ZEIT Online: Die Wurst-Republik

Fleißarbeit der Zeit-Redakteure: Die Wurstkartezeigt uns, wo welche Würste typischerweise herkommen. Demnach gibt es sozusagen einen Wurst-Schwerpunkt in Süd-Deutschland. Und eine Erklärung haben die Redakteure auch dafür:
Überall dort waren die Böden für die Viehzucht viel besser geeignet als für den Ackerbau – und mit Schweinen und Rindern kamen die Würste. Zuerst die Blutwurst, später feinere Sorten.
Spannend wäre ja noch der große Bericht darüber, was in der Wurst drin ist, was drin sein soll und drin sein darf. Und warum man gerade beim Metzger so gar nix drüber erfährt, wo die Wurst herkommt (auch dort wird ja einiges zugekauft), und was der Metzger zugibt. Aber der muss wohl erst noch geschrieben werden…
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Da ist es wieder, das Thema gutes Fleisch. Und das ganz, ohne dass ein Fleischskandal wieder einmal die Republik erschüttert, einfach so. Das Slow Food Magazin widmet dem Borstentier seine Titelseite und etliche gute Geschichten (zum Beispiel eine detaillierte Erklärung, welche Stücke vom Schwein woher kommen und unter anderem auch gute Lesetipps). Dass die Schweinehaltung klimafreundlicher sei als die Rinderzucht ist nicht wirklich neu. Meinen eh schon mäßigen Fleischgenuss beeinflusst das kaum.



