Social Media Profile für Food-Blogs optimieren

10. November 2017 | Instagram-Tipps, Soziale Medien | 0 Kommentare

Social Media Profile für Food-Blogs angleichen und optimieren

Social Media Profile für Food-Blogs angleichen und optimieren

Social Media Profile zu pflegen, das ist durchaus weniger attraktiv für Food-Blogger als Rezepte ausprobieren, kochen, essen und fotografieren. Aber ab und zu steht neben dem „Füttern” der Accounts in den Sozialen Netzwerken auch etwas Pflege und Akutalisierung der Social Media Profile an.

Nicht nur für lange kalte Winterabende hier ein paar Tipps, die man seine Selbst-Darstellung etwas anpasst. Das gilt natürlich dann, wenn man ein Food-Blog hat, das etwas mehr ist als eine persönliche Spielwiese. Wenn Du Deine Bekanntheit und Reichweite vergrößern möchtest, dann gelten diese Vorschläge für Dich. Und erst recht dann, wenn ein Unternehmen oder ein anderer Gelderwerb mit dem Food-Blog verbunden ist, oder wenn Du gar einen Shop damit verknüpft hast,

Social Media Profile im gleichen Look

Ganz generell sollten die Social Media Profile, die man nicht nur ausschließlich privat nutzt ziemlich einheitlich aussehen. „Ziemlich” ist meint, dass die einzelnen Netzwerke da nicht immer viel Spielraum lassen. Aber die meist genutzten Social Media Profile für Food-Blogger sind sicher die bei Facebook (Profil und Seite), Google+ (auch zwei Accounts, persönlich und fürs Blog), Instagram, Twitter und Pinterest.

Fotos: Gesichter sind wichtig

Allen gemeinsam ist ein Profilbild, das nicht nur ein Bild von Dir sein sollte, sondern immer das gleiche Bild. Und von wenigen Ausnahmen abgesehen würde ich dringend dazu raten, immer ein Porträtfoto zu verwenden. Das Logo oder Textfelder sind viel zu abstrakt und lange nicht so einprägsam. Deine Leser sind Menschen und wollen Menschen sehen. Wenn Dein Logo als nicht gerade zu einer ganz großen Marke gehört und sowieso schon jedem bekannt ist, dann ist es Dein Gesicht, dass die Leser am ehesten und nachhaltigsten mit Deinen Inhalten in Verbindung bringen.

Ich weiß, dass das vielen Menschen schwer fällt. Ich habe als Journalist und Fotograf schon viele Menschen fotografiert, die mir versicherten, sie sähen auf Fotos nicht gut aus. Andererseits weiß ich aus meinem Job, dass es das Gesicht ist, was bei anderen den stärksten Eindruck hinterlässt. Also beiß in den sauren Apfel, mach ein vernünftiges Bild von Dir oder bitte jemand anderen um Hilfestellung.

Wenn Du anderweitig die Möglichkeit hast, Bilder unterzubringen (zum Beispiel im Facebook- und Youtube-Header), dann nimm auch hier immer das gleiche Bild / Motiv. Qualitativ am besten sind Bilder, die Du in Deinem Bildbearbeitungsprogramm schon auf die jeweiligen Maße für Deine Social Media Profle gebracht hast. Diese Maße ändern sich oft. Eine kurze Recherche mit Suchwörtern wie ‚cheatsheet social profiles‘ führt zum Beispiel zu  diesem Ergebnis. Und das ist (letztes Update vom 24. Oktober 2017) ziemlich aktuell (für diesen Artikel).

Texte – oder nur Stichwörter?

Auch textlich sind die Voraussetzungen in jedem Sozialen Netzwerk anders. So kann man auf Isntagram zwar auch längere Texte vorne reinschreiben, aber das zerhaut den Eindruck der schönen ersten Seite. Verfasse deswegen einen kurzen Text, in dem alle wichtigen Angaben und Suchbegriffe für Dich und Dein Blog enthalten sind. Und passe diesen Text  dann an.

Einheitslook statt Individualität?

Nun erscheint einem das schnell langweilig, wenn man seine Accounts überprüft, immer das gleiche Porträtfoto oder denselben Text sieht. Aber in dieser Situation bist nur Du alleine. Alle anderen sehen Deine Profilseite wahrscheinlich nur das erste Mal so richtig bewusst. Danach richtet sich das Augenmerk vor allem auf Post und Inhalte. Und der Wiedererkennungseffekt von Blog, Webseite, Shop und Sozialen Medien hat mehr Vorteile als Nachteile. So entdeckt Dich sicher auch mal jemand, der Dir auf diesem Kanal vielleicht noch nicht folgt und klickt Dich spontan an.

Eigene Auftritt vernetzen

Und noch etwas, das uns übertrieben erscheint, hat für Besucher Vorteile: Auf jedem Social Media Profil sollten alle anderen Profile auch angegeben und verlinkt sein. Denn wie beim Binge Watching am TV will man von seinen neuen Entdeckungen im Netz auch meistens noch auf anderen Schienen informiert werden. Stehen alle Social Media Profile dabei, kann ich mir meinem favorisierten Kanal raussuchen.

Einzige Ausnahme: Wenn Du aus guten Gründen zum Beispiel als Food-Blogger nur auf Pinterest und Instagram dabei bist. Dann ergibt es keinen Sinn, wenig gepflegte Alibi-Accounts auf anderen Plattformen anzulegen. Im Zweifelsfall lieber zwei Kanäle richtig bespielen, als alle ein bißchen.

Tipps für weitere Verbesserungen

  • Viele Deiner zukünftigen Follower interessiert, was sie hier auf Dauer erwarten dürfen. Wenn Du es schaffst, in einen Header das Thema reinzuschreiben (oder es bildlich wiederzugeben) ist das hilfreich.
  • Genauso wollen viele Besucher wissen: Wie oft tut sich hier was? Falls Du zu den disziplinierten Food-Bloggern oder Youtubern gehörst, die regelmäßig veröffentlichen, dann kannst Du mit diesem Pfund wuchern. „Jede Woche ein neues Rezept” oder „Immer dienstags ein neues Video”, das ist ein Anreiz.
  • Auf Youtube kannst Du Deinen erfolgreichstes Video als Kanal-Trailer prominent platzieren. Oder ein eigens erstelltes Vorstellungsvideo.
  • Auf Twitter benutze Deinen besten Tweet als ‚angehefteten‘ Tweet. Er bleibt immer oben und ist als erster zu sehen.
  • Bei Pinterest besteht das Profil nur aus einem kreisförmigen Bild und wenig Text. Nutze einheitliche gestaltete Titelbilder Deiner Pinwände für einen schöneren Empfang.

 

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Über mich

Joachim Ott (joachimott.de) ist der Testschmecker. Journalist, Fotograf und Filmemacher. Geboren in Schwaben, lebt in Baden. Ständig auf der Suche nach guten Lebensmitteln.

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