Food-Blog – chic aussehen hilft

Food-Blogs mit dem passenden Outfit haben es leichter, Besucher für sich zu interessieren.

Food-Blogs mit dem passenden Outfit haben es leichter, Besucher für sich zu interessieren.

Was hebt Food-Blogs hervor? Eines der wichtigsten Merkmale ist die Aufmachung: Wie gut sind die Fotos, welches WordPress-Layout steckt dahinter. Der erste Eindruck ist oft entscheidend. Und weils bei dem nicht bleiben soll entscheiden dann die Inhalte, die Qualität der Fotos (sorry, aber Bilder anschauen geht schneller als lesen) und die Qualität der Texte.

Mein Ansatzpunkt sind ja bessere Inhalte: Mittel- und langfristig entscheidet die Qualität der Bilder und Texte, ob man an seiner Neu-Entdeckung auch dran bleibt. Aber natürlich stimmt auch: Ohne ein chices Layout hat man es heute schwer, sich von der Masse abzusetzen.

Food-Blogs mit Anspruch

In meinem Journal habe ich gerade einen Beitrag über WordPress-Themes und Baukastensysteme für WordPress-Blogs veröffentlicht. Was gilt denn nun speziell für Food-Blogs?

Einen Anspruch an seine Seiten hat jeder. Es gibt alleine in Deutschland tausende von Food-Blogs. Alle haben ganz unterschiedliche Ansprüche und jeder Leser pickt sich diejenigen Blogs heraus, die ihm am besten gefallen (Theorie). Oder hängt sich an die dran, die am bekanntesten sind und die größte Reichweite haben (Praxis). Natürlich kann auch beides zusammen kommen.

Gut ist, wenn man sozusagen beim Betreten der Website erkennt, was einen erwartet. Die größte Auswahl findet man bei den offiziellen (kostenlosen) WordPress-Themes oder Plattformen wie themeforest.net. Ich nenne als Beispiele nur Themes, die ich aus eigener Anschauung kenne. Die Vielfalt ist natürlich viel größer und fast unüberschaubar.

Natürlich ist die Welt der Food-Blogs viel bunter und interessanter, als die unten beispielhaft genannten drei Kategorien vermuten lassen. Und wer gerade angefangen hat, mit Herzblut zu schreiben und nicht auf Gewinn aus ist, der soll sich keinen Kopf machen um Themes und Layouts und Anzeigen und Besucherströme. Da sind Dinge, die einem nach dem ersten Jahr einfallen, wenn man vielleicht beginnt, sich für seine Statistik zu interessieren und auch schaut, was die anderen so machen.

Die etwas überspitzt dargestellten Kategorien:

Food-Blog - eher mit häuslichen Rezepten?

Food-Blog – eher mit häuslichen Rezepten?

Das Rezepte-Food-Blog

Eine reine Rezepte-Sammlung? Da genügt oft die althergebrachte Blogform mit einer chronologischen Reihung und ein gutes Menü, sortiert nach Kategorien, aber auch nach einigen anderen Kriterien. Ein Hinweis auf die aktuellsten Beiträge ist nicht schlecht. Und einer auf die erfolgreichsten. Vielleicht auch eine Sortierung nach Dauer.

Dies zu entscheiden hilft auch dem Blogger. Habe ich wirklich vorwiegend Pasta-Rezepte veröffentlicht? Habe ich in einer wichtigen Kategorie wirklich nur ein Rezept? Und warum sind alle Back-Rezepte nur sehr spärlich mit Fotos ausgestattet?

Ein aktuelles Standard-Layout von WordPress ist hier ausreichend. Mit Bordmitteln und ein paar Plugins lässt sich das übersichtlich ordnen. Die restliche Energie kann man auf neue Rezepte verwenden, die Social-Media-Kanäle füttern oder sich in Facebook-Gruppen engagieren.

Twentyfifteen, Twentysixteen und Twentyseventeen werden noch lange aktuell bleiben sind responsiv und ausbaufähig. Viele Themes von Anbietern wie Elmastudio (in deutsch), Studiopress oder Elegant Themes bieten für wenig Geld noch mehr Abwechslung, sind leicht anpassbar und zukunftssicher, weil sie gepflegt und upgedatet werden.

