Rote Bete Chutney selbst machen

16. April 2021 | Obst & Gemüse, Rezepte, Vegetarisch | 0 Kommentare

Rote Bete Chutney: ein bißchen Exotik mit so biederen regionalen Zutaten wie Rote Bete und Zwiebeln.

Rote Bete Chutney: ein bißchen Exotik mit so biederen regionalen Zutaten wie Rote Bete und Zwiebeln.

Ein Rote Bete Chutney ist – wie alle Chutneys – eine gute Möglichkeit, frische neue Aromen in Gericht zu bringen. Und das, ohne dass Du Dein Gericht bei der Zubereitung jedes Mal mit besondere oder gar exotischen Gewürze verfeinern musst. Ich kenne Chutneys von de Engländern (mein Liebling: Ein Chutney aus grünen Tomaten, das am Ende der Sommers den Frust darüber lindert, dass nicht alle Tomaten reif geworden sind). Und die Briten wiederum haben das Chutney von den Indern. Viele Chutney-Rezepturen klingen denn auch nach komplizierten Zubereitungen mit einem Haufen seltener Zutaten. Aber das muss nicht sein. Bei uns haben sich vor allem Gemüse- und Frucht-Chutney durchgesetzt.

Tatsache ist, dass die Chutneys wie das Rote Bete Chutney bis heute zumindest bei uns vor allem zu asiatischen Gerichten verwendet werden, zum Beispiel auch zu Curries. Überraschenderweise funktioniert das Prinzip aber erstaunlich gut mit einheimischen Zutaten – und auch zu regionalen Gerichten und zu Sandwiches.

Passt gut zu asiatischen Gerichten, aber auch zu Sandwiches.

Passt gut zu asiatischen Gerichten, aber auch zu Sandwiches.

Warum ausgerechnet das etwas bieder wirkende Rote Bete Chutney zu meinen Favoriten zählt? Natürlich wegen des Geschmacks und der schnellen Zubereitung. Aber vielleicht auch gerade deshalb, weil es aus so einfachen regionalen Zutaten wie Rote Bete und Zwiebeln besteht, die man das ganze Jahr über im Supermarkt bekommt. Es gibt auch Rezepte mit zusätzlichen Äpfel und Aprikosen. Aber nach meinem Erachten ist der Grund für diese Mischungen im darin enthaltenen Pektin zu sehen, das fürs Gelieren sorgt. Wenn man einen Teil des Zuckers (oder alles) durch Gelierzucker ersetzt, hat man aber den gleiche Effekt und das Chutney geliert gut.

Zutaten

  • drei Knollen gekochte Rote Bete
  • zwei Zwiebeln
  • 3-4 EL Rosinen oder Sultaninen
  • 3 EL Balsamico-Essig
  • etwas Olivenöl
  • 100 Gramm Zucker (wahlweise kann man die Hälfte durch Gelierzucker ersetzen oder Pektin zugeben. Alternativ geht auch ein klein geschnittener halber Apfel.
  • 1 TL Curry
  • 1 Prise Zimt

Zubereitung

Die Zubereitung ist sehr einfach. Die Zwiebeln werden klein geschnitten in etwas Öl angeschwitzt. Dann kommen alle anderen Zutaten dazu, außer den klein geschnittenen Roten Beten. Das ganze wird in einem Topf oder in einer Pfanne für etwa 10 Minuten erhitzt.

Wer keine gekochte Rote Bete verwendet sondern diese selbst kochen will, der gibt alle Zutaten zusammen in den Topf. Die Garzeit richtet sich dann im Wesentlichen nach der Roten Bete.

Das Chutney lasse ich kurzabkühlend und fülle es dann in ein Marmeladeglas, das ich verschlossen im Kühlschrank aufbewahre. Wenn ich das Chutney für ein Sandwich verwende (das passt auch hervorragend), dann mache ich das noch warm aus der Pfanne über das Sandwich.

Variationen gibt es mit verschiedenem Obst, wie oben erwähnt. Und es gibt zahlreiche Rezepte, in denen Knoblauch zugegeben wird. Das finde ich bei der ausgewogenen Kombination von Säure und Süße hier nicht so passend.

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Über mich

Joachim Ott (joachimott.de) ist der Testschmecker. Journalist, Fotograf und Filmemacher. Geboren in Schwaben, lebt in Baden. Ständig auf der Suche nach guten Lebensmitteln.

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