Cremige Polenta mit knackigem Gemüse und Salsiccia

Cremige Polenta mit Gemüse und Salsiccia

Cremige Polenta mit Gemüse und Salsiccia

Cremige Polenta ist meistens nichts, was andere vor Begeisterung vom Hocker haut. Ich finde sie großartig und kann kaum verstehen, warum bei uns Polenta bei uns lange Zeit gleich bedeutend war mit Grießschnitten. In diesem Rezept spielt die Polenta die Hauptrolle. Das eher zurückhaltende Polenta Aroma und die cremige Konsistenz wird ergänzt durch knackiges Gemüse und eine perfekt gewürzte italienische Wurst. Und die Zubereitung gelingt in weniger als einer halben Stunde.

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Sauerkrautauflauf mit Spätzle – mehr als Vitamine

Sauerkrautauflauf mit Spätzle: Besser als Schlachtplatte? Zumindest auch eine mögliche fleischlose Alternative.

Sauerkrautauflauf ist ein leckeres und vitaminreiches Winteressen, das auch in der vegetarischen Variante (ohne Speckwürfel) herzerwärmend gut ist. Sauerkraut gibts in vielen Varianten abgepackt im Supermarkt. Wenn Du die Chance hast, es frisch zu kaufen, greif zu! Für zwei Personen reicht ein gutes Pfund frisches Sauerkraut.  Eine normale Dose mit 850 Gramm Füllgewicht reicht locker fürs Hauptessen – und sogar noch für ein späteres Resteessen. (mehr …)

Food-Blog Videos mit Deinem iPhone

Food-Blog Videos können mit wenig Aufwand so manche Küchengeschichte spannender erzählen als Einzelbilder.

Food-Blog Videos können mit wenig Aufwand so manche Küchengeschichte spannender erzählen als Einzelbilder.

Food-Blog Videos waren wohl die Senkrecht-Starter der letzten Monate im Netz. Die quadratischen Senkrecht-Aufnahmen mit Blick in die Kochtöpfe von Tasty & Co. brachten extrem viel Aufmerksamkeit auf allen Kanälen. Gleichzeitig war wohl den meisten Food-Bloggern klar: Das ist nichts für mich. Sowohl die aufwändige Technik als auch die Serienproduktion sind fast nur in speziellen Küchen möglich. Wer mag, kann im Youtube-Kanal den Tasty-Produzenten über die Schultern sehen und wird diese Einschätzung schnell bestätigt finden.

Gleichwohl haben iPhone-Videos (hier ein ausführlicheres Video-Tutorial) noch immer noch einen hohen Aufmerksamkeitswert – und eine recht flache Lernkurve. Wer also Food-Blog Videos in seinem Blog und in seinen Social Media Accounts einsetzen möchte, der wird für den vergleichsweise geringen Aufwand von guten Aufnahmen belohnt. Dabei müssen es nicht die über dem Herd installierten Kameras sein. Ein „normales” iPhone-Video genügt. (mehr …)

Aprikosenknödel: Süße Früchte in Teig

Zu den Aprikosenknödeln passt gut Vanille-Sauce oder Vanille-Eis.

Zu den Aprikosenknödeln passt gut Vanille-Sauce oder Vanille-Eis.

Aprikosenknödel haben eigentlich im Sommer Hochsaison. Aber da es fast immer reife Früchte aus südlicheren Ländern gibt, kann man das Rezept öfters wieder hervorholen. Aprikosenknödel sind nur eine Variation der zahlreichen von Süßspeisen-Knödel, die man in gleicher Art auch mit Marillen, kleinen Weinbergspfirsichen oder Zwetschgen machen kann. Damit begleitet einen diese Süßspeise in Variationen über mehrere Monate des Jahres. Es gibt also immer genügend Möglichkeiten, das auszuprobieren. (mehr …)

Das Schüttelglas für Salatsaucen

Praktisch und kostenlos: Schüttelgläser eignen sich zum Mixen auf die Schnelle, zum Beispiel für Salatsaucen.

Praktisch und kostenlos: Schüttelgläser eignen sich zum Mixen auf die Schnelle, zum Beispiel für Salatsaucen.