Oder Lifestyle-Theme, Reisen, Persönliches?

Oder Lifestyle-Theme, Reisen, Persönliches? Oder Lifestysle-Theme, Reisen, Persönliches?

Magazine: Magie des Kochens & Lifestyle

„… und schließlich, bei der geschätzt zweihundertsten Variante, habe ich schließlich eher durch Zufall entdeckt, dass mein Kaiserschmarrn viel fluffiger wird, wenn ich…” Jedes Rezept ein Abenteuer, jeder Beitrag eine Geschichte, die ausführlich erzählt werden will. Und weil die Welt so bunt ist und so viele Erlebnisse bietet, reicht die Spannweite der Inhalte vom Rezept über Reisen und Lifestyle bis hin zu Coaching und Lebensberatung.

Da bietet eines der großen und variantenreichen WordPress-Theme den passenden Rahmen. Gerne eines mit dem oben erwähnten Baukastensystem. Eine Titelseite muss her, die die verschiedenen Aspekte gut bebildert zur Geltung bringt. Die mit Appetithappen in die Tiefe führt, weil in jeder Kategorie neue Erlebnisse warten, die vielleicht auch jeweils anders dargestellt werden (Foto-Reportage, Essays, Videos).

Das hat in etwa den Anspruch eines Magazins und sollte auch so aussehen. Kleinteilig und vielfältig auf der Frontseite, klar gegliedert in der Tiefe und in jeder Kategorie stimmig dargestellt. Divi oder Enfold oder Flatsome bieten baukastenähnliche Gestaltungsmöglichkeiten, sind vielfältig varrierbar und noch in Jahren verwendbar. SimpleMag ist eines der meist verkauften Themes und gerade bei Foodbloggern sehr beliebt.

Der Sidekick – ein Nebeneffekt

Food-Blogs sind auch ein gutes Mittel, um Bücher zu verkaufen, auf sein Restaurant aufmerksam machen oder um sich als Ernährungs- oder Fitness-Experte zu positionieren. Hier steht meistens die Person im Vordergrund, auch in den Bildern.

Eine individuelle Handschrift ist wichtig. In den Bildern wollen die Besucher sehen, mit wem sie es zu tun haben. Und private Aspekte sind oft genauso wichtig, wie das andere Business, das mit dem Blogger verbunden ist.

Hier wirkt das Blog tatsächlich noch wie ein privates Tagebuch: Individuelle Schriften, persönliche Kommentare und Texte, privat wirkende Bilder. Einer der wenigen Fälle, wo bei der Gestaltung auch Handschriften eine Rolle spielen, liebevoll gestaltete Hintergründe, Icons, Symbole, Illustrationen.

Die WordPress-Theme kann das alles schon integriert haben. Noch besser ist es, eines der Standard-Themes mit eigenen Grafiken auszustatten. Dazu muss man meistens schon ziemlich genau wissen, wie man im Motorraum des Blogs herumwerkeln muss. Denn die standardmäßige Darstellung von Texten und Fotos reicht vielen dafür nicht aus.

Fündig wird man (themenspezifisch) bei Plattformen wie Themeforest.net

Money, Moeny, Money

Oder man schielt von vorneherein auf den Werbemarkt für Anzeigen aus dem Foodbereich. Inhalte, so lautet in diesem Bereich eine weit verbreitete Meinung, kann man schließlich von überall her bekommen. Gerne auch kostenlos.

Auch hierfür gibt es bei den WordPress-Themes einen Markt. Wer nach Affiliate-Themes sucht, kann mit diesen seine Beiträge umrahmen mit Anzeigen mit und ohne Bild. Er kann durch SEO-Techniken seinen Besucherstrom befeuern und darauf warten, dass ab einer magischen Schwelle (etwa 20.000 Besucher pro Monat) ein Einkommen generiert wird.

