alles wird kräftig geknetet. Die Küchenmaschine ist dafür in Ordnung, es geht aber auch von Hand. Vom Wasser gebe ich etwa eine Tasse dazu. Im Zweifelsfall also eher weniger, damit der Teig nicht zu klebrig wird.

Danach kommt der Teig nach auf einer bemehlte Oberfläche, wird noch einmal kurz und kräftig geknetet, bis er glatt und elastisch ist. In die Schüssel gebe ich etwas Öl, mache aus dem Teig eine Kugel mit glatter Oberfläche, lege ihn in die Schüssel und lasse das an einem warmen Ort etwa eine halbe Stunde gehen.

Belag: Bunt und sparsam

Danach kommt der spaßige Teil: Der Flammkuchen mit Schafskäse und Pesto wird gestaltet. Der Backofen wird auf Pizzastufe oder 220 Grad Umluft vorgeheizt, der wird Teig halbiert und ausgewellt. In einer Schüssel vermische ich Schmand, Crème fraîche, Salz und Pfeffer. Der Fest wird in Würfel geschnitten und dann zwischen den Händen zerkrümelt.

Die kleinen Tomaten halbiere ich, der Rucola wird gewaschen und von den Stängeln gepflückt.

Die Schmand-Mischung verteile ich je zur Hälfte auf eine Teigfläche, dann wird der Käse drüber gekrümelt und die halbierten Tomaten werden verteilt. Das Pesto kann man mit einem kleinen Löffel auf dem Teig verteilen.

Gut aussehen ist auch wichtig

Hier noch zwei kleine Tricks für die Optik. Statt der relativ großen Pestokleckse macht es sich besser, wenn man das Pesto in eine kleine Schüssel gibt und mit weiterem Olivenöl verdünnt. Dann kann man es über den Teig träufeln. Das sorgt für bessere Verteilung und sieht besser aus. So ähnlich ist es mit dem Schafskäse. Statt dem bröckeligen Feta kann man weichen Ziegenfrischkäse verwenden, der ebenfalls sich dünner verteilt.

Dann kommt der erste Flammkuchen mit Schafskäse und Pesto für 10 bis 12 Minuten in den Ofen. Teig und Schafskäse sollten leichte Bräunung aufweisen, dann ist er fertig. Der gewaschene und zerpflückte Rucola wird auf dem noch heißen Flammkuchen verteilt, dann gleich servieren. Ich ziehe den Flammkuchen auf ein großes Holzbrett und zerteile ihn dort mit einem großen Messer. Natürlich kann man ihn auch mit dem Pizzarad auf dem Blech zerteilen.

Während der erste Flammkuchen im Ofen ist, kann man den zweiten vorbereiten.

Wahrscheinlich hält die Zubereitung des Hefeteigs viele davon ab, Flammkuchen selbst zuhause zuzubereiten. Aber wenn man ein Päckchen Trockenhefe im Hause haut, geht das eigentlich relativ schnell und ist sehr gelingsicher. Spaßig wird ein Flammkuchenessen mit mehreren Personen. Dann kann man jeden anders belegen und als Abschluss noch eine süße Variante backen mit Äpfeln.

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Über mich

Joachim Ott (joachimott.de) ist der Testschmecker. Journalist, Fotograf und Filmemacher. Geboren in Schwaben, lebt in Baden. Ständig auf der Suche nach guten Lebensmitteln.

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