Ein Schüttelglas ist ein kleines Glas mit Drehverschluss, das man nehmen kann, um seine Salatsaucen zu vermischen. Klingt banal? Eben deswegen habe ich das Thema jetzt schon ein paar Mal auf meine Liste gesetzt, und auch wieder gestrichen. Die Gründe, warum es jetzt dennoch hier behandelt wird? Es ist einfach unheimlich praktisch. Die als professionell angepriesenen Salatsaucen-Mixer sind einfach nur überteuert und zu groß. Und: Meine Lieblingsgläser für diesen Zweck waren Joghurtgläschen und stammen aus einer schweizerischen „Molki” (in Hasliberg). Sie gingen Stück für Stück zu Bruch. Jetzt habe ich nur noch eines und suche Ersatz.

Besser geschüttelt als gerührt: nach wenigen Sekunden haben sich alle Zutaten homogen verbunden.

Besser geschüttelt als gerührt: nach wenigen Sekunden haben sich alle Zutaten homogen verbunden.

Geschüttelt statt gerührt

Das Schüttelglas gehört zu den wenigen praktischen Dingen im Küchen-Alltag, die man fast täglich braucht, die unheimlich einfach sind und die man (fast) nicht kaufen kann. (Abgesehen von den fancy Designerobjekten.) Dabei könnte man Salatsaucen auch ganz gut so verrühren, in der Schüssel. Sobald aber festere Zutaten ins Spiel kommen, wie Senf oder Crème fraîche, wirds knifflig. Niemand will später Bröckchen im Salat liegen haben.

Ideal sind Gläser, die relativ kompakt sind. Hohe, Gefäße, die auch für den hand-Mixer geeignet sind, mögen ja auch ihre Vorteile haben. Aber wie oft nimmt man schon den Handmixer für so etwas alltägliches wie Salatsaucen? Die ideale Größe liegt bei etwa 150 bis 250 ml. Dann kann man die gleiche Sauce auch gleich für zwei Tage zu bereiten (wenn einem das nicht zu langweilig ist) und den Rest im Kühlschrank aufbewahren.

Auch der relativ breite Kunststoff-Drehverschluss hat sich als praktischer und griffiger erwiesen, als die dünnen Metalldeckel. Drei gleiche Gläser sind nicht nur deswegen praktisch, weil man dann nicht ein älteres Glas aus der Spülmaschine holen und reinigen muss. Di gleichen Dimensionen führen auch dazu, dass man nach einiger Zeit blind alle Zutaten einfüllen kann und dennoch das richtige Mengenverhältnis trifft – auch ohne Markierungen.

Kostenlos und sofort

Wer freilich auf absehbare Zeit keine schweizerische Molki besucht, um dort Joghurt in kleinen Mengen einzukaufen, der kann sich mit so ziemlich jedem Glas für Lebensmittel behelfen. Zum Beispiel mit kleinen Gläsern für Senf oder Marmelade. Oder man geht gleich in den Keller und greift dort auf jene leeren Gläser zurück, die man im Laufe der Zeit zum Einkochen der Marmelade gesammelt hat.

Zum Verwendungszweck gibts weiter nix zu sagen: Alles rein, zumachen, und kräftig (wirklich kräftig) schütteln. Wer Salate mitnimmt, kann so auch die Sauce getrennt transportieren und hat später keine zermatschten Salatblätter in der Schüssel.

Scones: Teatime mit Clotted Cream (Ersatz)

Scones mit Clotted Cream (oder einem Ersatz) und Erdbeer-Marmelade: ein Sommer-Hit.

Scones mit Clotted Cream (oder einem Ersatz) und Erdbeer-Marmelade: ein Sommer-Hit.

Ich liebe Scones. Und ich verstehe den Spott über das Essen der Engländer nicht. Sie haben die Teatime erfunden, und die Scones. Sie haben Clotted Cream und Cornish Pasties und tolle Sandwiches. Dabei sind alleine schon die Scones eine Auszeichnung wert. Noch lauwarm, frisch aus dem Ofen,mit Clotted Cream und Erdbeer-Marmelade –  das braucht sich auch vor einer deutsche Kaffee-Tafel nicht verstecken. (auch wenn aus mir kein Tee-Trinker mehr wird, und ich zur Teatime einen guten Kaffee bevorzuge.)