Rezepte sind gute „Füllstoffe” für Inhalte, ebenso alle anderen Lebensmittelthemen. Die gibt es meist umsonst. Rezepte sind meines Wissens nach nicht copyright geschützt, nur die Textbeschreibungen darf man nicht eins zu eins kopieren. Dazu gibts jede Menge Artikel zum Thema Ernährung und viele Pressetexte und freie Pressebilder.

Fürs WordPress-Theme sind vor allem Anzeigen-Aspekte und SEO-Details wichtig. Affiliate-Themes oder Standard-Themes mit etlichen Plugins genügen meist. Schließlich muss man sich um viele andere Marketingaufgaben kümmern.

 

Einkaufen ohne Verpackung und das Thema Food-Design: das Drumherum

Verpackungen von Lebensmitteln

Es gibt sie schon, die Läden, in denen man einkaufen kann, ohne die Verpackungen mitzunehmen. Was bei uns noch etwas sektiererhaftes hat, das wurde in den USA schon umgesetzt: Die amerikanische Website treehugger berichtet über den ersten verpackungsfreien, Null-Abfall-Laden in den USA, der in Austin in Texas entstehen soll.

Auf der Website des Betreibers in.gredients kann man sich über das Projekt informieren und auch ein lustiges Video über Verpackungs-Recycling ansehen.

Bei allem Unmut über die zunehmenden Mengen an Verpackungsmüll und bei allem Respekt vor dem Charme, den dieses Projekt auf den ersten Blick hat: Für mich wäre das nichts. Das bedeutet ja, dass ich für jedes Lebensmittel die passende Verpackung schon mit in den Laden bringen muss. Und demzufolge die leeren zuhause stapeln muss. Und dass ich zuhause nicht mehr auf der Verpackung nachlesen kann, welche Zutaten enthalten sind.

Ich wäre ja schon froh, wenn Verpackung künftig praktisch und ästhetisch ansprechend gestaltet wäre. Ich habe nichts gegen Vielfalt bei den Verpackungen, aber manchmal schaudert es mich schon, was beim Versuch auf jeden Fall anders zu sein herauskommt. Die wenigen positiven Beispiele, auf die ich in jüngerer Zeit auch im Internet gestoßen bin, scheinen aus England zu kommen. Wie dieses im Bild oben, über das Swiss Miss (Tina Roth Eisenberg) vor einiger Zeit berichtet hat.

In dem Maße, wie bei uns verarbeitete Lebensmittel und Fertigprodukte die Grundnahrungsmittel ablösen (wer kauft noch Mehl und Zucker, wenn es die Kuchen-Fertig-Back-Mischungen doch so günstig gibt?), wird auch die Menge der Verpackungen zunehmen.

Ich überlege mir, unabhängig vom Bio-Aspekt, an dieser Stelle auch mal gelungene Verpackungslösungen vorzustellen, die mir gefallen. Allzu viele sind das ja nicht. Woran sich auch fast nahtlos das Thema Food-Design anschließt…

Food Design - Doku Film DVD Video Wiki Essen Ernährung Produkt Geschmack Magnum Werbung Mahlzeit

Fair gefertigte und sinnvolle Produkte

aqa

Da muss man sich manchmal vielleicht ganz schon das Hirn verrenken, wenn man all seinen Ansprüchen gerecht werden will. Und manchmal scheint es auch ganz einfach zu sein: Zum Beispiel bei aqa.

Auf bestebioweine.de habe ich unlängst dieses Projekt vorgestellt, bei dem es um nichts anderes geht, als schlicht um Wasser. Nur, dass es eben etwas aufwändiger präsentiert wurde und etwas durchdachter konzipiert, nämlich in verschiedenen Ausführungen als Begleiter zu Wein und Speisen. Und gefertigt wird es in einer Integrationswerkstatt. Gutes Konzept, gute Idee.

fairmade

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Über mich

Joachim Ott (joachimott.de) ist der Testschmecker. Journalist, Fotograf und Filmemacher. Geboren in Schwaben, lebt in Baden. Ständig auf der Suche nach guten Lebensmitteln.

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