Thousands Win – Urban Farm in Brooklyn

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Was kann man in Deutschland von einer Urban Farm in Brooklyn lernen? Naja, zumindest scheint es jede Menge dort zu geben. Also kommt das vielleicht über kurz oder lang auch zu uns. Viel interessanter dürfte sein, dass sich bei der Erzeugung von Lebensmittel immer mehr Leute auf den Weg machen, die mit unkonventionellen Ideen nicht nur einen persönlichen Erfolg verbuchen können. Zu wissen, wo sein Essen herkommt, etwas aus der Nachbarschaft kaufen, damit es nicht über tausend Kilometer aus irgendeinem Winkel der Welt kommt, wo die angelegten Maßstäbe vielleicht ganz andere sind als bei uns – das wird immer mehr Verbrauchern wichtig.

Insofern ist auch das lapidare Motto von einem der beiden Gründer sehr akzeptabel: „trying to grow more shit in Brooklyn.” Das Video ist von DarkRye.com, einem Online-Magazine von Whole Foods Market, die immer wieder interessante Themen und Projekte in ihrem Kundenmagazin vorstellen.

Schicke Gläser zum Einmachen

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Ich weiß, wir haben es erfunden: Das Weck-Glas hat eine lange Tradition, ist bewährt und sein Geld wert. Kein Zweifel. Und in jüngerer Zeit kann man bei den klassischen Weckgläsern doch tatsächlich eine leichte Aufhübschung beim Design beobachten.

Wer nun allerdings öfters Foodblogs ansieht, der stellt fest, dass die Amerikaner auch schöne Gläser haben, vielleicht sogar schönere. Bei uns besteht die Alternative zum originalen Weck-Glas in den noch schmuckloseren, klaren Gläsern mit dem rot-weiß karierten Schraubdeckel.

Wars das schon? Bei uns sind die Gläser noch etwas vielfältiger weil wir – schwäbische Hausfrau – normale Konservengläser wiederverwerten. Damit kommt wenigstens etwas Abwechslung in die Geschichte.

Die amerikanischen Einmachgläser (Suchwort: Ball Jar) kann man übrigens auch bei uns finden, zum Beispiel über Amazon oder Ebay. Aber dort sind sie relativ teuer, finde ich.

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Lemon Meringue Pie Recipe – von Inthekitchenwithkate

Lemon Meringue Pie Recipe

Nur als Gedächtnisstütze, weil ich das unlängst in einem guten Café in Münster gegessen habe: Eine Lemon-Meringue-Tarte. Ist offensichtlich gar nicht so schwer. (Und ich liebe es, wenn Eigelb und Eiweiß nachher so aufgehen, dass nix übrig bleibt…) Die exotischste Zutat ist Maismehl, also kein echtes Problem beim Einkauf.

Es gibt zu dem Suchwort übrigens mehrere Treffer, so dass man sich sein Lieblingsrezept aussuchen kann. Zar setehen auf der Liste der selbstgebackenen Kuchen derzeit noch alle Varianten mit Früchten ganz oben, aber man muss ja vorsorgen.

Good Eggs: bei den Erzeugern der Region kaufen, liefern lassen, abonnieren

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Inzwischen gibt es ja auch bei uns einige Kombinationen von klassischem Handel mit dem Einkauf vor Ort und den Möglichkeiten des Internet. Dieses hier in den USA gefällt mir ganz gut: Brooklyn Market | Good Eggs. Man kann – freilich nur in Ballungsräumen – bei seinen Bauern / Erzeugern einkaufen und bekommt seine Waren zeitnah nach Hause geliefert. Man kann bestimmte Dinge, die man regelmäßig braucht, auch abonnieren. Und man kann wohl bei verschiedenen Verkaufsstellen seine vorbestellten Waren auch direkt abholen, zum Beispiel auf dem Weg von der oder zur Arbeit.

Angegeben ist immer auch der Erzeuger mit seinen Daten, man weiß also genau, woher die Produkte kommen. Dazu kommt, dass die Website wirklich gut umgesetzt, optisch sehr ansprechend und sehr bedienungsfreundlich ist – vom Angebot der Produkte bis zur Auswahl des Liefertermins.

Auf diese Weise kauft man (fast) direkt bei „seinen” Erzeugern, man ist nicht auf ein Abo oder die Lieferung festgelegt und man kann jederzeit variieren bei Produktauswahl und Lieferung oder Abholung. Die Preise werden zwar mit den Wochenmarkt-Angeboten nicht vergleichbar sein. Aber weil man nicht festgelegt ist, kann man diese Alternative immer noch nutzen, sobald man Zeit dafür hat.

Mir kommt das so vor, wie der Wochenmarkt mit Internetanschluss. Das könnte in kleineren Städten und weniger dicht besiedelten Regionen auch ganz gut funktionieren, wenn die Logistikfrage geklärt werden kann. Angeschts der Tatsache, dass Amazon und Lebensmittelketten für etwas Ähnliches wohl schon Pläne in der Schublade haben, wäre das sicher eine regionale Alternative für Erzeuger.

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Über mich

Joachim Ott (joachimott.de) ist der Testschmecker. Journalist, Fotograf und Filmemacher. Geboren in Schwaben, lebt in Baden. Ständig auf der Suche nach guten Lebensmitteln.

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