Weed Dating: gemeinsames Unkraut jäten

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‚Like speed dating but weeding.‘ steht zur Erklärung unter dem Video von farmrun. Farmrun ist eine von vor allem in den USA etwas breiter gestreuten Media-Websites und -Produzenten, die sich dem Thema Ernährung bzw. Lebensmittelerzeugung verschrieben haben. Dort gibt es überhaupt in diesem Bereich viele interessante Initiativen, die ziemlich hipp daherkommen.

Hilda: Mädchen und Kekse

Das eMag Hilda

Sechs Food-Bloggerinnen haben ein eMag mit Rezepten für Weihnachtsgebäck herausgegeben – kostenlos. Hilda – Mädchen & Kekse heißt das anschauliche Werk mit 102 schön gestalteten Seiten, das man sich kostenlos bei issuu ansehen kann.

Neben 24 süßen Rezepten gibt es ein Kapitel über Lieblingsbücher und eines über Geschenke aus der Küche.

Zeitschriften: Hohe Wiederverwertungsquoten stören die Leser

Zeitschriften-Diskussion unter den Foodies im Internet

Auf der Seite von Valentinas Kochbuch kann man nachlesen, wie Zeitschriften-Verlage ihre Rezepte ‚recyceln‘: Da werden ganz unverfroren alte Rezepte noch einmal veröffentlicht. Rezension: Die Zeitschrift deli – Konzept: Alte Rezepte neu gelayoutet. Das ist nun an sich noch keine schlechte Sache. Manche Rezepte sind samt Bildstrecken und Vorkochen ziemlich aufwändig gemacht und dann auch vom Inhalt so gut, dass es ziemlich schade wäre, die nur an einer Stelle zu veröffentlichen.

Im beschriebenen Fall war es wohl allerdings so, dass gleich der größte Teil des Heftinhaltes aus schon einmal veröffentlichten Rezepten (65 von 76) bestand: Ärgerlich, wenn man am Kiosk dafür Geld ausgegeben hat und zuhause merkt, auf was man sich eingelassen hat.

Auch auf der Forumsseite von chefkoch.de gibt es eine ähnliche Diskussion: Dort war es allerdings so, dass in einem Doppelpack ein Sonderheft mitgegeben wurde, das schon vor zwei Jahren zum ersten mal erschienen war. Auch wenn das ärgerlich ist und das vermeintlich sinnvolle Geschenk sich im Nachhinein als Altpapier-Entsorgung erweist: In diesem Fall hat man ja zumindest für die ‚Dreingabe‘ des alten Sonderheftes nicht extra bezahlt, es wird einem ‚geschenkt‘.

Im Internet-Zeitalter die Kunden derart dreist zu beschummeln (in beiden Fällen) ist wohl schon ziemlich wagemutig: In einschlägigen Kreisen spricht sich das so schnell herum, dass man davon ausgehen kann, die Verlage haben ihre eigenen Produkte damit ziemlich beschädigt. Auf jeden Fall mehr, als sie das dem Medium Internet unterstellen.

Käse- und Spinat-Pastete – geht nicht nur englisch

Pasties mit Käse und Spinat - auch für die Vesperbox

Pasties mit Käse und Spinat - auch für die Vesperbox

BBC GoodFood hat nicht nur einen genialen Namen, sondern bietet auch schöne Inhalte. ein gutes Magazin (das man halbwegs preiswert aber nur in England beziehen kann) eine praktische digitale Ausgabe (per App) und natürlich immer wieder gute Rezepte.

Cheese & spinach pasties recipemachen spontan Lust aufs Backen, zumal die Dinger etwas so schnell gehen wie mein Favorit, der klassische Gemüsekuchen. Wenige, einfache Zutaten, die alle auch in Bio-Qualität zu haben sind (zB TK-Spinat), wenig Vorbereitung (15 Minuten) und schnelle Zubereitung (20 Minuten).

Die Briten empfehlen das übrigens für die Vesperbox in die Schule, ein guter Tipp.

Tag des Eies – von Käfig-Eiern und Rassehühnern

Tag des Eies

Heute ist Tag des Eies. Und man glaubt es nicht, aber es gibt tatsächlich eine eigene Website zum Tag des Eies (Jawohl, das schreibt man so, mit dem zweiten E). Dort findet man übrigens auch eine Ei-App, aber dies nur am Rande.

Aufschlussreicher finde ich da schon die Geschichten, die von anderer Seite an diesem Tag zum Thema aufgetischt werden: Foodwatch zum Beispiel weist auf seine Kampagne hin: Für Transparenz – gegen versteckte Käfigeier!.

Mittlerweile dürfte sich ja herumgesprochen haben, dass die Ziffernkennzeichnung auf den Eiern darüber Aufschluss gibt, ob das Ei aus Bio-Haltung stammt (fängt mit der Ziffer 0 an) oder aus Freiland-, Bodenhaltung oder Käfighaltung (die ja eigentlich inzwischen bei uns verboten ist).

Die Foodwatch-Initiative will nun erreichen, dass auch bei verarbeitenden Produkten mit Ei die Herkunft angegeben wird.

Etwas positiver gehts beim Blog Über Land zur Sache: Rassehühner und ihr Luxusleben ist dieser Beitrag überschrieben und er handelt von einem Nebenerwerbs-Landwirt, der sich auf alte Rassen spezialisiert hat.

Wer noch einmal nachlesen möchte, was es mit den Ziffern auf sich hat, der findet hier Infos.

Tag des Eies

Über mich

Joachim Ott (joachimott.de) ist der Testschmecker. Journalist, Fotograf und Filmemacher. Geboren in Schwaben, lebt in Baden. Ständig auf der Suche nach guten Lebensmitteln.

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