Tipp: Besser bei kleinem Haushalt nur die halbe Rezeptmenge verwenden.

Tipp: Besser bei kleinem Haushalt nur die halbe Rezeptmenge verwenden.

Scones – in zweierlei Hinsicht genial

Gäbe es die Scones nicht schon, man müsste sie erfinden. Ein Teig mit den einfachsten Zutaten und Backpulver statt Hefe. Keine Diskussionen um Warte- und Verarbeitungszeiten, Zimmertemperatur oder nicht. Wer um drei Uhr nachmittags Appetit auf frische Scones verspürt, liegt noch gut in der Zeit. Und kann pünktlich um vier Uhr seinen Kaffee aufsetzen.

Den Vorteilen – einfachste Zutaten und schnelle Zubereitung – steht als Nachteil allerhöchstens entgegen, dass eben Weißmehl und Zucker dominieren. Aber wer sich vernünftig und abwechslungsreich ernährt, der kann sich im Sommer einen frischen Erdbeerkuchen mit Sahne ebenso gut gönnen wie Scones mit Clotted Cream. Wobei letztere hierzulande schwer erhältlich ist und deswegen eine höhere Hürde bildet. Aber auch dafür gibts eine Lösung, doch der Reihe nach.

Fixe Teigbereitung: Nach wenigen Minuten können die Scones-Rohlinge in den Ofen - für gerade mal 15 Minuten.

Fixe Teigbereitung: Nach wenigen Minuten können die Scones-Rohlinge in den Ofen – für gerade mal 15 Minuten.

Zutaten für Scones

In unserem Zwei-Personen-Haushalt sind Scones nach diesem Rezept zwar sehr beliebt, aber von der Menge her etwas zu üppig. Man kann den Rest einfrieren oder von vorneherein zum Beispiel die Hälfte machen. Die meisten klassischen Rezepte gehen mit weniger Butter und Milch, dafür ohne Eier.

  • 500 Gramm Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 2 Esslöffel Zucker
  • etwas Salz
  • 2 Eier
  • 120 Gramm Butter
  • 250 Gramm Vollmilchjoghurt
  • 1 Eigelb und etwas Wasser
Fertig: außen leicht braun, innen locker und fluffig.

Fertig: außen leicht braun, innen locker und fluffig.

Die fixe Zubereitung

Was soll ich sagen? Einfach alles zusammen rühren? Fast. Das Eigelb mit Wasser heben wir uns auf. Der Teig aus den restlichen Zuataten wird ausgerollt, etwa zwei bis drei Zentimeter stark. Dann sticht man mit einem Glas runde Formen aus. Die Reste wieder vermengen, ausrollen, ausstechen, bis man das letzte Scone von Hand formt.

Eigelb mit Wasser vermischen und die Scones auf dem Backbleich (mit Backpapier oder Silikonmatte) großzügig bestreichen. Im vorgeheizten Backofen bei 170 Grad Umluft etwa 15 Minuten backen, abkühlen lassen.

Der Clotted Cream Ersatz

Was wären Scones ohne Clotted Cream? In Deutschland bleiben einige wenige Versender, wo man diese Cream bekommen kann. Gute Tipps zum selber machen habe ich nach dem Lesen des ersten Schrittes (Sahne acht bis zwölf Stunden im Backofen erwärmen) verworfen.

Allerdings findet man auch einige Anleitungen im Netz für einen Clotted-Cream-Ersatz. ich habe das aufs wesentliche reduziert und vermische Mascarpone mit etwas Sahne, bis die Konsistenz zäh, aber streichfähig ist. Ohne Zucker, Aromen, Gewürze.

Bleibt nur noch die Frage zu klären, ob man Scone mit Clotted Cream und Erdbeer-Marmelade klassisch englisch genießt (zuerst die Marmelade aufs aufgeschnitten Scone, dann die Clotted Cream) oder deutsch nach Art des Marmelade-Brötchens. Aber das kann man nun wirklich nicht als Problem beschreiben. Näher ans Original kommt man hierzulande wohl kaum.