Erdbeer-Marmelade selber kochen

Erdbeer-Marmelade selber machen: Bringt Spass und ein schnelles Erfolgserlebnis.

Erdbeer-Marmelade selber machen: Bringt Spass und ein schnelles Erfolgserlebnis.

Erdbeer-Marmelade selber kochen ist wieder populär! Der spröde Charme biederer Hausfrauen-Arbeit ist in Zeiten sprießender Food-Blogs dem Reiz des Selbermachens gewichen. Und man will schließlich auch wissen was drin ist. Und erleben, wie pures Aroma ohne Zusätze schmeckt.

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Erdbeer-Marmelade: jetzt ist der richtige Zeitpunkt

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, aus der Flut süßer und reifer Erdbeeren auch Vorräte zu schaffen. Erdbeer-Marmelade ist bei uns der Favorit, mit Rhabarber und ohne, evt. mit Vanille, oder – wenn man erst Erdbeer-Mark herstellt und einfriert – später auch mit anderen Früchten wie zum Beispiel Stachelbeeren. (Ich bin da fürchterlich konservativ: ausprobieren darf man alles mal, aber am klassischen Vorrat purer Erdbeer-Marmelade sollte man nicht rühren).

Die Kurz-Anleitung wurde hier ebenfalls schon mal veröffentlicht.

Rhabarber und Erdbeeren im Blitzrezept

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Man kommt nicht dran vorbei: Auf allen Märkten springen einem die frischen Erdbeeren ins Auge. Und der grün-zart-rosa-farbene Rhabarber. Und ich meine nicht die Märkte, in denen zumindest die Erdbeeren in Plastikschalen abgepackt sind. Sondern die, hinter denen ein Kaiserstühler Bauer steht (oder seine Frau) und man sich schon beim Blick auf die Hände sicher ist, dass er das Zeug hier selbst aus dem Boden geholt hat.

Aber weils trotzdem bei mir meistens schnell gehen muss, muss ein Rezept her, das beides verbindet, Erdbeeren und Rhabarber, das mit wenig Aufwand vorzubereiten ist und mittags schnell fertig. Da bietet sich doch ein Cobbler an.

Das Vorgehen ist einfach, man braucht etwa je ein Pfund Erdbeeren und Rhabarber. Der Rhabarber kommt gestückelt und geschält zusammen mit 4 EL Zucker in einen Topf und wird erhitzt. Erdbeeren putzen, klein schneiden, dazugeben. Die sollen bloß ein bißchen warm werden. Dann kommt das Wunderwerk des wunderbar einfachen Grundteigs: Vier Eier und 100 g Zucker schaumig rühren. Dann 80 Gramm Mehl, 60 Gramm Stärke, 2 TL Backpulver mischen und abwechselnd mit je 1/8 l Buttermilch und Öl zugeben und verrühren.

Das wars schon fast. Die Erdbeer-Rhabarber-Mischung in eine gefettete flache Form füllen, den Teig drüber gießen, 50 Minuten bei 150 Grad im Backofen backen. Dazu eine Kugel Vanille-Eis und man kann selbst beim Ausklingen der Eisheiligen schon einen Hauch Sommer spüren.

Nochmal die Zutaten für 4 Personen:
500g Rhabarber
500g Erdbeeren
4 EL und 100 g Zucker
4 Eier
75 g Mehl
60 g Speisestärke
2 TL Backpulver
1/8 l Buttermilch
1/8 l neutrales Öl

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Frühstückswoche (4): gefüllte Teigtaschen, Erdbeer-Rhabarber-Cobbler, Grapefruitsaft

Dieses Mal wirds etwas aufwändiger: Ohne Vorarbeiten am Abend zuvor wird es wohl nicht gehen. Dafür haben sowohl die süße als auch die herzhafte Frühstücksvariante den Vorteil, dass sie fast beliebig skalierbar sind: Man kann das auf beliebig viele Portionen für beliebig viele Personen ausdehnen, ohne das sich der Aufwand nennenswert vergrößert.

Erdbeer-Rhabarber-Cobbler

Erdbeer-Rhabarber-Cobbler

In dieser Kombination fängt man sicher besser mit der süßen Variante an, die länger im Ofen bleiben muss (50 Minuten.).

Zutaten für 4 Personen:
400g Rhabarber
500g Erdbeeren
4 EL und 100 g Zucker
4 Eier
75 g Mehl
60 g Speisestärke
2 TL Backpulver
1/8 l Buttermilch
1/8 l neutrales Öl

Rhabarber und Erdbeeren Schälen / putzen, kleinschneiden, Zuckern. Eier und 100 g Zucker schaumig rühren. Dann Mehl Stärke, Backpulver mischen und abwechselnd mit Buttermilch und Ök zugeben und verrühren.

In eine gefettete flache Form die Erdbeer-Rhabarber-Mischung füllen, den Teig drüber gießen, 50 Minuten bei 150 Grad im Backofen backen. Wers nicht fürs Frühstück sondern als Dessert oder Hauptspeise zu Mittag machen möchte, der kann Vanille-Eis oder Vanille-Sauce zu reichen.

gefüllte Teigtaschen

gefüllte Teigtaschen

Kommen direkt danach in den Backofen: Hitze auf 230 Grad erhöhen. Das Grundrezept für die Teigtaschen richtet sich eigentlich nach den britischen Cornish Pasties und ist eine klassische Resteverwertung: In den die Teigtaschen kommt eine Füllung aus Braten- und Fleischresten sowie diverse Gemüse.

Nicht unähnlich sind aber auch Pizzas unter den Namen Calzone: Dort funktioniert das mit einem Hefeteig, die Inhalte sind südländischer (es geht auch Ricotta und Spinat sowie Hackfleisch und Tomaten). Vor allem nimmt man aber dafür einen Hefeteig.

Der herzhafte Mürbteig geht im Zweifelsfall schneller und einfacher, aber bei mir hat sich gerade ein Hefeteig angeboten. Geht ruhig auch mit Trockenhefe (500 g Mehr, ein Päckchen Trockenhefe, 1/4 l Wasser, Olivenöl, Salz).

Teig etwas auf Backblechgröße auswellen, dann halbieren. Wer für Zeitschriftenfotos kocht, der macht immer die klassische halbrunde Form, die entsteht, wenn man den runden Pizzateig auf die Hälfte zusammenklappt. Dann muss man halt die Reste weiterverwerten.

Ich machs mir einfacher und klappt die rechteckigen Formen zusammen.

In diese Füllung kam alles, was mein Kühlschrank an Reste hergab: Lauch, Stangensellerie, Salami, Schinken, Käse, Kabanossi. Englisch wäre die Variante mit Bratenresten und Gemüse und Pilzen, italienisch zB mit Hackfleisch, Pilzen, Tomaten.

Die gefüllten Teigtaschen brauchen im Backofen nur 10 bis 15 Minuten bei 230 Grad, lassen sich gut vorproduzieren und schmecken auch kalt prima.

Auch hier geht das natürlich auch als Mittagessen. Dann bietet sich bei der italienischen Variante an, die Füllmenge etwas größer zu machen und mit einer schmackhaften Tomatensauce zu strecken, die gibts dann zu / über die Teigtaschen.

gefüllte Teigtaschen

Grapefruitsaft

Da muss man eigentlich nix dazu sagen: Zitruspresse von Hand oder an der Küchenmaschine einsetzen, Mengen beliebig.