Instagram-Upgrade: Wie werte ich meinen Account auf?

27. Juni 2018 | Instagram-Tipps, Soziale Medien | 0 Kommentare

Bringt ein Instagram-Upgrade mehr Reichweite und Follower?

Bringt ein Instagram-Upgrade mehr Reichweite und Follower?

Mehr Erfolg durch ein Instagram-Upgrade, das ist ein heißes Thema. Ratgeber in Blogs und Videos empfehlen diverse Apps – oder gleich den direkten Einkauf von Followern. Andere raten zu vermehrten Bemühungen. Bessere und mehr Bilder, mehr Kommentare und Kontakte – was auch mein Rat wäre. Aber es gibt noch ein paar andere Dinge, mit denen man im Einzelfall sein Instagram-Engagement aufwerten kann. Und ein Instagram-Upgrade scheint notwendig, weil Änderungen am Algorithmus bei den meisten Nutzern eher Rückschritte mit sich bringen. Also: Am besten regelmäßig testen, was wie gut für Dich funktioniert. 

Business-Account

Der Business-Account als erstes Instagram-Upgrade verspricht für sich gesehen vorerst keinen größeren Erfolg. Er bietet aber mehr Möglichkeiten, die Kontaktaufnahme zu erleichtern. Und er bietet endlich Einblicke in die Statistik. Wer also seinen Instagram-Account auch betreibt, weil er Produkte oder Dienstleistungen verkaufen möchte, der kann durch eine direkte Einbindung von Email, Telefon oder Adresse die Kontaktaufnahme mit Interessenten erleichtern.

Statistisch, so versichern immer wieder Instagram und diverse Ratgeber, macht dieses Instagram-Upgrade für den Account keinen Unterschied. Alleine durch den Wechsel erhält man also nicht mehr Reichweite oder mehr Follower. Die Inhalte werden deswegen nicht öfters gezeigt. Neben den besseren Kontaktmöglichkeiten zählt als Bonus aus meiner Sicht vor allem die detailliertere Statistik.

Instagram Business-Account: Vorteil Kontakte und Statistik

Instagram Business-Account: Vorteil Kontakte und Statistik

Stories

Mit Stories kann man hingegen durchaus ein echtes Instagram-Upgrade erreichen. Die kurzen Bild-, Text und Videoschnipsel erfreuen sich großer Nachfrage. Und man kann mit ihnen tatsächlich schon echte Geschichten erzählen. In der Praxis sind die Stories bei den meisten Accounts aber nur dazu dazu, auf neue Posts hinzuweisen oder die eher schlechteren Bilder durch Icons, Text und Comic-Elemente aufzuhübschen, damit man sich bei seinen Followern in Erinnerung bringt.

Der Nachteil der Stories ist auch sein Vorteil: Die Clips dürfen maximal 15 Sekunden lang sein. Da kommt nicht viel rüber, außer man produziert richtige kleine Videos, die man nachher stückelt. Vorteil ist natürlich, dass fast jeder 15-Sekunden-Clips auf seinem Handy erzeugen kann, ohne Schnittprogramm. Die Zahl derjenigen, die Stories wirklich für gute Bildergeschichten oder Videos nutzen ist – nach meiner Erfahrung – erschreckend gering.

IGTV: neuer Schwung - für Videofilmer.

IGTV: neuer Schwung – für Videofilmer.

IGTV

Das könnte mit dem neuen Instagram TV anders werden. Mit diesem Instagram-Upgrade hat man die Möglichkeit, wesentlich längere Videos unters Volk zu bringen. Die Videos müssen länger als 15 Sekunden sein, damit kommen kleine Schnipsel hier nicht so einfach unter. Gute Chancen also, um mehr zu erzählen, bessere Inhalte zu bieten und einen besseren Eindruck zu hinterlassen. Zwar gibt es auch auf dem Smartphone gute Apps, um diese Inhalte zu erstellen. Im Gegensatz zu den Stories kann man diese Inhalte aber nicht aus der neuen Instagram TV App heraus erzeugen.

Das kann auch Vorteile haben: Offensichtlich geht man davon aus, dass etliche der Hochformat-Videos auch am heimischen Desktop entstehen. und deswegen hat man – meines Wissens erstmals – ermöglicht, dass Nutzer die Inhalte auch direkt vom Desktop hochladen können. Sogar samt dem zugehörigen Thumbnail, sprich Vorschaubild. Das ist für viele, die bislang vorwiegend Youtube bedienten natürlich ein Schritt, den man leicht zusätzlich in seine Arbeit einbauen kann.

Zur Zeit ist es nach meiner Einschätzung so, dass gerade diejenigen hier präsent sind, die professionell Videos produzieren. Werbung, TV-Clips, Musikvideos, Youtuber: Für die liegt eine Präsenz auf IGTV (fast) nur einen Mausklick entfernt. Und sie können hier quasi auch erst einmal aus ihren Archiven veröffentlichen.

Dass ist gut für die Nutzer, die auf Anhieb jede Menge der qualitativ „besseren” Sachen finden. Diejenigen dagegen, die sich hier erst reinarbeiten müssen, werden neben dieser Konkurrenz häufig „weggewischt”. Der Start dürfte damit schwierig sein.

Fazit

Offensichtlich bieten die drei genannten Wege für ein Instagram-Upgrade doch noch einige Chancen für mehr Erfolg, mehr Reichweite und bessere Kontaktmöglichkeiten auf Instagram. Allerdings ergibt sich bei genauerem Hinschauen, dass damit für die Instagramer nichts einfacher wird. Gute Stories, egal ob die kurzen direkt bei Instagram oder die längeren bei IGTV, erfordern mehr Arbeit. Und mehr Planung.

Ist es sinnvoller, einen erhöhten Arbeitsaufwand in gute Bilder zu investieren und in die Kommunikation mit anderen Instagramern? Oder soll man eher die neuen Wege nutzen, mit Stories, IGTV und Videos? Letztlich hängt das an den eigenen Vorlieben, den Möglichkeiten und Erfahrungen mit Videos. Wer seinen Instagram Account nutzt, um seinen Youtube-Kanal anzuschieben, für den beantwortet sich die Frage von selbst.

Wer schon mit der Qualität seiner Fotos und dem Posten von konstanten und guten Inhalten nicht so recht vorankommt, der wird den höheren Aufwand fürs bewegte Bild nicht auf sich nehmen wollen.

Bleiben diejenigen, die das aus Spass an der Sache machen und mit dem Smartphone schon routiniert tolle Ergebnisse fabrizieren. Sie werden sich der Videomöglichkeiten sicher gerne annehmen. Dass deswegen aus Instagram und seinen Ablegern eine ernsthafte Konkurrenz zu Youtube entsteht, ist allerdings nicht zu befürchten.

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Über mich

Joachim Ott (joachimott.de) ist der Testschmecker. Journalist, Fotograf und Filmemacher. Geboren in Schwaben, lebt in Baden. Ständig auf der Suche nach guten Lebensmitteln.

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